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Wiese neben Straßen oder Parkplätzen Hallo, nachdem wir in der Stadt wohnen, haben wir ja ein etwas beschränkteres Futterwiesenangebot. Einerseits pflücken wir in einem Wäldchen, aber zusätzlich auch auf Wiesen neben einer nicht so sehr befahrenen Straße. Von der Straße halten wir immer ein paar Meter Abstand. Heute neben einem Parkplatz in einer Sackgasse haben wir schöne Wiese gesehen. Nun meine (sehr theoretische) Frage: Ist es besser, ein paar Meter neben einer nicht zu sehr befahrenen Straße oder einem nicht zu oft benutzten Parkplatz zu pflücken? |
Es macht wenig Unterschied, ob du einen oder zwei Meter Abstand hältst. Ich denke mal es ist besser, Wiese mit etwas Dreck zu füttern als gar keine Wiese. Kannst es ja auch abwaschen. Und wenn's eine ruhige Seitenstraße ist, würde ich die Belastung nicht allzu hoch einschätzen. |
Ich wohne ländlich und es gibt hier Wiesen massig. Aber ich liebe meine Straßengräben. Besonders den an der großen Umgehungsstraße hier. Da wächst es so vielfältig, kann keine Wiese dran tippen. OK, die Abgase.... Aber dafür ist das Futter von dort garantiert zu 100 Dünger - Pestizid - und Hundepipi(kot)frei. Klitzekleiner Nachteil. Die Leute, die vorbei fahren, halten mich halt immer für einen Pfandsammler wenn ich mit meiner großen Tasche da lang gehe. Aber was soll´s :rofl: |
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Ich handhabe das auch so und die Vielfältigkeit kann ich nur bestätigen. Melanie, bei mir hupt ab und an ein vorbeifahrendes Auto. Bei besonders neugierigen Fußgängern oder Radfahrern (die fragen dann direkt, was man da macht) entwickelt sich oft ein nettes Gespräch.:D |
Okay danke :) |
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Achja, das mit den Gesprächen haben wir auch. Oft einfach nur so "Entschuldigung, nur so aus Interesse, was machen Sie da?" oder "Pflücken Sie da bestimmte Kräuter?" Ich fühle mich dann immer so albern wenn man mich mit "Sie" anredet... |
Zitat:
Diese Frage hat meiner Tochter einen Praktikumsplatz und eine kostenlose Reitmöglichkeit eingebracht. An der Straße wo ich/wir pflücken, ist eine Pferdekoppel. Die gehört zu einem Hof, wo Pferde für Trabrennen ausgebildet werden. Eines Tages kam der Hofbesitzer und stellte uns genau diese Frage. Man kam ins Gespräch, auch über Pferde. Durch diese Bekanntschaft konnte meine Tochter dort auf dem Hof ein 2wöchiges Schulpraktikum machen. Das war im Dezember 2015. Sie fährt auch heute noch jedes WE und jeden Tag in den Ferien dort hin und hilft. Sie kann mittlerweile Sulky und Trecker fahren und fährt mit dem Stallbesitzer zu Trab- und Galopprennen. |
Böschungen und steile kleine Wiesen sind oft sehr artenreich weil umständlich zu bewirtschaften und deswegen nicht übernutzt. |
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