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| Hallo zusammen, Ich habe gestern beim Tierarzt eine Kotprobe abgegeben. Die köttel sahen aus wie bei einer Verstopfung, aber teilweise konnte man sie noch Eindrücken! Es wurde im kot zuviel Hefe festgestellt! Die Kaninchen wurden auch untersucht, Bauch, Zähne und After da ist alles gut! Ich muss jetzt jeden Tag zweimal ein Medikament oral einführen!! Das ist sehr schwierig, weil sie viel zappeln! Woher weiß ich, dass das Medikament wirklich im Maul gelandet ist? Die Tierärztin hat auch gesagt, dass ich weiterhin normal füttern soll! Sie bekommen Dill, Petersilie, Möhre, Spinat, Sellerie und Fenchel zur Zeit, nie Trockenfutter!!!! Außerdem meinte die Tierärztin ich soll Babymöhre also pur geben!!! Was mir aber noch zusätzlich sorge macht ist, dass das Weibchen immer wieder versucht, das Männchen zu berammeln! Sie hängt sich hinten dran, er will weg laufen und zieht sie dann mit! So kommt er ja gar nicht zur Ruhe! Er frisst auch nicht mehr so gut, also weniger als sonst, kommt auch nicht sofort an. Hat er Angst? Andererseits fressen Sie msnchmal nebeneinander und liegen zusammen in ihrem Karton! Gestern hat er sie auch etwas geputzt und auch kurz berammelt!ich Ich bin total verwirrt und mache mir echt sorgen! Die Tierärztin hat mir versucht etwas die Sorgen zu nehmen, aber ich fühle mich echt schlecht dabei und hab Angst, dass die Kaninchen beide nicht mehr fit werden! Sie leben übrigens in innehaltend im Gehege 6 qm groß!!! Ich hoffe ihr könnt mir helfen!!! Freue mich über Antworten!
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| Dann kopier dir doch Textteile in den Google Übersetzer, mach ich auch oft so!
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| @Pollylila: Erföffne doch bitte einen eigenen Threat im Krankheitsbereich. Hier geht deine Frage komplett unter und lenkt von Faxe um den es hier aktuell geht ab ![]()
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| Es geht weiter... ![]() Meine Antwort: Zitat:
Zitat:
![]() Es wird konsequent nur auf die Fütterung geschoben - es stimmt ja auch nicht, daß Faxe viel Heu frisst und sowieso, bis auf Fenchel, nur Blattgemüse erhält, denn dann müßte der Kot ja normal aussehen, ich lüge also auch noch. Widersprechen tut sie sich allerdings auch noch; einerseits soll Heu gefressen werden, damit der Kot normal aussieht, andererseits brauchen wir uns bei Heufütterung nicht wundern, wenn es Probleme gibt, wie sie unten schreibt... Es gibt ganz selten andere Ursachen für Verdauungsprobleme als die Fütterung - das mag ja gerne stimmen, aber genau deshalb, weil ich Fütterungsfehler ausschließen kann, wende ich mich ja an sie! Und das nun also dafür, daß ich mir jetzt auch noch unterstellen lassen kann, daß ich bzgl Faxes Fressverhalten Mist erzähle. Und sowieso sind allein seine Fettpölsterchen schuld an allem.. Und auf meine Fragen bzgl Arthrose und dem Zusammenhang der Würmer mit den Problemen kann man aus der Ferne nicht eingehen; aber man kann aus der Ferne beurteilen, daß ich falsch füttere. Zum Wildkaninchenkot noch. Das Bild, welches sie mir sendete: ![]() Bin ich jetzt ganz blöd... aber wenn ich auf kaninchenwiese usw nachlese, werden dort solche Köttel als zu trocken bezeichnet... mein Mäusle zB macht wunderbar dunkle, leicht feuchte Köttel, in welchen man auch keine unverdauten Bestandteile sieht, die sogenannten Kräuterköttel. Dann ist sie ja auch krank, laut Frau Böhmer. Ich dachte immer, Köttel sollten genau nicht so aussehen, wie auf dem gezeigten Bild? Der kleine Ulf machte zB exakt solche Köttel - und erhielt ja absolut gar nix frisches, wurde komplett trocken ernährt.. Ne, also von Spezialisten bin ich definitiv geheilt.
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| Ich wäre an Deiner Stelle auch geheilt... Und Ich würde definitiv sofort zum TA rennen, wenn bei mir der Kot so aussehen würde...
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| Frau Dr. Drescher hat mir ehrlich geantwortet, daß sie aktuell keine Zeit dafür findet. Frau Dr. Ewringmann hat mir heute geantwortet, daß sie zeitlich ebenfalls sehr angespannt ist, sich jedoch die Befunde etc ansehen wird. Also hab ich ihr heute alles zugeschickt und warte jetzt gespannt auf Antwort. Seit einer Woche gibt es hier nun endlich wieder täglich bisschen Wiese (reicht aber leider noch lange nicht für ad lib aus), bisher allerdings ohne positiven Effekt auf Faxes Verdauung.
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| Die Antwort von Frau Dr. Ewringmann: Zitat:
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| Vor ein paar Tagen hatte ich durch Zufall nochmal einiges über das Megacolon gefunden. Dort stand zB, daß man es auf Röntgenbildern nur dann sieht, wenn es bereits sehr stark ausgeprägt ist, ansonsten seien auch Röntgenbilder nicht aussagekräftig. Auch habe ich einen Megacolonfall gefunden mit denselben Symptomen wie Faxe (eigentlich hab ich nach was ganz anderem gesucht..). Da beschlich mich dann doch wieder ein ungutes Gefühl, insbesondere, weil Faxe bisher auf die Wiesenfütterung (noch nicht komplett, mit Bittersalat muß ich noch aufstocken) nicht positiv reagiert, also immer noch Schleim ausscheidet und Schafsköttel legt. Und heute erhalte ich diese Nachricht von Dr. Ewringmann... Das muß ich jetzt erst mal bisschen sacken lassen.
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| Das mit dem Mecacolon ist wohl erst sicher nach dem Tod zu sehen, wenn er geöffnet werden würde. Bei meinem Gastkaninchen Archie hat man bei der Not-OP, die wir begannen aber ihn aber gleich einschläferten auch erst gesehen, dass er mehrer Darmtumore hatte und einen echt großen Darmteil im unteren Bereich! Auf Röntgenbildern konnte man das nicht erkennen. Ein Jahr zuvor wurden in einer Tierklinik mit Kontrastmittel gemacht und da sah man davon nichts. Archie hatte regelmäßig Verdauungsprobleme und seine Figur war wie eine Birne.
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| Naja, also bin ich nach sämtlichen Untersuchungen um viel Geld ärmer, aber relativ wenig Erkenntnis reicher ![]() Fr. Dr. Ewringmann ist jedoch wirklich nett und ich bin doch froh, daß ich sie noch angeschrieben hatte. Ich bleibe also bei meinem ursprünglichen Plan, Faxe einfach so gut es geht zu unterstützen, sei es nun Megacolon, sei es nun Tumor oder beides. Sobald nächste Woche die Behandlung mit Gladiator Plus abgeschlossen ist, erhält er von mir wieder täglich Sobamin - das frisst er ohne Probleme und das hat ihm ja zeitweise sehr gut geholfen. Außerdem bleibt es bei ein bis zweimal wöchentlich Sab Simplex. Zusätzlich werde ich dann also wohl nächsten Monat wieder eine Wurmkur durchführen. Da er momentan weniger mit Verstopfung zu kämpfen hat, kann ich abführendes wohl erst mal weg lassen. Und ich hab mir überlegt, daß ich eine Tageslichtlampe anschaffe, schaden kanns nicht. Dann noch wegen VitaminB. Das Rodicare VitaB hat mich nicht so überzeugt; erstens ist es vergleichsweise teuer, wenn ich das regelmäßig geben soll; zweitens haben meine beiden das nur sehr widerwillig gefressen und drittens hatte ich nicht den Eindruck, daß es ihnen damit besser geht, eigentlich eher das Gegenteil. Kennt hier jemand von Euch das hier? : https://www.fuetternundfit.de/Heimtiere/Nager/Vitamine/VeyFo-Vit-B-Komplex-forte-100ml.html Und wenn ja, wie lange ist das nach Öffnung verwendbar? Kann man Vitamin B eigentlich auch überdosieren bei Kaninchen? Denn jetzt gibts ja bald auch wieder Wiese ad lib und ein paar Cunis gibts auch täglich...
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| Frau Ewringmann's Aussage über die Würmer erstaunt mich ein bisschen... Zwar ist Panacur nicht schädlich für eine regelmässige Entwurmung, aber normalerweise macht man das bei Kaninchen nicht. Ich lasse mind. 1-2 x jährlich untersuchen und habe nach erfolgreicher Behandlung normalerweise keinen (im Labor!) nachweisbaren Wurmbefall. Meist nur Wurmbefall, wenn ein Neuzugang hinzukam, oder ausnahmsweise mal eine andere Wurmsorte (als bisher nachgewiesen). Woher letztere dann stammen ist mir zwar ein Rätel, da es in der Schweiz keine Wildkaninchen gibt, also so keine Ansteckung möglich. Ausser die schlummern in geringsten Mengen latent im Kaninchendarm und richten keinerlei Schaden an, aber vorstellen kann ich mir das auch nicht richtig...
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| Zitat:
Leider ist der Mensch ja immer noch nicht in der Lage zu akzeptieren, dass die Natur alles besser weiß und pfuscht ihr oft genug im Handwerk herum... Dabei zerstört er gesunde Gleichgewichte zwischen Viren, Bakterien, Pilzen und Protozooen und macht den Organismus krank, bis der es schafft, wieder in (seine) Homöostase zu kommen...![]() Cindy, ich finde deinen Ansatz recht gut, mit soviel natürlichen Mitteln wie möglich das Immunsystem wieder näher ans Gleichgewicht zu bringen. Vitamin B würde ich in eurem Fall nicht bewusst überdosieren, dann lieber die Dosis niedriger halten. Bei neurologischen Ausfällen wäre das anders. Vitamin B Präparate sind meines Wissens sehr stabil, da fettlöslich und halten im Kühlschrank sicher eine längere Zeit. Geändert von flyrider (10.04.2018 um 14:59 Uhr).
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| Die Wiesenfütterung hat nur minimalste Verbesserungen bzgl. Faxes Verdauung gezeitigt. Jetzt erhielt er eine Woche lang wegen was anderem Metacam - und in dieser Woche waren seine Köttel nahe am "normal sein" dran, auch kam keinerlei Schleim mehr mit raus ![]() Wie kann das jetzt mit Metacam zusammenhängen?
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| Metacam wirkt ja entzündungshemmend. Evtl. hat er eine Entzündung im Darm und durch das Metacam wurde sie abgeschwächt? ![]()
__________________ Lieben Gruß von Daniela mit Suki, Molly, Loki & Casper aka Fleck Geliebt & unvergessen: Nala (08/2005 - 20.03.2017) Gizmo (01/2005 - 18.06.2017) Muuma (2012 - 03.03.2018) Fluffy (01/2015 - 14.07.2021) Unser Thread: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/40379-von-kleinen-gro%DFen-kaninchen-mein-trio-infernale.html
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| Nein, das scheint nicht zuzutreffen. Wie bisher bei jedem anderen Mittelchen auch... zuerst wirkt es, dann ist schlagartig alles wieder bei großen Matsch-Schleim-Kötteln. Denn Metacam erhält er ja grad dauerhaft, seine Verdauung ist aber wieder die alte. ... Er sollte wohl doch mal ein Schaf werden ![]()
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| https://www.tierheilpraktiker.de/mein-tierheilpraktiker/alle-ausgaben/1-2016/530-megacolon-syndrom-fallbericht-kaninchen.html Ich weiß nicht, ob das hilfreich für dich ist. Aber kann man sich ja mal durchlesen.
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