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Ernährung von Kaninchensenioren Hallo ihr :) Das Thema Kaninchenernährung ist für mich ein sehr, sehr schwieriges. Mein "Problem" war immer ... dass ich es (meinen Nins zuliebe) gut machen wollte und in der Vergangenheit auf viel zu viele Meinungen hörte. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe im Laufe der Jahre -für mich - bemerkt, dass es irgendwie immer gewisse Ernährungstrends zu geben scheint (wie bei uns Menschen halt auch - einmal ist Kaffee kreberregend, ein anderes mal total gesund - so in der Art ;) ). Ich nahm mir die verschiedenen Meinungen immer sehr zu Herzen, weil ich dachte, dass es Fachbücher und Fachleute ja eigentlich wissen müssten. Das brachte dann tlw. einige Problemchen mit sich, die sich aber zum Glück schnell wieder von selbst erledigten, auch weil ich zunehmend lernte der Instinktnatur meiner Nins zu vertrauen. Es gab zum Glück auch sehr wertvolle Ratschläge für die ich heute noch dankbar bin und irgendwann pendelte es sich auf ein annehmbares Maß ein. Wir fuhren also viele Jahre sehr gut, ohne nennenswerte Krankheiten. Bis ... ja bis das Alter in langsamen Schritten ankam und erneut die (leidige) Ernährungsfrage mitbringt. Ich füttere wie bisher, aber ich merke, dass es viel zu kalorienreich für meine Kaninchen geworden ist. Früher waren sie echt fast ständig auf Achse, heute liegen sie mehr in ihren Erdkuhlen und lassen sich die Sonne auf den Pelz scheinen, sind zwar schon noch aktiv aber eben nicht mehr so wie früher. Jetzt ist es so ein ewiges Rathaus, denn Fakt ist: sie sind zu dick und bewegungsfauler (was nicht heißt, dass sie lethargisch oder apathisch wären). Bei unserem halbjährlichen Check-up mit Impfauffrischung im Juli diesen Jahres, sagte mir die TA dass sie bei den beiden, beginnenden Muskelschwund durchs Abtasten diagnostizieren konnte (bei der Zippe wohl ziemlich stark an den Vorderläufen, beim Rammler generell schwach ausgeprägt und wohl "nicht so schlimm" (O-Ton) ... beide sind 8 Jahre alt). Die TA erklärte außerdem, dass sich die Probleme mit dem Übergewicht, der Ernährung, dem Muskelschwund gegenseitig bedingen (also weniger Muskelkraft führt zu weniger Bewegung führt zu weniger Kalorienverbrauch führt zu Übergewicht bei gleicher Futtergabe). Soweit eine plausible Erklärung mit der ich erst einmal arbeite (ich wechsle dennoch den TA, was aber andere Gründe hat). Gehen wir davon aus, dass die Theorie der TA stimmt, dann wäre es am naheliegensten die Ernährung umzustellen und auf ausreichend Bewegung zu achten. Bewegungsmöglichkeiten haben sie genug (nur nutzen sie das eben nicht mehr so wie früher). Den Stall haben wir extra so konzipiert dass sie sich bewegen müssen und Freilauf haben sie auch den ganzen Tag inklusive Tunnelgedöns, Weidenhütten etc. ... wäre alles da, das im Wechsel immer total gut angenommen wurde (nur legt man sich jetzt halt überwiegend auf den sonnenwarmen Steintunnel und streckt genüsslich alle viere von sich, anstatt hakenschlagend darüber zu springen oder durchzukriechen wie früher ;) ). An der Ernährung muss aber etwas gemacht werden, unabhängig ob die Diagnose der TA stimmt oder nicht. Da es ihnen sonst gut geht, habe ich mir noch keine Zweitmeinung eingeholt (was aber noch vor dem Winter erfolgen wird, weil - wie gesagt - ein TA Wechsel ansteht). Okay, mal wieder lange Rede kurzer Sinn. Meine derzeitigen Fragen: Würdet ihr einem alten Kaninchen eine Ernährungsumstellung zumuten, oder ist das im Alter eher ungut? Haben alte Kaninchen einen anderen Nährstoffbedarf als jüngere? Gibt es genrell etwas zu beachten ... oder ... habt ihr einfach Tipps für mich wie ich die Sache angehen soll? Ich sag schon mal Danke. :) Liebe Grüße, Lepus |
Was hast Du denn die ganzen Jahre gefüttert? Bei mir wurden die Tiere im Alter immer eher knochig so dass ich Cunis zur Verfügung gestellt habe um ihr Gewicht überhaupt halten zu können. |
Genrell meinst du? Eher energiereich (im Sommer Abends auch einiges Knolliges, neben dem Blättrigen). Saaten bekommen sie auch durchgehend (im Sommer weniger als im Herbst bis Frühjahr). Tagsüber gibt's vom Frühjahr bis Herbst immer nur das was vom Abend übrig blieb, wobei das eh nicht mehr angerührt wird weil Wiese interessanter ist. Allgemein lassen sie das meiste Knollige - bis auf die Karotten - im Sommer bei der Abendfütterung eh liegen (soll heißen sie fressen überwiegend blättriges, Saaten, Heu und Äste am Abend ... regulierten sich selber also total super was das Fressen angeht und bewegten sich wirklich viel, wodurch die hohe Energiezufuhr für mich auch irgendwie gerechtfertigt war). Was im Winter immer noch dazu kam, waren getreidefreie Pellets (ja ich weiß, böses Zeug ... ich habs halt so gemacht). Da haben sie dann schon auch zugelegt, aber nie in der Form, in der sie gerade sind. Die Pellets lasse ich ab diesem Jahr eh weg und die Saatengabe erhöhe ich auch nicht, weil noch dicker müssen sie wirklich nicht werden. Ich weiß, dass ich umstellen muss auf mehr Blattgemüse und weniger Knolle, dann muss sich der Ernährungsplan aber generell ändern (weil das an Blatt was ich bisher füttere als Alleingabe zu einseitig wäre). Hab ein wenig Angst, dass der Kaninchendarm Probleme macht und weiß auch nicht wie ich (ohne das Knollenzeug) den Nährstoffbedarf sicher decken kann (ist halt neu für mich und die Nins sind nicht mehr so jung und robust, als dass ich mir sicher sein könnte, dass sie solche Experimente problemlos wegstecken). Die Frage ist halt auch was auf Dauer schädlicher ist .... das Übergewicht (mit dem Muskelschwund) ... oder Ernährungsexperimente. Vielleicht mach ich mir auch einfach gerade zu viele Gedanken. |
Der Nährstoffbedarf deiner Kaninchen ist niedriger, als du annimmst. Sonst wären sie ja nicht so dick. Eine Nahrungsumstellung muss immer langsam erfolgen, um beobachten zu können, ob sie das Futter vertragen. Beim Futter sollte das Blättrige den großen Hauptteil ausmachen (Grünkohl, Chinakohl, Chicoree, Rucola, Wirsing, Weißkohl, Radiccio, Möhrengrün, Blumenkohlgrün...)Ich füttere auch Feldsalat, Salatherzen, Eisbergsalat. Gerade die Kohlsorten langsam anfüttern und die Pellets weglassen! Als meine Lilly Gewichtsprobleme hatte, habe ich mir die kalorienärmeren Gemüsesorten rausgesucht. Chinakohl hat z.B. weniger als alle anderen Kohlsorten und ist gut verträglich. Haferflocken u.ä. gab es dann eben nur für Lolo ein paar aus der Hand. So habe ich sie gut durch den Winter gebracht. Knollengemüse sollte allenfalls als Leckerlie gegeben werden. Ebenso die Sämereien. Kontrolliere regelmäßig ihr Gewicht, dann weißt du, wieviel Energiezufuhr sie wirklich benötigen. Für mich stellt sich hier überhaupt nicht die Frage, was schädlicher ist. Definitiv das Übergewicht mit dem Muskelschwund. Wenn sie sich nicht bewegen, hast du dann auch schnell andere gesundheitliche Probleme. Ich würde es auch nicht als Nahrungsexperimente abtuen, sondern Nahrungsumstellung nennen. Oder auch lebenserhaltende Maßnahme. |
Vielen, vielen Dank für die ausführliche Antwort Rolle_Rolle Ich werde das mal ganz langsam umstellen. Ich hab ehrlich gesagt ein wenig Angst davor und bin total unsicher. Anfang diesen Jahres meinte meine TA ich solle (wegen dem Gewicht, auf reine Heuernährung umstellen (laut ihr habe ich die beiden wohl ihr Leben lang falsch ernährt ... wieder eine dieser Meinungen). Ich hab mir davon ein wenig Angst machen lassen, das dann umgesetzt aber schnell wieder sein lassen, weil meine Kaninchen das überhaupt nicht gut vertragen haben. Von dem her sind wir seit kurzem ein wenig vorgeschädigt, was Ernährungsumstellung, und Ernährungsfragen etc. angeht und ich total unsicher. Ich werde deine Ratschläge beherzigen und beobachten wie es den beiden geht. Danke nochmal. P.S. Ich finde es wirklich schade, dass ich an eine TA geraten bin, deren Ratschläge nicht optimal waren. Ich hab ihr vertraut, dachte ja dass sie es wissen muss weil eben TA. Sie hat z.B. auch jeden Sommer die Köttel der beiden total kritisiert, begeistert war sie hingegen als sie die Heuköttel sah (in der kurzen Zeit in der ich nur Heu gegeben habe). Jetzt habe ich erst vor kurzem gelesen, dass die dunklen, weicheren, Tropfenförmigen Köttel - die die TA immer so heftig kritisierte im Sommer - aber eigentlich "gute" Köttel sind. Hatten die beiden immer im Sommer aussschließlich, bekommen da ja hauptsächlich Wiese. Ich habe gerade das Gefühl, dass ich - trotz 8 jähriger Haltung - nichts weiß und mich hauptsächlich an den falschen Meinungen orientiert habe ... tut mir total leid für meine Nins, ich hoffe ich habe nicht zu viel kaputt gemacht dadurch. :frown: In einem Fachbuch das ich mir ganz zu Beginn der Haltung gekauft habe stand, dass kein Salat gefüttert werden soll (weil der im Darm nachgärt), und auch Kohl vermieden werden sollte (wg. Aufgasung). Meine TA - bei der ich nun echt jahrelang war - hat dies bestätigt. Jetzt lese ich hier etwas komplett anderes. Mein Glück dass die beiden so robust sind und nie ernsthaft erkrankten. Oh man ich ärgere mich gerade so (am meisten über mich selber). |
Zitat:
Natürlich gehen die Meinungen beim Thema Fütterung stark auseinander.Natürlich wird die Futterindustrie immer ihre Produkte als das einzig Wahre anpreisen.Und für viele Halter ist eine Fütterung mit frischer Wiese schlicht nicht machbar,weil es keine Wiese in der Nähe gibt oder weil es zu zeitaufwändig ist. Solange es draussen Wiese gibt,versuche ich ausschließlich das zu füttern.Ich habe hier zum Glück eine schöne,große,artenreiche Wiese fast direkt vor der Haustür.Und in den 3-4 Monaten,in denen es keine Wiese gibt,schlage ich mich mit Resten aus der Grüntonne sämtlicher Supermärkte im Ort durch,kaufe Unmengen von Topfkräutern und Gemüse.Zusätzlich gibt es Heu und Blätter,die ich im Sommer selbst trockne. Gemüse und Küchenkräuter ernten sich die Ninchen während der Sommermonate selbst im Garten,wenn ich sie frei laufen lasse.Als zusätzliches Winterfutter habe ich Grünkohl angebaut. Saaten,Haferflocken und Früchte gibt es nur als Leckerlie in kleinen Mengen. |
Reine Heufütterung ist absoluter Mist, dann bekommen sie zusätzlich auch noch Nieren und Blasen Probleme. Ich hab gerade einen Kandidaten hier, der von den Vorbesitzern nur mit Heu und Trofu ernährt wurde. Er kannte und fraß nichts frisches. Hab ihn mehr oder weniger gezwungen grünes zu fressen, indem es halt nichts anderes gab, zum Übergang war natürlich Heu da und einmal hab ich ihm Salat gekauft, wenigstens den kannte er. Jetzt ist er mit einem anderen Kaninchen zusammen und guckt sich ab was man alles essen kann. Im Röntgen waren Blasensteine sichtbar und nach und nach kommt jetzt auch was davon raus. Richtiger Sand, fühlt sich zwischen den Fingern an wie Vogelsand von der Körnung her. Der kleine Kerl muss üble Schmerzen haben. inkontinent ist er außerdem und ständig nass, dadurch ist seine Haut entzündet und das Fell fällt aus. Das wäre mit Frischernährung vermeidbar gewesen. Also bitte keine trockene Ernährung! Außerdem ist Heu nicht wirklich kalorienarm... Da sie Frischfutter kennen, ist eine Umstellung auf energiearmes Grünfutter kein Problem. Im Moment gibt's noch Wiese, das ist eh das beste Futter. Und außerdem gratis... Die Saaten kannst du weglassen, das ist echtes Kraftfutter. Ebenso wie die Pellets, auch wenn die getreidefrei sein sollen, ist es ein Futter mit hoher Energiedichte, das außerdem die Zähne falsch beansprucht. |
Vielen Dank auch dir, Angora-Angy, für die wertvollen Ratschläge. Ich war jetzt gestern einkaufen und seit gestern Abend läuft die Umstellung "langsam" an. Die Frischfutterauswahl werde ich für kurze Zeit auf Karotte, Fenchel und etwas Stangensellerie reduzieren (zumindest solange es noch Wiese gibt und die Salate angefüttert werden). Die kleine Menge Chicoree haben sie gestern förmlich verschlungen :) . Heute morgen alles normal an Köttel und Kaninchenbefinden und da gabs dann auch gleich nochmal etwas mehr vom Chicoree, dazu noch Dill ... und dann gings eh ab in die Wiese und da grasen sie derzeit wieder bis abends. Heute Abend gibt's dann neben dem oben aufgezähltem Frischfutter, etwas mehr vom Chicoree und wenn morgen die Köttel normal sind, dann kommt ab morgen auch Endivie langsam dazu und der Chicoreemenge wird weiter ausgebaut. Und so wird es mit den anderen Blattsorten auch in etwa ablaufen, damit der Speiseplan dahingehend vielfältiger wird. Sie vertragen es bisher aber echt gut. Kohl vermeide ich in der Zeit der Umstellung noch (obwohl sie Kohlrabi und Brokkoli gut vertragen), außerdem möchte ich (wenn das "gröbste" an Umstellung überstanden ist) auch mehr Kohlsorten anfüttern, also das kommt alles noch (auch weil ja der Winter dann vor der Tür steht). In der Zeit der Umstellung gibt es nun auch verstärkt Zweige (muss jetzt wohl regelmäßig mit der Ikea-Tüte losziehen), die sie aber eh gerne mögen und auch gut annehmen. Heu gibt es wie immer zur freien Verfügung. Saaten habe ich ein kleines Gläschen neu angemischt mit nur Kümmel und Brennnesselsamen. Beides war in der bisherigen Saatenmischung auch drin und wurde gut vertragen, mit dem Unterschied, dass sie die neue Mischung ab jetzt in "therapeutischen" Dosen bekommen und auch nur für die Zeit der Futterumstellung. Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne gibt es künftig in keiner meiner Saatenmischungen mehr, sondern werden von Hand als Leckerli verfüttert. Ich hab vor hier regelmäßig über Fortschritte zu berichten und freu mich ehrlich gesagt dass von Anfang an so gut von den beiden angenommen wird.Falls euch irgendetwas negativ auffällt an dem was ich geschrieben habe, bitte scheut euch nicht es mir rückzumelden!!!! Ich danke euch sowohl für die netten Worte der Beruhigung, als auch für die wertvollen Tipps. Ich weiß das echt zu schätzen! :) |
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Das stimmt. Ich war auch sehr ahnungslos, als ich mir Kaninchen angeschafft habe. Hier im Forum lernt man vieles von den "alten Hasen"😉 Deine Kaninchen haben schon ein gutes Alter erreicht. Das sie nicht mehr wie Jungspunde laufen, ist eigentlich normal. Wir, Menschen, bauen ja auch im Alter ab. 😉 Ich habe mal ein vierjähriges Kaninchen übernommen, das schon Arthrose hatte, weil es nur im Stall gesessen hat und von Heu und Pellets ernährt wurde. Den TA würde ich auch wechseln. Gehe da nach meinem Bauchgefühl und Vertrauen und wie der Umgang mit meinen Tieren ist. Vor kurzem war ich auch der Meinung, feste runde Heuköttel sind super. Dank der Köttelkunde auf Kaninchenwiese und den Hinweis des Forums, weiß ich, das es Verstopfung werden kann. Meine Kaninchen sind 9, 8, 4 und 2. Hauptsächlich füttere ich Wiese. Wiese=Gras , Wildkräuter. Dazu Leckerlis wie Gemüse und Obst. Apfel verfüttere ich pro Scheibe. So kontrolliere ich gleich den Zustand der Tiere. (Hintern, Zähne) Ich weiß nicht, wie du fütterst? Das Gras steht meinen Kaninchen immer zur Verfügung. Aber die Leckerlis müssen sie suchen. Vielleicht bewegen sich deine Kaninchen dann bischen mehr. Der Feldhase bekommt sein Futter ja auch nicht auf dem Silbertablett.😉 Lg Katrin mit Felix, Ruby, Rike und Mascha. |
Mitte der Woche war das erste - gesundheitlich ernstere - Problem das ich mit den Nins hatte. Puk sah aus wie ein Ballon und war apathisch, was sich aber sehr schnell legte dank neuen TA. Habe dazu auch ein Monsterlanges-Posting hier geschrieben, es aber wieder gelöst weil ... ein wenig hysterisch von mir und so :o Den Nins geht es mittlerweile wieder einigermaßen gut, soll heißen Puk geht es mittlerweile wieder solala, Socke steckt das alles problemlos weg. Die Futterumstellung war zu schnell zu viel, außerdem habe ich zeitgleich den Stall etwas umgestaltet. Also generell zu viel Veränderung auf einmal. Wie gesagt, für Socke kein Problem, Puk ist da empfindlicher. Für mich wars wohl genauso viel Stress wie für die Nickels ... total ungewohnt für mich, wenn mit denen mal etwas nicht stimmt (waren bisher ja immer gesund *toitoitoi*). Muss da etwas ruhiger werden und mich damit anfreunden, dass sie eben keine Jungspunde mehr sind (das fällt mir nämlich irgendwie nicht so leicht). Was ich spannend fand war, dass der neue Tierarzt das Gewicht der beiden nicht so arg kritisierte wie die alte TA oder ich. Er sagte, dass Puk zwar propper ist, das aber in dieser Jahreszeit wohl nicht das schlechteste sei. An Sockes Gewicht hatte er überhaupt nichts auszusetzen. Solange Puk sitzt und der Bauch dabei nicht auf dem Boden schleift, sie den Blinddarmkot problemlos aufnehmen kann, sie in der Lage ist sich zu putzen und altersentsprechend aktiv ist (was alles der Fall ist) ... ist laut TA alles im grünen Bereich. Der Muskelschwund ist laut TA ein typisches Altersmerkmal, also insofern nichts krankhaftes, sondern eher eine "natürliche Verschleißerscheinung des Alters". Laut TA soll ich eher froh sein, dass beide etwas mehr wiegen, weil viele Nins im Alter wohl eher gegenteiliges Problem haben(also das was Terry hier im Thread geschrieben hat). Ich hab auch noch ein paar Tipps zur Futterumstellung bekommen und wir werden, wenn sich alles beruhigt und normalisiert hat, nach einer Weile auch nochmal zum Checkup zum Tierarzt gehen. Leuts meine Nerven :o ... danke für euren Ratschläge hier und eure Geduld. :o |
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