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Strukturfutter Hallo, ich habe hier in der letzten Zeit öfter mal gelesen, dass man nicht nur Frischfutter + Heu füttern sollte, sondern auch ein gutes Strukturfutter geben sollte. Wenn ich das richtig verstanden habe, vor allem im Winter, wenn es keine Wiese mehr gibt. Meine Frage wäre, was an dem Strukturfutter denn so wichtig ist. Welche Nährstoffe sind darin enthalten, die nicht oder nicht ausreichend über das Frischfutter aufgenommen werden? Geht es denn darum, dass das Strukturfutter vitaminisiert ist oder um das Strukturfutter an sich? Bis jetzt habe ich kein Strukturfutter gegeben, aber immer mal getrocknete Kräuter, Blüten und Blätter und Sämereien. Ansonsten eben Kohl, Gemüsegrün, Salat und Heu. Danke für eure Antworten! LG |
Hallo, viele Kaninchenhalter haben mittlerweile gelernt, dass eine reine Fütterung von Gemüse und Heu, Kaninchen oft nicht ausreicht und zu Mangelerscheinungen führen kann. Diese äußert sich oft zB in dauernden Bauchgeschichten (Aufgasungen, Verstopfungen) und Matschkot. Wenn im Sommer Wiese ad lib gefüttert wird, gibt es meist keine Probleme. Daher rät man nun oft dazu im Winter, bzw. wenn keine Wiese gefüttert wird, ganzjährig, ein vitaminisiertes Futter dazu zu geben. Je nachdem wie das Kaninchen gehalten wird, entscheidet man sich dann für ein Strukturmüsli (zB Nösenberger), eine Kräutermischung (zB Grainless Herbs) oder ein "Alleinfutter" (zB Cuni Complete). Viele geben auch eine unvitaminisierte Kräutermischung (zB von Grünhopper oder versch. getreidefreie Pferdefutter). Diese ersetzt dann nur die fehlende Struktur des Gemüses (gut für Verdauung und Gebiss), nicht aber fehlende Vitamine und Mineralstoffe. Ich selbst, rate jedem der keine Wiese füttert, zu einem vitaminisiertem Futter. Bei Haltern die mehrere Monate im Jahr Wiese füttern, reicht mMn über den Winter ein unvitaminisiertes. Das kommt aber auch immer auf den Bedarf des einzelnen Tieres an. |
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