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| Warum willst du denn ueberhaupt "Pellets" fuettern? Jedes Tier lebt mit Naturnaher Ernaehrung am gesündesten.
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| Leben deine Tiere drinne oder draußen? Tiere in Innenhaltung benötigen kein zusätzliches Trockenfutter, es sei denn sie sind alt oder haben gesundheitliche Probleme. Da ist Heu und frisches blättriges Futter völlig ausreichend. In Außenhaltung sieht es schon anders aus, da braucht man im Winter schon etwas mehr, da der Energieverbrauch größer ist, wie in den letzten Tagen bei minus 15 Grad. Ich selber füttere da die Cuni Complete von Versele Laga, da mir ein vitaminisiertes Zusatzfutter wichtig ist. Man kann aber auch Sonnenblumenkerne, Haferflocken, getr. Maiskolben und eine Körnermischung, z.B. von dm füttern oder die Wintervogelfuttermischung. Wobei Haferflocken und Maiskolben natürlich auch zum Getreide gehören . Aber wie immer, die Menge macht den Unterschied, ich füttere auch Getreide.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Danke für die Antworten☺ meine Kaninchen leben draußen, eigentlich füttere ich ihnen keine Pellets aber mein neues Ninchen kennt nur Getreide und Gemüse und ich will ihn zuerst langsam an das getreidefreie Trockenfutter gewöhnen.
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| Zitat:
![]() Es gibt Kaninchen, die Weizen vertragen. Das weiß man aber nicht vorher. Und es gibt Kaninchen, die absolut keinen Weizen vertragen - auch nicht als Ähre, also in absolut naturbelassenem Zustand, direkt vom Feld. Da man das nicht vorher weiß, sollte man besser auf verträglichere Getreidesorten ausweichen wie z. B. Hafer. Die Pflanze selbst wird übrigens vertragen - mit Weizenstroh hatte Leo nie Probleme, auch nicht mit der frischen Pflanze solange der Fruchtstand nicht entwickelt war.
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| Ich schliesse mich meinen Vorrednern an, nur möchte ich hier auch mal erwähnen, dass auch Flocken und Sämereien nicht ganz ohne sind, es gab da auch schon Fälle von Erstickung und Magenüberladung. Auch wenn es nicht so oft vorkommt, aber es fressen auch ganz viele Kaninchen Pellets ohne Probleme zu bekommen. Daher bitte auch das mit Augenmaß füttern. Generell mag ich auch lieber natürlichere Nahrungsmittel, ich habe aber auch kein Problem, wenn jemand ab und an mal Grünrollies gibt. Ich habe auch eine zeitlang jedem 1-2 Grünrollies am Tag gegeben. Im moment gebe ich stattdessen aber lieber getrocknete Löwenzahnwurzeln, da sind sie ganz wild drauf.
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| Ich habe das Wort Stroh überlesen, du schriebst vorher die Pflanze und da bin ich von der ganzen Pflanze ausgegangen. Dass Stroh vertragen wird ist ja klar, da sind ja keine Körner drin. Ich denke, es ist eine Schrottechnik, zum Unterschied zum Kauen kann ich dir aber nichts sagen, habe davon auch noch nichts gehört.
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| die eine Sache ist natürlich: Getreide ist heutzutage hochgezüchtet, Hafer ist da noch das natürlichste. Aber Menschen und Tiere reagieren auch unterschiedlich empfindlich. Es ist halt die Frage, ob man anderen empfiehlt auf die Fütterung zu verzichten, nur weil manchen wenige damit Probleme haben. Ich persönlich finde wie oben angedeutet die Form der Fütterung von Bedeutung und das bezieht sich nicht nur auf Weizen. Sämereien und Flocken sind für mich keine Kaninchennahrung. Wenn andere bei der Verfütterung keine Probleme haben, dann ist es aber für mich auch OK. Wieviele Menschen verzichten auf Milchprodukte, weil andere eine Laktoseintoleranz haben?
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| Zitat:
Aber es ist eben so wie du schon geschrieben hast: die hochgezüchteten Getreidesorten haben kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Getreide zu tun, an das die Kaninchen eigentlich angepasst sind. Und wenn es genug einfach zu erhaltende, nährstoffangepasste und weniger problematische Alternativen gibt, warum sollte man sie dann nicht als sinnvoller empfehlen und von der Verwendung der problematischen Sorten abraten? Insbesondere dann, wenn man weiß dass ein Kaninchen in der Vorgeschichte alles andere als artgerecht gefüttert wurde? Denn es geht hier ja nicht um ein Kaninchen, das zeitlebens ad libitum mit Wiese ernährt wurde... Darmschäden sind damit weit wahrscheinlicher als bei gut aufgewachsenen Tieren, und damit steigt die einzelfallbezogene Gefährlichkeit von Weizen erheblich!
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| Ja, ich seh das genauso wie du, ich muss das nicht unbedingt füttern (tu ich auch nicht). Es gibt für mich auch besseres. Aber versuch dich da auch mal in die Position derer zu versetzen, die das lange Zeit mit guten Resultaten in ihrem Ernährungsplan haben, die glauben einfach daran. Du wirst ja sicher auch nicht von jetzt auf gleich aufhören, Flocken und Sämereien zu verfüttern, nur weil ich hier im thread davor gewarnt habe. Ich versuche das nur ein bisschen zu relativieren.
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| Zitat:
Was genau hast du bemerkt, was für Sämereien hast du in welcher Menge zusammen mit welchem anderen Futter gefüttert und wie haben sich die Probleme geäußert? War das Vorkommnis einmalig, oder hattest du mehrfach das Gefühl dass die Nins die gefütterten Bestandteile nicht gut vertragen haben? Grund meiner Frage ist, dass mir bislang kein einziger Fall von Problemen mit Haferflocken bekannt geworden ist - es sei denn, es hätte ein akuter Kokzidien- oder Hefenbefall vorgelegen. In solch einem Fall ist natürlich der stärke- und zuckerhaltige Anteil der Fütterung möglichst zu reduzieren zugunsten einer entsprechenden Diätfütterung. Auch für Sämereien (keine eigene Erfahrung, sondern Erfahrungsberichte anderer) sind mir Probleme nur bekannt wenn entweder sehr große Mengen Ölsaaten gegeben wurden (abführende Wirkung) oder wenn Mehlsaaten mit einem Kokzidien- oder Hefenbefall zusammentrafen. Deshalb würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen dich zu deiner Empfehlung veranlassen, sämtliche Samen nur in Form ganzer Pflanzen zur Verfügung zu stellen. Meiner Ansicht nach müsste der gleiche Effekt dadurch zu erreichen sein, dass Samen nur in angemessener Menge, großflächig verteilt (Beschäftigungsfutter!) und mit attraktivem sonstigem Futter gemeinsam gegeben werden.
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| Also, mir persönlich ist ein Kaninchen beinahe daran erstickt, es war schon ohnmächtig, zum Glück hat der Heimlichgriff funktioniert. Beinahe Erstickungen z.B. an SBKs sind mir aber auch aus anderen Foren bekannt. Da ich Sämereien in massgeblichen Mengen nie gefüttert habe (das bekommen nur meine Hamster) hatte ich da nie Probleme. Ich weiss aber von Fällen, wo es Probleme mit der Verdauung gab, ein Fall persönlich von meinen Tierarzt, der mir berichtete, dass er in einer Not OP einen Klumpen Sämereien gefunden hat. Alle Quellen sind für mich persönlich vertrauenswürdig, vor allem ich mir selbst ![]() Geändert von Hase2 (24.01.2016 um 21:08 Uhr).
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| Das mit dem grossflächig verteilt in deinem letzten Satz, das sehe ich auch so. Das ist genau was ich meine, es muss natürlich nicht die ganze Pflanze sein, Hauptsache sie fressen nicht eine grosse Menge gierig in einem Schlag.
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| Mein Tierarzt gibt nicht so gerne detaillierte Informationen über andere Patienten raus, ich hab es aber so verstanden, dass sie nicht verklebt waren, sondern einfach eine konzentrierte Anhäufung. Ich esse selbst auch viel Sämereien und viele schleimen und quellen, und in grösseren Mengen liegen sie mir auch schwer im Magen, daher kann ich mir das schon vorstellen. Bei meiner waren es Haferflocken @ Aspiration Bei Luxifluxi war es aber keine Aspiration, es war ja in der Speiseröhre. Geändert von Hase2 (24.01.2016 um 21:29 Uhr).
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| Ach, nochwas bezüglich Kokzidiose und Haferflocken, Ich hatte mal ein Pflegetier mit extremen Kokzidienbefall. Es hatte einen guten Allgemeinzustand, aber es nahm rapide ab. Daher gab ich ihr in meiner Verzweiflung ad lib Haferflocken. Null Probleme. Konnten das Gewicht damit halten und nach einiger Zeit waren die Kokzidien trotzdem weg. Ich habe da in dieser Beziehung also auch ehr positive Erfahrung. Geändert von Hase2 (24.01.2016 um 21:46 Uhr).
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