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Tierfreakin 23.01.2016 21:26

Gesunde Pellets
 
Kennt jemand ein gutes getreidefreies Trockenfutter, außer das von Grainless(meinen Ninchen schmeckt das nicht so gut:rolleyes:)? Wisst ihr, ob man solche Pellets auch selber machen kann?:smile5:

Lupine 23.01.2016 21:41

Gute Trockenfuttermischungen findest du beispielsweise in unserem Thread über Strukturfuttersorten. Pellets allerdings wirst du dort nicht finden - sie sind aufgrund ihrer Produktionsweise mit problematischen Eigenschaften ausgestattet. Beispielsweise quellen sie - anders als einige wenige Extrudate - beim Kontakt mit Flüssigkeit auf und können so problematische, teils sogar gefährliche Magenüberladungen verursachen wenn zu viel davon gefressen wird und dann im Magen mit Wasser in Kontakt kommt.

Die gesündeste Kaninchenernährung ist übrigens frisch. Blättriges Frischfutter sollte eine Hauptrolle in der Kaninchenernährung spielen.

Näheres zur artgerechten Kaninchenernährung findest du beispielsweise hier:

www.kaninchenwiese.de

gwynbled 24.01.2016 11:18

Warum willst du denn ueberhaupt "Pellets" fuettern?
Jedes Tier lebt mit Naturnaher Ernaehrung am gesündesten.

crazy curry 24.01.2016 12:06

Leben deine Tiere drinne oder draußen?

Tiere in Innenhaltung benötigen kein zusätzliches Trockenfutter, es sei denn sie sind alt oder haben gesundheitliche Probleme.
Da ist Heu und frisches blättriges Futter völlig ausreichend.

In Außenhaltung sieht es schon anders aus, da braucht man im Winter schon etwas mehr, da der Energieverbrauch größer ist, wie in den letzten Tagen bei minus 15 Grad.
Ich selber füttere da die Cuni Complete von Versele Laga, da mir ein vitaminisiertes Zusatzfutter wichtig ist.
Man kann aber auch Sonnenblumenkerne, Haferflocken, getr. Maiskolben und eine Körnermischung, z.B. von dm füttern oder die Wintervogelfuttermischung.
Wobei Haferflocken und Maiskolben natürlich auch zum Getreide gehören :wink5: . Aber wie immer, die Menge macht den Unterschied, ich füttere auch Getreide.

Tierfreakin 24.01.2016 12:27

Danke für die Antworten☺ meine Kaninchen leben draußen, eigentlich füttere ich ihnen keine Pellets aber mein neues Ninchen kennt nur Getreide und Gemüse und ich will ihn zuerst langsam an das getreidefreie Trockenfutter gewöhnen.

crazy curry 24.01.2016 12:44

Getreide ist auch nicht schlecht, nur die Menge machts eben. Wenn es Frischfutter kennt, nimm Haferflocken und Sonnenblumenkerne , die werden am besten vertragen.

Minerva 24.01.2016 14:12

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 877393)
Getreide ist auch nicht schlecht, nur die Menge machts eben. Wenn es Frischfutter kennt, nimm Haferflocken und Sonnenblumenkerne , die werden am besten vertragen.

Weizen aber bitte auf keinen Fall geben.

Hase2 24.01.2016 18:17

Ich schliesse mich meinen Vorrednern an, nur möchte ich hier auch mal erwähnen, dass auch Flocken und Sämereien nicht ganz ohne sind, es gab da auch schon Fälle von Erstickung und Magenüberladung. Auch wenn es nicht so oft vorkommt, aber es fressen auch ganz viele Kaninchen Pellets ohne Probleme zu bekommen.
Daher bitte auch das mit Augenmaß füttern. Generell mag ich auch lieber natürlichere Nahrungsmittel, ich habe aber auch kein Problem, wenn jemand ab und an mal Grünrollies gibt. Ich habe auch eine zeitlang jedem 1-2 Grünrollies am Tag gegeben. Im moment gebe ich stattdessen aber lieber getrocknete Löwenzahnwurzeln, da sind sie ganz wild drauf.

crazy curry 24.01.2016 18:49

Zitat:

Zitat von Minerva (Beitrag 877468)
Weizen aber bitte auf keinen Fall geben.

Auch Weizen darf gegeben werden, er darf nur nicht aufgebrochen sein, da sich so seine Oberfläche der Schale mit dem Klebereiweiß vergrößert.

Lupine 24.01.2016 18:54

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 877612)
Auch Weizen darf gegeben werden, er darf nur nicht aufgebrochen sein, da sich so seine Oberfläche der Schale mit dem Klebereiweiß vergrößert.

Und wie willst du verhindern dass das Kaninchen die Körner kleinbeißt? :cool:

Es gibt Kaninchen, die Weizen vertragen. Das weiß man aber nicht vorher. Und es gibt Kaninchen, die absolut keinen Weizen vertragen - auch nicht als Ähre, also in absolut naturbelassenem Zustand, direkt vom Feld.

Da man das nicht vorher weiß, sollte man besser auf verträglichere Getreidesorten ausweichen wie z. B. Hafer.

Die Pflanze selbst wird übrigens vertragen - mit Weizenstroh hatte Leo nie Probleme, auch nicht mit der frischen Pflanze solange der Fruchtstand nicht entwickelt war.

Hase2 24.01.2016 19:32

Crazy meint mit Aufbrechen eine Art der Getreidebehandlung :)

Hase2 24.01.2016 19:38

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 877616)
Die Pflanze selbst wird übrigens vertragen - mit Weizenstroh hatte Leo nie Probleme, auch nicht mit der frischen Pflanze solange der Fruchtstand nicht entwickelt war.

Das glaube ich dir gerne, und meine leise Vermutung, warum pure Sämereien nicht immer gut vertragen werden, geht in diese Richtung. Kaninchen fressen natürlicherweise ganze Pflanzen im Gegensatz zu Hamstern, die sich die Sämereien aus den Pflanzen eher rauspopeln und den Rest liegen lassen.

Lupine 24.01.2016 19:47

Ich hatte auch schon gemutmaßt dass mit "aufbrechen" die Verarbeitung gemeint ist, allerdings finde ich nicht welche Art von Verarbeitung. Google gibt dazu nichts her, was zum Thema passen würde.

Werden allerdings die Körner zerkleinert (also z. B. beim zerkauen), kommt der Körper unvermeidbar mit dem Klebereiweiß in Kontakt. Bei empfindlichen Kaninchen wie meinem Leo reichen da wenige Körner in einem Mischfutter, um schwerste Darmentzündungen samt Durchfall und Hefenbefall auszulösen.

Auch Leo vertrug anfangs Weizen - anders hätte er die Jahre bei seinen Vorbesitzern nicht überleben können. Als er zu mir kam, war aber der Darm schon so stark geschädigt dass er nicht einmal kleinste Mengen davon vertrug.

Deshalb ist es meiner Meinung nach hoch problematisch zu sagen: unverarbeiteter Weizen kann gefüttert werden. Leo ist ja kein Einzelfall.

Lupine 24.01.2016 19:49

Zitat:

Zitat von Hase2 (Beitrag 877663)
Das glaube ich dir gerne, und meine leise Vermutung, warum pure Sämereien nicht immer gut vertragen werden, geht in diese Richtung. Kaninchen fressen natürlicherweise ganze Pflanzen im Gegensatz zu Hamstern, die sich die Sämereien aus den Pflanzen eher rauspopeln und den Rest liegen lassen.

Das passt nicht, zumindest nicht in den Fällen wie bei Leo. Hafer bzw. Haferflocken vertrug er problemlos, Weizenkörner dagegen nicht einmal dann, wenn nur noch wenige Körner in einem Fruchtstand enthalten waren und er die ganze Pflanze fraß. Ich habe deshalb Weizen- und Roggenstroh beim Einstreuen auf Fruchtstände kontrolliert und die entfernt.

Hase2 24.01.2016 19:54

Ich habe das Wort Stroh überlesen, du schriebst vorher die Pflanze und da bin ich von der ganzen Pflanze ausgegangen. Dass Stroh vertragen wird ist ja klar, da sind ja keine Körner drin.

Ich denke, es ist eine Schrottechnik, zum Unterschied zum Kauen kann ich dir aber nichts sagen, habe davon auch noch nichts gehört.

crazy curry 24.01.2016 20:03

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 877616)
Und wie willst du verhindern dass das Kaninchen die Körner kleinbeißt? :cool:

Es gibt Kaninchen, die Weizen vertragen. Das weiß man aber nicht vorher. Und es gibt Kaninchen, die absolut keinen Weizen vertragen - auch nicht als Ähre, also in absolut naturbelassenem Zustand, direkt vom Feld.

Da man das nicht vorher weiß, sollte man besser auf verträglichere Getreidesorten ausweichen wie z. B. Hafer.

Die Pflanze selbst wird übrigens vertragen - mit Weizenstroh hatte Leo nie Probleme, auch nicht mit der frischen Pflanze solange der Fruchtstand nicht entwickelt war.


Halter, die ihre Tiere mit natürlichenNahrungsbestandteilen füttern berichten, dass auch größere Mengen von Weizen keine Problemeverursachen.

Quelle :http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/getreide.htm

Lupine 24.01.2016 20:18

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 877700)
Halter, die ihre Tiere mit natürlichenNahrungsbestandteilen füttern berichten, dass auch größere Mengen von Weizen keine Problemeverursachen.

Quelle :http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/getreide.htm

Ich bin auch ein Halter (gewesen). Und ich habe Leo auch mit natürlichen Nahrungsbestandteilen gefüttert.

Und ich kann dir DEFINITIV sagen, dass für Leo größere Mengen von Weizen tödlich gewesen wären!

Leo wurde übrigens nie - auch nicht beim Vorbesitzer! - mit Pellets gefüttert. Ich habe den Rest des Futters mitbekommen, inclusive der Bezugsquelle. Es war ein typisches pelletfreies, jedoch weizenhaltiges Mischfutter wie es in der Kaninchenmast üblich ist, auch ohne die bunten aufgebackenen Bestandteile. Dazu erhielt er Heu und ab und an eine Möhre bzw. er wurde auf den Rasen gesetzt und fraß dort Gras (typischer englischer Rasen).

Leo ist also der Beweis, dass der Satz auf kaninchen-wuerden-wiese-kaufen lediglich auf einige Erfahrungsberichte zu beziehen ist, wobei auch nicht beschrieben ist ob es sich dabei um eine reine Winterfütterung handelte und wie alt die Tiere jeweils wurden (bzw. wie lange sie in Beobachtung waren).

Bei Leo dauerte es zwischen 3 und 4 Jahre, bis die Weizenunverträglichkeit komplett ausgebildet war. Kokzidien hatte auch er übrigens nie, trotz des geschädigten Darms.

Hase2 24.01.2016 20:19

die eine Sache ist natürlich: Getreide ist heutzutage hochgezüchtet, Hafer ist da noch das natürlichste. Aber Menschen und Tiere reagieren auch unterschiedlich empfindlich.
Es ist halt die Frage, ob man anderen empfiehlt auf die Fütterung zu verzichten, nur weil manchen wenige damit Probleme haben. Ich persönlich finde wie oben angedeutet die Form der Fütterung von Bedeutung und das bezieht sich nicht nur auf Weizen. Sämereien und Flocken sind für mich keine Kaninchennahrung. Wenn andere bei der Verfütterung keine Probleme haben, dann ist es aber für mich auch OK.
Wieviele Menschen verzichten auf Milchprodukte, weil andere eine Laktoseintoleranz haben?

Lupine 24.01.2016 20:30

Zitat:

Zitat von Hase2 (Beitrag 877704)
Wieviele Menschen verzichten auf Milchprodukte, weil andere eine Laktoseintoleranz haben?

Extrem viele inzwischen. Und auch auf Gluten, das nimmt immer mehr zu. Ob das in jedem Fall sinnvoll ist überlasse ich jedem selbst zur Beurteilung. Aber schau mal durch die Supermärkte, innerhalb des letzten Jahres sind die Abteilungen für lactose- und glutenfreie Produkte geradezu "explodiert". Für mich ist das echt super, eine Freundin meiner Tochter hat gleichzeitig Zöliakie und eine Lactoseintoleranz. Meine Tochter verträgt nur sehr wenig Lactose, ich selbst ein wenig mehr - aber auch keine großen Mengen.

Aber es ist eben so wie du schon geschrieben hast: die hochgezüchteten Getreidesorten haben kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Getreide zu tun, an das die Kaninchen eigentlich angepasst sind.

Und wenn es genug einfach zu erhaltende, nährstoffangepasste und weniger problematische Alternativen gibt, warum sollte man sie dann nicht als sinnvoller empfehlen und von der Verwendung der problematischen Sorten abraten?

Insbesondere dann, wenn man weiß dass ein Kaninchen in der Vorgeschichte alles andere als artgerecht gefüttert wurde?

Denn es geht hier ja nicht um ein Kaninchen, das zeitlebens ad libitum mit Wiese ernährt wurde... Darmschäden sind damit weit wahrscheinlicher als bei gut aufgewachsenen Tieren, und damit steigt die einzelfallbezogene Gefährlichkeit von Weizen erheblich!

Hase2 24.01.2016 20:36

Ja, ich seh das genauso wie du, ich muss das nicht unbedingt füttern (tu ich auch nicht).
Es gibt für mich auch besseres. Aber versuch dich da auch mal in die Position derer zu versetzen, die das lange Zeit mit guten Resultaten in ihrem Ernährungsplan haben, die glauben einfach daran. Du wirst ja sicher auch nicht von jetzt auf gleich aufhören, Flocken und Sämereien zu verfüttern, nur weil ich hier im thread davor gewarnt habe. Ich versuche das nur ein bisschen zu relativieren.

Lupine 24.01.2016 20:57

Zitat:

Zitat von Hase2 (Beitrag 877712)
JDu wirst ja sicher auch nicht von jetzt auf gleich aufhören, Flocken und Sämereien zu verfüttern, nur weil ich hier im thread davor gewarnt habe.

Nicht? Unterschätz mich nicht. Denn jetzt mache ich genau das, was mir gerade schon in den Fingern gejuckt hat:

Was genau hast du bemerkt, was für Sämereien hast du in welcher Menge zusammen mit welchem anderen Futter gefüttert und wie haben sich die Probleme geäußert? War das Vorkommnis einmalig, oder hattest du mehrfach das Gefühl dass die Nins die gefütterten Bestandteile nicht gut vertragen haben?

Grund meiner Frage ist, dass mir bislang kein einziger Fall von Problemen mit Haferflocken bekannt geworden ist - es sei denn, es hätte ein akuter Kokzidien- oder Hefenbefall vorgelegen. In solch einem Fall ist natürlich der stärke- und zuckerhaltige Anteil der Fütterung möglichst zu reduzieren zugunsten einer entsprechenden Diätfütterung.

Auch für Sämereien (keine eigene Erfahrung, sondern Erfahrungsberichte anderer) sind mir Probleme nur bekannt wenn entweder sehr große Mengen Ölsaaten gegeben wurden (abführende Wirkung) oder wenn Mehlsaaten mit einem Kokzidien- oder Hefenbefall zusammentrafen.

Deshalb würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen dich zu deiner Empfehlung veranlassen, sämtliche Samen nur in Form ganzer Pflanzen zur Verfügung zu stellen. Meiner Ansicht nach müsste der gleiche Effekt dadurch zu erreichen sein, dass Samen nur in angemessener Menge, großflächig verteilt (Beschäftigungsfutter!) und mit attraktivem sonstigem Futter gemeinsam gegeben werden.

Hase2 24.01.2016 21:06

Also, mir persönlich ist ein Kaninchen beinahe daran erstickt, es war schon ohnmächtig, zum Glück hat der Heimlichgriff funktioniert. Beinahe Erstickungen z.B. an SBKs sind mir aber auch aus anderen Foren bekannt.

Da ich Sämereien in massgeblichen Mengen nie gefüttert habe (das bekommen nur meine Hamster) hatte ich da nie Probleme. Ich weiss aber von Fällen, wo es Probleme mit der Verdauung gab, ein Fall persönlich von meinen Tierarzt, der mir berichtete, dass er in einer Not OP einen Klumpen Sämereien gefunden hat. Alle Quellen sind für mich persönlich vertrauenswürdig, vor allem ich mir selbst :D

Hase2 24.01.2016 21:14

Das mit dem grossflächig verteilt in deinem letzten Satz, das sehe ich auch so.
Das ist genau was ich meine, es muss natürlich nicht die ganze Pflanze sein, Hauptsache sie fressen nicht eine grosse Menge gierig in einem Schlag.

Lupine 24.01.2016 21:16

Zitat:

Zitat von Hase2 (Beitrag 877740)
Also, mir persönlich ist ein Kaninchen beinahe daran erstickt, es war schon ohnmächtig, zum Glück hat der Heimlichgriff funktioniert. Beinahe Erstickungen z.B. an SBKs sind mir aber auch aus anderen Foren bekannt.

Das gilt aber auch für alle anderen Futtermittel. Luxifluxi ist die Tage beinahe ein (allerdings zahnloses) Kaninchen an einem langen Heuhalm erstickt. Was für ein Samen war es bei dir? Auch ein SBK? Kleinere Sämereien kommen da ja eher nicht in Betracht, da sie die Luftröhre nicht vollständig verschließen. Bei ihnen würde man bei einer Aspiration eher eine Lungenentzündung erwarten - Aspirationen sind übrigens auch möglich, wenn man die gesamte Pflanze gibt.

Zitat:

...Ich weiss aber von Fällen, wo es Probleme mit der Verdauung gab, ein Fall persönlich von meinen Tierarzt, der mir berichtete, dass er in einer Not OP einen Klumpen Sämereien gefunden hat.
Mit was waren diese Sämereien denn zusammengeklumpt? Das ist recht ungewöhnlich, da würde mich näheres interessieren. Versuch mal eine Ladung SBK oder Hirse zusammenzuklumpen, das ist alles andere als einfach, wenn da nicht etwas sehr klebriges, zähes als "Pattex-Ersatz" dazu kommt. Falls du beim Tierarzt mal die Ruhe hast um da näher nachzufragen, wäre das echt nett wenn du daran denken könntest.

Zitat:

Alle Quellen sind für mich persönlich vertrauenswürdig, vor allem ich mir selbst :D
Davon gehe ich aus. Das wäre wohl auch bedenklich, wenn es anders wäre :D

Hase2 24.01.2016 21:24

Mein Tierarzt gibt nicht so gerne detaillierte Informationen über andere Patienten raus, ich hab es aber so verstanden, dass sie nicht verklebt waren, sondern einfach eine konzentrierte Anhäufung. Ich esse selbst auch viel Sämereien und viele schleimen und quellen, und in grösseren Mengen liegen sie mir auch schwer im Magen, daher kann ich mir das schon vorstellen.
Bei meiner waren es Haferflocken @ Aspiration

Bei Luxifluxi war es aber keine Aspiration, es war ja in der Speiseröhre.

Lupine 24.01.2016 21:40

Das ist richtig, dass der Halm vermutlich in der Speiseröhre steckte - trotzdem hat er die Atmung in bedenklicher Art behindert.

Warst du dabei, als die Haferflocke in die Luftröhre geriet? Oder bist du erst später dazu gekommen? Ein Glück dass du rechtzeitig da warst und den Heimlich-Griff auch konntest.

Hase2 24.01.2016 21:41

Ach, nochwas bezüglich Kokzidiose und Haferflocken,
Ich hatte mal ein Pflegetier mit extremen Kokzidienbefall. Es hatte einen guten Allgemeinzustand, aber es nahm rapide ab. Daher gab ich ihr in meiner Verzweiflung ad lib Haferflocken. Null Probleme. Konnten das Gewicht damit halten und nach einiger Zeit waren die Kokzidien trotzdem weg. Ich habe da in dieser Beziehung also auch ehr positive Erfahrung.

Hase2 24.01.2016 21:42

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 877778)
Das ist richtig, dass der Halm vermutlich in der Speiseröhre steckte - trotzdem hat er die Atmung in bedenklicher Art behindert.

Warst du dabei, als die Haferflocke in die Luftröhre geriet? Oder bist du erst später dazu gekommen? Ein Glück dass du rechtzeitig da warst und den Heimlich-Griff auch konntest.


Ich war dabei, sonst wäre es tot, hatte sie gerade verteilt, es waren nur wenige Sekunden bis zur Ohnmacht.

Lupine 24.01.2016 22:02

Hat sie denn auffällig geschlungen?

Was die Kokzidien betrifft, hat die Behandlung sicher länger gedauert als mit Diät. Aber da muss man abwägen, im Zweifel würde ich das Risiko auch eingehen wenn ein Tier so rapide abnimmt.

Hase2 24.01.2016 22:11

Ja, genau, das war die Überlegung, ob sie ohne Haferflocken schneller weggewesen wären, kann ich natürlich nicht sagen, aber ich hatte ja schon viele Pflegetiere mit Kokzidien, mir ist kein wesentlicher Unterschied in der Behandlungsdauer aufgefallen.

Ja, natürlich war es freudig erregt wegen der Haferflocken. Das ist ja mit den meisten leckeren Sachen so, die man nicht in Unmengen verfüttern will. Besser ist es, alle drei Stunden drei Flocken auf die Zunge legen (letzen Satz nicht allzu ernst nehmen ;) )

Lupine 24.01.2016 22:13

Zitat:

Zitat von Hase2 (Beitrag 877796)
J...Besser ist es, alle drei Stunden drei Flocken auf die Zunge legen (letzen Satz nicht allzu ernst nehmen ;) )

Das halte ich für äußerst gefährlich. Nicht fürs Nin, sondern für die eigenen Finger :rofl:

Meine haben Haferflocken zwar geliebt, aber waren dabei sehr gesittet und haben nicht geschlungen. Da war ein Kohlrabiblatt schneller weg als ein Teelöffel Haferflocken.

Hase2 24.01.2016 22:31

Ja, die Geschmäcker sind verschieden. Wenn ich Banane verfüttere, dann zucken einige von meinen Kaninchen am Rücken, ander rühren aie gar nicht an :willy_nilly:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 08:57 Uhr.



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