![]() |
Respekt! Wieviele Mümmelmänner hast du denn? Auja bitte ganz viele Fotos ;-) |
Zitat:
Anders verhielt es sich dagegen mit den Nins von Nachbarn. Die hatten einen mehrstöckigen Stall ähnlich denen auf deinen Fotos. Die hatten Abend für Abend eine stressige Kaninchen-einfang-Aktion vor sich, während ich bei meiner Bande, wenn sie denn partout mal nicht aus dem Wiesenauslauf ins Gehege wechseln wollten, bloß nach der Dose mit den Leckerchen greifen musste. Oft kam es aber auch vor, dass sie von selbst zwischenzeitlich zum ausruhen ins Gehege gingen, und später wieder auf die Wiese liefen. Ich glaube, das Problem das du hattest, war ein Gehegeproblem. hasis2011 hat vermutlich absolut recht dass sie schreibt im Gehegebau müssten wir dich noch ein bisschen fit machen. Ein gutes Gehege ist groß genug, und vor allem auch kaninchengerecht eingerichtet. Es muss Bewegungsfreiheit bieten, aber auch die begehrten geschützten Plätze. Im Gehege müssen Annehmlichkeiten auf die Langohren warten - eine kleine Menge besonders begehrtes Futter zum Beispiel. Dann ist es attraktiv. Und ein vernünftig konstruiertes Gehege ist ausbruchsicher. Selbst wenn man einen "Teufelsbraten" hat. Entwischen die Kaninchen, hat man entweder minderwertiges Material verwendet, oder die Sicherung gegen Marder, z. B. nach unten, war schlampig ausgeführt. @ Teekannenloser: Schau mal in ihren Fotothread, da gibt es schon eine Menge tolle Fotos :thumbsup: |
Ich vermute, dass das "Einsperren" bei dir nicht geklappt hat, weil du versucht hast, sie in einen Stall zu stecken? Das klappt bei mir auch nicht. ;) Als Kind hatte ich anfangs Kaninchen nachts im Stall und tagsüber freilaufend, ich musste sie immer einfangen (was für ein Aufwand!!) weil selber rein gegangen sind sie niemals. ;) Als Kind sind wir dann immer im Garten durch die Büsche gekrochen. Ein großes mardersicheres Gehege ist für Kaninchen kein Gefängnis, da gehen sie gerne rein. Meine Kaninchen sind dort auch tagsüber recht viel... Wenn Gefahren kommen (Hunde am Zaun etc.) rennen sie auch zurück in ihren "Bau". Dort fühlen sie sich wohl und sind nicht eingesperrt. Hier sind meine nachts, wie du siehst fühlen sie sich da drinnen wohl und nicht eingesperrt. Sie wissen, dass sie morgens immer raus dürfen, ohne Ausnahme. http://i58.tinypic.com/2hh24n7.jpg http://i60.tinypic.com/14o0i21.jpg http://i62.tinypic.com/by6xc.jpg Das Einsperren am Abend muss man anfangs trainieren indem man sie rigoros wirklich jeden Abend einsperrt (ohne Ausnahme) und jedes mal ein besonders leckeres Futter anbietet (im Sommer gepflückte Wiese, im Winter Saaten etc.). Meine sitzen zum Großteil abends schon in der Pyramide und warten auf ihr Futter. Wichtig ist, sie auf ein Futtergeräusch zu konditionieren. Und die, welche noch unterwegs sind, gehen rein wenn ich ihnen etwas hinterherscheuche. Das braucht 10 Minuten für 7 Kaninchen... Hier ein Video wie das mit dem Einsperren so funktioniert: [url]http://www.youtube.com/watch?v=uKeg2Zmz6hA&list=UUlckxwoDXo-NBGgWdzGPbCg[/url] Tagsüber hopsen sie im Garten und nachdem er einen dichten Zaun hat, bleiben sie auch dort. Bei der Fläche haben sie auch keinen Ausbruchsdrang, zumindest keinen starken. Durch das Nachtgehege und die Fütterung binden sie sich an den Garten. http://i57.tinypic.com/14j7ng4.jpg http://i58.tinypic.com/10rn1tz.jpg http://i59.tinypic.com/2ldwns3.jpg http://i62.tinypic.com/2vb6i9u.jpg |
Kann ich den Sepperl haben? :drool5: |
Sepperl stand mal zur Vermittlung, allerdings wurde er damals nicht vermittelt und durfte deshalb bleiben. Das ist bei einigen meiner Kaninchen so, die meisten von denen, die bleiben durften sind mehrfach vermittelt und zurück gekommen und/oder nicht zu vermitteln gewesen. Momentan nutze ich Sepperl immer um Werbung für die großen Kaninchen zu machen. Wenn ich ihn rufe, kommt er quer durch den Garten. Ich hatte schon Leute, die nun in ein Haus mit Garten umziehen möchten, damit sie Riesen halten können. :D So viel zum Thema "die Riesen sind schwer vermittelbar". Jetzt gebe ich ihn nicht mehr her, wobei er bei dir zumindest ein tolles Leben hätte. Sein großer Nachteil ist, dass er ja keine Schneidezähne mehr hat und recht große Mengen frisst, d.h. man muss wirklich viel klein schneiden. :D |
Futter klein schneiden bin ich gewöhnt von Schorschi, muss ich dann halt eine größere Menge reiben und schneiden, keeeeiiin Problem! :smilewinkgrin: |
Mist! :D Letztens waren Leute da, die ein Kaninchen adoptieren wollten, da hat sich Sepperl gerade auf den Rücken geworfen, als wir ihn gekrault haben. Er hat sich dann in der Sonne gewälzt. :D Danach hatte ich schon Angst, dass er eines Tages "abhanden kommt". |
Das kann bei dem süßen Knopf durchaus passieren...wo wohnst du nochmal? :aureola: |
In Hintertupfingen direkt links nach dem Regenbogen. :D Gut, dass Sepperl einen persönlichen Wachhund hat, Kira verteidigt ihn im Zweifelsfall. |
:drool5: hasis2011, machen wir gemeinsame Sache? Klammheimlich, aber tagsüber - nachts sind sie ja sicher untergebracht :D Aber mal im Ernst, das ist genau das was ich auch kenne, von mir und auch von anderen: wenn ein Gehege gut konstruiert und eingerichtet ist und man es abends mit leckerem Futter attraktiv macht, dann empfinden die Nins es nicht als "Strafe", dort "eingesperrt" zu werden. Das Problem liegt also beim Gehege (und evtl. bei der nicht vorhandenen Konditionierung). |
Zitat:
Es gibt anscheinend Gegenden, in denen Kaninchen nachts relativ sicher sind. Hört man ja schon öfter. Eins meiner Kaninchen kommt aus einer Pflegestelle, deren Gehege nach oben offen sind und wo noch nie etwas passiert ist. Hier im Umkreis bedeutet es spätestens nach drei Nächten das Todesurteil für Kaninchen, Huhn, Laufente und Co., wenn sie nachts nicht hinter Schloss und Riegel sind. Sie nachts uneingesperrt zu lassen, hätte nichts mehr zu tun mit "lieber ein kurzes und dafür schönes Leben", sondern wäre einfach nur grob fahrlässig. |
Zitat:
|
Und autos? ich finde deine Haltung super bei uns wären zu viele autos obwohl wir in nem dorf wohnen und katzen und hunde und auch füchse |
Ohh ist in einen anderen gesprungen :/ |
Zitat:
Bei uns scheints interessanterweise auch sehr sicher für Kaninchen zu sein. Meine Oma wohnt ja nur 3 Strassen weiter und Julie und ihr voriger Partner haben ja auch länger komplett frei in der Nachbarschaft gelebt, ohne dass jemals was passiert ist und in meiner Strasse, ein paar Häuser vor mir leben auch 3 Kaninchen schon seit vielen Jahren in einem "Gehege", das aus ein paar schiefen Stehern an die Kaninchendraht getackert ist besteht. Ohne Schutzhütte, ohne Schutz nach oben oder unten und die Kaninchen erfreuen sich bester Gesundheit. Anscheinend mag "unser" Marder keine Kaninchen, ich komm ja öfter erst nach Mitternacht heim und seh ihn dann regelmässig unter ein Auto laufen, wenn ich vorbeifahre. |
Zitat:
|
Vielleicht war Wuschel auch einfach ein bisschen dusselig - oder dreist :smilewinkgrin: |
Ich sehe anhand dessen, wer rein geht und wer nicht auch, ob die Gruppe gerade harmonisch ist. Ab und an gibt es Stänkereien, dann brauchen die benachteiligten Kaninchen eine "Extra-Einladung" um rein zu gehen. :) Meistens ist es Bobby, der betroffen ist. Er ist derart unsozial (beißt die anderen wenn sie ihm vor die Nase kommen wie es ihm passt in den Po etc., auch die Kaninchen, die total lieb zu ihm sind) dass die anderen ihn gelegentlich mal wieder jagen, er hat auch schon viele Kratzer dabei abbekommen. Er geht dann aber auch rein, wenn ich ihn antreibe. ;) Bei ihm habe ich sogar schon überlegt ihn zu einem Weibchen zu vermitteln, aber ich befürchte, da wäre es kein Bisschen besser, denn er ist zu allen Gruppenmitgliedern gleich unsozial... |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:48 Uhr. |