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Carolin 24.02.2014 18:10

Zitat:

Zitat von Simba&Zazu (Beitrag 612458)
Also deine Haltung finde ich super und richtig interessant
eine die wirklich Kaninchen artgerecht haltet :-)
Und tolle Nachbarn hast du da unsere SAG ich mal so die regen sich wegen ner Katze die draussen rumstreunert auf...:-)
Viele liebe grüße :-)

Die meisten Nachbarn lieben meine Kaninchen. Also sie gehen insgesamt in 6 Gärten a ca. 500m2 spazieren. Von diesen Nachbarn lieben zwar nicht alle sie, aber tun ihnen auch nichts oder sagen gar nichts dazu und werden geduldet. :D

ANNISTAR 24.02.2014 20:51

richtig interessant deine haltung:)
von sowas hab ich noch nie gehört,hätte nie gedacht ,dass die kaninchen dann auch immer zu dir zurückkommen:) wie lange leben die schon so?sry,wenn ich das irgendwo überlesen habe.und wie hat das angefangen?sind sie einmal alle abgehauen und seitdem ist es so oder was?:D

widderzentrum 24.02.2014 21:09

also ich find deine ninchen haben ein klasse leben wennich sterbe will ich ein ninchen bei dir werden

Blacky2009 24.02.2014 21:14

@Lupine hier läuft jeden Abend gegen 19:30 ein mader im Gärten rum :eek:!!!!
Da kann man die Uhr nachstellen wir stehen schon immer am Fenster!!!!!!
Gut das die Gehege sicher sind :eek: :eek:!!!!

Lupine 24.02.2014 21:31

@ Carolin:

Ich war überzeugt davon, dass du deine Einstellung nicht änderst - es gibt ja genug andere Gefahren für die Nins und du hast ja bereits auch klar gestellt dass du sie in Kauf zu nehmen bereit bist. Du hast diese Entscheidung bewusst getroffen, hast deine Gründe dafür und ich habe durchaus das Gefühl, dass du sehr sorgfältig abgewogen hast.

Aber es ist immer sinnvoll im Hinblick auf die Mitleser klar zu machen, dass sich Marder nur selten direkt bemerkbar machen und oft jahre- oder gar jahrzehntelang niemand registriert dass er sich in einem Marderrevier befindet. Bei einigen, die anders als du die Gefahren lieber ausschließen möchten, führt das zu einer trügerischen Sicherheit und zu einer massiven Gefährdung der Nins, weil sie dem Räuber in einem Gehege nicht gut ausweichen können, wenn er erst einmal hineingelangt ist.

@ Blacky2009:

Das ist wirklich selten dass sich einer so regelmäßig blicken lässt, meist erkennt man die Anwesenheit nur dann wenn plötzlich morgens das Auto nicht mehr anspringt oder ähnliches. Unseren hier habe ich nie gesehen, nur unser Starterkabel im Auto, und das konnte den Täter nicht mehr beschreiben :hand: Nur die Zahnabdrücke verrieten ihn.

Deine unguten Gefühle bei dem Anblick kann ich nachvollziehen, ich habe auch seitdem immer das Gehege ganz regelmäßig kontrolliert ob noch alles fest und sicher war.

Carolin 24.02.2014 21:41

Zitat:

Zitat von ANNISTAR (Beitrag 612583)
richtig interessant deine haltung:)
von sowas hab ich noch nie gehört,hätte nie gedacht ,dass die kaninchen dann auch immer zu dir zurückkommen:) wie lange leben die schon so?sry,wenn ich das irgendwo überlesen habe.und wie hat das angefangen?sind sie einmal alle abgehauen und seitdem ist es so oder was?:D


Ich habe bis vor ein paar Jahren Kaninchen für sehr unklug gehalten, aber ich wurde eines besseren belehrt.

Alles hat mit Klara :cryin: und Klaus angefangen. Sie waren vor fünf Jahren die ersten. Danach kam Klementine :cryin: und Klopfer dazu. Diese Vier haben damals den Grundstein gelegt. Sie sind abgehauen und ich habe sie wieder eingefangen. Irgendwann war es mir zu doof und sie kamen auch von alleine wieder nach Hause, wenn sie es für richtig hielten. So hat sich das eingeschleift und die Neuen haben es sich abgeschaut. Wobei man sagen muss, dass die Jungs weniger spazieren gehen als die Mädels. Die Jungs bleiben, bis auf der Zwerg, eigentlich lieber im eigenen Garten oder gehen mal in einen Nachbarsgarten. Die anderen vor allem Kimmy gehen eindeutig sehr viel weiter. Aber bis jetzt haben alle es gelernt und wissen wo sie wohnen.
Aber mir ist natürlich klar, dass immer etwas passieren kann, aber leider ist es doch so, dass sie an anderen Dingen eher sterben, als an den Feinden draußen. Klara war meine erste Häsin und ich habe sie aufgenommen, weil sie ein Schnupfer war und niemand sie wollte. :mad: Sie musste ich einschläfern, weil sie nicht mehr laufen konnte. :mad: Ich sehe es halt so - lieber ein freies Leben und dafür vielleicht etwas kürzer, also eingesperrt und keine Freiheit.

Lupine 24.02.2014 21:51

Es gibt da natürlich nicht nur die beiden Extreme, sondern noch viele Abstufungen dazwischen. Das sollte man auch sehen. Du praktizierst eine in dieser Form sehr "extreme" Haltung, was ich jetzt in keinster Weise abwertend oder sonstwie negativ meine, sondern nur in dem Sinn dass du die Waage ganz Richtung Freiheit und selbstbestimmtes Leben verschoben hast, während andere sie vielleicht halbe-halbe einstellen, oder z. B. tagsüber eine freie Gartenhaltung und nachts eine sichere Unterbringung wählen.

Außerdem denke ich kommt es auch immer auf die Rahmenbedingungen an. Hier bei uns wäre so etwas nicht möglich, allein schon wegen der Verkehrsdichte.

Was mir nicht klar ist: Wie haben die Nins es denn geschafft fortlaufend abzuhauen? Bei meinem Gehege war das nicht möglich, denn es war mardersicher.

Klara scheint eine sehr traurige Geschichte hinter sich zu haben - schön, dass sie bei dir noch Kaninchenglück erleben durfte. Und schade, dass es nicht länger dauern konnte. Was war denn die Ursache der Lähmung?

Blacky2009 24.02.2014 22:07

@Lupine ja ich habe ein wenig Angst das was passiert:)!
Aber zum Glück IST ja alles sicher:)!
Aber der ist eig ganz süß!:)
Mit unserem Auto hat er auch schon Bekanntschaft gemacht!:)

Carolin 24.02.2014 22:32

Zitat:

Zitat von widderzentrum (Beitrag 612590)
also ich find deine ninchen haben ein klasse leben wennich sterbe will ich ein ninchen bei dir werden

Witziger Weise haben das mir schon mehrere Leute gesagt, selbst welche die nichts mit Tieren zutun haben.:smilewinkgrin:
Aber ich glaube der Gedanke von Freiheit ist auch bei uns Menschen etwas besonderes, denn wir selbst sind es ja nicht so wirklich, wenn man es sich wirklich mal vor Augen führt.

Carolin 24.02.2014 22:39

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 612601)
Es gibt da natürlich nicht nur die beiden Extreme, sondern noch viele Abstufungen dazwischen. Das sollte man auch sehen. Du praktizierst eine in dieser Form sehr "extreme" Haltung, was ich jetzt in keinster Weise abwertend oder sonstwie negativ meine, sondern nur in dem Sinn dass du die Waage ganz Richtung Freiheit und selbstbestimmtes Leben verschoben hast, während andere sie vielleicht halbe-halbe einstellen, oder z. B. tagsüber eine freie Gartenhaltung und nachts eine sichere Unterbringung wählen.

Außerdem denke ich kommt es auch immer auf die Rahmenbedingungen an. Hier bei uns wäre so etwas nicht möglich, allein schon wegen der Verkehrsdichte.

Was mir nicht klar ist: Wie haben die Nins es denn geschafft fortlaufend abzuhauen? Bei meinem Gehege war das nicht möglich, denn es war mardersicher.

Klara scheint eine sehr traurige Geschichte hinter sich zu haben - schön, dass sie bei dir noch Kaninchenglück erleben durfte. Und schade, dass es nicht länger dauern konnte. Was war denn die Ursache der Lähmung?

Das es nicht nur schwarz und weiß gibt, ist mir natürlich bewusst. Ich kritisiere auch nicht die gesamte andere Haltung, aber für mich kommt es halt nicht in Frage, mit einer Ausnahme - ist ein Tier krank, dann muss es leider in den Stall oder in den Käfig.

Lupine 24.02.2014 22:40

Zitat:

Zitat von Carolin (Beitrag 612613)
Aber ich glaube der Gedanke von Freiheit ist auch bei uns Menschen etwas besonderes, denn wir selbst sind es ja nicht so wirklich, wenn man es sich wirklich mal vor Augen führt.

Damit hast du völlig recht. Die Zwänge die an jeden von uns täglich herangetragen werden, scheinen leider immer mehr zu werden. Teils sind sie auch "hausgemacht", trotzdem entziehen sich viele von uns selbst diesen beeinflussbaren Zwängen nicht.

Lupine 24.02.2014 22:47

Zitat:

Zitat von Carolin (Beitrag 612614)
... dann muss es leider in den Stall oder in den Käfig.

Das wird ihm sicher nicht sonderlich gut gefallen dann :o Als ich meine Jule gesundheitsbedingt mal auf ca. 1,5 qm festsetzen musste, war die stinksauer. Und sie war ja nur ein 6-qm-Gehege gewöhnt zuzüglich ca. 10 qm Wiesenauslauf am Tag. Kommen kranke Nins dann echt in einen dieser Ställe die auf den Fotos im anderen Thread zu sehen sind? Hast du kein kleines Gehege für solche Fälle? Da würden ja so 6 - 8 qm reichen.

Carolin 24.02.2014 23:07

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 612618)
Das wird ihm sicher nicht sonderlich gut gefallen dann :o Als ich meine Jule gesundheitsbedingt mal auf ca. 1,5 qm festsetzen musste, war die stinksauer. Und sie war ja nur ein 6-qm-Gehege gewöhnt zuzüglich ca. 10 qm Wiesenauslauf am Tag. Kommen kranke Nins dann echt in einen dieser Ställe die auf den Fotos im anderen Thread zu sehen sind? Hast du kein kleines Gehege für solche Fälle? Da würden ja so 6 - 8 qm reichen.

Natürlich hätte ich solche Möglichkeiten, aber wenn sie einmal ausbrechen bekomme ich sie dann nicht so schnell wieder, weil sie wissen, dass ich etwas von ihnen will und ich dann erstmal wieder Staatsfeind Nr1 ist. Das ist dann bei eine Medigabe total blöd, daher mache ich es nicht mehr.

hasis2011 24.02.2014 23:10

In Sachen Gehegebau müssen wir dich noch schulen, da hapert es noch. :rofl:

Lupine 24.02.2014 23:16

Zitat:

Zitat von hasis2011 (Beitrag 612625)
In Sachen Gehegebau müssen wir dich noch schulen, da hapert es noch. :rofl:

Den Eindruck habe ich gerade auch - und ich weiß, was es bedeutet ein ausbruchfreudiges Nin sicher einzusperren :rofl: Jule war die ultimative Gehegetesterin. Siegerin aber bin ich geblieben, und zwar über Jahre hinweg. Entwischt ist sie nur im Urlaubsgehege (allerdings trotzdem sicher aufgehoben innerhalb eines großen Gartenhauses), nie aber daheim.

hasis2011 24.02.2014 23:20

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 612626)
Jule war die ultimative Gehegetesterin. Entwischt ist sie nur im Urlaubsgehege (allerdings trotzdem sicher aufgehoben innerhalb eines großen Gartenhauses), nie aber daheim.

Jetzt muss ich grade lachend an den Brief deiner Mutter denken...:rofl::rofl:

Carolin 24.02.2014 23:40

Ok, ok. Ich gebe mich geschlagen. ;)

saloiv 25.02.2014 00:03

Ein Wunder, dass alle noch leben. Ich kenne einige Leute, die ihre Kaninchen irgendwann "frei gelassen" haben. Meistens ist der Großteil in wenigen Nächten verschwunden/tot aufgefunden worden oder verendet. Nur einzelne, besonders gewitzte Kaninchen haben es länger überlebt, einige sogar ein Jahr (je nach Raubtieren in der Umgebung, Fluchtmöglichkeiten usw.).

Natürlich ist ein kurzes schönes Leben in Freiheit schöner als ein langes qualvolles Leben im Käfig.
Aber trotzdem gibt es viele Abstufungen. Man muss die Katze ja auch nicht auf der Autobahn aussetzen oder neben einer Hauptstraße laufen lassen statt sie in einem Käfig zu halten. ;) Oder das Kind alleine im Straßenverkehr umherwandern lassen, wenn es noch in den Kindergarten geht, nur damit es frei ist...

Eine tolle Zwischenlösung ist ein großes, mardersicheres Gehege für nachts und ein sicher umzäuner Garten für tagsüber. Da haben sie sehr viele Freiräume und trotzdem den nötigen Schutz.

Zum Zufüttern im Winter kannst du Kohl (meine mögen Wirsing usw. sehr gerne), Möhren und anderes Gemüse verwenden. Dazu Trockenkräuter und Saaten als Strukturfutter und Wasser...

Lupine 25.02.2014 09:43

Zitat:

Zitat von Carolin (Beitrag 612632)
Ok, ok. Ich gebe mich geschlagen. ;)

Das hast du bereits vor langem - nämlich damals, als du deine Nins zu Siegern erklärt hast :biggrin:

Im Ernst, ich würde auf jeden Fall ein Krankengehege - und zwar mardersicher, dann ist es automatisch auch kaninchenausbruchsicher - bauen. Ob du es weiter riskierst deine Kaninchen (vor allem nachts) so durch die Gegend flitzen zu lassen sei dir selbst überlassen, die Risiken kennst du.

Nur zum "wirklich artgerecht" aus einem der vorangegangenen Posts noch ein Gedanke: Wildkaninchen haben Tarnfarbe. Diese Nins hier nicht unbedingt. Allein ihre Fellfarbe ist damit bereits nicht artgerecht im eigentlichen Sinn, so dass sich hier durchaus eine Grundsatzfrage stellen würde, wenn man die Sache wirklich von allen Seiten beleuchten will.

Carolin 25.02.2014 09:58

Zitat:

Zitat von saloiv (Beitrag 612633)
Ein Wunder, dass alle noch leben. Ich kenne einige Leute, die ihre Kaninchen irgendwann "frei gelassen" haben. Meistens ist der Großteil in wenigen Nächten verschwunden/tot aufgefunden worden oder verendet. Nur einzelne, besonders gewitzte Kaninchen haben es länger überlebt, einige sogar ein Jahr (je nach Raubtieren in der Umgebung, Fluchtmöglichkeiten usw.).


Eine tolle Zwischenlösung ist ein großes, mardersicheres Gehege für nachts und ein sicher umzäuner Garten für tagsüber. Da haben sie sehr viele Freiräume und trotzdem den nötigen Schutz.
..

Ich will dir überhaupt nicht widersprechen. Du wirst in allen Punkten bestimmt recht haben. Habe am Anfang oft versucht sie abends wieder einzusperren und den Garten ausbruchsicher zu machen. Ist mir nicht gelungen. Die Kaninchen sind schneller und schlauer und die Fläche dafür zu groß. Jetzt im Winter geht es noch, aber im Sommer ist der Garten vollkommen zugewachsen. Da ist es wirklich schwieriger. Kimmy ist sogar so schlau, dass sie sich, wenn ich mal wieder alle Löcher zu gemacht habe, sie aber noch nicht zuhause ist, zurück in den Garten buddelt.
In der Hinsicht habe ich aufgegeben.


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