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Erster Kräuter-Trocknen-Versuch Hallo, ich bin durch Zufall zum Trocknen gekommen. Ich schneide gern ein paar mehr als die benötigten Zweige von unserer Haselnuss und der Weide ab und stelle sie in einen Eimer Wasser. Dann muss ich nicht jeden Morgen und jeden Abend neu abschneiden. Nun habe ich allerdings herausgefunden, dass das bei Weide so nicht klappt. Sie wurde trotz Wasser trocken. Ich hab die Zweige als unbrauchbar bewertet und einfach raus in den Garten gelegt. Zwei/drei Tage später (also heute) schau ich zufällig drauf: Die Blätter waren komplett durchgetrocknet und bröselig. Ich habe dann alle Blätter abgestreift und hatte eine Riesenschüssel voll getrockneter Weidenblätter *freu*. Ein erster Test hat ergeben, dass die Zwerge die auch tatsächlich fressen - noch besser :o. So habe ich heute beschlossen, unseren schönen Heuboden zum Trocknen und Lagern zu nutzen, die Kids und ich haben mit Breitwegerich , Löwenzahn, Brombeerblätter, Himbeerblätter und Zitronenmelisse begonnen - alles aus dem Garten ohne großen Aufwand. Und neue Weidenzweige hab ich abgeschnitten (da haben wir Unmengen!) und wieder einfach in die Ecke gestellt (im Schuppen). Ich habe das zu Trocknende erstmal auf Zeitungspapier ausgelegt - ist das o.k.? Oder sollte es lieber anderes Papier sein? Unter das Papier habe ich einen alten Zaun gelegt, damit auch unten drunter Luft kommt. LG Rojuni |
klar,zeitung ist okay,geht alles an pappe und papier .so wie du das machst hört es sich schon gut an. |
aber müssen die getrockneten blätter nicht 6 wochen gelagert werden bevor sie verfüttert werden dürfen ? |
Zitat:
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Hallo, ich kann mir nur vorstellen,daß das mit dem 6 Wochen liegen lassen den selben Grund hat,warum man auch frisches Heu nicht an Pferde verfüttern darf. Es ist nämlich folgender Massen: Im frischen Heu sind noch nicht alle Gärprozesse abgeschlossen, bzw. sind die Bakterien,die dafür verantwortlich sind noch am leben. Füttert man nun das frische Heu beginnen die Bakterien sich im Verdauungstrakt des Tieres zu vermehren und lösen Koliken aus (ist ja nichts anderes als Bauchschmerzen/Verdauungsprobleme).Allerdings stimmt das mit den 6 Wochen so ganz allgemein einfach nicht. Rundballen (ca. 350kg) brauchen eine Lagerzeit von 6 Wochen (bis man es gefahrlos verfüttern kann), Kleinballen (8-20kg) brauchen 4 Wochen Lagerzeit, und loses Heu (so wie man es hat,wenn man Kräuter trocknet) ist nach einer bis zwei Wochen verfütterbar.Durch das Pressen (Verdichten) kann das Heu nicht "atmen" und deshalb dauert der Prozess einfach länger als bei losem,locker gelagertem Heu. Es schadet nicht, es länger zu lagern (immer trocken versteht sich),bevor man es verfüttert,aber zwingend notwendig ist das nicht. Diese Angaben betreffen zwar Pferde/Ponys,gelten aber sicher auch für Kaninchen. LG Passat |
Zitat:
Sie leben auch alle noch :D:D:D. Aber den Rest werde ich schön durchtrocknen, immer wieder wenden und ganz korrekt lagern ;-). LG Rojuni |
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