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Benny 10.03.2013 15:10

Zitat:

Zitat von Puraven (Beitrag 476266)
Man kann alles übertreiben, ganz besonders die Tierfütterung.

Stimmt.

Für mich persönlich ist die Übertreibung aber eher Folgendes....

- viele verschiedene Gemüsesorten
- Saaten bzw. Vogelfuttermischungen
- Trockenkräutermischungen

....wenn man den gleichen Effekt über ein gutes Alleinfuttermittel erzielen kann. Dabei sei es jetzt mal dahingestellt, ob es Pellets sind oder Strukturfutter.


Vorhin habe ich gelesen: "Wo in der Natur findet ein Kaninchen Pellets?"

Gegenfrage: Wo in der Natur findet im Winter ein Kaninchen Salate, Trockenkräuter, Heu oder Gemüse?

Im Winter ist JEDE Fütterung ein Kompromiss. ;)

Keks3006 10.03.2013 22:11

Ich finde im Moment hin und wieder Blinddarmkot im Gehege und gehe daher davon aus, dass meine Kaninchen auch ohne zusätzliche Vitamine im Moment mehr als versorgt sind. Die Frage ist halt, wie gut die Hersteller von Fertigfutter wissen, was genau die Tiere brauchen... Ich vermute, dass es die meisten da zu gut meinen. Meine Katzen bekommen z.B. einmal die Woche Rohfleisch ohne Zusätze, weil der Überschuss aus der Dose die fehlenden Stoffe abdeckt. (Trockenfutter oder Nassfutter aus dem Supermarkt kommt mir übrigens auch nicht in die Katzen.) Bei Kaninchenfutter wird oft vor allem mit Vitamin C übertrieben, meine ich. Das bilden Kaninchen ja selbst. Und ein Überschuss kann eben auch ein Schuss nach hinten sein... Deshalb riskiere ich persönlich im Winter lieber eine Unterversorgung, ist ja zu der Jahreszeit auch natürlich. Aber das muss jeder selbst entscheiden ;)

Benny 11.03.2013 07:58

[quote=Keks3006;476512]
Ich finde im Moment hin und wieder Blinddarmkot im Gehege und gehe daher davon aus, dass meine Kaninchen auch ohne zusätzliche Vitamine im Moment mehr als versorgt sind. ]/quote]

Ich weiß nicht warum, aber ich hab noch nie Blinddarmkot gefunden.

Zitat:

Zitat von Keks3006 (Beitrag 476512)
Die Frage ist halt, wie gut die Hersteller von Fertigfutter wissen, was genau die Tiere brauchen...

Ich bin der Meinung, dass die sich damit besser auskennen als z.B. ich, da ich kein Ernährungswissenschaftler (und auch kein TA) bin und somit nicht weiß, was in welcher Menge in einem Futter noch sinnvoll ist, ohne, dass es zu einer Unterversorgung kommt.

Lupine 11.03.2013 10:02

Zitat:

Zitat von Benny (Beitrag 476283)
Vorhin habe ich gelesen: "Wo in der Natur findet ein Kaninchen Pellets?"

Gegenfrage: Wo in der Natur findet im Winter ein Kaninchen Salate, Trockenkräuter, Heu oder Gemüse?

So - und damit hast du dir den Unterschied eigentlich schon selbst geliefert :D

Pellets gibt es in der freien Natur GAR NICHT. Oder? Falls doch, zeig mir mal wo die wachsen. Wildkaninchen können deshalb ihr Verdauungssystem nicht auf diese menschengemachte Form der Ernährung eingestellt haben - weder saisonal noch ganzjährig.

Salate und Gemüse dagegen stehen saisonal in großer Menge zur Verfügung, und werden liebend gern gefressen wenn ich mich so zu gegebener Zeit auf den Feldern umsehe. Kräuter und Gräser vertrocknen Ende des Herbstes und werden in Ermangelung frischer Nahrung dann gefressen.

Deshalb wäre die Winter-Kompromiss-Ernährung die Auslegung des Verdauungssystems betreffend besser, wenn man Trockenkräuter, Heu, Gemüse und Salate wählt. Denn diese Futtersorten stehen wilden Kaninchen saisonal zur Verfügung, das Verdauungssystem ist deshalb evolutionär daran angepasst.

Nur: die Bequemlichkeit des Menschen ist natürlich evolutionär eher an Pellets angepasst :cool:

Pinkie 11.03.2013 10:21

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476625)
Pellets gibt es in der freien Natur GAR NICHT. Oder? Falls doch, zeig mir mal wo die wachsen. Wildkaninchen können deshalb ihr Verdauungssystem nicht auf diese menschengemachte Form der Ernährung eingestellt haben - weder saisonal noch ganzjährig.

Anscheinend gibt es aber genügend Kaninchen die diese Pellethaltige Nahrung besser vertragen wie alles andere.
Oder wie ist zu erklären, das die Kaninchen "früher" anscheinend weniger krank waren trotz angeblich schlechter Ernährung mit Trockenfutter?
Meine ersten Kaninchen bekam Pellets, Möhren und Heu. Beide sind 12 Jahre geworden und haben nie einen TA gesehen. Und jetzt, mit angeblich artgerechter Ernährung fangen die Probleme an. Und das stelle nicht nur ich so fest!

Und wenn ich mir die Foren, in den diese Frischfutterernährung empfohlen wird anschaue, sind die Krankheitsboards voll mit Probleme. Wie kann das mit dieser so guten Fütterung kommen?

Lupine 11.03.2013 10:59

"Früher" ist relativ, Pinkie. Pelletfutter gibt es noch gar nicht so lange! Anderes Mischfutter ist ebenfalls in seiner derzeitigen Form noch nicht lange am Markt. Gehst du wirklich von "früher" aus, wurden die Kaninchen vor allem mit Heu und Gras und kostenlosen (Un-)Kräutern vom Wegesrand ernährt.

Warum deine Nins gesund blieben und steinalt wurden? Glück. Es gibt eine Menge Kaninchen, die TROTZ dieser Ernährungsweise gesund bleiben. Aber nicht WEGEN der Pellets.

Überleg einmal, wie dein Erfahrungshorizont damals war. Wie groß war dein Informations-Einzugsgebiet? Klein, nehme ich an. Internet? Foren? Alles damals Zukunftsmusik!

Infos bekam man von Freunden, Verwandten, Bekannten. Geschätzter Radius: 10 bis 20 km. Geschätzte Anzahl der Kaninchenhalter: einfach mal ins Blaue hinein sage ich da 20. Mehr schätze ich wirst du nicht zusammenkriegen.

So, und heute? Allein die aktiven User in diesem einen Forum sind schon deutlich darüber! Dass man da Fälle von Magen-Darm-Problemen zu lesen bekommt, ist rein statistisch gesehen wesentlich wahrscheinlicher als damals.

Dazu kommen folgende weitere Kriterien:

- Früher lag ein Nin oft einfach tot im Stall. Ob eine Aufgasung oder Durchfall daran schuld waren, wurde nicht kontrolliert. Man machte sich keine Gedanken um die "Sollbruchstelle" des Kaninchens. Friss oder stirb war hier wörtlich zu nehmen. Es fehlte oft einfach an Informationen, um den Gesundheitszustand eines Kaninchens wirklich zu beurteilen! Das ist heute in informierten Halterkreisen anders. Folglich fallen schlicht und einfach viel mehr Fälle von Darmproblemen überhaupt auf!

- Man muss sich außerdem fragen, welche Menge nicht-pellet-ernährter Kaninchen hinter diesen einzelnen Fällen von Darmproblemen überhaupt steht. Das wurde hier im Forum schon öfter thematisiert, es wird wohl keiner hier einen Thread aufmachen in dem steht: "Ich ernähre mein(e) Kaninchen gesund, und es hat noch nie Darmprobleme gehabt!" Dagegen wird man selbstverständlich sofort Rat und Unterstützung suchen, wenn es Probleme gibt. So entsteht der falsche Eindruck, dass die Zahl der Problemfälle sehr groß sei. Wenn alles gut läuft gibt es nichts interessantes zu berichten...

- Dann kommt noch ein weiteres Kriterium dazu: die Einstellung des Halters zu seinen Tieren. Jemand, der sich Gedanken um eine gesunde Ernährung macht, wird selbstverständlich viel genauer auch auf den Gesundheitszustand seiner Tiere schauen als jemand, der wahllos eines der im Handel angepriesenen Produkte verfüttert. Und da sind wir wieder beim ersten Punkt: bei Haltern die sich keine oder wenig Gedanken um die Fütterung machen, liegt das Nin "plötzlich" tot im Stall, wird begraben, vielleicht auch betrauert, möglicherweise ersetzt. Obduktion? Ursachenforschung? Selten bis gar nicht... Ich meine jetzt nicht diejenigen Halter, die eben diese falschen Eindrücke zur Entscheidungsgrundlage machen doch (wieder) Pellets zu füttern, sondern die vielen die das niemals in Frage stellten. Über kurz oder lang wird es, wenn das pelletfüttern wieder um sich greift, auch hier Berichte über Darmprobleme geben - falls die Pelletfütterer den Mut haben, offen zuzugeben dass sie Pellets gefüttert haben. Denn sie müssen mit sehr kritischen Fragen rechnen, da ja die Risiken mittlerweile bekannt sind. Und den Mut, sich diesen Fragen zu stellen, den muss man erst mal aufbringen in einer Situation in der man gerade ein geliebtes Tier verloren hat und sich ohnehin möglicherweise fragt: "Habe ich was falsch gemacht? Bin ich Schuld am Tod meines Tieres?"

Benny 11.03.2013 11:09

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476625)
Deshalb wäre die Winter-Kompromiss-Ernährung die Auslegung des Verdauungssystems betreffend besser, wenn man Trockenkräuter, Heu, Gemüse und Salate wählt. Denn diese Futtersorten stehen wilden Kaninchen saisonal zur Verfügung, das Verdauungssystem ist deshalb evolutionär daran angepasst.

Zeig mir eine Stelle, an der ein Wildkaninchen Trockenkräuter und Heu findet. ;)


Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476625)
Nur: die Bequemlichkeit des Menschen ist natürlich evolutionär eher an Pellets angepasst :cool:

Du kennst meine Ernährung, daher solltest du auch wissen, dass ich nicht aus Bequemlichkeit Pellets verfüttere.
Ich bin lediglich von Strukturfutter wieder auf Pellets umgestiegen, der Rest der Ernährung ist gleich geblieben.


Zitat:

Zitat von Pinkie (Beitrag 476632)
Anscheinend gibt es aber genügend Kaninchen die diese Pellethaltige Nahrung besser vertragen wie alles andere.
Oder wie ist zu erklären, das die Kaninchen "früher" anscheinend weniger krank waren trotz angeblich schlechter Ernährung mit Trockenfutter?
Meine ersten Kaninchen bekam Pellets, Möhren und Heu. Beide sind 12 Jahre geworden und haben nie einen TA gesehen. Und jetzt, mit angeblich artgerechter Ernährung fangen die Probleme an. Und das stelle nicht nur ich so fest!

Und wenn ich mir die Foren, in den diese Frischfutterernährung empfohlen wird anschaue, sind die Krankheitsboards voll mit Probleme. Wie kann das mit dieser so guten Fütterung kommen?

Das alles, gibt mir auch zu denken. Gut, dass ich diesen Gemüse/Sämereien-Hype nie mitgemacht habe.

Ich denke, dass es manchem Kaninchen besser gehen würde, wenn es zusätzlich zum Heu + Gemüse 1 Löffel Alleinfuttermittel bekommen würde, wenn es ansonsten nie in den Genuß von frischer, artenreicher Wiese kommt.

(Und von 1 Löffel Pellets stirbt kein Kaninchen und bekommt auch keine Verdauungsprobleme. Diese ganzen Verdauungs- und Zahnprobleme entstanden doch nur, weil viele Trockenfutter ad libitum gegeben haben und manchmal nichtmal Heu dazu. Da wundert es mich nicht, wenn ein Kaninchen krank wird.)

Lupine 11.03.2013 11:16

Zitat:

Zitat von Benny (Beitrag 476669)
Zeig mir eine Stelle, an der ein Wildkaninchen Trockenkräuter und Heu findet. ;)

Geh einfach mal vor die Haustüre, du wirst noch jede Menge abgestorbene und damit getrocknete Gräser und Kräuter auffinden. Die sind durch die Niederschläge momentan feucht, ja - und damit sind Heu und Trockenkräuter von Menschenhand hochwertiger, weil sie nicht mit Schimmel belastet sind. Aber im Prinzip handelt es sich um das gleiche: "tote" Pflanzen. Wildkaninchen finden teils im Winter nichts anderes, und müssen sich eben hiermit begnügen. Sicher ist das nicht so ideal wie Wiese, aber sie haben eben keine andere Wahl.

Aber zeig mir doch bitte, wo du etwas in der Natur findest was nur annähernde Ähnlichkeit mit Pellets hat?

Lupine 11.03.2013 11:17

Zitat:

Zitat von Benny (Beitrag 476669)
Und von 1 Löffel Pellets stirbt kein Kaninchen ...

Vielleicht nicht an Verdauungsproblemen. Es sind aber Fälle bekannt wo durch ein Verschlucken Kaninchen schon an einem einzigen Pellet zu Tode kamen...

LuLu03 11.03.2013 11:21

Zitat:

Zitat von Pinkie (Beitrag 476632)
Anscheinend gibt es aber genügend Kaninchen die diese Pellethaltige Nahrung besser vertragen wie alles andere.
Oder wie ist zu erklären, das die Kaninchen "früher" anscheinend weniger krank waren trotz angeblich schlechter Ernährung mit Trockenfutter?
Meine ersten Kaninchen bekam Pellets, Möhren und Heu. Beide sind 12 Jahre geworden und haben nie einen TA gesehen. Und jetzt, mit angeblich artgerechter Ernährung fangen die Probleme an. Und das stelle nicht nur ich so fest!

Und wenn ich mir die Foren, in den diese Frischfutterernährung empfohlen wird anschaue, sind die Krankheitsboards voll mit Probleme. Wie kann das mit dieser so guten Fütterung kommen?

Früher weniger Krank...
Die wurden nur einfach gleich geschlachtet :D

Und beim Rest kann ich Lupine nur zustimmen, wer schreibt denn schon "Mein Kaninchen hat keine Probleme was soll ich tun?"

Wir können ja mal eine Umfrage machen zu Ernährung und damit zusammenhängenden Erkrankungen?

Benny 11.03.2013 11:23

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476675)
Geh einfach mal vor die Haustüre, du wirst noch jede Menge abgestorbene und damit getrocknete Gräser und Kräuter auffinden. Die sind durch die Niederschläge momentan feucht, ja - und damit sind Heu und Trockenkräuter von Menschenhand hochwertiger, weil sie nicht mit Schimmel belastet sind. Aber im Prinzip handelt es sich um das gleiche: "tote" Pflanzen. Wildkaninchen finden teils im Winter nichts anderes, und müssen sich eben hiermit begnügen. Sicher ist das nicht so ideal wie Wiese, aber sie haben eben keine andere Wahl.

Ich weiß, was meine Kaninchen im Garten fressen. Und "tot" sind diese Pflanzen auch im Winter nicht, die sind sogar unter dem Schnee grün.;)

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476675)
Aber zeig mir doch bitte, wo du etwas in der Natur findest was nur annähernde Ähnlichkeit mit Pellets hat?

Die Inhaltsstoffe meiner Pellets findet man in der Natur, nur, dass sie da nicht gepresst sind.

Ich habe halt meine Meinung, genauso wie du deine Meinung hast, da können wir jetzt noch Ewigkeiten hin und herdiskutieren.

Fakt ist, dass es seit dieser neumodernen Fütterung, bei der viele Kaninchen, die nie Wiese erhalten, durch den Verzicht eines zusätzlichen Alleinfuttermittels, dauerhaft einen Mangel haben und dadurch etliche Krankheiten auftauchen.
Der Kaninchen-Verschleiß ist teils enorm und zwar wegen Aufgasung, Haarballen, Kieferabszesse und Ähnlichem.

hasis2011 11.03.2013 11:23

Zitat:

Zitat von LuLu03 (Beitrag 476678)
Wir können ja mal eine Umfrage machen zu Ernährung und damit zusammenhängenden Erkrankungen?

Wäre sicher interessant, aber ich glaub das man nicht mit Sicherheit sagen kann, das diese oder jene Erkrankung mit der Ernährung zu tun hat, könnte ja auch viele andere Ursachen haben.

Pinkie 11.03.2013 11:23

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476659)
Infos bekam man von Freunden, Verwandten, Bekannten. Geschätzter Radius: 10 bis 20 km. Geschätzte Anzahl der Kaninchenhalter: einfach mal ins Blaue hinein sage ich da 20. Mehr schätze ich wirst du nicht zusammenkriegen.

Ich habe mich in letzter zeit mit mehr als 20 leuten über dieses Futterthema unterhalten. Auch mit Leuten die schon über zig Jahre Kaninchen halten.

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476676)
Vielleicht nicht an Verdauungsproblemen. Es sind aber Fälle bekannt wo durch ein Verschlucken Kaninchen schon an einem einzigen Pellet zu Tode kamen...

Dazu habe ich noch nie einen konkreten Beitrag gelesen.
Immer nur das sowas passieren kann.

Genauso gut kann sich das Kaninchen an einem kleinen Stück Möhre verschlucken

Pinkie 11.03.2013 11:25

Zitat:

Zitat von LuLu03 (Beitrag 476678)
Früher weniger Krank...
Die wurden nur einfach gleich geschlachtet :D

Es war nie die Rede von Schlachtkaninchen :rolleyes:

Lupine 11.03.2013 11:28

Pinkie, ich kenne einen solchen Fall, es handelte sich um einen Riesenschecken. Die Besitzerin macht sich heute noch bitterste Vorwürfe, obwohl das schon einige Zeit her ist.

Ja, ein Kaninchen kann sich auch an einem Stück Möhre verschlucken. Aber dieses ist unregelmäßig geformt durchs abbeißen und es kann noch eine geringe Menge Luft daneben herströmen - in vielen Fällen genug, um ein Abhusten zu ermöglichen. Außerdem ist die Oberfläche der Möhre feuchter als die eines Pellets. Sie nimmt also nicht so viel Feuchtigkeit der Schleimhaut um sie herum auf - damit bleibt die Schleimhaut feuchter, und die Möhre kann beim Abhusten leichter wieder herausgebracht werden. Ein Pellet kann regelrecht festkleben, und verschließt aufgrund seiner Form die Luftröhre vollständig.

Benny - nicht überall hat es schützenden Schnee ;)

Benny 11.03.2013 11:28

Zitat:

Zitat von Pinkie (Beitrag 476687)
Es war nie die Rede von Schlachtkaninchen :rolleyes:

Ein 6-jähriges Kaninchen schmeckt doch wunderbar. *ironiemodusaus*:D

Benny 11.03.2013 11:29

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476691)
Benny - nicht überall hat es schützenden Schnee ;)

Aber Wildkaninchen haben 4 Beine.:D

Pinkie 11.03.2013 11:32

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 476691)
Pinkie, ich kenne einen solchen Fall, es handelte sich um einen Riesenschecken. Die Besitzerin macht sich heute noch bitterste Vorwürfe, obwohl das schon einige Zeit her ist.

Ja, ein Kaninchen kann sich auch an einem Stück Möhre verschlucken. Aber dieses ist unregelmäßig geformt durchs abbeißen und es kann noch eine geringe Menge Luft daneben herströmen - in vielen Fällen genug, um ein Abhusten zu ermöglichen. Außerdem ist die Oberfläche der Möhre feuchter als die eines Pellets. Sie nimmt also nicht so viel Feuchtigkeit der Schleimhaut um sie herum auf - damit bleibt die Schleimhaut feuchter, und die Möhre kann beim Abhusten leichter wieder herausgebracht werden. Ein Pellet kann regelrecht festkleben, und verschließt aufgrund seiner Form die Luftröhre vollständig.

Benny - nicht überall hat es schützenden Schnee ;)

Du weißt von einem Fall. Das kann auch eine Ausnahme sein und man kann das nicht verallgemeinern.

Das wäre ja genauso wenn ich jetzt von vor den Plüschnasenhäusern warnen würde weil mein Kaninchen runtergefallen und in Folge eines Nierentraumas gestorben ist.

Wenn ich aber sehe wie machne ihren Kaninchen das Futter servieren, schön in kleine Stücke geschnitten, dann ist die Möhre auch gleichmägig geformt.

LuLu03 11.03.2013 11:33

Zitat:

Zitat von Pinkie (Beitrag 476687)
Es war nie die Rede von Schlachtkaninchen :rolleyes:

Wenn wir von früher reden muss man die schlachtkaninchen eindeutig mit einbeziehen!
Es gibt Kaninchen noch nich so lange als Haustier wie wir es halten ;)

Benny 11.03.2013 11:34

Dieser Thread hier ist auch sehr interessant zum Thema:

In dem Forum ist das nämlich auch schon aufgefallen, dass es sehr viele Probleme durch die strukturfutter- bzw. pelletlose Ernährung gibt:

Es rentiert sich, alle Seiten zu lesen und den Thread nicht nur zu überfliegen. ;)

[url=http://kanincheninsel.forumprofi.de/ernaehrung-f13/strukturfutter-ja-nein-wenn-ja-welches-mit-ohne-vi-t2357.html]Kanincheninsel-Egelsbach • Strukturfutter ja/nein? Wenn ja welches? Mit/ohne Vitamine?[/url]


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