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bbd 12.11.2012 02:42

ahhhh was bitte füttern???
 
Also ich kriege langsam ein Riesenproblem mit der Fütterung von meinen Nins.
Sie essen FAST NUR wiese, was ja toll ist aber ich finde langsam keine mehr.
Es wird von ihnen kein Kohl angerührt (außer die ganz grünen Blätter beim wirsing)
Karotte, Sellerie und Paprika essen sie auch noch und dann hörts auch schon auf.
Salate werden auch nur nach Tageslaune angerührt.

Ich hab schon alles möglich ausprobiert die Sachen auch immer über Wochen gegeben verschiedene Mischungen alles mögliche aber sie essen einfach nix davon. Was soll ich bitte jetzt über den Winter machen??
Jeden Tag nur von Kohlrabiblätter, Mohrengrün, Selleriegrün, Karotte usw geben?? Und andere Kräuter (Petersilie, Basilkum, ..) natürlich noch! Saaten, grainless herbs, Äste (Nadelbäume finden sie bisher auch net so toll) fütter ich ihnen auch noch

Ist das zu nicht zu einseitig für den Winter? Oder stellen sie sich schon noch um wenn sie irgendwann merken das es keine Wiese mehr gibt?

Ich finde sowieso das meine bei mir sehr wenig essen. (sie sind alle 3 kerngesund, keine Zahnprobleme oder so) bei ner Freundin bei der sie mal für Urlaubsbetreung waren haben sie 9!!! Karotten am Tag gegessen. Soviel gabs bei mir noch nie. Und auch Fenchel haben sie dort gegessen, wobei ich auch erfahren habe das sie ihnen nur Fenchel gegeben hatten, kann es also sein das sie den nur gegessen haben weil sie einfach Hunger hatten und nix anderes da gewesen ist.

saloiv 12.11.2012 03:12

Die Geschmäcker sind verschieden, manche meiner Kaninchen lieben Fenchel und manche schauen ihn mit dem Hintern nicht an. Daher hilft es nur auszuprobieren, was deine mögen. Aber auch wenn sie von etwas weniger fressen, kann es wichtig für die Ernährung sein (z.B. Nadelbäume).

Wenn es keine Wiese mehr gibt, fressen sie von sich aus auch mehr Kohl und Gemüse als wenn es noch Wiese gibt.

Auch der Nahrungsbedarf ist unterschiedlich... Manche Kaninchen kommen mit einer Hand voll Frischfutter am Tag zu Recht und ein Deutscher Riese braucht eine ganze IKEA-Tüte voll Wiese wenn er sich satt frisst - dazwischen gibt es alle Zwischenstufen. ;)

sannimitbunny 12.11.2012 10:44

Sie werden sich sicherlich noch an die Gemüseauswahl gewöhnen, ihnen bleibt ja dann auch nichts anderes übrig.
Meine sind auch eher skeptisch wenn es Herbst wird und es kaum noch Wiese gibt.
Ich versuche dann noch die Reste zusammenzusuchen und füttere mit viel Kohlrabi und Kohl zu.
Nach und nach nehmen sie es auch besser an.
Zusätzlich brauchen meine immer ein Strukturfutter sonst sind sie zu hungrig.
Momentan gebe ich das grünhopper winter mit purgrün gemischt: [url]http://www.gruenhopper-kaninchenfutter.de/[/url]

Darin sind keine gepressten Anteile drin und ganz viele getrocknete Wiesenkräuter. Aber es ist nicht künstlich mit Vitaminen angereichert, dass war mir wichtig.
Bin bisher auch super zufrieden und die Tiere auch.

lg
sunny

bbd 12.11.2012 16:01

@saloiv ja das mit den Mengen kann ich echt bestätigen. Mein Kastrat ist fast den ganzen Tag nur am fressen und mein Weibchen bei der es mal nötig wäre das sie etwas mehr frisst ist wirklich nicht mehr als ne handvoll frischfutter am Tag.

beruhigt mich aber schon etwas das es bei euch auch teilweise so am Anfang ist und es sich noch ändern kann.

Keks3006 12.11.2012 17:52

Ich denke auch, dass sie sich noch umstellen werden.

9 Möhren am Tag sind im Übrigen viel zu viel, Knollen- und Wurzelgemüse sollten nicht so viel gegeben werden, höchstens eine Handvoll pro Kaninchen am Tag vielleicht...

Ansonsten denke ich auch, dass die Kaninchen sich auf den Kohl noch einstellen werden. Und ich finde auch nicht, dass die Ernährung viel zu einseitig ist, dafür gibt es ja auch noch Trockenkräuter. Ich füttere im Winter auch keine so große Vielfalt an Frischfutter wie im Sommer und auch mengenmäßig weniger, das passt schon.

Mit zu großen Gemüseportionen haben viele auch schon schlechte Erfahrungen gemacht - da kam es zu Verdauungsproblemen.

Streicher 12.11.2012 18:09

Mir geht es jeden Winter so. Meine rühren kaum bis kein Gemüse an.
Ich füttere Wiese (auch braun-gelbe Kräuter oder mit Mehltau) sowie Laub, bis ich rein gar nichts mehr finde.
Zusätzlich gibt es Trockenkräuter und selbstgemischtes Trofu.
Wenn es richtig friert werden 2-3 verschiedene Gemüsesorten genommen. Die letzten Jahre waren es immer Spitzkohl und Wirsing bzw. Spitzkohl und Jaromakohl. Wenn ich Glück habe, sind sie gewillt noch Petersilienwurzel, Karotte oder Pastinake zu fressen. Aber meist werden diese Sachen nur angeknabbert.
So geht es meist mit sehr wenig Frifu über den Winter, bis die ersten Grashalme und Kräuter wieder das Licht der Welt erblicken. :D

bbd 13.11.2012 01:47

@Keks3006 das 9 zuviel sind hatte ich zudem Zeitpunkt noch nicht gewusst. Sie waren damals bei einer Freundin untergebracht weil wir im Urlaub waren. Und ich meinte noch zu ihr, mehr als 2 Karotten essen sie selten mal am Tag. Wir kommen nach Hause und sie meint nur so zu mir: von wegen deinen Kaninchen essen so wenig, 9 Stück haben die mal an einem Tag verputzt.
Ich hab keine Ahnung was da los war, wie gesagt bei mir bekommen sie nur 1-2 Karotten abends und die liegen meist am nächsten Tag noch im Napf.

@Streicher wenn man sich halt nicht immer soviele Gedanken über die machen würde, aber gut dann müssen sie notfalls durch einen eintönigen Winter durch. Deine haben es ja auch schon überlebt und wenn die das net anderst haben wollen, soll mir auch recht sein =) weniger Arbeit für mich =)

Streicher 13.11.2012 07:31

Zitat:

Zitat von bbd (Beitrag 429434)
@Keks3006 das 9 zuviel sind hatte ich zudem Zeitpunkt noch nicht gewusst. Sie waren damals bei einer Freundin untergebracht weil wir im Urlaub waren. Und ich meinte noch zu ihr, mehr als 2 Karotten essen sie selten mal am Tag. Wir kommen nach Hause und sie meint nur so zu mir: von wegen deinen Kaninchen essen so wenig, 9 Stück haben die mal an einem Tag verputzt.
Ich hab keine Ahnung was da los war, wie gesagt bei mir bekommen sie nur 1-2 Karotten abends und die liegen meist am nächsten Tag noch im Napf.

@Streicher wenn man sich halt nicht immer soviele Gedanken über die machen würde, aber gut dann müssen sie notfalls durch einen eintönigen Winter durch. Deine haben es ja auch schon überlebt und wenn die das net anderst haben wollen, soll mir auch recht sein =) weniger Arbeit für mich =)

Es ist gar nicht so selten, dass die Nins kein Gemüse fressen. Es gibt hier noch einige andere User, die dasselbe "Problem" haben.
Es gibt Kaninchen, vor allem, wenn sie den ganzen Sommer ausschließlich Wildkräuter und Gräser bekommen, die einfach kein bzw. kaum Gemüse anrühren.
In der Natur ist es auch so, dass die Tiere sich von sehr wenigen, noch grün Kräutern und Gräsern sowie Laub und Rinde ernähren. Demnach ist eine einseitigere, kargere Fütterung im Winter gar nicht so unnatürlich.

Benny 13.11.2012 21:58

Zitat:

Zitat von Streicher (Beitrag 429439)
Es ist gar nicht so selten, dass die Nins kein Gemüse fressen. Es gibt hier noch einige andere User, die dasselbe "Problem" haben.
Es gibt Kaninchen, vor allem, wenn sie den ganzen Sommer ausschließlich Wildkräuter und Gräser bekommen, die einfach kein bzw. kaum Gemüse anrühren.
In der Natur ist es auch so, dass die Tiere sich von sehr wenigen, noch grün Kräutern und Gräsern sowie Laub und Rinde ernähren. Demnach ist eine einseitigere, kargere Fütterung im Winter gar nicht so unnatürlich.

Bin genau deiner Meinung.
Meine Kaninchen haben dasselbe "Problem", wobei das für mich überhaupt kein Problem ist, ich richte mich da mit der Fütterung einfach nach meinen Kaninchen und wenn sie nur 2 Sorten wollen, dann sollen sie halt nur 2 Sorten fressen.

hasis2011 13.11.2012 22:04

Zitat:

Zitat von Streicher (Beitrag 429439)
Es ist gar nicht so selten, dass die Nins kein Gemüse fressen. Es gibt hier noch einige andere User, die dasselbe "Problem" haben.
Es gibt Kaninchen, vor allem, wenn sie den ganzen Sommer ausschließlich Wildkräuter und Gräser bekommen, die einfach kein bzw. kaum Gemüse anrühren.
In der Natur ist es auch so, dass die Tiere sich von sehr wenigen, noch grün Kräutern und Gräsern sowie Laub und Rinde ernähren. Demnach ist eine einseitigere, kargere Fütterung im Winter gar nicht so unnatürlich.

Der Meinung bin ich auch. Hier gibts grade mal 4-5 Sorten Gemüse, die so halbwegs gefressen werden und mehr füttere ich im Winter auch nicht.
Die paar Monate überstehen sie eine karge Ernährung ohne Probleme.;)

bbd 15.11.2012 01:44

Ja dann sollte ich das jetzt einfach mal so aktzeptieren =) Ist ja auch gut für mich weniger Arbeit, mehr Geld =D
Aber bin halt einfach so muss jedem immer viel zu viel zu essen geben. Mein Freund "leidet" auch jeden Tag auf der Arbeit drunter =D

Noch eine Frage habe ich! Sollte ich sie irgendwie dran gewöhnen das es jetzt weniger Wiese gibt bzw bald gar keine mehr? Also sollte ich vll nur noch jeden 2. Tag welche füttern oder einfach nur die Menge reduzieren oder macht es ihnen nichts auf wenn ich aufeinmal mit der Wiese aufhöre?

sarahundkarlchen 15.11.2012 01:47

Zitat:

Zitat von bbd (Beitrag 430149)
Ja dann sollte ich das jetzt einfach mal so aktzeptieren =) Ist ja auch gut für mich weniger Arbeit, mehr Geld =D
Aber bin halt einfach so muss jedem immer viel zu viel zu essen geben. Mein Freund "leidet" auch jeden Tag auf der Arbeit drunter =D

Noch eine Frage habe ich! Sollte ich sie irgendwie dran gewöhnen das es jetzt weniger Wiese gibt bzw bald gar keine mehr? Also sollte ich vll nur noch jeden 2. Tag welche füttern oder einfach nur die Menge reduzieren oder macht es ihnen nichts auf wenn ich aufeinmal mit der Wiese aufhöre?

Zur Zeit füttere ich noch so:
youtube.com/watch?v=pi6bMUOQcmY

In zwei Wochen werde ich wieder eine Menge Kohl anschleppen müssen. Dazu wird es weiter Äste von Bäumen geben, getrocknetes Laub und Brennesel und Brombeer so lange wie es geht.

Benny 15.11.2012 07:51

Zitat:

Zitat von bbd (Beitrag 430149)
Noch eine Frage habe ich! Sollte ich sie irgendwie dran gewöhnen das es jetzt weniger Wiese gibt bzw bald gar keine mehr? Also sollte ich vll nur noch jeden 2. Tag welche füttern oder einfach nur die Menge reduzieren oder macht es ihnen nichts auf wenn ich aufeinmal mit der Wiese aufhöre?

Füttere am besten so lange Wiese, wie es geht, auch, wenn es jeden Tag weniger wird. Gleichzeitig solltest du schon mal mind. 1 Sorte Blättriges anfüttern, auch, wenn sie das noch nicht so gerne mögen, aber dann hast du zumindest etwas, falls du von jetzt auf gleich keine Wiese besorgen kannst, weil es z.B. über Nacht schneit.

Streicher 15.11.2012 09:12

Zitat:

Zitat von bbd (Beitrag 430149)
Ja dann sollte ich das jetzt einfach mal so aktzeptieren =) Ist ja auch gut für mich weniger Arbeit, mehr Geld =D
Aber bin halt einfach so muss jedem immer viel zu viel zu essen geben. Mein Freund "leidet" auch jeden Tag auf der Arbeit drunter =D

Noch eine Frage habe ich! Sollte ich sie irgendwie dran gewöhnen das es jetzt weniger Wiese gibt bzw bald gar keine mehr? Also sollte ich vll nur noch jeden 2. Tag welche füttern oder einfach nur die Menge reduzieren oder macht es ihnen nichts auf wenn ich aufeinmal mit der Wiese aufhöre?

Ich füttere einfach das, was ich noch finde. Die Menge und Anzahl der Kräuter wird von selber weniger. Von ehemals 30Kräutern komme ich jetzt noch auf 5, wenn ich Glück habe. Hier friert es seit gestern, was heißt, Löwenzahn und Kerbel gehen nun auch zurück, also sind es noch drei. So minimiert sich die Auswahl von selber.
Zudem gibt es mittlerweile Gemüseabfälle in Form von Wirsing und Kohlrabiblättern. Doch gefressen wird im Moment kaum noch was, außer Laub und ein paar braune, mehltaubefallene Kräuter.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:07 Uhr.



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