 | Kaninchen | | Registriert seit: 24.01.2012
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Geschrieben am
10.08.2012, 17:12
| | | | wichtig: Mythos Kohl Weil es hier ständig Fragen zur Kohlfütterung gibt bzw. immer wieder dazu geraten wird, Kohl nicht oder nur wenig zu verfüttern, möchte ich hier ein paar Zitate von der Kaninchenwiese reinstellen, die klarmachen, dass es sich dabei um ein VORURTEIL handelt. Dass Kohl als Futter ungesund ist, ist ein MYTHOS.
"Kohl ist für seine blähende Wirkung bekannt und wird daher von vielen Kaninchen-Haltern gemieden. Allerdings macht man so den Speiseplan unbegründet einseitig. Das Gerücht, dass man Kohl nicht verfüttern dürfe stammt aus Zeiten in denen Kaninchen mit viel Mischfutter gefüttert wurden. Durch diese Ernährung wurde der Verdauungstrakt sehr stark beeinträchtigt und es kam zu starken Unverträglichkeiten. Mit kranken Verdauungstrakt wurde selbstverständlich nur noch wenig oder kein Kohl mehr vertragen. Kohl in sofern etwas komplizierter, da der Verdauungstrakt gesund sein muss, damit er gut vertragen wird. Daher empfehle ich Kaninchen-Haltern, die noch vor Kurzen handelsübliches Trockenfutter verfüttert haben, erst zwei Monate kohlfrei zu füttern und anschließend Kohl anzufüttern. Man fängt idealerweise sehr langsam mit den besser verträglichen Sorten an (Chinakohl, Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl und Grünkohl) und geht dann irgendwann auch an die anderen Kohlsorten (Romanesko, Rotkohl, Wirsing, Weißkohl, Rosenkohl). Kohl sollte natürlich grunsätzlich in einer Mischung verfüttert werden, sind die Tiere allerdings gesund, würde er sogar bei reiner Kohlfütterung sehr gut verdaubar sein. Kohl ist ein wichtiger Bestandteil der Winterfütterung, darauf sollte eigentlich niemals verzichtet werden.
Das Gleiche gilt für Klee, Luzerne usw."
Quelle: kaninchenwiese.de (der genaue Link wird mir gerade nicht angezeigt, zu finden unter "Ernährungsmythen") |