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Lahmende Hinterpfoten auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von ondeia
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.01.2011
Beiträge: 232
ondeia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.01.2011, 14:38

Lahmende Hinterpfoten


hallo, ihr lieben,

nachdem ich mich von günnis tod langsam erhole, habe ich noch ein sorgenkind, meinen fast zehnjährigen rammler berthold, den wir auch schlabbi nennen

seit etwa 6 monaten beobachte ich, dass seine hinterläufe anfangen zu lahmen, bzw. er zieht sie so ein bisschen hinter sich her. er kann sie schon bewegen, aber nur wenig und beim laufen humpelt er so ein wenig. ich war schon vor 2 monaten beim TA und er meinte, das sei das alter, wovon ich ausgehe. nun kann der arme nicht mehr männchen machen, ohne umzukippen und manchmal, wenn er losstarten will, kippt er zur seite und paddelt mit den füßchen in der luft, bis er wieder auf allen vieren ist. trauriger anblick, ich eile ihm manchmal zu hilfe, wenn ich´s sehe.

sonst hat er einen großen lebenswillen, frisst gerne (nur heu mag er nicht mehr so gerne fressen :/ ), ist responsiv. manchmal hat er durchfall und ich säubere seinen popo.

kann man da was machen? ich tippe mal auf arthrose in dem alter. habe gehört vitamin B hilft etwas, aber inwiefern? tipps?

danke euch allen, lg



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Benutzerbild von Kathy :)
Kaninchen
 
Registriert seit: 17.08.2010
Beiträge: 1.273
Kathy :) befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.01.2011, 18:21

AW: Lahmende Hinterpfoten


Hey,
Also ich kenne mich damit nicht sonderlich gut aus.. Vllt solltest du mal in eine Tierklinik fahren und da würde er dann mal richtig durchgecheckt werden..
Ich hoffe das es deinem kleinen bald wieder besser geht
Halt uns auf dem laufenden
Lg Katharina



__________________



Benutzerbild von ondeia
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.01.2011
Beiträge: 232
ondeia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.01.2011, 18:25

AW: Lahmende Hinterpfoten


danke, ja, geh eh mal wieder zum tierarzt. hab grad rausgefunden, dass es nur die rechte pfote ist. er hebt sie immer hoch, wenn er losläuft und mag sie nicht auf den boden aufsetzen. hab grad wieder eine popo-wasch-session mit ihm durch und sein fell um den after herum gekürzt. hmm, ich hoffe, da lässt sich was machen. ist übrigens der in meinem profilfoto

@tinachen: danke für die PM. forste gleich das forum durch




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.01.2011, 18:48

AW: Lahmende Hinterpfoten


Hallo Ondeia,

10 Jahre ist ja schon ein schönes Alter für ein Kaninchen. Es hört sich aber für mich so an, als ob er den Hinterlauf schont. Hast Du mal nachgesehen, ob er sich auf der "Sohle" irgendwie verletzt hat (vielleicht offene Stelle)?

LG
marinahexe




Benutzerbild von ondeia
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.01.2011
Beiträge: 232
ondeia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.01.2011, 18:55

AW: Lahmende Hinterpfoten


marinahexe, ne, es ist keine verletzung zu sehen. hab ihn ja gerade ausgiebigst gesäubert. wenn er zur seite fällt, dann ist es auch die rechte pfote, die ihm das sich wieder aufrichten so schwer macht. ich habe ihn vor kurzem von seinem weibchen getrennt, da sie aggressiv wurde und er dann oft zur seite kippte und nicht mehr auf die beine kam. sie hätte ihn zu sehr gestresst. jedenfalls hat sie ihn eine zeit lang auch gut durch´s gehege gejagt. mag sein, dass er sich verletzt hat, aber das wäre mir wohl aufgefallen. eine zeitlang hatte er so ein knacken hinten und das klang wie bei einer alten oma. dann kam das sehr leichte lahmen. meinem mann ist das nicht mal richtig aufgefallen, mir schon. dann wurde es besser und jetzt aber schlimmer. der arzt meinte, in dem alter müsste man mit allerlei aubbauprozessen rechnen. ja nun...keine ahnung.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2011
Beiträge: 5
Sari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2011, 21:29

AW: Lahmende Hinterpfoten


Hallo Ondeia,
ich bin ganz neu hier, habe deinen Beitrag bei google gefunden weil mein Kaninchen genau das gleiche hat. Er ist jetzt 11 Jahre alt. Er hat auf jeden Fall Schmerzen, da er manchmal mit seinen Zähnen mahlt wenn man ihn hochhebt. Ständig versucht er aus dem Käfig zu springen oder auf den Balkon etc und kippt immer um und sein rechtes Pfötchen scheint ihm Probleme zu machen. Wie ist es bei dir ausgegangen? Was wurde gemacht? Hab echt Angst um ihm Würde mich freuen ganz schnell von dir zu hören!!
Danke




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2011, 21:50

AW: Lahmende Hinterpfoten


Hallo Sari,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum!

Ich würde mit ihm zum TA fahren und das abklären lassen. Es kann verschiedenes sein, z.B. Schlaganfall, Mittelohrentzündung, EC, Verstauchung, Arthrose. Du sagst, er hat Schmerzen, wenn Du ihn hochnimmst. Fühl doch mal seitlich den Bauch, ist er weich oder eher hart?

lg
marinahexe




Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2011
Beiträge: 5
Sari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2011, 22:17

AW: Lahmende Hinterpfoten


Oh wie lieb, dass einer so schnell antwortet! Die Racker können einen ja echt fertig machen, so klein und doch so wichtig
Sein Bauch ist eher weich, ich würde sagen, ganz normal. Er frisst auch gerade und trinkt, aber mein anderes Häschen muss ihn putzen, weil er nicht beide Vorderpfoten anheben kann, sonst fällt er Ich habe gerade in einer Tierklinik angerufen die Notdienst haben, aber die hat keinen guten Ruf und ich habe dort selber schlechte Erfahrungen gemacht. Werde bis morgen früh wohl noch abwarten und dann zum TA. Hoffe es wird alles gut, aber in dem Alter muss mal halt mit allem rechnen...
Danke nochmal für die schnelle Antwort.

Grüße




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2011, 22:34

AW: Lahmende Hinterpfoten


Hast Du denn einen guten TA? Sonst haben wir hier eine TA-Liste, die von den Usern zusammengestellt wurde. Hat er denn sonst noch Ausfallerscheinungen, wie z.B. das Köpfchen schief halten?




Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2011
Beiträge: 5
Sari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2011, 10:24

AW: Lahmende Hinterpfoten


War gerade beim TA. Er hat Schmerzmittel bekommen und Aufbaupräparate. Mal schauen, muss ihn beobachten. Hoffe es wird alles gut... :-/




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2011, 10:35

AW: Lahmende Hinterpfoten


Hallo Sari,

was meint denn der TA, was es ist?

lg
marinahexe




Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2011
Beiträge: 5
Sari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2011, 17:40

AW: Lahmende Hinterpfoten


Der TA meinte es könnte Arthrose sein oder ein Nerv eingeklemmt. Er hat mich auch direkt gefragt ob mein Danny immer mit dem Kopf so zittern würde, wegen EC, aber das hat er immer schon gemacht. Das macht mir schon bisschen Sorgen. Muss ihm jetzt Schmerzmittel geben und einfach 1-2 Tage abwarten sagt der TA. Mal gucken...




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2011, 20:02

AW: Lahmende Hinterpfoten


Hallo Sari,

EC erkennt man nicht nur an der Kopfschiefhaltung. Die muss nicht immer dabei sein. Lies Dir mal bei [url=http://www.sweetrabbits.de]Kaninchen und Zwergkaninchen - Informationen über Kaninchenhaltung und Pflege[/url] die EC-Broschüre durch (unten rechts), da stehen die Symptome. Allein bei den Worten "Lähmungserscheinungen" und "Gleichgewichtsstörungen" gehen bei mir alle Alarmglocken.

lg
marinahexe




Benutzerbild von RRKat
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.05.2011
Beiträge: 249
RRKat befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2011, 02:31

AW: Lahmende Hinterpfoten


Haudi,

Meine alte Häsin "Zicke" hatte ähnliche Synthome. Es fing mit Krämpfen an, wobei sie auf die Seite fiel und mit den Füßen strampelte. TA stellte (Mittel-)Ohrentzundung fest und bekam etwas dagegen. Die Krämpfe wurden dann paar Tage schlimmer, indem sie sich auf den Rücken drehte und sich verbog. Nach einigen Sekunden stand sie wieder auf. TA gab ihr was neues für die Ohren und Schmerzen. Es ging auch alles weg, allerdings war sie hinten dann halb gelähmt, die Füße gingen nach innen, beim Männchen machen fiel sie um (sie hat dann gar nicht mehr Männchen gemacht), auch hoppeln ging nicht mehr, nur noch laufen.

Seitdem achte ich immer sher auf die Ohren, weil ich Angst habe, dass soetwas nochmal passiert und würde auch den TA bitten, lieber doppelt in die Ohren zu schauen.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2011, 18:52

AW: Lahmende Hinterpfoten


Zitat:
Zitat von RRKat Beitrag anzeigen
Meine alte Häsin "Zicke" hatte ähnliche Synthome. Es fing mit Krämpfen an, wobei sie auf die Seite fiel und mit den Füßen strampelte. TA stellte (Mittel-)Ohrentzundung fest und bekam etwas dagegen. Die Krämpfe wurden dann paar Tage schlimmer, indem sie sich auf den Rücken drehte und sich verbog. Nach einigen Sekunden stand sie wieder auf.

Genau diese Symptome zeigte meine Bibi auch. Sie wurde zunächst auf "Epilepsie" behandelt. Die Anfälle waren teilweise echt heftig, bis zu 3x in der Woche. Nach besonders schweren Anfällen ist sie bewußtlos liegengeblieben. Ich habe schon überlegt, sie erlösen zu lassen. Nach einem weiteren heftigen Anfall bin ich zum nächsten TA hier in der Nähe gefahren. Dort wurde EC richtig erkannt und behandelt. Sie hat nichts zurückbehalten.




Benutzerbild von RRKat
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.05.2011
Beiträge: 249
RRKat befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.07.2011, 00:09

AW: Lahmende Hinterpfoten


Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Die Anfälle waren teilweise echt heftig, bis zu 3x in der Woche.
Zicke hatte die Anfälle in der Anfangszeit mehrmals täglich. Sie wurde nicht ohnmächtig, aber sie verkrampfte so richtig heftig, sodass sie ganz steif war. Die Krämpfe ließen dann aber nach, nur die Lähmung in der Pfoten blieb.

Hier mal ein Bild vom Krampf
[url]http://h3.abload.de/img/zickejggz.jpg[/url]
[url]http://h3.abload.de/img/cimg45597efg.jpg[/url]

(Extra nicht gleich sichtbar gemacht, weil ich nicht weiß ob das jeder sehen möchte)



__________________
Liebe Grüße Kathi mit Mona, Lisa, Bommel und Freddy



Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.07.2011, 08:25

AW: Lahmende Hinterpfoten


Zitat:
Zitat von RRKat Beitrag anzeigen
Zicke hatte die Anfälle in der Anfangszeit mehrmals täglich. Sie wurde nicht ohnmächtig, aber sie verkrampfte so richtig heftig, sodass sie ganz steif war. Die Krämpfe ließen dann aber nach, nur die Lähmung in der Pfoten blieb.

Hier mal ein Bild vom Krampf
[url]http://h3.abload.de/img/zickejggz.jpg[/url]
[url]http://h3.abload.de/img/cimg45597efg.jpg[/url]

(Extra nicht gleich sichtbar gemacht, weil ich nicht weiß ob das jeder sehen möchte)

Ja, die Bilder kenne ich auch zu gut. Sie hat den Kopf nach hinten gestreckt, bis sie den Rücken berührt hat. Die Anfälle haben nie lange gedauert, so ca. 1 Min., aber mir kamen sie vor wie eine Ewigkeit.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2011
Beiträge: 5
Sari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.07.2011, 22:22

AW: Lahmende Hinterpfoten


So,hatte ziemlich viel Stress die letzetn Tage, deshalb war ich nicht mehr hier online.
Also es war/ist EC. Er wird jetzt seit Sa mit einigen Med. behandelt und es geht ihm um einiges besser. Ich kann nur diese Kombi an Med. empfehlen:
Antibiotikum (Baytril) + Panacur (beides ins Maul geben) + cerebrum compositum mit Vit. B + vertigoheel mischen und unter die Haut spritzen. Das sind u.a. homöopathische Mittel gegen diesen Drehschwindel und das hilft den kleinen Rackern. Denke er wird es ohne große Schäden überstehen. Danke für die schnellen Antworten!
Liebe Grüße



 
 
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