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Extrem scheue und ängstliche HäsinHallo zusammen, ich habe eine Frage. Ich habe zwei Löwenköpfchen, beide gleich alt, ca. 10 Monate. Ich bin damals in den Zoohandel gegangen und habe mir meinen Rammler, der zu dem Zeitpunkt ca. 6 Wochen alt war, also viel zu jung aber ist ja üblich dort, gekauft und mit nach Hause genommen. Der Kleine war von Anfang an aufgeschlossen, zutraulich und absolut neugierig, ich hatte schon viele Kaninchen, aber soetwas überzutrauliches nie. Da ich aber nicht wollte dass er alleine bleibt habe ich mir eine gleichaltige Häsin im selben Zoohandel gekauft und dazu gesetzt, ca. 4 Tage war der Kleine alleine. Hat alles super geklappt, die beiden lieben und zoffen sich, so wie es in einer Partnerschaft nunmal ist. Jetzt ist mir von Anfang an aufgefallen, dass die Häsin sowas von ängstlich ist, soetwas hatte ich auch noch nie. Ich brauche sie eigentlich nur anzuschauen, schon guckt sie panisch und möchte wegrennen. Sie war von Anfang an so, weshalb ich es vermeide sie überhaupt anzufassen. Ich dachte es wird eventuell besser, denn neugierig ist die definitiv auch! Ab und zu streichelte ich sie also nochmal, hörte aber meist direkt wieder auf, da sie panisch wegrennt, oder sie in totaler Angst duckt und wahrscheinlich Todesängste aussteht. Mir tut das natürlich leid und ich fasse sie nun fast garnicht mehr an, aber ich frage mich woher sowas kommt und ob ihr wisst wie man sowas eventuell ändern kann. Der Rammler ist so süß, ich streichel ihn so gerne und er genießt das richtig, ich finde es so schade, dass ich die Häsin jedes Mal in Angst versetze, und als ich ihr letztens die Krallen schneiden wollte war sie natürlich völlig außer sich. Die Vorderpfoten hab ich noch gut hinbekommen, aber bei den Hinterpfoten hat sie so gezappelt, dass ich sie hab laufen lassen, es ging nicht anders. Ich bin mal gespannt was ihr dazu sagt und danke schonmal für eure Antworten!
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AW: Extrem scheue und ängstliche HäsinDas Du sie beim Krallenschneiden als sie so gezappelt hat losgelassen hast war gut denn es könnten durch dieses Zappeln selbst Brüche entstehen. Auch wenn sich Dein scheues Ninchen immer ganz klein macht und duckt (ihre Unterwürfigkeit und natürlich auch Angst zeigt) solltest Du sie trotzdem aber erstmal nur am Kopf vorsichtig kraulen und streicheln, dabei mit ganz leiser Stimme mit ihr sprechen. Das ganze steigerst Du langsam. Mit Leckerlis anlocken und dabei nur an der Hand schnuppern lassen. Dabei nicht streicheln. Sie wird mit Geduld Deinerseits irgendwann merken, dass Du kein Feind bist. Was mag dem armen kleinen Schatzi wohl Schlimmes passiert sein, dass sie so reagiert! Gruß Tina
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AW: Extrem scheue und ängstliche HäsinDanke für eure Antworten. Clickertraining hört sich ja spannend an, das wäre defintiv was, vorallem auch für Jack, weil der so verspielt ist, das ist wirklich niedlich. Also wenn ich sie anfasse dann mache ich es meistens so, dass ich sie erst wenn überhaupt nur schnuppern lasse. Und bisher habe ich sie auch nur am Kopf gekrault, am ganzen Körper will ich ihr nicht antun. Ich weiß es auch nicht, ich denke mir auch manchmal dass sie ganz schlimme Erfahrungen gemacht haben muss, weil sie so extrem ist. Aber wissen tut man das ja leider nicht.
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AW: Extrem scheue und ängstliche HäsinIch bin mir gar nicht so sicher, ob da wirklich so extrem schlimme Erfahrungen dahinter stecken müssen. Ich denke mal es ist einfach ein sehr stark ausgeprägter Fluchtinstinkt und Freiheitsdrang. Bei unserer Caoilainn wurde die Panik auf jeden Fall deutlich schlimmer, nachdem wir ihr eine zeitlang täglich Medikamente geben mussten und sie dazu natürlich festhalten mussten. Es hat ewig gedauert, bis sie danach wieder etwas zutraulicher wurde. Und wir waren wirklich immer sehr "sanft" vorgegangen. Man merkt aber bei ihr ganz genau, dass wir sie vielleicht ruhig mal anfassen dürfen, aber sie will einfach auf keinen Fall festgehalten oder hochgehoben werden. Deswegen rennt sie vor der menschlichen Hand immer sofort weg. Ansonsten ist sie aber oft sehr vorwitzig, woran man merkt, dass sie nicht generell Angst vor uns hat. Schon komisch. Ihrem Partner ist das mehr oder weniger alles egal, der ist total entspannt.
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AW: Extrem scheue und ängstliche HäsinBei meinen beiden Kaninchen ist es so, dass sich das Männchen (schon älter) immer streicheln lässt - ob beim Futtern, draußen beim Auslauf im Garten, etc. Manchmal drückt es sich sogar an meine Hand dabei und genießt es richtig. Das Weibchen ist allerdings ein ganz wildes kleines Ding. Sie lässt sich nur kurz streicheln wenn sie von selbst auf mich zukommt - umgekehrt (also ich gehe auf sie zu) flüchtet sie, manchmal klopft sie sogar Alarm. Sie beschnüffelt mich aber gerne - nur längeres Anfassen ist nicht. Daher nutze ich die kurzen Streichelzeiten immer direkt aus, um z.b. ihren Bauch vorsichtig abzutasten. Ich habe aber festgestellt dass es etwas besser ist, wenn ich mich klein mache (also mich z.b. hinsetze).
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