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| Sie hat warscheinlich nie wirklich kontakt zu Menschen gehabt und ist deshalb scheu. Füttere sie aus der Hand, dann wird sie langsam zahm. Wie viel Platz hat das Kaninchen denn? Hat sie Partner?
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| Ich schließe mich Mrs.Rabbit an. Die meistens Kaninchen mögen es nicht, auf dem Arm genommen zu werden und beißen dann. Das ist ganz normal. Wenn sie ihren Stall verteidigt, solltest du ihr das Futter im Gehege oder beim Freilauf reichen.
__________________ wiesenhoppler.de.tl
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| Aus der Hand frisst sie total gerne.... und auf dem arm ist sie auch ganz lieb. Mir vertraut sie ja schon ein wenig, aber ich muss ja auch in die schule und da füttert meine mutti die hasen. Sie hat aber "angst" vor Sandy und traut sich nicht reinzulangen. Sie zieht immer einen Handschuh an, weil sie angst hat dass sandy beißt! Zum platz: Wir bauen gerade ein 42 qm großes gehege, das dauert aber noch ca. 4 Wochen. Sonst ist sioe mit meinen anderen 7 hasen zusammen in einem etwas kleineren freilauf. Ich habe 3 freiläufe verbunden damit sie bewegung haben. Nachts ist sie allerdings alleine weil sie sich nur draußen mit den anderen versteht. Lg Michelle
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| Ich glaube, die Aggressivität kommt daher, dass du sie nachts von den anderen trennst. Das ist der totale Stress für sie. Du solltest sie auch nachts mit den anderen zusammenlassen, sie müssen ihre Rangordnung klären können. Ist das Gehege für nachts auch sicher?
__________________ wiesenhoppler.de.tl Geändert von lolo (09.04.2009 um 18:47 Uhr).
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| Hallo, wäre deine Häsin denn in dem großen Gegehe dann immer mit den anderen zusammen oder haben die für nachts dann auch wieder Ställe??
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| Hallo, Es kann verschiedene Gründe haben, warum ein Tier aggressiv reagiert. Entweder stimmen die Haltungsbedingungen nicht, das Weibchen ist hitzig/scheinschwanger (dürfte dann aber nicht dauerhaft sein) oder es handelt sich um ein dominantes Tier. Ein Kaninchen, dass aus Angst aggressiv ist, zeigt sein aggressives Verhalten i.d.R. nur, wenn es in die Enge getrieben wird. Verhält sie sich nur im Stall so? Wie verhält sie sich im Freilauf? Wie verhält sie sich dort den anderen Kaninchen gegenüber? Woran machst du fest, dass sie die Streicheleinheiten auf dem Arm geniest? Gerade wenn sie sich in anderen Situationen nicht zutraulich zeigt ist ein Stillhalten auf dem Arm nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass sie sich dort wohlfühlt. @Mrs. Rabbit Zitat:
Gruß Ithilion
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| Wenn die Kaninchen abends immer getrennt werden, können sie die Rangordnung nicht klären, das bedeutet stress. Sie riechen sich ja auch..das bedeutet auch stress. Ich finde es nicht gut wenn man die Kaninchen immer trennt. Entweder immer zusammen oder garnicht.
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| @Andrea: In dem großen Gehege können sie tag und nacht rein und raus wann sie wollen, aber ich stelle natürlich ein paar "verkriechmöglichkeiten" rein!! @Ithilion: Im stall ist es schlimmer als im freilauf. Im freilauf gibt es noch manchmal ein paar auseinandersetzungen, aber das ist nicht weiter schlimm. Wegen den Streicheleinheiten: Ich habe schon mein ganzes leben lang kaninchen, bloß eine pause von einem jahr gemacht. Mitlerweile habe ich genug gefühl dafür, wann sich ein ninchen wohlfühlt und wann nicht. Sie macht auf meinem arm die augen zu, leckt mich ab, sie ist sogar schonmal auf meinem anrm eingeschlafen. Sie brummt ja nur, wenn man in den stall (oder ins gehege) reinlangt, aber das muss leider sein, denn ohne in den stall oder ins gehege zu langen, kann man keine ninis halten. Bei mir ist es ja gar nicht so schlimm, nur bei fremden leuten wie meiner mutti... Abba ohne mutter geht das halt nicht. Lg Michelle
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| Hallo Mrs. Rabbit, Warum sollten sie denn ihre Rangordnung nicht klären können? Rangordnungen werden in vielen Fällen recht schnell ausgefochten und sind in vielen Fällen dann auch sehr stabil. Es wäre äußert ineffizient für ein Gruppentier, wenn es ständig Energie für seine Rangordnungskämpfe verschwenden müsste. Glaubst du denn, Kaninchen unter natürlichen Bedingungen sitzen den ganzen Tag auf engem Raum zusammen? Hast du schon mal Kaninchen in größeren Gehege beobachtet? Es gibt durchaus Gruppen, in denen die Rangfolge nicht klar ist und ständig umkämpft wird. Solche Tiere gehören meiner Meinung nach nicht (oder nur unter bestimmten Gegebenheiten) zusammen, denn das ist Dauerstress für ein Kaninchen. Setzt man instabilen Gruppen bzw. starker Konkurrenz öfter zusammen und wieder auseinander kann es problematisch werden, wenn dies nicht zeitgleich geschieht. Dann können Tiere Reviere für sich beanspruchen und den anderen nicht mehr dulden. Aber wie gesagt, solche Tiere sollte man gar nicht oder nur auf sehr großer Fläche zusammenhalten. Einen Artgenossen zu riechen bedeutet nur dann Stress, wenn der Status nicht klar oder umkämpft ist. Daher ist es vor Vergesellschaftungen problematisch, die Tiere direkt nebeneinander zu halten. Vor allem bei Sichtkontakt ist Sozialverhalten möglich, aber nur eingeschränkt. Dies kann zu vermehrter Aggression bei einem späteren Zusammentreffen und/oder gerade bei sehr ängstlichen Tieren ohne ausreichend Ausweichmöglichkeiten (zwei Käfige nebeneinander) zu vermehrtem Stress führen. Gerade ein dominantes Weibchen kann eine gewissen Fläche für sich beanspruchen. Ist ein Gehege/ Stall zu klein und die Anderen können nicht flüchten kann dies böse enden. Ist es nötig, die Tiere eine bestimmte Zeit mit weniger Ausweichmöglichkeiten zu halten, haben die Tiere einen passenden Charakter und ist die Rangordnung geklärt kann es durchaus sinnvoll sein, die Tiere Stundenweise zu trennen. Eine längere Trennung kann gerade bei ranghohen Tieren sehr problematisch werden. Denn dann werden die Rollen innerhalb der Gruppen neu verteilt und ein anderes Weibchen nimmt den Alphaposten ein. Handelt es sich ebenfalls um ein dominantes Tier wird es seinen Posten nicht so leicht wieder aufgeben und eventuell von den anderen Weibchen unterstützt. Eine Rückvergesellschaftung des ehemalig dominanten Tieres ist in einem solchen Fall ein hohes Risiko und kann heftige, teilweise blutige Kämpfe geben. Kaninchen sind keine Maschinen, für die es Bedingungsanleitungen und generell allgemeingültige Bestimmungen gibt. Kaninchen sind Individuen. Gerade in solchen Situationen ist die Beobachtungsgabe des Halters gefragt und der Wille herauszufinden, wo das Problem liegt. Es ist möglich, dass es in diesem Fall für das Kaninchen stressig ist, immer wieder von den Artgenossen getrennt zu werden und es sinnvoll wäre, bis zur Fertigstellung des Geheges komplett zu trennen. Es ist aber auch möglich, dass die bereits praktizierte Variante in diesem Fall die bessere Lösung ist. Dies kann allein derjenige herausfinden, der die Tiere vor sich hat. Sicher kann ein Außenstehender dabei Hinweise liefern und Hilfestellung geben, mehr aber auch nicht. Es generell als „stressig“ abzustempeln finde ich da doch sehr bedenklich. Du magst das nicht gut finden. Wichtig ist m.E. aber, was für die Kaninchen das Richtige ist. Gruß Ithilion
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| Also wenn es im Gehege immernoch zu streiterreien kommt (Rangordnung) sollte man die Tiere nicht immer trennen. Man muss ja bedenken...die Tiere sind dann auch über Nacht mindestens 8 stunden getrennt. Wenn nicht sogar mehr. Wenn die Tiere sich verstehen mag es vielleicht nicht stressig sein. Aber meiner meinung nach sollte man generell die Tiere nicht trennen. Es sei denn es klappt überhaupt nicht mit den Tieren. Ich denke es ist stressig für die Tiere. Weil sie nicht zueinander können. Sie riechen die Tiere, können sie aber nicht sehen, werden dadurch nervös und sind gestresst. Zumindest ist es dann schlimm wenn die Tiere sich nicht gut vertragen. Wenn die Rangordnung z.b. noch nicht richtig geklärt ist. @Mandy Verträgt sich das Kaninchen generell nicht mit den anderen oder gibt es da ein Kaninchen mit dem es sich gut versteht?
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| @Mandy Wie genau sehen diese Rangeleien aus? Gehen die von ihr oder den anderen Kaninchen aus? Sind es wirkliche Kämpfe (sprich gegeneinander) oder mehr Jagereien bzw. ein Tier das sich verteidigt? Oben hast du geschrieben, dass sie Angst hat, wenn man sie anfasst. Kommt sie denn freiwillig auf deinen Arm? @Mrs. Rabbit Streitereien müssen nicht grundsätzlich auf Rangordnungsschwierigkeiten beruhen. Wenn es z.B. Rangeleien aufgrund mangelnder Ausweichmöglichkeiten/Platz (und 2m² sind KEINE Grundlage für ausreichend Platz) gibt, ist das kein Hinweis auf instabile Rangordnungen. Kaninchen beanspruchen unterschiedlich große Reviere. Rangniedrigere Tiere müssen dabei mit dem Vorlieb nehmen, was ihnen die Ranghöheren zugestehen bzw. was sie eben ergattern können. Wenn ein Gehege zu klein ist (und auch hier ist es einem Fehlannahme, dass 2m² den Platzbedürfnissen eines Kaninchens entsprechen würden) kann es dadurch öfters zu Raufereien kommen, da rangniedrigere Tiere das Gebiet der ranghöheren nicht verlassen können. Je anspruchsvoller das ranghohe Tier, desto Wahrscheinlicher sind Rangeleien. In einem solchen Fall ist es alles andere als sinnvoll die Tiere auf noch engeren Raum zu sperren und eine Trennung für beide Parteien weniger stressig als eine Haltung in einem kleinen Stall oder sogar im Gehege, wenn es dort noch öfters zu Rangeleien kommt. Eine Abtrennung sollte in einem solchen Fall natürlich keine Dauerlösung sein, aber das ist hier ja auch nicht geplant. Es sollte also erst mal geklärt werden, worum es bei den Streitigkeiten zwischen den Tieren überhaupt geht. Zitat:
Zitat:
![]() „Nicht zueinander können“ kann stressig werden, wenn eine Intention vorhanden ist, zu dem anderen Tier zu gehen. Z.B. stellt man ein fremdes Kaninchen mit Käfig in den Auslauf eines anderen, ist da ein fremdes Tier im Revier, an welches das Kaninchen nicht heran kann, dass es aber eigentlich vertreiben möchte. Das kann stressig werden. Da stellt sich eben die Frage, ob das Weibchen die vom Menschen gesetzte Grenze (jeder seinen Stall, jeder sein Revier) akzeptiert oder nicht. Auch gibt es bezüglich der Ställe, ihre Beschaffenheit bzw. Standorte Unterschiede. Verallgemeinern kann man auch hier nicht. Oder meinst du ernsthaft, Kaninchen in unterschiedlichen Räumen (wie es ja oft empfohlen wird, damit die Tiere sich nicht riechen) verhindert wirklich, dass sie sich riechen? Es lässt sich durchaus(zumindest theoretisch, kommt auf den Standort/Beschaffenheit der Ställe an) ausprobieren, ob das Kaninchen eine Intention hat, zu den anderen Kaninchen zu gehen, ob es das Weite sucht oder bleibt, wo es ist und sich an der Anwesenheit bzw. Trennung von den Anderen stört. Ich halte es aber für fraglich, ob es wirklich nötig ist, sich wegen 4 Wochen derartige Umstände zu machen. Ob man gar riskieren sollte, dass man eine komplett neue Vergesellschaftung starten muss (weil man die Tiere nun auseinanderreißt und/oder irgendwas versucht zusammenzustellen) oder gar riskiert, dass die Tiere sich heftigst bekämpfen, weil man eine bereits bestehende Rangordnung durcheinanderbringt. Gruß Ithilion
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| @ Mrs.Rabbit: Also Sandy versteht sich am besten mit meinem kastrierten Bock Tüpfli. Sie sitzen im Gehege immer zusammen. Habe dann auch schon probiert Sandy zu Tüpfli zu setzten aber im Stall gibt es dann nur wieder Stress und sie wühlt die ganze Gruppe auf. Ich kann sie nicht vor der Schule füttern weil ich schon um halb sieben loslaufen muss und sie im sommer nur Gras bekommen und ab und zu Gemüse oder Obst. @ Ithilion: Es sind mehr so Jagereien, in denen nicht gebissen wird. Trotzdem darf jeder dahin wo hin er will und niemand verteigt "seinen Platz". Ab und zu sind es auch spielereien. Zur Frage mit dem Arm: Vor mir hat Sandy ja gar nicht mehr so viel angst. Auf meinen arm kommt sie wen sie lust hat freiwillig. Ich zwinge sie nicht dazu. Habe ihr dass mit leckerlies angewöhnt und immer wenn sie auf meinem arm ist bekommt sie entwerder Streicheleinheiten oder ein leckerchen.
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| Hast du denn schon mal versucht, die Kaninchen zusammen in einem Zimmer/Raum laufen zu lassen, wo noch keines vorher war? Dadurch kann vermieden werden, dass Kaninchen ihr Revier verteidigen. Ich habs noch nie ausprobiert, weil sich meine Tiere super verstehen, aber ich habe gehört, dass das bei ständigen Rangeleien helfen KANN.
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