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bruder und schwester ?hallo, erstmal vorab..--> ich hab auf keinster weise vor mein kaninchen decken zu lassen nicht das es zu missverständnissen kommt ![]() also meine frage .. kann man die eigennen wurfgeschwisster verpaaren ohne angst zu haben das missbildungen kommen und wie machen das die züchter machen die das auch so .. ??
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| Also genau wie lolo schon sagte ist es gut das du das nicht geplant hast!! ![]() und ich würde auch sagen das dass Inzucht ist und das ein erfarener Züchter sowas NIE machen würde!!Und ja es gibt auch unerfahrene Züchter die leider Inzucht betreiben ! Und die gucken dann unter ne Züchter ob da Ninis passen oder auch nicht..Ich glaub bei Pferden brinegn die die ja auch zur Deckungstation und da werden die ja nicht von "verwandten" gedeckt..aber das weicht von Thema ab SRY ![]()
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| Hallo, Inzucht führt nicht zu Missbildungen oder Gendefekten. Auch gute Züchter setzten Inzucht teilweise gezielt und bewusst ein. Sind zwei Tiere miteinander verwandt, ähneln sich auch ihre Gene. Je näher die Tiere verwandt sind, desto ähnlicher ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ihr Erbgut. Ein Tier bekommt immer zwei „Gensätze“, einen von der Mutter, einen vom Vater. Nun können sich aber in vielen Fällen nicht beide Merkmale ausprägen. Ein vereinfachtes Beispiel: Bekommt ein Kaninchen vom Vater das Gen für „schwarze Fellfarbe“ und von der Mutter das Gen für „weiße Fellfarbe“ sind die Jungen nicht grau, sondern entweder schwarz oder weiß. Man spricht hier von dominanten und rezessiven Genen. Dominante Gene sieht man immer, rezessive Gene nur, wenn dieses Gen zweimal (also einmal von Mutter und einmal vom Vater) vorhanden ist. Wären die Jungen aus obigem Beispiel also schwarz, wäre das Gen für „schwarze Fellfarbe“ dominant und das Gen für „weiße Fellfarbe“ rezessiv. Die Jungen hätten beides, nur das Gen für „weiße Fellfarbe“ kann man nicht erkennen. Verpaart man diese Jungen miteinander kann es passieren, dass deren Nachwuchs zweimal das Gen für „weiße Fellfarbe“ bekommen und dann weiß sind. Möchte ein Züchter also wissen, was für rezessive Gene ein Kaninchen trägt, ist Inzucht eine Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, solche Gene sichtbar zu machen. Vermeidet ein Züchter mit allen Mitteln Inzucht, kann es passieren, dass rezessive Gene über viele Generationen hinweg weitergeben und nicht erkannt werden. Das kann problematisch sein, wenn es sich um Erbkrankheiten handelt. Denn damit würden diese immer weiter verbreitet. Wird Inzucht allerdings über mehrere Generationen eingesetzt, kann es zu Problemen kommen (Ab 7-8 Folgegeneration), was auch als Inzuchtdepression bezeichnet wird. Eine genetische Vielfalt (also viele verschiedene Gene) ist wichtig für ein gesundes Immunsystem sind. Inzucht kann (in Maßen) eingesetzt werden, um sich der Genetik der Tiere bewusst zu werden, mögliche Erbschäden bestmöglich auszuschließen und sinnvolle weitere Verpaarungen zu planen. Inzucht mit Tieren unbekannter Herkunft (z.B. Zooladen) bzw. aus Vermehrerhänden führt natürlich häufig zu Problemen, da viele dieser Tiere bereits Erbschäden tragen, welche dann offensichtlich werden. Mit solchen Tieren sollte generell nicht gezüchtet werden, egal ob verwandt oder nicht! @Anni Mit Tieren, die weniger Generationen hervorbringen bzw. weniger Nachkommen haben, wie z.B. Pferden, wird Inzucht i.d.R so gut wie möglich vermieden, da es nicht lohnenswert ist. Vor allem wenn der Genpool bereits besonders klein ist (Beispielsweise Friesen) ist gezielte Inzucht mit mehr negativen als positiven Aspekten verbunden. Gruß Ithilion
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| hallo, danke fpr die schnelle antwort .. jetzt weiß ich bescheid . liebe grüße virginA
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