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Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseHy... Nachdem ich mein Vertrauen in die Ärzte verloren habe, meinem Kaninchen den Stress ersparen möchte... Und der einzige Tierarzt der Hausbesuche anbietet erst ab dem 19. Zeit hat, hoffe ich jemand hat Antworten: 1. Wie lange kann man einem Kaninchen Antibiotikum geben (Baytril)? Sie bekommt esbereits seit 3 Wochen... 2. Nach den ersten beiden Tagen wurde die Einnahme unterbrochen - für 2 Tage, da die mittlerweile aus dem Urlaub zurück gekehrte Tierärztin nicht der Meinung ihrer Vertretung war und fand das sei nicht nötig und ich einfach dumm bin... Können sich Resistenzen durch diese Unterbrechung gebildet haben? Kann man das Antibiotikum sicherheitshalber wechseln oder würde das die Darmflora endgültig zerstören? Wenn es kein e.cuniculi ist (kein Bluttest), was dann? Würde die Behandlung eines anderen Parasiten sich unterscheiden, sollte ich sie zum nächsten Tierarzt quälen oder ist das unnötig weil die Medikamente die gleichen wären? Da ich mich hier nicht besonders beliebt gemacht habe, hoffe ich jrmand antwortet den Kaninchen zu liebe.... Sema
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseIch sollte neulich meiner Hexe wegen eines Abzesses mindestens 2 Wochen lang ein AB geben. Wie sollen wir dir hier sagen können welche Krankheit das Kaninchen hat?
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseHätte es nicht sein können, dass jemand ein Kaninchen mit e.cuniculi Symptomen hatte und es war etwas anderes? Ist es so abwegig zu fragen? Gäbe es hier so einen Fall wüsste ich nämlich inwieweit sich die Medikation unterscheidet verstehst du das?
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseZitat:
Zitat:
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AW: Antibiotikumwechsel + Differenzialdiagnose okay... Ich meinte es so: wenn jemand mal ein Kaninchen hatte, dass eine Krankheit hatte mit e.cuniculi Symptomen (wie meines also) aber aufgrund einer anderen parasitären Erkrankung, hätte ich die Medikamente vergleichen können. Schon okay. Wichtiger wäre es eh zu wissen, ob man ein Antibiotikum einfach wechseln kann, da ich gern auf Chloramphenicol umsteigen würde. Danke für die Antwort...
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseVielen, vielen Dank dafür. Das denke ich auch, dass das schon eine Resistenz verursachen kann. Außerdem wurde es am Anfang oral eingegeben, erst später auf Spritzen umgestellt... wie das ist mit Medikamenten oral eingeben... ich glaube nicht, dass jedes Mal die gleiche Menge im Mäulchen gelandet ist, aber das wollen beide Tierärzte nicht einsehen. Bluttest, Röntgen wurde nicht gemacht. Nicht einmal in die Ohren geguckt, egal wie oft ich es angesprochen habe. Ich denke mir wird nichts anderes übrig bleiben, als heute in die Klinik zu fahren. Ich werde aber darauf bestehen sie nicht im Nacken zu packen, aus der Transportbox zu heben, strampeln zu lassen bis sie den nächsten stressbedingten Anfall bekommt. Eine Blutabnahme und eine Ohrenkontrolle wird ja wohl auch so möglich sein... Hoffentlich.
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseIch hoffe, man kann das Antibiotikum noch wechseln....
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AW: Antibiotikumwechsel + Differenzialdiagnosewie behandeln die denn bei dir die tiere? ![]() leon wurde zwar auch am nacken genommen aber er wurde gründlichst untersucht (ok kein bluttest und keine röngenaufnahmen) aber es wurde alles abgetastet. die nieren abgefühlt und geguckt ob er noch pinkeln kann. es wurde es geguckt ob er noch gefühl in den hinterläufen hat.... sind in dieser tierklinik heimtier spezialisten? darf man fragen wo du wohnst? vielleicht kennt hier jemand einen spezialisten in deiner nähe
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseAlso was ich nicht verstehe bei E.c. behandelt man doch in erster Linie mit einem Wurmmittel und nicht mit einem AB.
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseIn Frankfurt am Main. Vielleicht bin ich überempfindlich...aber ich werde dir gern erzählen, was mich so sehr gestört hat. Nach jedem Tierarztbesuch war sie völlig hinüber..stundenlang. Sie aus der Box zu nehmen NUR um sie anzugucken halte ich für unnötig. Hätte man abgetastet, einen Test gemacht oder sonstiges wäre es okay für mich. Aber so... Man kann den Deckel abnehmen, dann sitzt sie nur in der Schale und man kann sie sehr genau beobachten, sogar besser als sie in der Luft hängend anzuglotzen finde ich. Wenn sie zu unruhig wurde - man kann auch leise reden um das Tier nicht noch nervöser zu machen aber die Dame könnte ohne Probleme eine Rede ohne Mikro halten mit der Stimme - gab es Valium. Diesen Anblick werde ich nie vergessen... Ich denke es war einfach zu viel. Es hieß, sie würde nur ein, zwei Stunden etwas schläfrig sein. Stattdessen lag sie nach dem Tierarztbesuch um 18 Uhr die ganze Nacht so da, die Atmung war so langsam... so langsam... ich dachte sie stirbt. Sie krampfte sehr.... lag fast auf dem Rücken, die Beine so angespannt wie eine tote Fliege. Ich sollte ihr das zu Hause bei einem Anfall geben, habe ich aber nie wieder. Hunde kommen rigendwie imemr als erstes dran, selbst wenn man vorher anruft und sagt, beim Spritzen ist etwas falsch gelaufen sie blutet und hat sich erschrocken, ich habe ihr sicher weh getan, wartet man ab bis Hunde untersucht werden, die im Wartezimmer mit ihrem Herrchen auch noch 5 Minuten wieter hätte spielen können - Die sind nämlich nicht nervös wie ein Kaninchen. die ersten Tage gab es kein Vitamin B ... und so weiter. Ich will dort nicht mehr hin. Noch eins zum Thema Klinik: Einmal hatte mein Kaninchen Koliken. Ich bemerkte, dass er nicht frisst und viel liegt und bin sofort in der Nacht in die Klinik gefahren. Sie sagte er muss zwangsernährt werden und braucht Medikamente, ob ich mir das zu Hause zutraue oder ihn dort lassen möchte. Dort würde her auch Infusionen bekommen.. Ich dachte es wäre das Beste ihn dort zu lassen, ich habe die ganze fahrt nach Hause geweint. Er lebt seit über 7 Jahren bei mir, es war schrecklich ohne ihn nach Hause zu kommen. Aber ich dachte, ich muss das Beste für ihn tun, egal wie traurig ich bin. Morgens bekam ich einen Anruf, dass es sehr schlecht aussehen würde. Er würde es wohl nicht mehr schaffen. Ich fragte was denn passiert sei. Die Frau sagte, er lässt alles aus seinem Mäulchen laufen, er will einfach nicht mehr. Ich wollte ihn sehen, sie meinte "das stört den Ablauf". Ich bin von der Arbeit weg und schnell hin, sagte ich nehme ihn jetzt mit nach Hause sie sollen mir die Medikamente geben. Die hielten das für keine gute Idee aber das war mir egal. Er sah so fertig aus, keine Ahnung wie es ihm da ergangen sein muss. Zu Hause wieder angekommen war er so glücklich! Man hat es echt gemerkt... er hat mir die Hand geschleckt, seine Medikamente so brav genommen... Und füttern mit der Spritze war nach ein paar Stunden gar nicht mehr nötig... ich habe damals Heu in mein Bett gelegt und ihn bei mir schlafen lassen und so hat er dann nachts gefressen... das war schon sehr süß wie er am Heu wieder geknabbert hat. Gestern rief ich schon in der Klinik an und die meinten aber sie würden sie da behalten wollen, nach der Erfahrung damals sagte ich aber sofort Nein. Aber ich denke ich muss heute hin...was soll ich machen. Ich werde einfach versuchen sie zu überreden mir ein neues Antibiotikum zu geben und sie nicht unnötig zu stressen. Habe Angst davor, echt. Wie gesagt, vielleicht bin ich auch überempfindlich, und es läuft überall so.
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AW: Antibiotikumwechsel + Differenzialdiagnose@Erdbeere: Sie bekommt Cortison und darum braucht sie wohl Antibiotikum, weil sie jetzt anfällig für Infektionen ist. Man gibt aber auch ohne Cortison ganz gern Antibiotikum, um eine weitere Infektion zu verhindern. Ob das Antibiotikum wirklich nur dafür da ist, eine weitere Infektion zu verhindern glaube ich nicht 100 %. Ich denke es ist auch für die eigentliche Krankheit wichtig, auch wenn es dafür keinen Beweis gibt. Allerdings verstehe ich dann nicht, warum es sonst so wichtig ist, dass es gehirngängig ist.
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AW: Antibiotikumwechsel + Differenzialdiagnosedas klingt echt nach einer scheiß klinik. hier in düsseldorf ist die klinik recht gut. man kommt der reihenfolge nach dran (am we). wer zuerst kommt ist auch zuerst beim doc, außer bei notfällen. die werden natürlich vorgezogen. unter der woche kommt man zu den spezialisten. es gibt das heimtier spezialisten, reptilien vögel und die normalen hunde und katzen spezialisten. natürlich gibt es nur eine heimtierspezialistin und die sprechstunde von heimtieren, reptilien und vögeln ist begrenzt aber dennoch kam mir die behandlung recht gut vor. auch leons "haupt"-ärztin da war zwar nicht die spezialistin aber sie kam sehr professionell rüber. sie hatte die zahnspitzen behandelt soweit es ohne nakose ging hatte seine verletzte pfote behandelt... der nachteil ist dass man fast immer bei einem anderen ta landet. der vorteil dabei ist aber dass ich dadurch mehrere nach deren meinungen fragen konnte. früher hatte ich in solingen einen ta der war sehr seltsam und glaube ich auch nicht auf kaninchen spezialisiert. dennoch hat er leon 2 dabehalten weil er abzesse hatte und die "ausgewaschen" werden mussten, das zweite mal hat er ihm das leben gerettet indem er einen hundebiss geflickt hat. vielleicht gibt es in frankfurt ja noch ärzte die wirklich auf kaninchen spezialisiert sind? das du am verzweifen bist verstehe ich. als ich leon, der ja 9 jahre mein begleiter war krank gesehen habe hat es mir das herz gebrochen....
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseWow ein Hundebiss... und die haben es wieder hingekriegt. Ich glaub da könnte ich hier gleich aufgeben. Ich habe schon gegoogelt aber nichts gefunden. Ich habe bei einer angerufen die sich mit Kaninchen gut auskennen soll. Sie sagte am Telefon "Ich kann da natürlich nichts sagen, solange ich das Viech nicht gesehen habe". Auf die Andeutung, dass zB Frau Dr. Drescher zu Chloramphenicol rät und auf diversen Internetseiten auch erklärt wird, wie wichitg das ist sagte sie "Wer ist denn Frau Dr. Drescher? Ist sie denn überhaupt auf Heimtiere spezialisiert? Verstehen Sie? In Internetforen steht viel..." Ich denke den Besuch bei ihr kann ich mir sparen. Man kann nur hoffen, dass die Klinik was bringt, denn sie rollt sich wieder und kippt oft um. Das war letzte Woche nicht so. Ich weiß nicht ob es an der geringeren Cortisondosis liegen kann, daran dass das Antibiotikum nicht wirkt, oder ob es einfach die falsche Krankheit ist die behandelt wird. Ich denke nicht, dass ich nochmal ein Kaninchen halten würde... außer ich finde einen Tierarzt dem man glauben kann. Obwohl ich Hunde und Katzen sehr gern habe, gehen sie mir mittlerweile auf die Nerven. Es geht mir auf die Nerven, wie sie als ein lebenswertes Geschöpf angesehen und behandelt werden und bei kleinen "Nagetieren / Käfigtieren" handelt es sich plötzlich nicht mehr um den treuen Begleiter, des Menschen besten Freund, sondern ein "Viech". Geändert von Sema (10.07.2010 um 14:01 Uhr).
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseZitat:
Wenn diese Behandlung allein nicht ausreicht, kann zusätzlich noch Cortison gegeben werden.
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseJa und Panacur ist doch ein Wurmmittel!
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseJa, Panacur ist ein Wurmmittel. Aber E.C. wird nicht IN ERSTER LINIE damit behandelt, es ist EINER VON DREI Bausteinen in der Behandlung, wenn man Cortison noch dazunimmt, sogar von vier Bausteinen. Zitat:
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseNun aber so wie ich es lese bekommt das Kaninchen doch gar kein Wurmmittel.
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AW: Antibiotikumwechsel + DifferenzialdiagnoseIch meine aus dem vorherigen Thread im Kopf zu haben, dass das Nin auch Panacur bekommt. Falls ich das falsch im Kopf haben sollte, Sema, bitte umgehend darauf bestehen! Es ist ein wichtiger Baustein der Behandlung. Nur, Erdbeere, es ist nicht der Hauptbaustein, sondern ein gleichberechtigter neben den anderen. Gleich wichtig, aber eben nicht "in erster Linie", ein geeigenetes Antibiotikum ist genauso wichtig.
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