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Traumeel und Zeel Dosierung - Verdacht auf Arthrose auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.09.2020
Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.04.2024, 20:51

Traumeel und Zeel Dosierung - Verdacht auf Arthrose


Hallo ihr Lieben,

ich versuche unsere Geschichte heute mal kurz zu fassen.
Unser kleiner Bernie (ca. 4 Jahre) scheint seit ca. einem halben Jahr mit Arthorose zu kämpfen. Er pinkelt überall hin, ist ganz wackelig auf den Hinterbeinen, braucht manchmal ewig um hochzukommen wenn er ausgestreckt liegt. Es geht auf und ab, mal geht es ein paar Wochen/Monate, dann wird es wieder schlimmer. Wir waren mehrmals beim Tierarzt, es besteht Verdacht auf Arthrose. Im Moment bekommt er (wieder mal) Metacam, ich habe aber in den letzten Tagen sehr viel von Traumeel und Zeel gelesen und würde das sehr gerne mal ausprobieren und schauen ob es ihm hilft, da ich ihm nicht wieder wochenlang Metacam geben möchte

Er wiegt 1,7 Kilo und ich würde wahrscheinlich auf die Ampullen zurückgreifen, weil sie keinen Zucker enthalten. Habt ihr da einen Tipp was die Dosierung angeht? Ich finde sie leider online nicht für Kaninchen.

Eine Tierphysio versuche ich in der Zwischenzeit auch ausfindig zu machen!

Danke und ganz liebe Grüße,
Nadine



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.04.2024, 21:25

Hallo Nadine,
wurde dann mal ein Röntgen oder Ct gemacht? Gibt es eine Verbesserung, wenn er Schmerzmittel bekommt?

Ich hatte eine Häsin mit Spondylose und mich seinerzeit auch bei Kaninchenwiese eingelesen. Soweit ich mich erinnere, wird beides nicht zusammen geben, sondern Traumeel hat sie nur beim ersten Schub bekommen und Zeel wird dann durchgängig gegeben. Ich habe allerdings nur homöopathisch gegeben, weil die Schmerzmittel keine Wirkung zeigten und die Erkrankung auch festgestellt wurde

Wichtig wäre für mich allerdings eine eindeutige Diagnose, dazu gehört ein Röntgen mind., wenn dies keine Aussage ist, wäre ich bei CT. Ist vielleicht auch mal auf EC getestet worden? Die Ohren untersucht?

Ich bin immer dafür alles untersuchen zu lassen, denn leider ist es oft so, das Symptome nicht unbedingt auf eine Krankheit hinweisen, gerne neigt man dazu, es gibt aber leider auch andere Krankheiten bei Kaninchen, die dieses auslösen. Deswegen bin ich dafür, alles checken zu lassen




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.09.2020
Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.04.2024, 12:00

Hallo!

Danke dir für die Antwort.
Also: Röntgen wollte ihn bisher noch niemand, da er durch mehrere andere Baustellen (Blasenschlamm, Hefen & Kokzidien, danach Magenprobleme weil er Baycox nicht vertragen hat) sehr geschwächt war, einiges an Gewicht verloren hatte und fürs Röntgen ja unter Narkose muss. Das steht aber jetzt als nächstes an, er nimmt grade zumindest langsam wieder zu, frisst besser und die anderen Baustellen sind größtenteils gelöst.
EC ist bereits ausgeschlossen.

Seine Symptome verlaufen in Phasen. Es ging letzten Oktober/November los. Mir fiel zuerst auf dass er leicht komisch saß, und wenn er irgendwohin hoppelte und dann anhielt sah es so aus als müsste er kurz seine Hinterbeine wieder in eine leicht andere Position sortieren. Ich dachte zuerst noch ich bilde mir das ein, weil es kaum zu erkennen war. Dazu war er auf einmal kaum noch stubenrein, wir fanden überall Pipi. Dann saß er eines Abends (nachdem er versucht hatte auf unser Sofa zu springen) ganz apathisch in seiner Toilette, drückte den hinteren Rücken immer wieder Richtung Boden und kam nach dem Liegen nicht mehr richtig hoch. Es war als könnte er die Hinterbeine nicht mehr richtig koordinieren und bewegen und musste sich erst "warm laufen" bevor es wieder ging.
An dem Abend sind wir sofort in die Tierklinik gefahren. Als wir angekommen waren ging es ihm zwar wieder besser, aber der Tierarzt nahm sich viel Zeit ihn abzutasten, ließ ihn durch die Praxis hoppeln und konnte relativ deutlich fühlen dass er Rückenschmerzen hatte und an einigen Stellen am oberen hinteren Rücken sehr stark reagierte. Dann kam eine Phase Schmerzmittel und er erholte sich wieder fast komplett, außer dass er weiterhin überall hinpinkelte.
Dann kam nach ca. 4 Wochen und kurz nach Absetzen der Schmerzmittel der nächste Schub. Wir sind zu einer neuen Tierärztin gefahren die ebenfalls nach dem Untersuchen direkt auf die Rückenschmerzen kam, ihn aber wegen seiner damaligen anderen Probleme noch nicht röntgen wollte. Wir bekamen Metacam für Hunde & Arthrin. Das nahm er dann fast 6 Wochen lang und es wurde schon nach ein paar Tagen besser, außer ein bisschen Wackligkeit auf den Hinterbeinen und mittelmäßiger Stubenreinheit. Wir haben hier und da kurz abgesetzt, zweimal wurde es dann aber direkt wieder schlimmer und wir haben weitergemacht.
Er hüpfte wieder überall rum, fraß super und kam generell entspannt und neugierig rüber. Nach entgültigem Absetzen von Metacam hielt das ganze dann auch noch ca. 2 Monate, es ging ihm wieder relativ gut, das Wildpinkeln wurde weniger, ging aber nicht ganz weg. Seit 1,5 Wochen gibt es allerdings wieder einen Schub, und der ist bisher schlimmer als die anderen.
Er kommt wieder kaum hoch wenn er ausgestreckt gelegen oder geschlafen hat, fällt manchmal mit dem hinteren Rücken kurz um als ob ihm die Hinterbeine wegknicken. Nach ein paar mal hoppeln geht es dann wieder besser, aber er ist generell wackelig, hat Schwierigkeiten sich zu richtig zu putzen weil er sich auf den Hinterbeinen schlecht halten kann. Manchmal läuft er eher mit den Hinterbeinen als zu hoppeln. Erschwerend hinzu kommt dass seine Partnerin grade extrem hormonell unterwegs ist und ihn ständig rammelt, sich an seinem hinteren Rücken festkrallt und ihn dann jagt. Seit gestern hat sich das zum Glück sehr gebessert, aber ich habe das Gefühl dass genau dieses Rammeln den letzten Schub und eventuell auch den ersten Schub aufgelöst haben könnte.

Nach 5 Tagen Metacam geht es jetzt langsam wieder aufwärts. Es hilft ihm auch wenn ich ihn auf dem Esstisch auf eine Wärmflasche setze und dabei ganz vorsichtig den hinteren Rücken massiere.Wenn ich ihn danach auf den Boden setzte hoppelt er wieder fast ganz normal. Er frisst trotzdem ganz gut.

Kann ich mit Traumeel in seiner momentanen Situation etwas falsch machen?




Geändert von Nadine1301 (02.04.2024 um 12:12 Uhr).

Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.04.2024, 18:15

Hallo,
ja, das hört sich so an, wie Arthrose, ganz aus dem Auge verlieren würde ich es nicht und röntgen lassen. Im übrigen, muss er dabei nicht in Narkose gelegt werden.
Meine Tiere wurden zum röntgen, außer bei Zähnen, nie in Narkose gelegt, wichtig ist, das einer zum festhalten da ist

Irgendwann wird es nicht mehr ohne Schmerzmittel gehen und man kann auch jetzt noch nicht sagen, ob er Schmerzen hat. Kaninchen verstecken es leider und erst, wenn gar nichts mehr geht, merken wir Menschen es

Ich würde auf jeden Fall noch Rodicare Artrin weitergeben, dauerhaft, meiner Häsin hat es gut geholfen. Dann gab es 2 bis 4 Wochen (ich weiß nicht mehr genau) Traumeel, bis ich umgestiegen bin auf Zeel, dauerhafte Gabe. Die Tabletten hat sie zum Glück als Leckerli genommen

Ich würde dir noch raten auf Kaninchenwiese zu lesen
https://kaninchenwiese.de/gesundheit/gelenkserkrankungen/

Ich habe auch viel mit Futtermitteln probiert, Ingwer hat sie leider nicht gefressen, kann ich verstehen
Man muss sich, wenn es Arthrose ist, da rantasten, was hilft und in welcher Menge, bei einem Schub benötigen sie mehr

lg Ines



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Jil Jil ist offline
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.06.2021
Beiträge: 94
Jil befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.04.2024, 13:32

Hallo Nadine,

mein Bailey hat eine gesicherte Arthrose-Diagnose durch Röntgen bekommen, aber er musste dafür nicht in Narkose. Soweit ich weiß, kann es ein Röntgen auf mehreren Ebenen mit Narkose für die Zähne brauchen, aber nicht für den Rücken/ die Beine. Ich finde das ein bisschen komisch, dass sie ihn nicht röntgen wollten.

Gibst du das Arthrin noch? Ich würde mich da Ines anschließen, das kannst du ruhig dauerhaft geben. Bailey bekommt es jeden Tag.

In welcher Dosierung gibst du das Metacam und wie oft?
Bailey kann auch nicht ohne Metacam. Er bekommt es seit ca. 2,5 Jahren alle 12 Stunden, die Dosierung passe ich immer seinem Zustand an, aber ohne geht es nicht.

Hast du einen Magenschutz zum Metacam bekommen? Das Metacam kann schnell auf den Magen-Darm-Trakt schlagen.

Ingwer frisst er manchmal, wenn ich kleine Stückchen in einem Stück Banane verstecke.

Liebe Grüße
Jil




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 12:56

Lieber dauerhaft Metacam verabreichen als ein Kaninchen mit Schmerzen leiden zu lassen. Irgendwann ist bei Arthrose eh austherapiert, dann hilft alleine noch das Erlösen. Klar, es ist oft schwierig zu beurteilen, wie stark die Schmerzen sind und dauerhaft Metacam kann auf die Nieren/Magen schlagen und diese zerstören (ich hatte das bei 1 von 2 Kaninchen nach 2 Jahren Gabe von Metacam). Zuletzt steht aber die Lebensqualität in Vordergrund.


Bei einigen Tieren hilft auch die Gabe von CBD-Öl; das ist auf alle Fälle ein Versuch wert. Entweder alleine oder dann mit Metacam zusammen. Es hat zumindest weniger/kaum Nebenwirkungen als das Metacam. Entsprechend der Dosierung kann man dies gut 2x täglich vereinzelt auf die Cunis drauf tropfen.



Auch ich habe mit Physiotherapie angefangen. Zwar hoppelt der Kandidat immer noch mit schiefem Rücken herum, aber mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass doch recht häufig auch mal Freudesprünge drin liegen, was es früher kaum gab. Wirklich schneller auf den Beinen ist er zwar immer noch nicht, aber ich denke, dass die Physio schon was gebracht hat. Langfristig wohl dann kaum, wenn nicht weiter gearbeitet wird...




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.09.2020
Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 15:40

Es tut mir sehr Leid dass länger kein Update von mir kam
Ich bin leider so langsam am Rande meiner mentalen Kräfte angekommen, besonders seit wir heute Morgen den nächsten Schocker hatten

Bernie hat in 6 Monaten 4 verschiedene Tierärzte gesehen, inkl. Tierklinik.
Alle davon haben ihn untersucht und auf die Frage hin ob es sich bei seiner Rücken & Pipi Problematik um EC handeln könnte sehr sicher verneint. Er würde sonst keinerlei typische EC Zeichen zeigen und alle waren sich sicher dass es viel eher Richtung Arthorose/Bandscheibe geht.
Seit heute morgen zuckt er unaufhörlich mit dem Kopf, als ob das Köpfchen immer leicht auf die linke Seite fällt und sich dann wieder aufrichtet. Im 2-Sekunden Takt Er frisst zwar noch und läuft kurz ein bisschen herum, findet aber absolut keine Ruhe
Ich bin natürlich sofort zum Tierarzt, und jetzt ist es "sehr auffällig" und höchstwahrscheinlich EC Er bekommt neben all seinen anderen Medikamenten (Antibiotka, weil am bei unserem Tierarztbesuch am Freitag auch noch Blut im Urin festgestellt wurde, Metacam, Novalgin & Arthrin) auch noch Panacur und Vitamin B (inkl. seiner Partnerin). Zahnspitzen hat er ebenfalls, die wir dringend unter Narkose abfeilen lassen müssen.

Ich habe null Erfahrung mit EC. Bitte sagt mir dass das besser wird Es sieht grade ganz schlimm aus, weil sein Kopf in konstanter Bewegung ist. Ich leide richtig mit und weiß nicht was ich ihm Gutes tun kann. Die Tierärztin war zwar sehr guter Dinge und meinte dass wir es, wenn, früh erwischt haben, aber ich kann mir das grade so schlecht vorstellen. Ist diese seitliche Nick-Bewegung normal für EC?

Ganz lieben Dank schonmal, ich weß nicht was ich ohne dieses Forum machen würde!




Geändert von Nadine1301 (08.04.2024 um 16:06 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 16:45

Es wird besser werden, zuvor wird es aber oft noch schlimmer. Wichtig ist, dass DU die Ruhe bewahrst.


Wurde die Arthrose durch ein Röntgen nachgewiesen oder nur Verdacht? Wurde der Urin mal auf Keime untersucht?



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 16:50

Lies Dich hier mal ein:
https://kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/


EC ist furchbar anzusehen, aber es lohnt sich zu kämpfen. Wichtig ist, dass Stress in jeder Form vermieden werden sollte. Möglichst nicht mehr zum TA sondern nur Medis abholen. Wenn Medi-Gabe Stress ist, dass evtl. unters Futter (ger. Möhre, Cunis usw.) mischen. Ich drück die Daumen!



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.09.2020
Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 17:07

Danke dir!

Die Arthrose wurde bisher nicht durch Röntgen nachgewiesen. Ich war ja am Freitag beim Tierarzt um endlich mal einen gründlicheren Überblick zu bekommen was mit seinen Hinterbeinen los ist und habe das Röntgen wieder angesprochen. Darauf bekam ich wieder die Antwort dass sie das gerne unter Narkose machen würden um an ein wirklich gutes Bild zu kommen, weil er dafür auf die Seite oder den Rücken gelegt werden und teils eingespannt werden muss. Da seine Zähne ebenfalls problematisch sind (eine kleine Spitze, eine große), sollte ich eigentlich für nächste Woche einen Termin machen, wo dann unter Narkose alles gleichzeitig gemacht wird (Röntgen und Zähne). Nun weiß ich nicht mehr was von den vielen Problemen überhaupt Vorrang hat, und ob die vermutliche Arthrose vielleicht doch EC ist?

Der Urin wurde gründlich untersucht, auch auf Kristalle etc.
Ich bin leider grade so durch den Wind dass ich dir nicht mehr genau sagen kann was außer Blut gefunden wurde, das kann ich aber nachfragen. Es haben 2 Teile des PH Streifens angeschlagen. Kristalle etc. waren aber keine drin.

Ruhig bleiben fällt mir grade unglaublich schwer, aber ich gebe mir Mühe. Am Donnerstag müssen wir zur Kontrolle zum Tierarzt, und bis dahin sollte es laut Tierärztin schon ein bisschen besser sein. Ich hoffe es so, so sehr!

Ein ganz liebes Danke nochmal!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.09.2020
Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 17:09

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Lies Dich hier mal ein:
https://kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/


EC ist furchbar anzusehen, aber es lohnt sich zu kämpfen. Wichtig ist, dass Stress in jeder Form vermieden werden sollte. Möglichst nicht mehr zum TA sondern nur Medis abholen. Wenn Medi-Gabe Stress ist, dass evtl. unters Futter (ger. Möhre, Cunis usw.) mischen. Ich drück die Daumen!
Danke! Die Stressvermeidung versuche ich so gut es geht einzuhalten und lasse den Kontrolltermin am Donnerstag eventuell sogar bleiben. Das Problem sind nur die Zähne... ich hoffe es geht ihm bald wieder so gut dass wir das machen lassen können. Wenn er jetzt auch noch aufhört zu fressen wäre Päppeln ja der Oberstress




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 31.10.2020
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lightwoodmiau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 17:27

Hey, Ich hatte letztes Jahr um die Zeit einen 9 Jährigen der durch EC komplett gelähmt war. Es was ganz ganz furchtbar an zu sehen, aber er kam wieder komplett auf die Beine, konnte sich sogar selbstständig wieder mit den Vorderpfoten putzen, und in einem guten Tempo hoppeln(er ist leider 3 Monate nach dem Anfall verstorben, aber er hatte noch andere Baustellen, EC war laut dem TA zu dem Zeitpunkt gut unter Kontrolle.
Dir steht eine sehr anstrengende Zeit bevor, aber lass dich auf keinen Fall entmutigen. Ich kann dir auch nur empfehlen dich gut ein zu lesen (aber kein doomscrolling, informiere dich aber mach dich nicht verrückt). Auf Facebook gibt es tolle Gruppen, die eine große Unterstützung sein können.
Ach ja, wenn du kannst halte sein Gehege so dunkel und ruhig wie es nur geht und sichere alles so, dass er nirgendwo hängenbleiben oder runterfallen kannSchau das er weiterhin viel Flüssigkeit du sich nimmt
. Es kann sein dass es jetzt die ersten Tage erstmal schlimmer wird, auch dass ist normal und kein Grund zur Panik. Ich drück euch beiden ganz doll die Daumen.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 17:31

Hallo Nadine,
ich würde sagen, es läuft bei dir warum muss eigentlich immer alles auf einmal kommen?

Auch ich rate dir, erstmal Ruhe zu bewahren, glaub mir, morgen sieht die Welt schon anders aus und ich mache mir jetzt auch keine Sorgen wegen dem EC. Ich habe selber keine Erfahrung, aber viel gelesen und dass die Tiere eingeschläfert werden mussten, kam selten vor. I. d. R. haben sie sich bei einer guten und langen Behandlung mit Panacur, Vitamin B und AB erholt.
Wie geschrieben, es wird Tage geben, wo man Verbesserungen sieht, aber leider auch Tage, wo es ganz schlimm ist und einem das Herz blutet. Denke aber daran, Schmerzen haben sie nicht

Die anderen Baustellen (Arthrose und Zähne) sollten nicht vergessen werden. Wie gut frisst er noch z. Zt., kann er Blattgrün noch fressen? Für die Zähne müsste er ins röntgen und auch, um die Spitzen abzuschleifen. Ich würde vorsorglich für nächste Woche einen Termin machen, mit dem Hinweis, dass er evtl wegen seinem Zustand abgesagt werden muss und ihn jetzt gut beobachten. Seine Partnerin ist bei ihm? Nehme sie auch bitte mit, wenn es zum TA gehen sollte

Ehrlich gesagt frage ich mich, wie erfahren deine TÄ sind bei Kaninchen. Ein röntgen sollte doch auch bei Verdacht auf Arthrose gemacht werden, um die Diagnose sicher zu stellen. Ich habe zwar auch keine die wirklich Erfahrung hatten, aber einer war dabei, der mir gesagt hat, was gemacht werden muss, um die Diagnose zu stellen oder ich habe einfach auf ein röntgen bestanden. Vielleicht magst du @Marinahexe mal deine PLZ schicken. Vielleicht kann sie für dich einen erfahrenen TA finden



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Kaninchen
 
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 17:36

Therapieerfolge können unterschiedlich sein. Bei schneller Behandlung bei einem akuten Ausbruch sprechen sehr viele Kaninchen gut darauf an, auch wenn es evtl. länger dauern könnte.


Allerdings bei langsamen, chronischen Verläufen, wo lange Zeit nicht behandelt wurde und wo Hinterbeine schon lange arg in Mitleidenschaft gezogen wurden, weil man es auf Arthrose oder Unfall abschob, sprechen Kaninchen nicht so gut auf die Therapie an. Das zumindest hat mir mal eine meiner ehemaligen TÄ gesagt.



Ein Therapie-Versuch ist es aber immer wert. Es gibt Fälle, wo die Kaninchen gar nicht mehr in der Lage waren, überhaupt zu stehen und wo konstant zugefüttert und gebadet werden musste. Auch solche haben EC überstanden. Nur wenn der Zustande lange derart schlecht bleibt, dann sollte man zum Wohl des Tieres eine bessere Lösung finden.




Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 17:40

Zitat:
Zitat von lightwoodmiau Beitrag anzeigen
Hey, Ich hatte letztes Jahr um die Zeit einen 9 Jährigen der durch EC komplett gelähmt war. Es was ganz ganz furchtbar an zu sehen, aber er kam wieder komplett auf die Beine, konnte sich sogar selbstständig wieder mit den Vorderpfoten putzen, und in einem guten Tempo hoppeln(er ist leider 3 Monate nach dem Anfall verstorben, aber er hatte noch andere Baustellen, EC war laut dem TA zu dem Zeitpunkt gut unter Kontrolle.
Dir steht eine sehr anstrengende Zeit bevor, aber lass dich auf keinen Fall entmutigen. Ich kann dir auch nur empfehlen dich gut ein zu lesen (aber kein doomscrolling, informiere dich aber mach dich nicht verrückt). Auf Facebook gibt es tolle Gruppen, die eine große Unterstützung sein können.
Ach ja, wenn du kannst halte sein Gehege so dunkel und ruhig wie es nur geht und sichere alles so, dass er nirgendwo hängenbleiben oder runterfallen kannSchau das er weiterhin viel Flüssigkeit du sich nimmt
. Es kann sein dass es jetzt die ersten Tage erstmal schlimmer wird, auch dass ist normal und kein Grund zur Panik. Ich drück euch beiden ganz doll die Daumen.
Dankeschön, das sind total ermutigende Worte und ich drücke ganz doll die Daumen. Es tut mir sehr Leid dass dein Kleiner nach so einer Verbesserung doch gestorben ist. Bernie ist erst 4, ich hoffe mal er hat noch ein paar schöne Jahre vor sich und dass wir diese fürchterliche Krankheit in den Griff bekommen.

Er und seine Partnerin leben frei in unserer Wohnung und halten sich größtenteils im Wohnzimmer vor unserem Sofa auf. Da ist es zwar leider nicht so dunkel, aber ich nehme an eine Umsiedlung in ein ruhigeres, dunkleres Zimmer wäre grade eher stressig für ihn, oder? Ich gebe aber alles um es hier so ruhig und entspannt wie möglich zu halten.
Wenn sich der Schock ein bisschen gelegt hat dann lese ich mich auch in eure Links ein! Danke dafür!

Ist denn diese Kopfbewegung auch normal für EC? Also dass er quasi alle 2 Sekunden seitlich nickt? Ich habe keine Ahnung wie das arme Tier so schlafen soll




Zwergkaninchen
 
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Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 17:51

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Hallo Nadine,
ich würde sagen, es läuft bei dir warum muss eigentlich immer alles auf einmal kommen?

Auch ich rate dir, erstmal Ruhe zu bewahren, glaub mir, morgen sieht die Welt schon anders aus und ich mache mir jetzt auch keine Sorgen wegen dem EC. Ich habe selber keine Erfahrung, aber viel gelesen und dass die Tiere eingeschläfert werden mussten, kam selten vor. I. d. R. haben sie sich bei einer guten und langen Behandlung mit Panacur, Vitamin B und AB erholt.
Wie geschrieben, es wird Tage geben, wo man Verbesserungen sieht, aber leider auch Tage, wo es ganz schlimm ist und einem das Herz blutet. Denke aber daran, Schmerzen haben sie nicht

Die anderen Baustellen (Arthrose und Zähne) sollten nicht vergessen werden. Wie gut frisst er noch z. Zt., kann er Blattgrün noch fressen? Für die Zähne müsste er ins röntgen und auch, um die Spitzen abzuschleifen. Ich würde vorsorglich für nächste Woche einen Termin machen, mit dem Hinweis, dass er evtl wegen seinem Zustand abgesagt werden muss und ihn jetzt gut beobachten. Seine Partnerin ist bei ihm? Nehme sie auch bitte mit, wenn es zum TA gehen sollte

Ehrlich gesagt frage ich mich, wie erfahren deine TÄ sind bei Kaninchen. Ein röntgen sollte doch auch bei Verdacht auf Arthrose gemacht werden, um die Diagnose sicher zu stellen. Ich habe zwar auch keine die wirklich Erfahrung hatten, aber einer war dabei, der mir gesagt hat, was gemacht werden muss, um die Diagnose zu stellen oder ich habe einfach auf ein röntgen bestanden. Vielleicht magst du @Marinahexe mal deine PLZ schicken. Vielleicht kann sie für dich einen erfahrenen TA finden
Hallo! Ich kanns dir sagen... mir raucht hier echt der Kopf.
Ich hoffe einfach dass es sich nicht allzusehr verschlimmert. Für EC (falls es das jetzt defintiv ist) wäre er ja momentan noch in einem sehr frühen Stadium, das sagte eben auch die Tierärztin und war sich sehr sicher dass wir das wieder hinbekommen. Er kann momentan größtenteils hoppeln, sich noch ein bisschen putzen, er ist halt nur wackelig auf den Beinen, braucht ein bisschen bis er vom Liegen wieder hoch kommt und der Kopf nickt die ganze Zeit. Es ist wirklich richtig schlimm selbst das mit anzusehen, aber ich bin froh dass er zumindest keine Schmerzen hat.

Zu den Tierärzten kann ich auch fast nichts mehr sagen und weiß nicht mehr wem ich trauen kann. Bei unserem momentanen Tierarzt sind wir eigentlich sehr happy, die nehmen sich sehr viel Zeit und kommen an sich auch kompetent rüber. Dass er in seinem Fall fürs Röntgen unter Narkose muss habe ich jetzt bereits von 3en gehört, und die wollten auch immer zuerst die anderen Baustellen angehen um sicher zu gehen dass er das schafft. Ob er zusätzlich zu EC tatsächlich Arthrose hat oder die Hinterbeinchen ebenfalls ein frühes EC Symptom waren werden wir dann sehr bald rausfinden, das verliere ich nicht aus den Augen, lasse ihm aber erstmal 1-2 Wochen Zeit um wieder auch die Beine zu kommen.

Ich komme übrigens aus Bonn, meine PLZ ist 53113!

Nochmal ein riesiges Danke!



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Zwergkaninchen
 
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Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 17:55

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Therapieerfolge können unterschiedlich sein. Bei schneller Behandlung bei einem akuten Ausbruch sprechen sehr viele Kaninchen gut darauf an, auch wenn es evtl. länger dauern könnte.


Allerdings bei langsamen, chronischen Verläufen, wo lange Zeit nicht behandelt wurde und wo Hinterbeine schon lange arg in Mitleidenschaft gezogen wurden, weil man es auf Arthrose oder Unfall abschob, sprechen Kaninchen nicht so gut auf die Therapie an. Das zumindest hat mir mal eine meiner ehemaligen TÄ gesagt.



Ein Therapie-Versuch ist es aber immer wert. Es gibt Fälle, wo die Kaninchen gar nicht mehr in der Lage waren, überhaupt zu stehen und wo konstant zugefüttert und gebadet werden musste. Auch solche haben EC überstanden. Nur wenn der Zustande lange derart schlecht bleibt, dann sollte man zum Wohl des Tieres eine bessere Lösung finden.
Das hört sich leider sehr nach unserem Fall an Das geht jetzt insgesamt ein halbes Jahr so, zumindest mit den Hinterbeinen, mit Pausen und zwischendurch deutlicher Verbesserung von 2-3 Monaten.

Jetzt habe ich doch wieder Sorge ob die Medikamente bei ihm Wirkung zeigen




Moderator
 
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4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 18:07

Ich rate dir immer noch, ruhig zu bleiben

Er zuckt mit dem Kopf, ist wackelig auf den Beinen, für mich ist alles noch nicht so wirklich gesichert. Ich hatte auch mal ein Tier, welches zeitweise mal mit dem Kopf gezuckt hat, kam mir bei näherem Hinsehen wie Schluckauf vor
Eigentlich kenne ich, vom lesen her nur die Symptome das gescannt wird, d. h. dass die Augen hin und her gehen. Deswegen wäre es auch gut, wenn du morgen, wenn du ein wenig ruhiger bist, dich gut einliest und ihm bis dahin beobachtet. Jede Auffälligkeit kann einen gutem TA weiterhelfen und auch dir

Lass ihn in seinem gewohnten Bereich, wenn er Auswahl hat, wird er sich entscheiden, was angenehmer für ihn ist




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lightwoodmiau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 18:10

Bei uns gabs kein Kopfnicken, aber ist auch Teil der EC Symptomatik.
Meine TA meinte damals, dass sich EC wie eine Migräne für das Tier anfühlt- deshalb ruhig und dunkel. Wenn du aber den Eindruck hast, sein aktuelle Umgebung ist für ihn in Ordnung, lass es so. Alles was Stress vermeidet. Gerade wenn er den Platzt noch nutzt ist dass ja ein sehr gutes Zeichen.
(sollte er allerdings anfangen zu rollen oder umzukippen, würde ich dir tatsächlich dazu raten ihn mit seiner Partnerin vorübergehend in einen begrenzte, gut ausgepolsterten Bereich mit vielen Möglichkeiten zum anlehnen umzusiedeln)




Zwergkaninchen
 
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lightwoodmiau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2024, 18:17

Ruhig bleiben(dass sagt sich so einfach)noch ist wirklich nichts verloren Ist ne schwierige Situation, gerade wenn die Diagnose nicht 100% sicher ist, aber du packst das.



 
 
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