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Hilfe bei Vergesellschaftung in bestehende GruppeHallo liebe Kaninchenfreunde! Ich habe diesen Beitrag bereits in dem Vorstellungsbereich gestellt, aber hier scheint er wohl besser aufgehoben! Mein Name ist Jan und ich halte seit etwa 2,5 Jahren mit meiner Verlobten Zwergwidderkaninchen. Aktuell haben wir den 2.5 Jahre alten Rammler Bounty, die etwa 7 Monate alte Häsin Milky und nun noch die 8 Monate alte Häsin Monty. Wir haben zu Beginn zwei zuckersüße Zwergwidder im Zoo&Co erstanden. Die beiden (Bounty, ein kastrierter Rammler und Snickers die Häsin) waren ein harmonisches Pärchen. Leider ist unsere Kaninchendame mit etwa 2 Jahre viel zu früh verstorben. Wir sind uns unsicher ob Sie einen untypisch schnelle EC-Erkrankung hatte, Spätfolgen der Kastration eingetreten sind oder sich bei einer Rangelei mit dem Rammler unglücklich verletzt hatte. Die damaligen Tierärzte waren uns dabei leider auch keine Hilfe… Nach einer mehrtägigen Lähmung ist Sie trotz Peppelei verstorben. Der Verlust war hart, aber wir wollten unseren leicht lethargischen Rammler nicht vereinsamen lassen. Also haben wir bald darauf nach einer neuen Spielgefährtin Ausschau gehalten: Milky ist ein sehr aufgewecktes, verspieltes aber auch dominantes Hässchen. Unser Kampfklos Bounty hat sie mit seinem doppelten Gewicht, aber schnell in ihre Schranken gewiesen und bleibt der Silberrücken im Kaninchendjungel. Leider lebten beide fast ausschließlich an einander vorbei und wir fragten uns, ob Bounty nicht doch lieber alleine sei, da er sich im Freilauf meistens von ihr separiert und seine Ruhe haben möchte. Nun hatten wir zwar einen zweiten Hasen, aber leider stimmte die Chemie noch nicht. Auf mehrfache Empfehlung die Gruppe zu erweitern, suchten wir nach einem zweiten Weibchen als Spielfreundin für Milky. Eine lokale Züchterin verkaufte eine 8 Monate alte Häsin (Monty) die sie auf Messen nicht verkauft hatte. Wir haben uns direkt Schockverliebt und musste Sie dort rausholen. Die Züchterin hielt sie ihr ganzes Leben in einem vllt 30cm großem Abteil ohne Auslauf!!! Wir merkten direkt, dass Monty eine treue Seele ist, aber Sie kannte keinen Sozialkontakt mit anderen Kaninchen. Die Vergesellschaftung lief etwa 3 Tage auf einem den Kaninchen unbekannten Grund in der Wohnung. Monty kauerte nur in einer Ecke und bei Annäherungen der anderen zwei Kaninchen lief sie weg. Vor allem Milky war extrem zickig und biss Monty andauern in den Hintern und grunzte sie auch häufiger an. Am Ende des dritten Tages sahen wir Bounty und Milky, wie beide Monty leicht putzen und sie tolerierten Monty auch am Napf. Zurück im Wohnzimmer (35qm), dem eigentlichen Bunny Spielzimmer war der neu gewonnene Frieden vergessen. Trotz gründlicher Reinigung und Umgestaltung des selbstgebauten Geheges, griff Milky Monty ununterbrochen an. Es kam nie zu einer blutigen oder sichtbaren Wunde, aber Milky akzeptiert Monty einfach nicht im Gehege, obwohl Sie extrem unterwürfig ist. Nun sitzt Monty regungslos aber scheinbar entspannt in der Toilette und bewegt sich dort nicht mehr freiwillig raus, da andernfalls sofort Milky Sie wieder scheucht. Monty frisst und trinkt nur, wenn wir ihr beides direkt in der Toilette anbieten. Monty ist ein sehr handzahmes Tier was sich ständig bei uns geborgen fühlt und bei uns auf der Couch Zuflucht sucht. Wir sehen das aber als Anzeichen der fehlenden Sozialisierung bei der Züchterin an und sorgen uns nun um das Fortbestehen unserer Kaninchen Patchwork-Familie. Hoffentlich lernen wir hier viel und finden den nötigen Rat um allen drei Mümmlern ein würdiges Zusammenleben zu ermöglichen.
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| Habt ihr die Kaninchen nach drei Tagen schon wieder aus dem neutralen Bereich ins Wohnzimmer gesetzt? Das war einfach viel zu früh. Eine VG mit drei Kaninchen ist schon mal schwieriger als eine normale Pärchen VG, und selbst bei der muss man die Tiere im normalfall länger im neutralen Bereich lassen. Ich würde sie noch mal zurück in den Bereich setzen wo sie sich in den drei Tagen VG aufgehalten haben und beobachten wie es dort läuft. Ich bin davon überzeugt, dass man Gehege oder Zimmer putzen und umstellen kann wie man will, die Kaninchen sind nicht doof und wissen trotzdem ganz genau, dass das ihr Revier ist. und nun sind sie eben zurück in ihrem Revier und da ist dieses neue Kaninchen das da nicht hin gehört. Die beste Möglichkeit, alle drei wieder dahin wo sie bei der bisherigen VG waren und dann einfach mehr Geduld. Mindestens zwei Wochen im neutralen Bereich, wenn nicht sogar länger, sollte man schon rechnen. Auf jeden Fall müssen die drei sich über längere Zeit gut vertragen, bevor man sie ins alte Revier zurücksetzt.
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| Hallo und willkommen im Forum, leider ist es so, wie @Hoppelband sagt, die VG ist nicht in 3 Tagen abgeschlossen. Ich hatte sogar schon eine, die war erst nach 3 Monaten abgeschlossen ![]() Ist es möglich, sie im VG-Gehege oder Zimmer wieder unterzubringen und wieviel Platz wäre dort? Ich würde erstmal wohl nur Monty da unterbringen. Tiere die Platz nicht kennen sind oft überfordert damit. Ich bin dazu übergegangen, Neuzugänge separiert in einem Gehege zu halten, bevor ich vergesellschafte. Wenn sie sich eingelebt hat und auch nicht mehr gestresst ist, dass Gehege erkundet, neugierig ist, würde ich die anderen beiden (wenn genug Platz) dazu setzen und das ganze sollte solange laufen (vorausgesetzt, es gibt keine ernsthaften Verletzungen oder ein Tier wird heftig gemobbt) bis sie zusammen fressen, putzen also das ganze harmonisch wirkt. Zum Verständnis wäre auch wichtig, dass deine beiden Damen in der Pubertät sind, während der Herr des Hauses schon erwachsen ist Pubertät bringt leider oft Unruhe. Die Tiere entwickeln sich und ihr Charakter wird geformtAnsonsten, empfehle ich euch noch die Seite "Kaninchenwiese" dort sind viele Antworten zu finden, evtl auch ein guter erfahrener TA (der ist unbezahlbar )
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| Ich würde sie auch ins neutrale Revier zurück setzen. Bei manchen Kaninchen mag so ein schnelles zurück setzen keinerlei Probleme auslösen; auch ich habe schon nach 1 Tag zurück gesetzte oder gar im bekannten Revier vergesellschaftet. Das ist eher eine Ausnahme, dass es so problemlos funktioniert. Es ist letztendlich auch Charaktersache und Dominanzabhängig. Was aktuell schlecht ist, dass Monty auf der Toilette sitzt und nur dort toleriert wird. Sowas läuft unter Revierbildung hinaus und sollte und wird sich bei diesem Status Quo auch nicht ändern. Daher muss zwingend eine Veränderung her. Bitte auch dringend auf Bisswunden täglich absuchen, was bei dichtem Fell schnell mal übersehen wird. Ich habe es auch schon 3x übersehen (und auch der TA hat nicht immer alle Wunden entdeckt), was sogar hinterher noch genäht werden musste. Zusätzliche Schwierigkeiten sind gegeben durch: Pubertät und (unkastrierte ?) Häsinnen. Zudem Gleichgeschlechtliche haben generell öfters Probleme miteinander: auch Ausgewachsenen. Erst recht wenn sie schlecht sozialisiert sind. Paare kommen besser miteinander aus. Vielleicht findest Du bei Kaninchenwiese noch einige Tipps: https://kaninchenwiese.de/soziales/ablauf-der-vergesellschaftung/ https://kaninchenwiese.de/soziales/zusammenfuehrung/ https://kaninchenwiese.de/soziales/haeufige-fehler/ https://kaninchenwiese.de/soziales/rangordnungskaempfe/
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| Vielen Dank für deine Einschätzung. Wir glauben auch, dass wir die Umsiedlung zu voreilig vorgenommen haben, aber wir wollten uns erst bei erfahreneren Haltern erkundigen, bevor wir erneut unüberlegte Schritte machen. Die Vergesellschaftung von Bounty und Milky erfolgte bereits innerhalb weniger Stunden . Die Züchterin hatte uns auch gesagt, wir sollen einen Tag auf neutralem Boden die Hasen schnuppern lassen und sie dann zusammenpacken. Das ist ja auch sehr gut abgelaufen, bis auf das wenige Interesse an einander. Wir haben das räumliche Problem, dass unsere Wohnung zwar sehr groß ist aber nur über das Wohnzimmer (etwa 35qm) und dem Schlafzimmer (zu klein für ein Übergangsgehege) besteht. Wir haben die Vergesellschaftung in einer etwa 2x3 Nies he im Flur gemacht. Ein längerer Aufenthalt müsste wohl mit solideren Sicherungsmaßnahmen vorbereitet werden.
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| @4Chaoten Danke so war auch mein Vorschlag. Ich versuche meine bessere Hälfte davon zu überzeugen, dass wir Monty sich erstmal alleine einleben lassen und danach packen wir alle drei Chaoten ins neutrale Revier Seht ihr es problematisch, wenn wir den Übergangskäfig von Monty im selben Raum haben und vor der erneutem Vergesellschaftung den Käfig dort wegnehmen und alles gründlich reinigen?
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| Das ist auch sehr klug, sich erstmal zu informieren, bevor man Entscheidungen trifft Gut, der Platz ist auch zu klein für eine VG mit gleichgeschlechtlichen. Dann würde ich wohl Monty im Wohnzimmer lassen und sie nicht unnötig stressen. Ich denke, wenn Ruhe ist und sie sich nicht mehr angegriffen fühlt, wird sie auftauen und sie auch aus dem Klo trauen Das ganze beobachten, du musst einschätzen, wann man es wagen kann, die anderen beiden wieder ins Wohnzimmer umzusiedeln Höre übrigens nie auf einen Züchter, sondern informiere dich an erfahrenen Stellen Ein Züchter hat nicht das Problem, da leben die Tiere in viel zu kleinen Boxen und die können die Tiere gar nicht einschätzen, weil sie zu wenig Platz haben um ihren Charakter zu zeigen. Oft klappt es bei einem Pärchen, aber sobald man gleichgeschlechtliche vergesellschaften will, fangen die Probleme an. Nicht immer, aber mir ist es nie gelungen und ich hatte zuletzt getrennte Pärchenhaltung![]()
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| Ich bin mir nicht sicher ob es dir Revier bedingten Aggressionen von Milky stillen wird, wenn Monty alleine durch das Wohnzimmer tingelt und später wieder mit den anderen zusammen. Wäre es nicht denkbar Bounty und Milky im gewohnten Bereich zu lassen und monty ein paar Tage alleine im Käfig Ruhe finden zu lassen? Ich frage mich halt auch wie problematisch es ist, wenn die Kaninchen sich gegenseitig hören oder gar riechen bei der Trennung. Unsere Wohnung ist etwa 94qm groß und wie ein „L“ geformt. Der lange Flur ist leider unbrauchbar. Rechts am Gang befindet sich das Badezimmer und geradeaus vom Eingang das Schlafzimmer. Am Ende des Flures ist rechts eine kleine Ausbuchtung von etwa 2x3m. Links befindet sich das große Wohnzimmer mit dem Kaninchengehege und am Ende des L der etwa 12qm Balkon. Zwischen dem VG-Gelände und dem Kaninchenrevier ist kein Sichtkontakt, aber etwa 10m Luftlinie. Wir wollen durch die Trennung der Kaninchen keine Aggression befördern, die bei gegenseitiger Wahrnehmung ohne direkten Kontakt entstehen können sollen.
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| Nein, stillen nicht, aber sie wird sicherlich ein wenig kleinlauter ![]() Häsinnen sind revierbezogener als Kastraten, das sollte man auch wissen. Solange Bounty nicht ein sehr dominanter Kastrat ist, wird er sich aus dem Geschehen raushalten und die beiden Damen müssen es untereinander klären Da Monty gerade ein neues und wohl schöneres Leben kennenlernt und Milly ihr Revier schon beansprucht hat, sollte der rangniedrigen Dame ein Vorteil verschafft werden Ich habe es auch immer bei einer Vergesellschaftung mit Pärchen gemacht und dem Kastraten den Vorteil verschafft. Die Herren haben nicht immer viel zu melden Wichtig wäre für mich, die beiden Damen erstmal zu trennen, wo du Bounty dazusetzt wäre deine Entscheidung. Du kannst es mit Monty versuchen oder ihn bei Milky lassen. Das kann hier leider keiner beurteilen Nach Möglichkeit auch trennen ohne direkten Riech- und Sehkontakt. Ich habe auch Wohnungshaltung, die Tiere die ich in Quarantäne hatte oder auch vorübergehend als Pflege sind in einem extra Zimmer untergebracht worden. Ja, meine Tiere haben es bemerkt, wichtig ist, den direkten Kontakt zu unterbinden Wenn du nur mit Gitter trennen möchtest, kann ich nicht sagen, wie es funktioniert. Ich habe zuerst immer die räumliche Trennung probiert und das hat auch gut funktioniert, mit Gittertrennung habe ich keine guten Erfahrungen gemacht
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| Sollte es im Wohnzimmer gar nicht klappen mit der VG käme auch das Bad noch als neutraler Raum für einen Versuch in Frage. Falls das Bad groß genug dafür ist. Viele vergesellschaften gerne im Bad,.weil das relativ einfach sauber zu halten ist und die Kaninchen diesen Raum ja meistens noch nicht kennen, auch wenn sie sonst in der ganzen Wohnung unterwegs sind.
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| Stichworte |
| dominantes weibchen, vergesellchaftung |
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