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Schnupfen, Niesen, BrechgeräuscheHallo, Mein Kaninchen hat leider eine Baustelle. Dazu wollte ich euch um ein paar Erfahrung / Vorschläge / Ideen bitten. Kaninchen + Haltung Löwenkopfkastrant, ca 8 - 9 Jahre Innenhaltung, keine Zugluft, "normales" Eintreu, Frischfutterfütterung, kein Trockenfutter, eine Kaninchenpartnerin, beide regelmäßige gegen Myxo/RHD 1+2 geimpft Das so einmal grob zu den Umständen. (: Ich fang mal mit der Vorgeschichte an. Alles hat im Februar angefangen. Er zeigte eitrige Nasenausfluss und niesen. Nasenausfluss beidseitig. Keine offensichtlichen Zahnprobleme zu dem Zeitpunkt. Er bekam dann für ca 7-10 Tage Orniflox. Zzl Multivitamin, da ich die noch daheim hatte. Dann war eine zeitlang "Ruhe". Nasenausfluss war noch da. Aber zum Glück klar. Niesen wurde weniger. Wir haben erstmal beobachtet. Im Mai dann wieder das selbe Drama mit dem eitrigen Ausfluss. Dieses Mal gab's Enrofloxacin für 7 Tage subcutan zum spritzen. Eitriger Ausfluss war daraufhin weg. Leider immernoch niesen + klarer Ausfluss. Wir haben im Anschluss an die Behandlung den Kopf geröngt. Tierarzt meinte es kommt von einem Überwuchs des Zahnes der irgendwo (?) draufdrückt. (siehe Röntgenbild, falls jemand was erkennt) Wir haben Eupravet Augentropfen bekommen, damit der Nasentränenkanal "durchspült" wird. Da das Häschen nicht gerade zahm ist, haben wir das aber nicht lange gemacht. Mittlerweile ist er chronischer Schnupfen. War nie schlimm. Ab und an halt etwas niesen. Seit ich glaub 3 - 4 Wochen wirds "schlimmer". Nur klarer Ausfluss, aber richtig Nießanfälle. Wir dachten erst, dass es am Heu liegt. Leider war das nicht der Fall. Zusätzlich macht er laut meiner Mum "Brechgeräusche". Ich persönlich habs noch nicht gehört. (Kaninchen können ja nicht brechen, aber so lässt sich das Geräusch am besten beschreiben) Jetzt ist meine Frage, was denkt ihr ist in dieser Situation sinnvoll? Ich hab ein paar Ideen im Hinterkopf. Aber bräuchte ein bisschen Input. Danke!!
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| Hallo Die Röntgenbilder sind viel zu klein und unscharf hochgeladen. So ist es unmöglich, etwas zu erkennen. Schon gar kein retrogrades Zahnwachstum. Ich würde Dir anraten, zu einem kaninchenkundigen TA mit Zusatzausbildung Zahnmedizin zu gehen (oder zumindest erstmals die Röntgenbilder für eine Zweitmeinung) dorthin zu schicken. Mussten die Zähne bereits gekürzt werden? Sowas müsste eh engmaschig überwacht werden. Leider ist das was man im Maul sieht oft nur die Spitze des Eisberges. Manchmal sind Zahnprobleme ohne Röntgen ( in allen 4 Ebenen) auch gar nicht erkennbar. Bei Eiterbildung und möglicher Kieferabszess müssten die Zähne früher oder später eh extrahiert werden. Mein TA macht das aber lieber, wenn die Zähne bereits etwas locker sind, sonst wird es schwierig und die Wunden dementsprechend riesig. Falls es sich um chron. Kaninchenschnupfen handeln würde, wäre die AB- Behandlung eh viel zu kurz gewesen. Empfohlen ist ein Minimum von 3 Wochen. Und es wäre gut, eine Erregerbestimmung zu versuchen (Erfolgsquote bei eitrigen Ausfluss ist da etwas grösser).
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| Hey, Danke für die Antwort. Leider krieg ich es nicht hin, das Bild besser hochzuladen. Zähne mussten noch nie gekürzt werden. Frisst auch normal etc. Mein Plan war auf jeden Fall zum Tierarzt zu gehen und so oder so nochmal den Kopf Röntgen zulassen. Das Röntgenbild ist ja nicht mehr so aktuell. Leider ist es momentan nur etwas schwierig einen guten Tierarzt zu finden, der Neupatienten aufnimmt. Das mit chronischer Schnupfer war eher ne Selbstdiagnose meinerseits. Das hatte ich oben vergessen zu erwähnen. Ebenfalls hatte ich vergessen zu erwähnen, dass ich vor den 7 Tagen Enrofloxacin selber noch eigenständig ca 7 Tage Orniflox gegeben habe. Dann hatten wir auf Enro umgestellt, da Orni irgendwie nicht wirklich gewirkt dann
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| Ja, genau ist das gleiche. Komischerweise hat das Orniflox (oral eingeben) nicht gut gewirkt, weshalb wir es dann mit Enroflocaxin (subcutan gespritzt) versucht haben. Siehe da hat warum auch immer besser gewirkt. Tierarzttermin steht zumindest schonmal. Zumindest um nochmal alles zu Röntgen.
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| Nein noch nicht. Behalte ich aber im Hinterkopf. Danke ![]() Die Frage ist eher, ob ein AB nötig ist. Laut meinem Stand braucht man das doch nur bei eitrigem Ausfluss (Bakterien). Häschen hat jedenfalls nur klaren Nasenausfluss (Viren?). Ihr könnt mich aber auch gerne eines besseren belehren. (:
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| Zitat:
![]() Bei meiner Häsin (Schnupfer) ist es egal, ob ich Enro oder Orniflox gebe, wichtig ist die länge der Behandlung Meine Häsin hat bei ihrem ersten Schub schon länger als 14 Tage AB bekommen (mit Unterstützung von Zylexis, Bisolvon, Inhalieren und verschieden Kräutern (Thymian, Encinacea auch versucht mit Ingwer) und der erste Schub war lediglich Niesen und klarer Ausfluß, wenn du wartest bis er eiterig ist, ist es meiner Meinung nach schon zu spät mit der Behandlung anzufangen Edit: Nicht zu spät, aber je später man mit der Behandlung anfängt, desto schwieriger wird eine eine Heilung Geändert von 4Chaoten (09.01.2023 um 20:19 Uhr).
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| Schnupfentechnisch habe ich zwar ziemlich viel Erfahrung, da ich in 17 Jahren permanent Schnupfer hatte. Der Ausfluss ( respektive KEIN Ausfluss) sagt leider auch nicht immer etwas darüber aus, ob es sich um Schnupfen handelt. Einerseits kann der Eiter auch derart zäh sein und tief sitzen, dass er gar nicht abfliessen kann. Und ich hatte auch schon einen chron. Schnupfer, der hatte nie Nasenausfluss und auch kein Niesen. Zum späteren Zeitpunkt gab es tränendes Auge, bis den TNK irgendwann verstopft war. Zu diesem Zeitpunkt waren die Nasennebenhöhlen schon ziemlich stark zerstört und auf der einen Seite ging keine Luft mehr durch. Obwohl auf dem Röntgenbild alles unscharf ist, würde ich mir sicher eine Zweitmeinung holen. Das eine RöBi hat auf der (rechten) Seite eine ziemliche Ausdellung, das sieht nicht normal aus. Normales Fressverhalten muss nicht zwingend einen Aufschluss über den Zustand der Zähne geben. Gewisse Kaninchen sind sehr hart im Nehmen. Meinem letztjährig verstorbenen Kastraten habe ich bis vor 1 Jahr gar nichts angemerkt, ausser dass sein eh schon generell langsames Fresstempo sich noch ein bisschen verlangsamt hat. Die Zahnspitze war auch relativ gering, allerdings sah der Zahnspezialist, dass der Zahn leicht schief war. 1 Monat später gab es ein RöBi, was verheerend aussah: bei der linken Kieferoberseite waren alle Zähne schief und die Wurzeln teilweise gar nicht mehr vorhanden, so dass klar war, dass irgendwann die Zähne komplette Kieferhälfte gezogen werden müssen….Die andere Seite war intakt. Der Kastrat hat aber bis zuletzt normal gefressen (abgesehen vom Tempo) und auch die schiefe Hälfte noch recht gut abgenutzt ( also keinerlei einseitiges Fressen), so dass die Zahnspitzen nie wirklich sehr lang wurden. Und wendest RöBi nicht aktuell ist, dann würde ich zu einem Neuen raten. Selbst 3 Monate dazwischen können einen riesigen Unterschied machen, falls die Erkrankung rasch fort schreitet.
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