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Kastrat Sprühurin VergesselschaftungHallo liebes Forum. Wir haben ein 6 Jahre altes Kaninchen, welches leider vor 3 Monates ihren Partner verloren hat. Nun dachten wir ein neues Kaninchen für sie zu abdoptieren. Gesagt getan. Laban - ein 7 (fast 8) Jahre alter Kastrat. Beide sind nun seit etwas über 2 Wochen in einem abgesperrten Bereich (etwa 8-10 m2 - vorher war er etwas kleiner). Beider verstehen sich gut (kein beissen etc.). ABER! Er uriniert alles voll - vor allem wenn er sie besteigt, was nahezu rund um die Uhr passiert. Sie ist dadurch immer etwas dreckig/klebrig - wir versuchen so oft es geht alles zu reinigen (da es auch stinkt). Er ist wohl als Kind in einem Labor/Kleinkäfig gehalten worden und erst später kastriert. Bei den Vorbesitzern lief alles ganz gut nach einer Weile, so dass er auch raus konnte in der Wohnung) Nun die Fragen: 1. Wie lange sollten wir warten bis wir die Vergesellschaftung als gescheitert ansehen können? (Unsere Poppy läuft meistens eher etwas genervt von ihm davon, da er immer nur rammeln möchte. Schleckt ihn aber auch ab und zu ab). 2. Gibt es sonst eine Möglichkeit sein Verhalten zu ändern - bzw. zu beeinflussen? Auch wenn wir sie raus lassen, jagd er ihr meistens nach und ist nicht sonderlich interessiert an seinem neuen Terrain. Vielen Dank! 1.
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| Wieso sollte die vg gescheitert sein. Das ist normales Verhalten für Kaninchen. Das mit dem Gerammel und spritzen lässt nach ein paar wochen nach. So ist das halt bei frisch verliebten ![]()
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| Weil es sehr intensiv ist und zumindest wenn das der Zustand bleibt wir beide nicht einfach frei herumlaufen lassen können, wie vorher. Das Weibchen kommt ja auch gar nicht richtig dazu sich zu putzen, so schnell ist sie wieder voll. ![]() Deshalb interessiert mich, wie lange so etwas anhalten kann. Ob man nach 4 oder 6 Wochen sagen kann, dass das eben nicht so klappt. Oder eher, dass das über 2 Monate geh kann und normal ist. ![]()
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| Hallo, das dauernde Gerammel ist ja für das Weibchen auch nicht schön. Sagt sie ihm denn die Meinung dazu ? Wie lange man warten muss, kann ich nicht sagen, aber für Kaninchen Weibchen gibt es so eine Art Chip, anstatt Kastration bei hormonell bedingten Scheinschwangerschaften. Und vielleicht gibt es sowas ja auch für Kastraten mir Rammler-Verhalten. Kannst ja Mal recherchieren. Wenn Du die angemessene Zeit (keine Ahnung wie lang?) gewartet hast und so nichts besser wird, oder Hormonell nichts medikamentös geht, musst du überlegen, ob er vielleicht ein Zuhause bei einem sehr dominanten Weibchen braucht, vielleicht hat das vorige Weibchen ihm mehr Einhalt geboten. Aber hier bitte Info durch andere. Ich wollte Dich nur zur Recherche auffordern. Hier Quelle Kaninchenwiese , siehe Link: Zitat:"Alternativen zur Weibchenkastration Kaninchen können mit einem Hormonchip (Deslorelin (Handelsname: Suprelorin) chemisch kastriert werden. Dadurch wird das Narkoserisiko umgangen. Wichtig ist, dass man nur Tiere, die keine Gebärmutterveränderungen haben, chemisch kastrieren sollte! Vorher sollte eine Ultraschalluntersuchung erfolgen. Auf ein Kaninchenleben hochgerechnet, ist die chemische Kastration etwas teurer als eine klassische Kastration. Dafür kann sie jeder Zeit aufgehoben werden. So kann man z.B. auch bei Verhaltensproblemen ausprobieren, ob diese hormonell bedingt sind. Wissenschaftliche Quellen für euren Tierarzt (einige heimtierkundige Tierärzte setzen die chemische Kastration bereits sehr erfolgreich ein). " https://kaninchenwiese.de/gesundheit/organerkrankungen/geschlecht-kastration/#:~:text=Kaninchen%20k%C3%B6nnen%20mit%20einem%20H ormonchip,Vorher%20sollte%20eine%20Ultraschallunte rsuchung%20erfolgen. LG Anni
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| Hallo und willkommen im Forum, wenn es nach einer Zeit beim Vorbesitzer klappte, würde ich davon ausgehen, dass es sich auch bei euch legen wird Erfahrungsgemäß hat es sich bei mir (egal ob ich einen Kastraten oder ein Weibchen hatte, welches extrem markiert hat) sich nach Wochen gelegt Sehr extrem war damals ein Weibchen, da habe ich nochmal die Gebärmutter schallen lassen, weil ich mich langsam fragte, ob sie irgendwann mal aufhört ihn ständig zu markieren ![]() Wenn sie so viel Platz haben und auch genug Sichtschutz, Versteckmöglichkeiten, würde ich dem ganzen einfach noch Zeit lassen
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| Danke für eure Antworten und das nette Willkommen. Poppy war bei dem Vorgänger sehr dominant kam zu uns und hat ihm gleich gezeigt, dass sie die Chefin ist. Die beiden haben sich gefetzt über zwei Wochen. Nun ist sie sehr passiv. Eigentlich hoppelt sie nur weg, ist aber nicht wirklich ängstlich vor ihm. Auch wenn sich mal rausschleicht, wenn ich sauber mache kommt sie von selbst zurück - sie verzieht sich zumindest nicht ganz. UND sie köttelt seit einer Woche überall hin. Das ist das einzige Zeichen was darauf hindeutet dass sie sich noch nicht ganz ergibt. Sie ist aber auch kastriert. Dann werde ich mal abwarten und euch auf dem Laufenden halten.
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| Er ist aber ganz sicher kastriert? Weißt Du, wann er kastriert wurde? Wenn das Urinspritzen nicht aufhören sollte (in einigen Wochen), dann gibt es aus der Humanmedizin ein Medikament was die Hormone bei ihm runterfährt. Das wird bei Triebtätern eingesetzt. ![]()
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| Ich habe auch schon mal den Testosteron- Spiegel bestimmen lassen, um sicher zu sein, dass da auch wirklich effektiv kastriert wurde. Das Urinieren blieb allerdings, auch wenn nicht nicht der Partnerin markiert wurde. Bei einer unkastrierten Häsin hatte ich auch schon, dass der Auserwählte verpieselt wurde bis alles klebrig und stinkend war. Es war so xterm, dass ich mir ernsthaft überlegte, den Kastraten komplett zu Baden. Letztendlich hatten die anderen Kaninchen Erbarmen und putzten ihn sauber. Die Häsin liess ich eh kastrieren und das Problem war behoben.
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