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Brauche dringend Rat, langanhaltendes Fellablecken/rupfen, nicht scheinschwanger auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 13:43

Brauche dringend Rat, langanhaltendes Fellablecken/rupfen, nicht scheinschwanger


Liebe Community,
wir brauchen unbedingt einen Rat und/oder hoffe, dass jemand soetwas schon einmal erlebt hat.

Es fing vor ca. 2 Monaten ganz langsam und schleichend an, dass sie an der Unterseite der hinteren Schenkel kahle stellen bekam. (Bei meiner Muffin, nun 2 Jahre, Weibchen, unkastriert, löwenköpfchen.)
Wir haben nie bemerkt, dass sie sich bspw. mehr putzt oder rupft oder sonstige Verhaltensänderung. Sie bekam lediglich langsam größer werdende nackigen Schenkel.
Wann genau es begann, kann ich leider nicht sagen, da wir es erst bemerkt haben, als sie mal auf der Seite lag und der flausch nicht alles bedeckte.
Wir hatten es dann ca. 3 Wochen beobachtet, da es nur langsam mehr wurde. Wir dachten zeitweilig es würde wieder nachwachsen.
Dann sind wir zum Tierarzt. Nach langem untersuchen und abtasten und fell Probe nehmen, konnten dieser leider auch nicht genaues sagen. Keine Parasiten, keine Rötungen oder Reizungen und beim Ultraschall war auch keine Veränderung der Gebärmutter zu sehen. Die Ernährung ist bei unserer Fütterweise laut TA auch nicht der Grund. Da sie kein Nest baut wohl auch keine Scheinschwangerschaft. Beim Haartest kam nur raus, dass sie dich die Haare definitiv ableckt bzw. abbeißt.
Die Endlösung vom Tierarzt war nun ihr noch ein paar Wochen zu geben und wenn es nicht besser wird kastrieren. Wobei der TS auch meinte, dass es dennoch keine 100% Lösung sein muss. Sozusagen kann bei viel Pech, dass Problem trotzdem noch da sein. Aber vielleicht müssen die, dass auch sagen. Sie vermutet aufjedenfall, dass es sich um irgendwas hormonellbedingtes handelt. Aber Blut abgenommen haben sie nicht.

Wir machen uns große Gedanken, nächste Woche muss ich nun anrufen. Da meine Fellnase nur ein ein gerupftes Hühnchen ist. Die Schenkel sind von unten kahl und sie macht stark am Rücken weiter. Das sonst so schöne weiche und dicke Fell ist ganz dünn und gefühlt fast komplett weg. Jedoch nach wievor ohne Wunden oder Rötungen oder Nestbau. Wir haben auch bisher nur einmal ein Büchel gefunden. Sie Haaren allgemein beide sehr stark, daher kann ich nicht behaupten, dass ich es merke, dass sie so viel weg macht. Sie macht es auch nicht in unserem Beisein. Da putzt sie sich ganz normal. Bis gestern ist sie auch immer alles mögliche. Seit gestern Abend wirkt sie etwas abgeschlagen und sitzt in der Ecke an den warmen Heizungsrohren. Ihr Nugget ist ganz liebevoll die ganze zeit bei ihr. Ganz süß.

Bitte Entschuldigt den langen Text. Ich würde mich nun sehr freuen, über jegliche Antworten.
Kennt das jemand? Weiß jemand was sie für ein Problem haben könnte?
Ist die kastration wirklich die Lösung? Es heißt ja, bei hormonellbedingten Problemen lässt man auch die Weibchen kastrieren. Sollen wir die kastration machen in diesem Fall? Hat da einer Erfahrung? Hab natürlich auch sehr Angst, dass ihr dabei was passiert. Aber mit den Fell, dass kann so nicht weiter gehen. Hab auch total Angst, wegen darmverschluss. Immerhin haben die so viel Flausch.

Ich bedanke mich jetzt schon mal und versuche noch Bilder anzuhängen. Ein wo wir die kahlen Schenkel entdeckt haben und wie sie jetzt am rücken aussieht im Vergleich zu sonst.

Liebe Grüße
Annemarie

PS: Haben auch das halbe Internet schon durchgesucht, doch leider vergeblich. Nichts was so ist wie das hier.



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Brauche dringend Rat, langanhaltendes Fellablecken/rupfen, nicht scheinschwanger-img_20220702_090833.jpg   Brauche dringend Rat, langanhaltendes Fellablecken/rupfen, nicht scheinschwanger-lumii_20220925_133632913.jpg  


Geändert von Annii_th_ (25.09.2022 um 13:45 Uhr).
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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 18:04

Hallo und willkommen im Forum
auf den Bildern kann ich es nicht genau erkennen, aber du meinst, dass sie unter den Hinterläufen kahl ist nicht die Innenschenkel oder?
Wenn es die Unterseite der Hinterpfoten sind, kann es auch an dem Untergrund liegen auf den sie sich bewegen, nach Möglichkeit sollte er nicht hart sein und keine synthetische Faser enthalten (dadurch wird das Fell abgerieben)
Sind es die Innenschenkel, dann frage ich, ob sie unten trocken ist. Ein Kastrat von mir hatte Blasenschlamm und sich eingenässt, durch den Urin, der ätzend ist, verlieren sie das Fell




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 18:55

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Hallo und willkommen im Forum
auf den Bildern kann ich es nicht genau erkennen, aber du meinst, dass sie unter den Hinterläufen kahl ist nicht die Innenschenkel oder?
Wenn es die Unterseite der Hinterpfoten sind, kann es auch an dem Untergrund liegen auf den sie sich bewegen, nach Möglichkeit sollte er nicht hart sein und keine synthetische Faser enthalten (dadurch wird das Fell abgerieben)
Sind es die Innenschenkel, dann frage ich, ob sie unten trocken ist. Ein Kastrat von mir hatte Blasenschlamm und sich eingenässt, durch den Urin, der ätzend ist, verlieren sie das Fell
Hallo und danke für die Antwort.

Nein es handelt sich direkt um die Innenseite der Hinterschenkel. Sozusagen, wenn ich sie jetzt aus der normalen sitzposition mit ihrem Rücken an meine Brust hochhebe und Ihren Bauch sehe, ist dort an den Schenkel alles kahl. Sieht aus wie eine Hühner Keule (als unschöne Vergleich). Der TA hat an einer Haar Probe wohl auch erkannt, dass sie diese ableckt oder abkaut.
Das mit der Feuchte oder der gleichen kann leider auch nicht sein. Ist immer alles trocken. Und das würde auch nicht das rupfen bzw. ablecken der Haare am gesamten Rücken erklären.
Auf Bild 1 ist bei Ihr (schwarz) beim hinten ausgestreckten Bein die Kahle Stelle im Anfangsstadium zu sehen. Und Bild 2 soll den zerrupften Rücken zeigen.
Ich guck mal ob ich noch ein Bild habe. Bei diesem hier haben wir die kahlen Stellen das erste Mal festgestellt. Nun sind sie eben viel größer und sie macht am rücken weiter.



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Brauche dringend Rat, langanhaltendes Fellablecken/rupfen, nicht scheinschwanger-screenshot_20220925_185131_com.android.gallery3d.jpg  

Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 19:43

Zitat:
Zitat von Annii_th_ Beitrag anzeigen
Der TA hat an einer Haar Probe wohl auch erkannt, dass sie diese ableckt oder abkaut.
Kann ein TA das erkennen würde mich interessieren


Ich würde noch einen Urintest machen lassen (Blasenentzündung) und röntgen. Mein Kastrat war nicht dauerhaft feucht. Wie ist ihr allgemein Befinden? Eher ruhig oder lebhaft?
Den Rücken finde ich jetzt nicht besorgniserregend, da sie im Fellwechsel oft noch schlimmer aussehen

Mehr kann ich leider nicht helfen, vielleicht hat noch jemand anderes ein Tipp




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 19:57

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Kann ein TA das erkennen würde mich interessieren


Ich würde noch einen Urintest machen lassen (Blasenentzündung) und röntgen. Mein Kastrat war nicht dauerhaft feucht. Wie ist ihr allgemein Befinden? Eher ruhig oder lebhaft?
Den Rücken finde ich jetzt nicht besorgniserregend, da sie im Fellwechsel oft noch schlimmer aussehen
Der TA hat Ihr mit Klebeband und einmal mit Pinzette bei der Stelle das Fell gerupft und unterm Mikroskop angeschaut und noch irgendwas mit einer schwarzen Lösung. Das hab ich genauer in dem ganzen Stress leider vergessen.

Okay, dass werd ich das trotzdem vorher mal anfragen. Hab auch bissel Angst wegen einer kastration bei Ihr.

Naja ich kenne es so heftig leider nicht. Hab leider kein besseres Bild hinbekommen, aber von hinten fehlt nicht viel und sie ist am rücken auch bald kahl. Sie hat normalerweise sehr dickes und dichtes Fell auch während bzw. nach dem Fellwechsel. Jetzt sehe ich schon teilweise weißes unterfell.

Wegen dem Verhalten. Sie ist eben seit gestern Abend ruhiger, daher nun auch der Beitrag. Sie nimmt keine leckerchen und isst auch in unserem Beisein kaum nass oder trocken Futter. Gestern vormittag war noch alles gut. Daher steht nun der Anruf beim TA wegen evtl. Kastration kurz bevor und ich wollte mich um Rat erkundigen.

Danke auf jeden Fall! Freu mich über noch mehr.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:02

Ist Dein TA auf Kaninchen (Heimtiere) spezialisiert? Hat er für die Fellprobe etwas Fell abgeschnitten oder etwas von der Haut abgeschabt und dieses unter dem Mikroskop angeschaut? Ich würde auf eine Milbenart oder einen Pilz tippen. Um einen Pilz nachzuweisen, müsste eine Kultur angelegt werden.


Der Doc soll erstmal vernünftig Diagnostik machen bevor er kastriert. Ansonsten würde ich zu einem kaninchenerfahrenen TA wechseln.




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:30

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Ist Dein TA auf Kaninchen (Heimtiere) spezialisiert?
Der Doc soll erstmal vernünftig Diagnostik machen bevor er kastriert. Ansonsten würde ich zu einem kaninchenerfahrenen TA wechseln.
Danke für deine Antwort. Jedoch ist ein Pilzbefall komplett auszuschließen, da keine der bekannten Symptomatiken vorhanden sind.
Ich muss hier meinen TA in Schutz nehmen. Die Praxis ist auf Kleintiere spezialisiert und machte bisher auch bei meinen kleinen Rennen immer einen super Job. Die Praxis ist hoch angesehen in Dresden. Selbst mit einer Mäuschen Operation haben sie einer meiner Rennmäuse nochmal das Leben für ein Jahr lang mehr gerettet.

Ich bin mir nur eben unsicher, wegen den oben genannten Gründen. Ich hatte zuvor auch noch nie Kanninchen, um soetwas beurteilen und kennen zu können. Es ist eine komische Situation, da sie eben nur das macht aber ansonsten bisher keine weiteren Symptome oder Auffällig zeigt. Aber die kleine kann ja auch nicht immer kahler werden. Daher freue ich mich auf jede Antwort und evtl gleichen Erfahrungsberichten. Ob das wirklich hormonellbedingt ist und eine kastration die Lösung ist. Oder ob jemand wissen könnte, was es sonst sein kann.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:37

Zitat:
Hat er für die Fellprobe etwas Fell abgeschnitten oder etwas von der Haut abgeschabt und dieses unter dem Mikroskop angeschaut? Ich würde auf eine Milbenart oder einen Pilz tippen. Um einen Pilz nachzuweisen, müsste eine Kultur angelegt werden.

Kannst Du die Fragen noch beantworten? Es gibt Milben, die leben in/unter der Haut. Das könnte ein Grund fürs Lecken sein, weil es juckt.



Wie leben die Tiere bei Dir? Wieviel Platz haben sie? Beschäftigungsmöglichkeiten sind da?




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:40

Die Kastration würde ich erstmal hinten anstellen
Ein Tier was nicht normal frisst oder gesund ist (wurde eine Kotprobe genommen) würde ich nicht kastrieren lassen. Es ist auch anzuzweifeln, dass dies die Lösung ist
Wichtig wäre, dass sie regelmässig frisst, bevor noch andere Probleme wie Aufgasung etc dazukommen.



Kleintiere sind Katzen, Hunde, wichtig wäre Heimtiere, ich habe auch TA die auf Kleintiere spezialisiert sind und einen "guten" Job gemacht haben, aber wenn es sehr speziell wird, können sie mir auch nicht helfen
Vielleicht findest du hier eine Empfehlung
https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/allgemeines/kaninchentierarzt/




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Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:42

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Kannst Du die Fragen noch beantworten? Es gibt Milben, die leben in/unter der Haut. Das könnte ein Grund fürs Lecken sein, weil es juckt.



Wie leben die Tiere bei Dir? Wieviel Platz haben sie? Beschäftigungsmöglichkeiten sind da?
Das sollte als Zustimmung dienen. Also die Tierärztin hat beides gemacht. Im Laborraum war ich nicht mit dabei. Sie hat aber wie gesagt auch etwas mit einer schwarzen Flüssigkeit und den Haaren bzw. der Haut gecheckt. Und alles mögliche abgefragt. Pilze und Milben hat Sie nach den Untersuchungen komplett ausgeschlossen und daher ging es zum ultraschall.
Sie haben reichlich Platz, die ganze Wohnung, eigenen Raum und Spielcken und ab Frühling auch ein großes Gehege in unserem neuen Garten. Also ja alles da. Auch an der Ernährung kann es laut TA nicht liegen. :/
Daher eben hormonellbedingt und kastration. :/




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.03.2021
Beiträge: 953
Hasen-Nasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 22:09

Hallo,

also mein Kastrat hatte eine nackte Hühnerkeule aberit Rötungen als er eine Blasenentzündung hatte.

Und Fell weg gebissen , so richtig machte Stellen, haben sie sich als sie Flöhe hatten. Flöhe hinterlassen Kot, der auf feuchten Küchenpapier rot ausfärbt. Bürste sie Mal und suche nach den Flohkot. Ich habe damals keinen gefunden aber zwei Flöhe. Die sind so rotbraun und leicht gebogen. Einige Milbenarten verursachen keine Schuppen auch das wäre möglich.

LG Anni




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.09.2022, 09:05

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Die Kastration würde ich erstmal hinten anstellen
Ein Tier was nicht normal frisst oder gesund ist (wurde eine Kotprobe genommen) würde ich nicht kastrieren lassen. Es ist auch anzuzweifeln, dass dies die Lösung ist
Wichtig wäre, dass sie regelmässig frisst, bevor noch andere Probleme wie Aufgasung etc dazukommen.
Heute geht es ihr wieder besser. Sie rannte auf der Überwachungskamera nachts hin uns her und isst auch wieder. Hat mich auch soeben endlich wieder freudig begrüßt beim ersten raus kommen aus dem Schlafzimmer und wollte ein leckerchen. Komisches kleines Häschen.
Das hatte Sie tatsächlich vor vielleicht einem viertel Jahr schon mal, viel meinem Partner ein. Da hatte Sie sich in den dunklen Flur verkrochen den ganzen Tag.

Ich hab aber auch zwei längere Köttelketten gefunden. Wobei ich die seitdem von Ihr nur in der Form habe.

Ich weiß eben echt nicht was mit Ihr los ist. Aber das wirkt ja jetzt auch schon wieder wie hormone. Oder?

Weshalb sollte eine kastration Ihrer Meinung nach nicht die Lösung sein?




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.09.2022, 09:07

Hallo und Danke Anni, dass werd ich mal ausprobieren.
LG




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.03.2021
Beiträge: 953
Hasen-Nasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.09.2022, 10:19

Wenn etwas quer sitzt frisst sie nicht, aber das Fressen ist so wichtig, damit keine Aufgasung folgt.
Wenn sie Köttelketten hat und viel Fell aufgenommen wird, sollte sie viel Frischfutter bekommen, gern extra Mass machen, keine Trockenwaren außer Heu und gerne Ridicare Hairball nach Anleitung geben. Damit die Haare raus kommen. Ob ein Haarballen vorliegt kann nur das Röntgenbild zeigen. Der Haarballen kann wandern und die Darmpassage zusetzen und freigeben im Wechsel, bis halt Mal nichts mehr geht, was oft ein Todesurteil ist. Deswegen die Haare im Bauch bitte behandeln.
Ursächlich ist wahrscheinlich ein Parasit, Floh oder Milbe . Wobei hält es Milben gibt die das Tier nur aufsuchen zum beissen und ansonsten im Stall sitzen, wie auch die Flöhe. Das ist schwerer nachzuweisen als die die am Tier leben und für Schuppenbildung sorgen.

Wie geht es denn dem Partnertier? Wird sich vermehrt gekratzt, plötzlich hoch gesprungen, in den Rücken gezwickt, wird der Stall nachts gemieden ( nachtaktive Blutsauger) ?

Und OP so gar nicht, wenn das Tier krank und die Verdauung beeinträchtigt ist, ist die Wahrscheinlichkeit nach der OP zu sterben höher.

LG Anni




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.09.2022, 15:25

Zitat:
Zitat von Annii_th_ Beitrag anzeigen
Heute geht es ihr wieder besser. Sie rannte auf der Überwachungskamera nachts hin uns her und isst auch wieder. Hat mich auch soeben endlich wieder freudig begrüßt beim ersten raus kommen aus dem Schlafzimmer und wollte ein leckerchen. Komisches kleines Häschen.
Das hatte Sie tatsächlich vor vielleicht einem viertel Jahr schon mal, viel meinem Partner ein. Da hatte Sie sich in den dunklen Flur verkrochen den ganzen Tag.

Ich hab aber auch zwei längere Köttelketten gefunden. Wobei ich die seitdem von Ihr nur in der Form habe.

Ich weiß eben echt nicht was mit Ihr los ist. Aber das wirkt ja jetzt auch schon wieder wie hormone. Oder?

Weshalb sollte eine kastration Ihrer Meinung nach nicht die Lösung sein?

Sind sie während ihrer eigentlich aktiven Zeit (abends) sehr ruhig, ziehen sich zurück und nehmen nicht mal Leckerli, denke ich in Bezug auf den Fellwechsel, eher an Bauch, also dass etwas nicht richtig fluscht



An Hormone denke ich, wenn sie wieder Scheinschwanger sind und dann wird das Fell eher am Bauch oder Brust ausgerissen. Den Innenschenkel finde ich schon etwas seltsam, deswegen denke ich, das ist was anderes und es sollte weiter gesucht werden



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Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.09.2022, 21:59

Zitat:
Zitat von Hasen-Nasen Beitrag anzeigen
LG Anni
Ihrem Partnertier geht es einwandfrei. Er hat gar keine Probleme.
Keiner von beiden kratzt sich oder hat eine der anderen aufgezählten Anzeichen. Sie sind auch Tags, wie Nachts immer wieder im Stall und liegen da auch öfters mal rum.

Zum Thema Futter, dass ist tatsächlich bei uns Standardmäßig so. Ich besprühen, dass frisch Futter immer mit Wasser und trocken bekommen Sie nur ganz selten ein wenig, da sie als jung Tiere mal etwas Blasenschlamm hatten. Seit dem ist bei uns calciumarm umgestellt. Das ridicare haarball kenne ich noch nicht. Da schau ich gleich mal. Sonst geht es ihr wieder besser seit gestern. Als wäre nichts gewesen. Bis auf das Fell ablecken.

Die Haarprobleme beim Kot hat sie erst seit dem Sie Ihr Fell so ableckt oder abbeißt. Deswegen muss, dass eben mal eine Lösung finden. :/




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Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.09.2022, 22:03

Die TÄ meinte bezüglich Scheinschwanger, dass es auch sein könnte, dass sie diese Stelle leckt, da sie bisschen dicker am Bauch ist und da einfach leichter ran kommt. ��

Sie sind abends etwas ruhiger, als am Morgen. Jedoch aber nicht so ruhig, dass sie ihre Ruhe haben wollen. Also Leckerlis und neues frischfutter hypt sie dann immer auf und da wird auch rum gehoppelt.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.09.2022, 17:23

Noch leichter wäre die Brust
Wie gesagt, ich glaube nicht, dass es die Hormone sind. Hast du schon mal Tiere erlebt, die Scheinschwanger sind oder Frühlingsgefühle haben? Da gibt es von Nestbau, Fell rupfen, zerstören und aggressives Verhalten, ständig den Partner berammeln etc und ich habe dabei nie erlebt, dass sie komplett nackt waren

Ich will dir eine Kastra nicht ausreden, die hat natürlich auch den Vorteil, dass man nicht ständig in Sorge einer Gebärmuttererkrankung ist, aber ich würde das nicht machen, wenn ich mir nicht sicher bin, dass mein Tier gesund ist.



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Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.09.2022, 09:23

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Noch leichter wäre die Brust
Wie gesagt, ich glaube nicht, dass es die Hormone sind. Hast du schon mal Tiere erlebt, die Scheinschwanger sind oder Frühlingsgefühle haben? Da gibt es von Nestbau, Fell rupfen, zerstören und aggressives Verhalten, ständig den Partner berammeln etc und ich habe dabei nie erlebt, dass sie komplett nackt waren

Ich will dir eine Kastra nicht ausreden, die hat natürlich auch den Vorteil, dass man nicht ständig in Sorge einer Gebärmuttererkrankung ist, aber ich würde das nicht machen, wenn ich mir nicht sicher bin, dass mein Tier gesund ist.
Und es gibt sozusagen nichts anderes hormonellbedingtes außer eine scheinschwangerschaft bei Kaninchen? Der TÄ hatte ja die Gebärmutter mit ultraschall angeschaut, da er meinte auch wenn da veränderungen sind passiert sowas. Da war ja aber nichts.

Hm okay, also man könnte sozusagen so oder so eine kastration machen. Das dachte sich der TÄ dann warscheinlich auch einfach, in der Hoffnung das es die Lösung sein wird.

Was könnten wir dann jetzt noch mit Ihr tun? Ich weiß auch um ehrlich zu sein nicht, wie ich eine urin Probe von Ihr der TÄ geben soll. Blut abnehmen oder so? Soll sie sich das Fell nochmal angucken?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.03.2021
Beiträge: 953
Hasen-Nasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.09.2022, 09:52

https://www.tierarzt-dumhart.at/2019/02/24/haarballen-beim-kaninchen/

Gucke Mal hier, da wird auch auf das Thema Fell Fressen eingegangen und auf SCHILDDRÜSE hingewiesen...
Allgemein hat Fr.Dr. Dumhart sehr gute Artikel....

Das Tiermedizin-Portal sagt...
Mögliche Ursachen für Fellfressen beim Kaninchen sind unter anderem: Langeweile durch wenig Auslauf und / oder fehlendem Partner. Stress, etwa durch Umzug, Standort-Wechsel, andere Haustiere, unruhige Umgebung. Ungünstige Kaninchenhaltung, z.B. zu viele Kaninchen in einem Käfig.

Hast Du evt. Lärmquellen die Kaninchen stören aber Dich nicht? z.b. Wärmepumpe o.ä. dies stresst...

LG Anni



 
 
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fell rupfen, hilfe !, kastration, nicht scheinschwanger, vermehrte fellpflege



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