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Vergesellschaftung - Bitte um Rat auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Rakete
  • 3 Post By alexandrah

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 02:51

Vergesellschaftung - Bitte um Rat


Hallo zusammen,
wir haben folgendes Problem:
Momentan läuft bei uns die Vergesellschaftung von einem Kastrat und zwei kastrierten Weibchen. Die Drei sind alle 3 1/2 Jahre alt und leben auch schon immer zu Dritt bei uns. Wir hatten auch schon einige Vergesellschaftungen mit den Dreien machen müssen, da öfter mal jemand krank war und für ein paar Wochen zum Gesund werden allein saß. Das hat immer geklappt, bis jetzt.
Diesmal war Lotte (eines der Weibchen) für längere Zeit aus der Gruppe, da sie erst stationär für eine Woche in der Klinik war und danach noch einige Wochen brauchte um wieder fit zu werden. Seit Dienstagabend läuft die VG im Flur, sollten so an die 8 oder 9 qm sein, mit Papphäusern, 2 Toiletten, Essen, etc.. Für die ersten paar Tage hat der Kastrat sie ordentlich gejagt und mit ihr gekämpft, Lori (das andere Weibchen) hatte sich komplett rausgehalten und sich die ganze Zeit in den Papphäusern versteckt.Hier hat Lotte bereits einige Büschel Fell gelassen und einige Bisswunden am Rücken/Po davongetragen. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon unsicher, ob ihr das zuzumuten ist. Als er jedoch am Freitag angefangen hatte sie am Kopf zu lecken hatte ich Hoffnung, dass es sich doch noch zum Guten wendet. Jedoch fing Lori heute an plötzlich Lotte zu jagen und zu beißen und Lino machte wieder mit, obwohl er Lotte gestern erst mehrmals am Kopf geleckt hatte. Lotte hat nun durch Lori noch mehr ausgerissenes Fell und noch mehr Bisswunden am Rücken/Po. Ich bin momentan verzweifelt, da ich nicht weiß ob ich Lotte damit einen Gefallen tue.
Ist es besser sie zu trennen und wenn ja, nehme ich Lotte oder Lori raus? Warum hatte sich Lori die ganze Zeit rausgehalten und fängt jetzt plötzlich erst mit jagen und beißen an?
Ich weiß auch nicht ab wann man sagt, dass die Bisswunden nicht mehr im Rahmen sind. Sie hat bestimmt 6,7 Bisswunden, mal mehr mal weniger groß/schlimm. Eine ist rund und ca. 5 Millimeter groß und ist eventuell etwas tiefergehend. Schorf war aber schon drauf, sodass ich es nicht genau sagen kann. Was würdet ihr mir raten? Soll ich die VG beenden?

LG Alexandra



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 187
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 13:37

Vielleicht könnte man es mit der Gittermethode probieren, also ein Gitter in der Mitte einziehen und Lotte auf der einen, die anderen beiden auf der anderen Seite. Vielleicht klappt es wenn sie sich erst durchs Gitter wieder annähern. Ich würde die Hoffnung noch nicht aufgeben, wenn sie bisher friedlich zusammen gelebt haben.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 14:17

Gejage/ Kämpfe kann es jederzeit auch nachträglich geben und Tiere können unterschiedlich reagieren, auch wenn es mal von der ‚Norm‘ abweicht.

Grundsätzlich wenn es täglich oder stetig immer wieder zu neuen Bisswunden kommt, dann ist das durchaus ein Grund zu trennen, denn es kann sich unter dem Schorf auch Abszesse langsam bilden, v.a. wenn keine Wundversorgung gemacht wurde..

Um Bisswunden zu beurteilen, bräuchte es schon ein Foto (falls es wirklich Bisswunden sind oder nur oberflächliche Kratzer?). Bisswunden sollten tierärztlich behandelt werden, zumindest sollten auch Kleinere an den Stellen rasiert und desinfiziert werden. Und falls es grössere wären, braucht es auch AB.

Wie hast Du denn jeweils im Krankheitsfall getrennt gehabt?

Nur als Tip:
Wenn sie sie schon lange friedlich miteinander gelebt haben und Du wirklich mal trennen musst, würde ich das erstens auf ein Minimum an Zeit beschränken (und nie wochenlang trennen) und zweitens mittels Gitter abtrennen, so kurz wie es eben geht…. Und je nach Charakter der Tiere braucht man auch nicht zu trennen, das muss man aber vorher mal ausprobiert haben…

Ich hatte Meine auch schon länger in der Klinik gehabt und wenn sie danach noch nicht fit waren, mittels Gitter im Revier weiter abgetrennt. Die konnten sich dann jeweils wieder 1-3 Tage so geruchlich annähern. Danach habe ich probeweise das Gitter im Revier weg genommen. Entweder gab es kurzes Gejage und hat sich innert 2 h beruhigt oder ich musste noch 1-2 Tage mehr trennen, bis es wieder ging. Ich hatte mit diesem Vorgehen bis anhin noch nie Probleme.

Wenn es vorher schon harmonisch war, ist davon auszugehen, dass es sich wieder schnell einrenkt. Da müsste schon einiges an Voraussetzungen falsch laufen, dass dem nicht mehr so wäre. War es vorher aber nur mässig harmonisch oder öfters auch mit Streitereien verbunden, dann kann es schwierig werden.

Sind Verletzungen vorhanden und vorläufig auch kein Ende anzusehen, dann würde ich auch mittels Gitter vorerst trennen und die Bisswunden behandeln lassen.

Zudem besteht auch immer die Gefahr, dass man gar nicht alles entdeckt hat. Ich habe bis anhin auch schon 3 x Wunden vorerst nicht entdeckt, die später genäht werden mussten. Und auch der TA hat schon mal eine 2. Wunde zum Nähen übersehen. So selten kommt sowas also gar nicht vor… ausser man checkt wirklich alles sehr lange ab.



4Chaoten likes this.

Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 17:36

Hallo,
besteht vielleicht die Möglichkeit ihnen mehr Platz zu geben?
Ich finde für 3 Tiere 8 - 9 qm etwas zu wenig, vielleicht würde es die Situation entschärfen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 18:29

Wir haben im Krankheitsfall das Tier in einem anderen Raum separiert. Das allererste Mal, als Lino aus der Klinik entlassen wurde (litt an fortgeschrittener Aufgasung die noch nicht wieder komplett verheilt war) hatten wir versucht, ihn per Gitter von den Mädels zu trennen. Allerdings stand er da völlig unter Strom und stand nur am Gitter mit erhobener Blume und beäugte die Mädels. Er war so aufgeregt, dass es seiner Genesung im Weg gestanden hätte, daher hatten wir ihn damals dann doch komplett separiert und im Nachhinein neu vergesellschaftet. Vor ein paar Monaten hatte er sich die Hüfte ausgerenkt, das hat auch 8,9 Wochen gedauert bis alles verheilt war, sodass die Dauer für die Genesung, selbst wenn es mit dem Gitter klappen würde, leider nicht so kurz wie möglich zu halten war. Gerade als er gesund wurde ist Lotte erkrankt und war 1 1/2 Wochen in der Klinik, da Sie Verstopfungen in Verbindung mit einer Darmentzündung hatte. Also haben wir ihn zu Lori zurückgesetzt, damit er nicht noch länger allein sein muss (kleine VG) und Lotte separiert gehabt. Sie war nach den 1 1/2 Wochen Klinik auch erst nach weiteren 3 Wochen wieder fit (davor wirklich sehr schlapp). Nun da sie wieder fit ist läuft die aktuelle VG aller drei.

Wie gesagt läuft die VG im Flur, wir könnten ihnen noch das Kaninchenzimmer dazugeben, allerdings war das das Revier von Lino und Lori als Lotte solang krank war und ich weiß nicht ob es die aktuelle Situation nicht noch verschärfen würde, wegen den Gerüchen. Die Räume liegen außerdem über Eck, sodass sich Lotte eventuell zu sehr verstecken könnte, wäre das nicht auch kontraproduktiv? Das Kaninchenzimmer wären 9 qm mehr.

Aktuell versteckt sich Lotte viel, ist sehr panisch sobald jemand in ihre Nähe kommt. Kämpfe gab es heute soweit ich das beurteilen kann bisher nicht mehr. Nur ein paar Mal jagen. Aber bisher auch nicht mehr oft. Aber ich will mich nicht zu früh freuen, der Abend wo alle aktiv werden steht ja noch bevor..
Lotte frisst zwar, sie traut sich aber nicht ans Futter, solange die anderen dran sitzen, sodass ich ihr manchmal etwas vor die Nase lege.
Ist es schlimm, wenn sie sich die Ganze Zeit versucht zu verstecken und die anderen sie entweder ignorieren oder wegscheuchen? Ich mache mir Sorgen, dass sie ausgegrenzt wurde und die VG vielleicht scheitert?

Es sind ein paar Schürfwunden dabei würde ich meinen und gerötete Haut, an denen das Fell ziemlich doll ausgerupft wurde.
Zwei Wunden sind auf jeden Fall Bisswunden, bei beiden war schon Schorf drauf als wir sie entdeckt haben, also haben sie minimal geblutet, aber nicht doll. Desinfizieren tun wir ihre Wunden zwei mal täglich. Allerdings haben wir die Schorfwunden wie gesagt erst entdeckt als sie nicht mehr frisch waren, wirkt die Desinfektion trotzdem? Woran erkenne ich wenn sich unter dem Schorf Eiter bildet? Muss ich direkt zum Tierarzt? Habe Angst, dass eine Fahrt zu Tierarzt die VG scheitern lässt o.ä.
Versteht mich nicht falsch, ich möchte nur das Beste für Lotte und mache mir tierische Sorgen, war auch schon zweimal in Tränen aufgelöst..allerdings möchte ich ihr zu Liebe nicht noch einmal von vorn anfangen müssen..
Bilder von den Wunden zu machen kann ich versuchen, kann aber nichts versprechen, da Lotte nicht so gern still hält




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 18:51

Wenn Lotte sich verstecken möchte, dann soll sie sich versteckenWichtig finde ich viel Platz, mehrere Versteckmöglichkeiten (2Ausgänge bei Hütten), keine Sackgassen und mehrere Futterplätze. Zwingen sollte man sie nicht den Kontakt zu suchen, wenn, dann werden sie ihn schon zu gegebener Zeit selber suchen


Ich würde es nicht überbewerten mit den Gerüchen, ich habe selber Wohnungshaltung. Ich habe ein Tier schon für einige Wochen zu einer Freundin gegeben und........ die wußte sofort das sie wieder in ihrem Revier war Eine Freundin hat nach ca 8 Monaten ein Pärchen wieder zurückgenommen und sagte, die wußten sofort wie es läuft, als wären sie niewoanders gewesen


Lotte würde ich, wenn möglich früh morgens ins Kaninchenzimmer setzen und ein paar Stunden dort lassen, dass sie alles kennenlernt und sich wohl fühlt und dann alles öffnen
Täglich alle auf Bisswunden untersuchen




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 19:15

Ich habe auch meine Häsin nach 9 Monaten zurück genommen und einfach in die freie Wohnungshaltung integriert. Und sie ist mit den Anderen vorher einigermassen klar gekommen, wenn auch keine grosse Liebe. Da sie aber (nur zu Beginn) sehr ruhig, hat man sie in Ruhe gelassen. Es war, als wäre sie nie weg gewesen… Viel Platz und keine extremes territoriales Verhalten von einem der Tiere, und schon kann es entspannt ablaufen.

Wenn sich unter dem Schorf eine Beule bildet, dann wäre das ein Abszess. Einfach auch verheilte Stellen noch einige Tage ( bis 1-2 Wochen) gut beobachten. Desinfektion nützt nur, wenn eine geschlossene Wunde wieder eröffnet wird.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 22:12

Also vermehrtes Jagen blieb bisher aus, Ich hoffe es bleibt so. Lotte macht heute einen muntereren Eindruck als gestern. Wir haben vorhin noch einmal die Wunden versorgt. Neue sind nicht dazugekommen, sofern ich keine übersehen habe. Oberflächliche Wunden sind schon gut am abheilen, aber bei einer weiß ich nicht genau ob sie nicht doch ein Tierarzt sich einmal anschauen sollte. Diese Wunde habe ich noch einmal mit Nacl gesäubert und gesehen, dass es ein kleines Loch ist, nicht so tief, aber geht halt rein in die Haut. Nebendran ist ein Knubbel Schorf, ich weiß nicht ob man beides auf dem Bild welches ich gemacht habe gut erkennen kann. Ich habe das ganze anschließend wieder desinfiziert. Eiter oder eine sichtbare Entzündung habe ich nicht gesehen. Ein paar andere Wunden habe ich auch einmal fotografiert und beigefügt.

Wenn ich zum Tierarzt fahren sollte während der VG, nehme ich die anderen beiden dann mit in einer separaten Transportbox? Und nehme ich sie nur mit ins Auto oder lieber auch mit in die Praxis?

Ich hoffe natürlich es würde so verheilen, damit die VG nicht gestört wird.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 22:22

Das 1. Foto ist keine oberflächliche Wunde, das geht ins Fleisch hinein. Sowas braucht sicher AB und sollte dem TA vorgestellt werden. Und Schmerzmittel.
Da ist die VG zweitrangig….

Das 2. letzte Foto ist so etwas schwer beurteilter, wie tief das ist. Der Rest ist oberflächlich.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 22:33

Dachte ich mir schon, meinst du ich kann es so machen mit dem TA Besuch, dass ich die anderen beiden mit einpacke? Oder wie würdest du/ihr das machen?




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2022, 23:33

Morgen auf alle Fälle zum TA. Je nachdem wie tief es ist, müsste allenfalls auch genäht werden. Hast Du Schmerzmittel zu Hause?
Bist Du sicher, dass Du alle Wunden entdeckt hast?

Ob mitnehmen oder nicht: kommt drauf an, ob Du sie danach in dem Zustand noch zusammen lassen willst oder nicht…. Es ist schon nachvollziehbar, dass sie panisch ist.

Das würde ich generell vom Verhalten abhängig machen, ob ich Partnertiere mitnehme.
Wirklich gut ist das Verhältnis ja jetzt aktuell nicht, gejagt wird ja schon. Ich würde die Anderen vermutlich nicht mitnehmen, aber ich kann die Situation aus der Ferne

Bei einer neuen VG habe ich mehrere Partnertiere nie mitgenommen, u.a. auch Wege, Aufwand. Meist habe ich mich da eh zur Trennung entschlossen, da starke Verletzungen da waren.
Bei TA- Besuchen habe ich teilweise den Partner mitgenommen, wenn ich wusste, dass es früher schon Probleme hinterher gab. Mein kürzlich Verstorbener wurde krankheitsbedingt zunehmend aggressiver der Partnerin gegenüber, auch nur, wenn ich sie mal wegen Behandlung eine halbe Stunde aus den Gehege nehmen musste.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
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alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.07.2022, 10:06

Zitat:
Zitat von alexandrah Beitrag anzeigen
Wir haben vorhin noch einmal die Wunden versorgt. Neue sind nicht dazugekommen, sofern ich keine übersehen habe.

Also wie bereits erwähnt, kann es durchaus sein, dass ich nicht alle Wunden entdeckt habe. Es geht heute auf jeden Fall zum Tierarzt, aber für alle drei, einfach damit auch einmal die beiden anderen angeschaut werden, ob da nicht noch eine versteckte Wunde ist.

Trennen möchte ich noch nicht, da keine neuen Wunden bisher hinzugekommen sind und es etwas ruhiger geworden ist. Heute Morgen habe ich als ich bei den lauten Geräuschen im Flur wachgeworden bin gesehen, dass Lino Lori gejagt hat. Vielleicht ist er endlich mal zwischen die beiden gegangen und zeigt Lori dass sie es mal lassen soll?
Bin am überlegen Ihnen nach dem TA-Besuch auch das Kaninchenzimmer zusätzlich zur Verfügung zu stellen, insbesondere damit Lotte besser flüchten kann und weniger Stress hat.




Kaninchen
 
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.07.2022, 17:27

Wie war es beim TA?

Ich würde auch möglichst viel Platz anbieten, in der Regel entspannt das die Lage.

Einzige Ausnahme: wenn sie sich gleich zu Beginn einer VG nicht ausstehen können, dann nütz der Platz auch nichts, die gehen sich trotzdem an den Kragen. Aber Deine kennen sich ja schon lange, das ist also nicht dasselbe.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
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alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.07.2022, 00:41

Wir haben vor Tierarzt Antibiotikum und Manuka Honig Spray bekommen. Desinfizieren werde ich alle Wunden weiterhin 2 x täglich mit Octisept. Die eine Wunde ist wirklich etwas tiefer, aber genäht wurde sie nicht. Neben der Wunde ist ein heller weiß gelblicher Fleck unter der Haut. Die Ärztin meinte, es könnte vielleicht Eiter sein? Dick oder geschwollen ist die Stelle allerdings nicht, sondern ganz normal glatt. Naja, wir werden das auf jeden Fall im Auge behalten.

Mehr Platz haben die Zwerge doch noch nicht bekommen, allerdings lagen die drei heute schon einmal kurz entspannt beieinander. Es war zwar noch kein Kuscheln aber immerhin. ;p
Lino und Lotte saßen vorhin direkt nebeneinander und haben Äste geknabbert. Ich wollte eigentlich ein Foto machen, aber Lino ist genau in dem Moment verängstigt abgehauen weil er mal wieder einen Geist gesehen hat.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.07.2022, 13:05

Hallo zusammen,

ich muss mich noch einmal melden, weil ich mir etwas unsicher bin.
Die 3 sitzen noch zusammen im Flur, gejagt wird sich nur noch ganz selten, vielleicht 2-3 Mal am Tag? Ich konnte die letzten Tage leider nicht wirklich beobachten, da ich größtenteils arbeiten war. Gestresst sieht niemand mehr aus, Lotte rennt manchmal noch prophylaktisch weg, wenn ihr jemand (vor allem Lori) zu nah kommt. Mit Lino hat sie sich auf jeden Fall schon gut arrangiert, sie legt neben ihm öfter mal den Kopf flach auf den Boden und er fängt an sie ausgiebig am Kopf und Nacken zu putzen. Das Verhältnis zwischen den zwei Mädels kann ich noch nicht so richtig deuten. "Best Friends" sind sie auf jeden Fall noch nicht, aber nebeneinander fressen geht manchmal schon. Insgesamt liegen alle oft entspannt rum, richtig gekuschelt wird aber leider noch nicht (nur manchmal Lori und Lino, die vor der VG schon zusammengelebt haben).

Meine Frage ist nun Folgende:
Wann kann ich mich trauen alle wieder ins Kaninchenzimmer zu lassen? Die VG läuft ja aktuell im Flur, den in der Zeit wo Lotte krank war, keiner von den Dreien betreten durfte (für ca. 4-5 Wochen). Aber so richtig neutral ist der Flur trotzdem nicht gewesen, man merkte den Kleinen an, dass sie wissen wo sie gerade sind.
Meine Angst ist trotzdem, dass ich sie vielleicht zu früh ins Kaninchenzimmer lasse (wo vorher Lori und Lino allein gelebt haben) und der ganze Momentane Fortschritt flöten geht. Allerdings weiß ich nicht ob der Flur für weiter Wochen/Monate ideal ist, da wir da ständig durchgehen müssen, sei es zur Toilette ins Bad oder zum Kühlschrank in der Küche. Das könnte die Kleinen doch mitunter stören oder?
Ich füge einmal einen Grundriss bei der beiden Zimmer, damit ihr Euch das besser vorstellen könnt. Die Zimmer liegen auch leider über Eck, sodass sich ein Kaninchen vielleicht am Ende zu sehr zurückziehen könnte?

Ich weiß nun eben nicht, wann ich Ihnen das Kaninchenzimmer zurückgeben kann, ob es eventuell noch zu früh ist. Und wenn ich kann, ob sie dann strikt nur das Zimmer haben dürfen, damit sie notfalls in den Flur zurück können, falls es komplett in die Hose geht und sie wieder schlimm kämpfen. Oder soll ich Ihnen beides (Flur und Zimmer) zur Verfügung stellen und quasi nur die Tür zum Zimmer öffnen?

Ich bin mir total unsicher und kann die aktuelle Lage irgendwie kaum einschätzen.

Jemand meinte auch, dass wenn ich das Zimmer öffne Lotte für ein paar Stunden einen Vortritt geben sollte. Ist das aktuell immer noch empfehlenswert?

Lottes Wunden verheilen bisher ziemlich gut soweit ich das beurteilen kann, aber ich habe das weiterhin im Blick. Es ist in den letzten Tagen nur eine kleine dazugekommen, aber nichts Wildes.



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Geändert von alexandrah (08.07.2022 um 13:07 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.07.2022, 14:01

Ich würde das noch 1-2 Wochen so lassen, wie es jetzt ist. Dem Umzug solltest Du dann am WE machen, wenn Du da sehr genau drauf schauen kannst.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.07.2022, 18:55

Ich habe meine eigenen Erfahrungen ja schon vorher bekundet . Bei mir hat es mit viel Platz immer wesentlich entspannter funktioniert als eingegrenzt, auch wenn es dann nicht mehr neutral war.

Ich musste ja wegen Todesfall auch wieder eine 3-er VG im eigenen Revier machen, da sonst die Witwe alleine hätte weiterleben müssen. Die waren nun 3 Jahre getrennt aufgrund jahrelang voraus gegangenes Mobbing. Mein Anspruch war daher auch nicht, dass sie zusammen kuscheln, sondern dass die Älteste (11 Jährig) weiterhin ihre Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten in der gesamten Wohnung hat, auf jede Fälle sollte jeglicher (normaler) Stress vermieden werden. Alle sind zudem chronisch krank und werden nicht mehr lange leben.

Die Alte geht der 9- jährigen meist erfolgreich aus dem Wege in einem anderen Zimmer. Nun nach 2 Monaten konnte ich aber mehrfach nachts sehen, dass auch mal gemeinsam gefressen wird. Was all die Jahre früher nicht möglich war. Natürlich macht das Alter auch ruhiger, auch wenn sie alle angeschlagen sind… Dennoch hätte ich nie gedacht, dass es so ruhig abläuft. Hätte es die Grenze überschritten und wäre meine Alte zu gestresst, dann hätte ich trennen müssen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.07.2022, 23:21

Wollte einmal ein kurzes Update geben - Wie man auf dem Foto sieht genießen sie ab und zu das Beisammensein, bis auf kleine Verfolgungsjagden von Lori ist es ruhig geblieben. Sie haben jetzt wieder das alte Zimmer plus Flur. Ich bin froh, dass es dann doch geklappt hat. Andere hätten wahrscheinlich abgebrochen aufgrund von Lottes Bisswunden (was ich voll und ganz verstehen kann, ich war selbst mehrfach kurz davor), aber in unserem Fall hat Zähne zusammenbeißen und genau beobachten, ob es sich verbessert dazu geführt, dass sie alle wieder beisammen sind. Wahrscheinlich hatten die drei einfach wirklich zu wenig Platz oder Versteckmöglichkeiten aufgrund der Tatsache dass alle den Flur schonmal betreten hatten und wiedererkannt haben. Danke für die Tipps und die Unterstützung und liebe Grüße



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