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Niesanfälle, Nasensekret und AtemgeräuscheGuten Morgen zusammen, ich muss jetzt doch mal hier um Hilfe bitten: nachdem mir bei unserem männlichen Kaninchen letzten Sonntag (08.05.) Atemgeräusche und auch einige vereinzelte Nieser aufgefallen sind, bin ich montags direkt mit ihm zum Tierarzt. Dort wurde Fieber gemessen und und die Lungen abgehört. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits die Vorderpfoten leicht verklebt, was auf Nasensekret hindeutet. Ein Abstrich wurde von der Tierärztin leider nicht gemacht Ich habe auch erst hinterher hier gelesen, wie wichtig dieser gewesen wäre ![]() Ich habe ein AB, Hustensaft und eine Nahrungsergänzung bekommen, wie wir ihm nun seit 8 Tagen verabreichen. Seine Gefährtin zeigt keine Symptome. Er hat nach wie vor seltene Niesanfälle aber auch immer noch Ausfluss, Pfoten sind verklebt. Atemgeräusche sind aber eher nicht mehr zu hören . Am Mittwoch sollen wir jetzt wieder zur Kontrolle hin. Wenn es der Kaninchenschnupfen wäre, müsste sich dann seine Gefährtin nicht auch schon angesteckt haben? Oder wie ist das? Was habt ihr für Erfahrungen mit diesem Thema? Danke im Voraus.
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| Hallo, Kaninchenschnupfen wird nicht bei allen Tieren aktiv, auch wenn sie den Erreger haben. Bei Streß und schlechtem Immunsystem, schlechter Haltung und Ernährung besteht eine größer Möglichkeit, dass er aktiv wird Schade das keine Spülprobe genommen wurde, welche AB hat sie euch gegeben? Hast du schon auf Kaninchenwiese nachgelesen, wie du das Immunstystem unterstützen kannst? Das würde ich machen
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| Falls der Eiter(=Verklebungen) vom Schnupfen kommt, müsste schon mit Antibiotika behandelt werden. Je schneller das gemacht wird, desto grösser die Chance, dass es nicht chronisch wird. Dauert es schon länger an, dann sind die Erfolge oft nur noch mässig oder unzureichend. Behandlung sollte genügend lange erfolgen (d.h. zwischen 3-6 Wochen), sonst kann es sein, sonst kommt es häufig wieder weil es nicht ausreichend nützt. Die TA verabreichen es leider oft zu wenig lange… Ideal wäre eine Spülprobe für die Erregerbestimmung vorher zu machen, auch wenn es nicht immer aussagekräftig ist (respektive die Haupterreger wie Pasteurellen oder Bordetellen) sich nicht immer nachweisen lassen.
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