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Wer kann mir einen Rat geben?Ich habe folgendes Problem: ich habe letztes Jahr bereits 7 ältere Hasen gehabt (6,7 Jahre). Im Sommer letzten Jahres ist mir Knusperflocke zugelaufen. Sie war damals ca. 2-3 Monate (jemand hat sie ausgesetzt). Ich habe sie natürlich versucht mit den anderen zu vergesellschaften. Dies hatte eigentlich auch gut geklappt (so dachte ich damals). Ich trennte damals den Stall ab, so dass sie die Möglichkeit hatte rüber zu gehen, die Großen aber nicht die Möglichkeit zu ihr zu kommen. Es dauerte ca. 1 Monat bis sie in der Gruppe akzeptiert wurde. Nun ist es so, das ich eine kranke Häsin habe und Knusperflocke die einzige ist die auf sie los geht und zerbeißt. Die anderen versuchen sie zu beschützen und "schlagen zurück". Allerdings sind die restlichen 5 lange nicht mehr so agil wie Knusperflocke. Sie kennt Schlupflöcher und Orte wo die anderen nicht hin kommen. Deshalb hat sie manchmal so Anwandlungen, geht raus, ärgert jemanden und rennt dann sofort wieder an einen unerreichbaren Ort, wo die anderen nicht hinkommen. Der Tierarzt meinte ich soll die kranke Häsin raus tun.. allerdings finde ich das nicht fair, da sie ja von den anderen akzeptiert wird und auch mit ihr kuscheln. Der Altersunterschied zu Knusperflocke ist 6 Jahre, jetzt ist sie ein dreiviertel Jahr. Sollte ich sie abgeben um die anderen zu schützen?
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| Ich dachte tatsächlich erst das sie von der kompletten Gruppe verstoßen wird (was ja eigentlich auch normal wäre, in der Natur) - aber so war es dann doch nicht. Jetzt wo die Nächte auch wieder so kalt werden, kommt sie mit ihren 900g auch nicht weit, wenn ich sie draußen von allen separieren würde. In der Nacht habe ich die Kranke mit ihrem Mann separat in einem Abteil. Tagsüber muss ich sie reinholen, weil dann alle frei rumlaufen.. es würde auch keinen Sinn machen, die Kranke und ihren Mann komplett zu isolieren, da die Gruppe beide Hasen dann auf Dauer verstoßen würden und ich komplett neu vergesellschaften müsste. Ich denke nicht, das die Kranke das nochmal schaffen würde, da sie jetzt seit ca. 1,5 Jahren schon so kränkelt und sich davon nie wieder komplett erholt. Die Kleine komplett zu isolieren habe ich auch nicht mehr die Möglichkeit - das ist auch nicht mal schnell gemacht, einen kompletten Stall zu separieren (gerade bei dem Wetter). Es wäre dann auch viel zu umständlich noch einen neuen Hasen zu holen und dann 2 Ställe zu haben. Das ist eigentlich nicht mein Ziel... die großen haben alle das selbe Alter.. danach wollte ich mir keine Hasen mehr anschaffen. Das ich die Kleine dazu bekommen habe, war ja mehr oder weniger Zufall. Aber sie ist halt auch ein ziemlich großer Stinker..
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| Dazu kann ich noch erwähnen dass ich vorgestern beim Tierarzt war und die Kranke einschläfern wollte. Sie hat überall Bisswunden und ist sehr schreckhaft / verstört geworden. Der Tierarzt hat sie nicht eingeschläfert da sie noch zu mobil ist und Lebenswillen zeigt. Geändert von Knusperflocke (02.04.2022 um 11:40 Uhr).
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| Hallo und willkommen ![]() wie groß ist denn das Gehege, also der Platz der ihnen 24/7 zur Verfügung steht, ebenso wäre es gut zu Wissen welche Krankheit deine Häsin hat Je mehr Informationen je besser gibt es Ratschläge ![]() Deine Knusperflocke ist gerade mitten in der Pubertät und ich gehe nicht davon aus, dass sich das in den nächsten Monaten legen wird. Die beende ich für mich mit 1,5 bis 2 Jahren. Ich habe einmal einen alten Opi mit einer Pubertierenden vergesellschaftet, das mach ich nie wieder ![]() Ich würde das Gehege aufteilen und der Kleinen einen passenden Partner suchen, wenn sie die Pubertät hinter sich gelassen haben versuchen alle wieder zu vergesellschaften. Da du aber sagst, du möchtest die Haltung aufgeben, bleibt nur die Möglichkeit, ihr entweder jetzt ein schönes Zuhause zu suchen (was ich persönlich schwierig finde, gesucht wird entweder alt oder sehr jung) oder es so wie vorgeschlagen zu machen und wenn man die Haltung aufgeben möchte ein Zuhause suchen und bereit sein evtl die Tiere zu trennen
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| Das Gehege ist sehr groß. Ich füge mal ein Bild an. Es sind insgesamt 7 Hasen. Ein Schuppen ist das Haus und außen mit viel Auslauf dazu. 5 Hasen sind verwandt. Die Kranke habe ich damals zusätzlich gekauft, da ich diese (mit ihrem Mann zusammen) in einem Pflegeheim als Therapiehasen angeboten hatte. Als ich die Arbeit aufgegeben habe, habe ich beide Hasen wieder mit nach Hause genommen. Sie hat schon ihr Leben lang sämtliche Zysten am Körper. Also überall solche Knuppel. Am Ohr ist ein Knoten ca. so groß wie eine Haselnuss. Im Auge hat sie auch Zsyten, deswegen ist das Auge immer mal verklebt. Aufgrund dessen hört sie schon immer nix und sehen tut sie sehr schlecht. Das kennt sie aber nicht anders. Seit 1,5 Jahren nimmt sie stetig ab, trotz ausreichend Essen (sie isst eigentlich ununterbrochen). Hinzu kommt das sie unnatürlich quietscht, wie ein Meerschwein (nur deutlich leiser). Aber das war auch schon immer so. Sie ist sehr zutraulich und rennt einem in der Wohnung stets hinterher. Ich würde die Kleine gerne so schnell wie möglich abgeben. Werde morgen mal ein Foto von ihr einstellen. Das soll jetzt hier keine "Tauschbörse" werden, evtl kommt jemand aus der Nähe Bayreuth? Geändert von Knusperflocke (02.04.2022 um 21:21 Uhr).
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| Willst Du die Kranke denn abgeben? Falls ich das jetzt richtig verstanden habe… was leider im Text nicht klar verständlich ist, wenn Du genau meinst mit ‚Kleine‘. Die Kranke versteht sich doch so gut mit den Anderen, oder nicht? Ein Krankes abzugeben, sie ihrer vertraute Partner und vertrautes Heim zu berauben wird sich massiv auf den Gesundheitszustand auswirken.
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| Nein, nicht die Kranke... die, die alle anderen beißt und ärgert. Die Junge mit einem dreiviertel Jahr
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| Wurde sie denn mal intensiv untersucht, um rauszufinden was die Ursachen sind? Ich kann die Größe des Stalles nicht abschätzen, aber sieht nach zu wenig Platz aus mit einer Pubertierenden dazwischen Sie kommen doch nachts in den Stall oder?Wenn du also abgeben möchtest, wirst du Geduld haben müssen, denn du möchtest doch bestimmt auch, dass sie ein gutes Zuhause bekommt. Du kannst eine Anzeige in der Kontaktbörse schalten und bitte den Steckbrief ausfüllen: https://www.kaninchenforum.de/kaninchen-kontaktboerse/announcements.html
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| Deine Kranke lebt im Moment in einem Käfig? Besteht nicht die Möglichkeit ihr einen mit Gittern (z. B. Welpengitter) abgetrennten Bereich anzubieten? Im übrigen entferne bitte das Klebeband vom Karton, dass sollten sie niemals fressen
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| Nein, wie ich oben schon geschrieben habe. Die Hasen sind fast immer Draußen. Nur momentan muss ich ein wenig abwandeln. Entweder ist die Kranke (sie heißt im übrigen Oreo) drin oder Knusperflocke. Oder es sind alle Draußen und Knusperflocke bleibt im Stall oder alle anderen 6. Es sind auf jeden Fall um die 14m² (wie es auch empfohlen wird) wenn man die Flächen der Stockwerke alle mitzählt. Normal müsste das mehr als reichen. Oreo isst weder Papier, noch Pappe, noch Klebeband.. Innen ist sie auch immer unter Beobachtung. Ich denke über den Steckbrief nach. Danke für den Tipp Da es bei mir aber relativ zügig gehen muss (leider) werde ich Knusperflocke mit hoher Wahrscheinlichkeit in ein Tierheim geben müssen. Mir ist einfach die Gefahr zu hoch das sie alle kaputt beißt und dann gleich 6 Kaninchen drunter leiden.
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| Und nein.. ich lebe auf dem Dorf.. da werden keine intensiven Untersuchungen durchgeführt. In der Großstadt mag das anders sein.... wie ich finde, wird auch den Besitzern mit manchen unnötigen Untersuchungen Geld aus der Tasche gezogen.
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| Entweder wird eine Diagnostik gemacht und man versucht zu helfen, oder man macht gar nichts und überlässt es seinem Schicksal. Diagnostik ist sehr oft auch Ausschlussverfahren und auch mal die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, da man Kaninchen leider nicht fragen kann, wo der Schuh drückt. Abgesehen davon, dass Schmerzen oft unterdrückt werden und daher auch häufig gar nicht erkannt werden, sofern man sein Verhalten nicht genügend kennt. Und nur weil ein Kaninchen schon jahrelang oder lebenslang an irgendwas gelitten hat und es gar nicht anders kennt, ist zumindest für mich kein ein Grund, es weiterhin unnötig weiter leiden zu lassen. Mir ist klar, dass Prioritäten nicht bei allen gleich sind, wenn es sich bloss um ein Tier handelt. Natürlich habe auch ich meine Grenze, die wurde letzte Woche erreicht, als ich mich gegen eine Chemotherapie entschieden habe. Zahlreiche Bisswunde entstehen in der Regel auch nicht von einem Tag auf den anderen. Gerade auch noch bei einem Handicap-Kaninchen, dass krank ist und evtl. schlecht sieht und hört. Da hätte ich schon längst getrennt, damit es schon gar nicht so weit kommt.
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| Ja, aber Tatsache ist, das die anderen sie alle beschützen aber selber zu alt sind um sich gegen den Jungspunt zu wehren. Meine Frage war ja anfänglich auch nur, ob Knusperflocke weg muss... und ja, dass muss sie. Das ist mir hier bewusst geworden. Das hätte mir schon damals bewusst sein müssen wo ich sie zu den anderen mit 6 Jahren Altersunterschied getan habe. Aber da wollte ich auch nur helfen, weil ich wusste das sie so nicht überlebt. Wir hatten mit der Kranken schon eine Schmerztherapie durchgeführt - das Verhalten war nicht anders... sie hat etwas gegen Darmpilze bekommen - das Verhalten war nicht anders. Wir hatten sie von den anderen getrennt - sie wurde aggressiv und zickig (was man von ihr gar nicht kennt). Deswegen wäre es von allem die schlechteste Wahl die Kranke von den Anderen weg zu tun.
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| Natürlich soll die Kranke nicht getrennt werden. Nur für die Mobberin muss zwingend eine andere Lösung her und zwar in dem Moment, wo das Gejage begann. Da darf man nicht zuwarten bis zu dauernden Beissereien. Das hat nicht zwingend etwas mit dem Altersunterschied zu tun ( zwar nicht ideal), aber es gibt durchaus auch mal grössere Altersunterschiede die funktionieren, weil die Charakteren ruhig sind. Und soweit ich das sehe, wurde die Ursache der Erkrankung ja immer noch nicht gefunden. Ich musste meine Schnupferin irgendwann trennen, weil mir das Mobbing über Jahre (ohne Verletzungen) bei freier Wohnungshaltung immer stärker wurde. Zudem fördert dauernder Stress Erkrankungen. Kurz danach musste ein Auge entfernt werden. Altersentsprechender Partner habe ich damals nicht gefunden, aber dank des ruhigen Charakters wurde es doch noch Liebe trotz des Handicaps.
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| Ich will nicht ausschließen das es TA gibt, die einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen obwohl ich die Erfahrung noch nicht gemacht habe.Es ist eher so wie @Rakete sagt, oft muss man mit Ausschlussverfahren arbeiten, gerade wenn der Halter wenig Angaben machen kann Tiere sind eben teuer und da machen Kanichen keine Aussnahme und auch ich wohne in einer "Kleinstadt" mit wenig TÄ die Erfahrung mit Kaninchen haben.Inzwischen habe ich eine Empfehlung von @Marinahexe, kostet mich nur 20 min Fahrzeit. Vielleicht schaust du mal auf Kaninchenwiese https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/allgemeines/kaninchentierarzt/ Ich würde Oreo jedenfalls mal durchchecken lassen, wenn sie frisst wie ein Weltmeister und trotzdem abnimmt, kann es auch an den Zähnen liegen. Im Alter treten Zahnprobleme oft auf und nicht artgerechte Fütterung (Pellets, hartes Futter wie Gemüse) begünstigen diese. Auch die Zysten würde ich klären lassen, aber all das ist deine Entscheidung. Ich selber informiere mich immer gerne bei"Kaninchenwiese" bevor ich zum TA gehe ![]() Privat wird sich so schnell wohl niemand für Knusperflocke finden, probieren kann man es, wenn es aber nicht mehr geht, dann ist es sicherlich für alle (auch Knusperflocke) besser die Situation so schnell wie möglich zu verbessern, wenn das Tierheim die Möglichkeiten hat und sich dort gut gekümmert wird
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| Die Zähne habe ich auch schon kontrollieren lassen. Alles in Ordnung Meine Hasen bekommen hauptsächlich Heu zu essen, ca. 200g pro Hase Gemüse, Salat, wenig Obst. Habe aus dem Baumarkt extra gepresstes Heu (Ausschließlich Wiese OHNE Getreide) für 14€ die Tüte gekauft. Wucherpreise! Aber egal.. Oreo ist seit 7 Jahren mit Snickers zusammen. Im Pflegeheim waren sie 4 Jahre zu zweit, danach sind sie zu den anderen gekommen, wo sie jetzt ca. 3 Jahre gut zusammen gelebt haben (und auch als Babys schon waren). Sie kleben aber immer aufeinander. Anbei noch ein paar Bilder. Das Bild mit dem einen Kaninchen ist Knusperflocke. Ich habe heute für sie im Stall einen extra Stall gebaut. Ist aber auch blöd sie da alleine hocken zu lassen wenn die anderen überall hin dürfen. Notlösung!
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| Und zwecks "beißen" habe ich schon sehr oft gehört, das man sich nicht einmischen soll da die Hasen ihre Rangordnung untereinander klären. Vielleicht habe ich wirklich zu spät was gemacht - selbst Smarties fehlt ein Stück Ohr. Aber mal ehrlich... habt ihr eure Hasen 24h im Blick? Danke für die vielen Ratschläge! Freut mich wirklich sehr
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| Zitat:
Das sind dann Pellets? Hol lieber locker abgepacktes Heu oder einen Ballen vom Bauern. Dazu kannst Du täglich Wiese und Wiesenkräuter füttern. Die Pflücksaison fängt gerade an. Dazu diverse Salate, Wirsing, Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Chinakohl, Spitzkohl usw. Kohl aber erst nach Absetzen der Pellets. Kann es sein, dass bei Knusperflocke ein Wildkaninchen der Papa war? Das würde einiges erklären.
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