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Inkontinenz bei meinem 12Jährigen Kaninchen?Hallo Bei meinem bald 12 Jährigem Kaninchen beobachte ich seit kurzen große nasse Flecken im Stall... Zudem ist sein Fell an den Hinter- & Vorderbeinen und am Bauch nass. Daher gehe ich von einer Inkontinenz aus. Bei unserem letzten Tierarztbesuch wurde mir bestätigt, dass er in seiner Bewegung eingeschränkt ist und sich deshalb nicht mehr so gut an den Hinterbeinen putzen kann. Manchmal fällt sein Becken bei Laufen auch zur Seite. Männchen kann aber noch machen. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass er Schmerzen hat und er ist auch noch aktiv und tobt mit seiner Freundin (sie putzt ihn leider nicht viel). Er lebt schon immer in Außenhaltung, deswegen mache ich mir Sorgen, dass er sich erkälten könnte. Da es Winter ist kann ich ihn ja auch nicht scheren oder waschen. Meine eigentliche Frage ist was ich dagegen tun könnte bzw. ob ich sein Futter umstellen soll. Wenn er viel auf der Wiese war und/oder viel Grünfutter gefressen hat, ist es besonders schlimm. Wäre nett wenn jemand seine Erfahrung mit mir teilen könnte ![]()
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| Danke für deine Antwort ![]() Die Tierärztin hat uns RodiCare Senoir empfohlen, welches er aber gar nicht mag und ausspuckt. Deswegen versuche ich es ihm wenigstens alle 2 Tage zu geben. Ich werde mir morgen mal Teststreifen holen um zu schauen, ob es eine Blasenentzündung ist. Wir sind eh bald wieder mit impfen dran, dann kann ich das ja mit checken lassen. Wir sind uns eigentlich sicher, dass er keine Schmerzen hat, da er diese sonst immer deutlich zeigt und auch sein Bewegungsdrang spricht dagegen. Sonst ging es auch immer mit dem putzen und ich musste sehr selten nachhelfen. Nur heute beim saubermachen war es extrem. (War jetzt die Tage das erste mal wieder regelmäßig und lange auf der Wiese).
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| Ich habe hier auch eine Dame mit Arthrose. Wenn Schmerzmittel fehlt merke ich dass ausschließlich daran, dass sie sich nicht mehr so gut sauberhalten kann. Kaninchen sind halt leider sehr gut darin, Schmerzen zu verbergen ![]()
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Oh ok Dann spreche ich mal mit meiner Tierärztin. Sind das in der Regel starke Schmerzmittel oder eher sowas wie Traumeel?
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| Das muss man austesten. Kaninchen reagieren durchaus unterschiedlich. Bei manchen reicht schon phasenweise Schmerzmittelunterstützung, wenn z.B. das Wetter doof ist.
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| Hallo und willkommen, ich würde röntgen lassen Ich hatte eine Häsin mit Spondylose, man hat ihr keinerlei Schmerzen angemerkt. Lediglich ist mir aufgefallen, dass sie nicht mehr auf erhöhte Gegenstände (z. B. Häuser) gesprungen ist,beim Laufen ihre Hinterläufe nicht mehr richtig gehoben hat und im weiteren Verlauf ist ihr Hinterteil weggekippt Ich würde es, wenn es bestätigt ist mit Schmerzmitteln versuchen. Bei meiner Häsin hat es nicht geholfen und ich habe mit Rodicare Artrin, Traumeel und Zeel sowie Analgos behandelt
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| Okay, Danke für deine Antworten <3
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| Danke für deine Antwort Auf Häuser springt er noch, aber sein Becken kippt manchmal weg. Er hat aber auch gute und schlechte Tage. Deswegen war ich ja schon beim Tierarzt. Sie meinte er wird unbeweglich, was am Alter liegt und er hat einen leichten Herzrhythmusfehler. Er ist eigentlich entspannt beim Tierarzt, aber beim Röntgen habe ich bedenken...Eventuell probiere ich es erstmal mit Traumeel aus, das hat schon mal geholfen. Ich werde es die Woche beobachten und wenn es schlimmer wird gehe ich zum Tierarzt ![]()
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| Vom Alter allein wird man nicht unbeweglich, daher halte ich es schon für wichtig da mit Bilddiagnose ranzugehen. Je eher du weißt, was es ist, desto mehr Chance hat die Behandlung anzuschlagen.
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| Einfach so kippt das Becken nicht weg. Da kannst Du davon ausgehen, dass Schmerzen da sind. Ich habe 2 Arthrose-Patientenund habe das lange nicht bemerkt. Auf Anhöhen gesprungen wurde zwar selten, ansonsten toben und hoppeln sie meist normal umher. Irgendwann fiel mir lediglich auf, dass der Eine vermehrt geruht hat und nicht mehr so aktiv wie früher war. Gemäss der Scala für die Beurteilung der Schmerzerkennung ( Rabbit Grimace Scale) hatte ich doch den Verdacht auf Schmerzen, allerdings war es nicht eindeutig zu erkennen. Danach habe ich es mit CT und Röntgen abklären lassen; letztendlich waren es aber Zufallsbefunde. Inzwischen bekommen sie zwar bei Bedarf Schmerzmittel, aber da Beide jetzt mehrfach Darm-Stasen mit Aufgasungen hatten, die stationär behandelt wurden, liegt der Verdacht nahe, dass der Auslöser Schmerzen von der Arthrose war (in Kombi mit Haarballenverstopfung). Mein Grosser (Kniearthrose) hatte gerade innert 1 Woche wieder 2 Darmstasen und mir fällt auf, dass er es trotz Schmerzmittel nicht schafft, die Ohren mit den Hinterläufen zu kratzen, normalerweise geht das! Trotzdem hat er diese Woche ein paar Freudesprünge hin gelegt, also alleine am Hoppeln lässt sich Arthrose noch lange nicht immer feststellen. PS: übrigens gibt es manchmal auch einen Zusammenhang zwischen Arthrose und Blasenschlamm, letzteres kommt ja auch bei Inkontinenz vor. Ein Kaninchen, welches sich weniger bewegt, hat ein grösseres Risiko Blasenschlamm zu bekommen. Respektive durch Bewegungsmangel wird das überschüssige Kalzium nicht aufgewirbelt und ausgeschieden, sondern sammelt sich am Blasengrund an. Geändert von Rakete (25.01.2022 um 04:12 Uhr).
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| Ich habe mir heute einen Urintest besorgt. Er war auf Nitrit, Eiweiß und leider auch Blut positiv. Der PH-Wert lag bei 9, was im normalen Bereich liegt. Ich gehe davon aus, dass er eine Blasenentzündung hat. Morgen früh geht es direkt zum Tierarzt. Für die Nacht hat er Kamillentee und Fenchel bekommen. Danke für eure Antworten ![]()
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| Zitat:
Zumal die Instabilität auf weitere Probleme hinweist.
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| War jetzt beim Tierarzt: Er hat eine Schlammblase. Die Symptome passen auch. Der Blasentest in der Praxis war negativ(also keine Blasenentzündung). Er bekommt jetzt ein pflanzliches Mittel dagegen, sowie Traumeel für sein Becken. Heute hat er sich vorm Tierarzt alleine auch hinten geputzt.
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| Wie bereits erwähnt ist aufgrund von Schmerzen (Arthrose etc.) und daraus resultierender Bewegungsmangel das Risiko auf Blasenschlamm erhöht. Meine Häsin ist seit 2 Jahren inkontinent, ihr Hauptproblem ist allerdings starkes, lebenslanges Übergewicht. Möglichst nur Nasses füttern und nicht trockenes, damit Kalzium ausgeschwemmt wird. Ist eine chronische Reizblase schon länger schon länger vorhanden, dann ist sie eh schon geschädigt und es ist trotz viel Flüssigkeit schwierig, das überschüssige Kalzium von alleine ausscheiden zu können. Meist macht das auch chronische Schmerzen. Falls die ganzen Therapien nichts nützen, kann man mittels tägliche Infusionen zu Hause oder der TA mittels Blasenspülung versuchen, das Kalzium so los zu werden. Allerdings wenn die Ursachen nicht behoben werden, wird der Blasenschlamm wahrscheinlich wieder auftreten.
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