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Vertrauen schaffenHallo! Ich hatte zwar schon mehrere Kaninchen im Laufe der Jahre aber nun zum ersten Mal eins mit vermutlich nicht allzu schöner Vergangenheit. Deswegen ist meine Häsin auch etwas scheu und vorsichtig. Für mich ist es natürlich auch sehr neu. Meine bisherigen Kaninchen waren alle schnell zahm oder kamen aus guter Haltung von Vorbesitzern. Nun muss ich ständig aufpassen wie ich mich ihr nähere. Natürlich wirke ich sehr groß für sie und gehe auch immer in die Hocke und rede leise mit ihr. Manchmal gibt es Fortschritte und dann wieder Rückschläge. Vielleicht hat sie da einfach einen schlechten Tag. Das Gute, sie ist sehr verfressen u. lässt sich damit locken,frisst aus der Hand und lässt sich dabei auch streicheln. ![]() Ich heb sie eigentlich nie hoch, das mag sie nicht. Aber durch ihre chronische Erkrankung muss ich öfters zum Tierarzt und dann bleibt es nicht erspart. Genauso wie beim Kürzen der Krallen obwohl sie da braver ist als ihr Partner ![]() Vielleicht hat jemand noch Tipps, damit sie schön langsam mehr Vertrauen fasst und mich nicht als zweibeiniges Monster betrachtet ![]() Lg
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| Ich muss sagen, das meiner auch sehr scheu war, bzw. noch ist. Juka lässt sich auch nicht wirklich so hochnehmen. Nach der Kastration hat es sich etwas gebessert. Aber er ist immer noch vorsichtig. Ich versuche es mit Leckerli und ganz viel Liebe. Ich hänge an dem Kleinen wirklich sehr und ich versuche alles, das er zahm wird. Lg Kyo
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| Hochnehmen lässt sich meine schon aber ich merke das sie es nicht mag und das ist ja ganz normal. Mein Rammler mag es auch nicht aber er weiß das ihm bei mir nichts passiert und das möcht ich natürlich auch bei der Häsin erreichen. ![]() Mir ist schon klar das manche Ninchen nie ganz handzahm werden aber manchmal glaub ich, sie ist etwas launisch ![]() Heute kam sie wieder hergehoppelt zu mir obwohl sie schon ihr Frühstück hatte! Und dann zeigt sie mir wieder nur ihre Blume ![]()
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| Juka schnüffelt an mir denn dreht er sich rum und macht sich davon. Ich kann es ihm nicht übel nehmen, da er noch nicht lange bei mir ist. Heute hat er, ich weiß nicht warum meine Sofapolster zerbissen. Der Kleine hat schon seine Launen. Ich versuche aber alles, das man ihn wenigstens anfassen kann. Owohl er das nicht mag.
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| Huhu ihr Beiden, also wir haben hier bis auf einen nur Hoppler mit schlechter oder fragwürdiger Vergangenheit... manche haben sich schnell an ihr neues und besseres Leben gewöhnt... manche brauchten länger... und wir haben auch eine junge Dame die nun auch seit ca. 3 - 4 Monaten hier lebt und nachwievor solange sie nicht krank ist von Menschen nichts mehr wissen möchte... Man kann den Süßen wirklich nur mit viel Geduld und Ruhe gegenüber treten... sich selbst immer mit etwas Positivem verbinden und versuchen solange es geht Rücksicht auf die individuellen Eigenarten zu nehmen...also damit meine ich z.B. wir haben eine kleine Dame (mit 1,1kg die Kleinste von allen) die zwar sehr schmusig und anhänglich ist sich auch ohne weiteres Hochnehmen lässt aber ungerne auf dem Rücken liegt... da schauen wir, dass wir sie nur "umdrehen" wenn es nicht anders geht (z.B. regelmäßiger Unterbodencheck, wird aber bei ihr seltener und etwas schneller abgehandelt) und auch nur zu zweit arbeiten damit sie einer beruhigen kann und der andere schnellstmöglich die Kontrolle macht... Krallenschneiden aber z.B. findet bei ihr nur in normaler Position statt... Oder ein Löwenwidderbock von uns muss regelmäßig gebürstet werden... das findet er ok... aber auch hier auf den Rücken drehen zur Pflege des Fells im Bauch und Afterbereich ist gar nicht drin... das machen wir eben im "Stehen"...wobei er sich ohne Bürste anstandslos umdrehen lässt... Allerdings sollte man nach der Eingewöhnungsphase meines Erachtens manche Dinge wie das auf den Rücken drehen schon ab und an üben um z.B. eine problemlose Tierarztbehandlung sichern zu können... also einerseits Respekt vor den Eigenheiten... andererseits aber auch eine gewisse Gewöhnung an das Angefasstwerden...aber natürlich immer gewaltfrei und möglichst stressfrei und anfangs in "kleinen Dosen"... also mit kurzen Intervallen anfangen und immer dann steigern wenn das Geübte ein paar mal in völliger Ruhe geklappt hat... Also bei unseren hat das insofern gut geklappt, dass keiner unserer Dauergäste (länger als 6 Monate bei uns) Angst vor uns hat, alle kommen neugierig an die Gehegetür sobald wir uns nähern und alle können problemlos gefangen und ärztlich untersucht und behandelt werden. Ach eins fällt mir da noch ein: Man macht es sich einfacher wenn man kaninische Verhaltensweisen kopiert... also z.B. beruhigen sich Kaninchen untereinander indem sie ihrem Partner über den Kopf (zwischen den Augen) lecken...das kann man durch "hektisches" kurzes Streicheln kopieren und funktioniert sehr gut... Bei sehr gestressten Tieren kann es ab und an auch hilfreich sein die Augen zu bedecken da sie in Rückenlage mit geschlossenen Augen in der Regel sofort ruhig werden... aber auch da immer am ruhigsten Punkt wieder gehen lassen (positives Ende abpassen) LG Anita
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| Danke für deine Tipps @Anita ![]() Da mach ich ja im Grunde eh alles richtig ![]() Keiko ist jetzt fast 5 Monate bei uns. Das normale Streicheln mag sie übrigens auch nicht sehr. Aber wenn ich sie zwischen den Augen mit dem Zeigefinger streichle, dann bleibt sie ruhig. glg
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| Obwohl er sich nicht gerne anfassen lässt,lässt er sich aber zwischen den Augen streicheln. Jetzt verstehe ich, das er es mag. Es scheint ihm auch gut zu tun. Gestrn hatte ich den Kleinen mit bei meiner Kranken Oma. Da ist er mir nicht mehr von der Seite gewichen. Aber als ich daheim war, war er wieder der Boss. Meine Armen Sofapolster. Die Vertragen eine Kaninchenattacke mehr.
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| Heute morgen hatten wir wieder einen ziemlich Rückschritt. Ich wollte die beiden begrüßen und scheinbar hat sie sich erschrocken und duckte sich ziemlich. Ich hab sie dann gestreichelt und sie legte sich komplett flach auf den Boden als würde sie jeden Moment Prügel beziehen. ![]() Dann mach ich mir ziemliche Sorgen weil sie dann wieder so schwer atmet aufgrund ihrer Erkrankung darf sie sich nicht so aufregen. Nach ein paar Stunden hat sie sich dann meistens beruhigt und frisst auch aus der Hand und dann wieder ein Dämpfer. Ich weiß nie richtig wie ich mich ihr nähern soll. Soll ich ganz aufhören sie zu streicheln? Das streicheln von der Nase zur Stirn mag sie eigentlich sehr aber heute will sie wieder gar nichts von mir wissen. Irgendwie frustrierend.
__________________ "Manchmal fürchte ich, als Tier wiedergeboren zu werden!" Dalai Lama Geändert von Möhrchen (13.01.2009 um 11:56 Uhr).
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| Ich arbeite jeden Abend nach der Arbeit mit meinem Er wird immer zutraulicher. Er lässt sich streicheln. Er frisst aus der Hand und mir kommt es so vor, als ob er hört wenn ich rufe oder aufs Sofa klopfe dann kommt er. Juka wird immer lieber. Momentan liegen wir beide auf der Couch und geniesen die Ruhe. Ich würde an deiner Stelle weiter mit ihr arbeiten. Das wird alles noch. Man muss wieder vertrauen schaffen. Das geht nur sehr langsam. Aber das wird schon ich drück dir die Daumen.
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| Hi Kyo! Danke für den Mut - das hoffe ich auch! ![]()
__________________ "Manchmal fürchte ich, als Tier wiedergeboren zu werden!" Dalai Lama
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| Da stimme ich Annie zu. Meiner ist auch nicht leicht. Er macht schon oft Therror. Aber ich befasse mich mit ihm wenn ich abends daheim bin.Ich denke,das gefällt ihm auch. Er kann es kaum erwarten bis er raus darf.
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