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Kaninchen Fressunlust & ApathieHallo liebe Mitglieder und Kaninchenbesitzer, und zwar geht es um mein Kaninchenweibchen Miley. Kurz zu mir, ich habe letztes Jahr meinen Teddykaninchen Billy adoptiert. Er ist 2 Jahre alt und kastriert. Er ist ebenfalls gegen RHD und Myxomatose geimpft. Charakterlich ist er sehr zutraulich und ein kleiner Kuschelbär. Seine Partnerin Miley hab ich vor ein paar Monaten aus einer Zuchtauflösung. Sie ist ca. 3 Jahre alt, hatte ungefähr 6 Schwangerschaften hinter sich. Sie ist ebenfalls gegen RHD und Myxomatose geimpft (April 2021). Als sie zu uns kam war sie relativ neugierig, frech aber auch zutraulich. Nur hochnehmen findet sie nicht so toll aber wer mag das schon. Beide leben in der Wohnung und dürfen sich frei bewegen. Im Sommer gibt es ein Außengehege für die Beiden zum Erkunden. Am letzten Freitag hab ich beide ganz normal gefüttert, sie bekommen hauptsächlich Grünfutter wie Küchenkräuter, Chicorée, Salat, Rucola, Karottengrün, sowie Karotten und ab und zu Äpfel. Heu bestell ich meistens von Grünhopper und ab und zu gibt es auch Trockenkräuter zum Fressen. Ich bin dann samstags so gegen 5-6 Uhr aufgewacht, da eigentlich beide Kaninchen zu der Zeit immer relativ aktiv sind und entweder aufs Bett springen oder in der Budelkiste aktiv sind. Doch nur Billy war aufzufinden, Miley hat sich unterm Schrank versteckt und wirkte sehe apathisch und schläfrig. Sie hat auch das Fressen nicht angerührt und „lag nur rum“. Ihr Bauch hat sich etwas hart angefühlt, aber sie hat noch Kot abgesetzt. Also sind wir daraufhin zum Nottierarzt. Leider gibt es bei uns ein relativ schwaches Angebot an Nottierärzten, zu dem ist keiner davon Kaninchenerfahren. Von 90 Tierärzten in der „Umgebung“ haben ca. 3 Praxen (davon meistens 2 Kliniken) Notdienst. Als wir dann bei einem TA waren, hat er gemeint der Bauch fühlt sich normal an. Und es wäre ebenfalls normal dass Kaninchen mal ab und zu nichts fressen (?!?). Dann haben wir gefragt ob sie eventuell Untertemperatur hat oder ob es eine Aufgasung oder eine Magenüberladung sein kann. Die Temperatur hat er dadurch gemessen dass er ihre Ohren angefasst hat und meinte ‚Nein ist alles normal‘. Ohne Diagnose, ohne Medikamente außer dass er ihr ein Schmerzmittel gespritzt hat wurden wir nach Hause geschickt. Und wir sollten sie päppeln. Daraufhin haben wir sie gepäppelt mit RodiCare, ihr zeitgleich immer angeboten selbstständig zu fressen, zb. Basilikum. Sie hat auch mehr getrunken als sonst. Trotzdem lag sie immer noch in der Ecke rum, bewegte sich kaum. Kurz darauf hatte sie extremem Durchfall. Der sich gegen Sonntag wieder normalisierte. Da sie am Sonntag immer noch relativ schlapp war, auch relativ wenig gegessen hat bin ich am Montag zu unserem Stamm Tierarzt. Sie war deutlich aktiver als wie am Samstag trotzdem war sie nicht „die Alte“. Man muss sich vorstellen sie ist sehr aktiv gewesen, sprang aufs Bett, hoppelte durch die Wohnung, hat auch vor kurzem ein Nest gebaut. Und ihr Zustand jetzt ist einfach sehr beunruhigend, sie sehr wenig, liegt sich immer wieder hin. Zudem muss man sagen dass Billy sie extrem meidet, bis dato kuscheln die Beiden kaum miteinander. Sie sucht zwar die Nähe (was davor eher andersrum war) aber er läuft immer wieder weg, liegt sich weg von ihr. Bei unserer Stamm Tierärztin wurde dann ihre Temperatur gemessen, sie hatte 40,5 Grad Fieber. Dann wurde ihr ebenfalls Schmerzmittel verabreicht und ein fiebersenkendes Medikament. Eine Kotprobe habe ich sicherheitshalber auch mitgenommen und abgegeben, falls sie eventuell Parasiten hat. Falls was gewesen wäre hätte sie sich gemeldet aber anscheinend ist nichts (bzw. Kein Anruf). Schmerzmittel wurde uns mitgegeben & ich sollte sie weiterhin päppeln und wenn es geht sollte sie sich in einem kühlen Raum aufhalten. Beide liegen bei der Hitze meistens auf unserem Steinboden. Nun ist es Dienstag und ihr geht es so „lala“, sie frisst etwas aber auch nicht viel. Sie frisst eher die Trockenkräuter aber relativ wenig Frischfutter. Danach legt sie sich auch meistens wieder hin. Ihre Köttel sind meines Erachtens sehr hart und klein. Ihr päppel sie relativ dünnflüssig und geb ihr zusätzlich noch etwas Wasser ins Maul. RodiCare für die Verdauung hätte ich auch Zuhause sowie BeneBac. Nun mach ich mir weiterhin etwas Sorgen um sie. Dass sie nicht gleich fit ist kann ich verstehen aber sie verhält sich im Vergleich zu davor sehr untypisch. Sie ist deutlich aktiver als Samstag aber es ist immer noch nicht so wie es mal war. Eine wirkliche Diagnose habe ich bei beiden Tierärzten nicht wirklich bekommen. Vielleicht kann mir irgendjemand helfen? Oder per PN einen guten Kaninchenerfahren Tierarzt vorschlagen, der sie etwas intensiver untersucht. Da ich die Angst habe dass wir irgendwas übersehen. Liebe Grüße von uns ![]()
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| Stichworte |
| durchfall, fressunlust, krankheiten, tierarzt |
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