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Kaninchen schiebt Tunnel wieder zuHallo zusammen, leider habe ich zu dem Thema nichts gefunden und hoffe, ihr habt eine Idee. Seit 3 Wochen wohnen zwei Kaninchen bei uns, eine Mama (2 Jahre) mit Sohn (5 Monate). Bei uns leben sie im 8 qm großen Außengehege mit ca. 1,5 qm Buddelecke (Erde). Wie sie früher gelebt haben, wissen wir leider nicht. Nachdem sie sich anfangs gar nicht für die Buddelecke interessiert haben, ging es vor ein paar Tagen los. Die Dame hat eifrig gebuddelt und auch (zu meinem Erstaunen) in die Erde gebissen. Der Tunnel dürfte jetzt ca. 1,40 m lang sein (60 cm bis in die Ecke zum Draht und nochmal 80 cm um die Ecke, immer am Draht entlang). Heute hat sie plötzlich den Eingang zum Tunnel wieder zugeschoben. Sie hat die lockere Erde gezielt wieder ins Loch geschaufelt und dort mit den Pfötchen festgetreten. Warum macht sie das? Ich denke, Sorgen machen muss ich mir nicht, oder? Aber ich finde es megaspannend, die Tiere zu beobachten, und würde ihr Verhalten gerne verstehen. Vielleicht ist es wichtig zu wissen, dass sie selten mal ein paar Minuten Stroh im Maul durchs Gehege trägt. Das macht sie meistens, wenn wir frisch eingestreut haben, und nach ein paar Minuten lässt sie es liegen. Ein Nest baut sie nicht. Außerdem würde mich interessieren, ob man ab einer bestimmten Länge den Tunnel zuschütten soll, damit er nicht einstürzt. Wie stabil das ganze ist, kann ich ja von außen schlecht einschätzen. Viele Grüße! Geändert von lieschen_2250 (16.05.2021 um 14:37 Uhr).
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| Ihr Sohnemann ist ja hoffentlich kastriert? Ich weiß, dass Kaninchen den Gang mit Ihrem Nest dann verschließen als Schutz vor Feinden. Deswegen Frage ich nach der Kastration.
__________________ Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich. .................................................. ..............
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| Wir kommen an den Tunnel dran und müssen auch nicht darüber laufen, da der Buddelbereich im hinteren Teil des Geheges liegt. Äh ... ja der Sohn ist kastriert. Da wir die beiden aus dem Tierheim haben, glaube ich das auch. Sie hat bisher auch keine Anstalten gemacht,ein Nest zu bauen. Ja, das könnte natürlich irgendwann anfangen, aber dass sie tatsächlich schwanger ist, kann nicht sein (laut Tierheim).
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| Wie lange war sie denn im Tierheim, bevor du sie bekommen hast? Und wie hat sie davor gelebt? Waren unkastrierte Rammler dabei? Und wann wurde das Männchen kastriert? Wenn es keine Frühkastration war, hätte der kleine 6 Wochen getrennt sein müssen... Ich würde zur Sicherheit noch mal nachforschen, nicht dass sie doch tragend ist - wären ca 32-35 Tage Tragzeit.
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| Laut Tierheim wurde er Anfang Dezember geboren, und sie wurden zusammen abgegeben. Sie können also maximal seit Dezember im Tierheim gewesen sein, genau weiß ich es nicht. Wie sie vorher gelebt haben, konnten mir die Mitarbeiter vom Tierheim nicht sagen, da die beiden mit keinerlei weiteren Informationen vom Vorbesitzer abgegeben wurden. Am 19. Februar wurde der Kleine kastriert. Wäre das keine Frühkastration gewesen, hätte doch das Tierheim sicherlich die beiden noch entsprechend länger getrennt. Oder...?
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| Je nachdem, wann er tatsächlich geboren ist, kann es zumindest knapp geworden sein mit der Frühkastra, wenn ich das gerade richtig überschlagen habe. Dein Vertrauen in das Tierheim ehrt dich.. die Erfahrung zeigt leider, dass es nicht in jedem Fall berechtigt ist ![]()
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Zitat:
Erstmal abchecken, dass die Dame weder schwanger ist, noch von ihrem Sohn geschwängert werden kann, ist wichtig. Aber was du beschreibst, klingt nach dem typischen Verhalten einer (schein)schwangeren werdenden Mama. Sie baut keinen Wohntunnel, sondern eine Wurfhöhle. Mit den Zähnen werden Erdklumpen und Wurzeln zerkleinert, damit sie sich besser wegbuddeln lassen. Wenn der Gang fertig ist, wird sie ihn mit Stroh, Heu, Bauchfell und was sie sonst noch so findet auspolstern und danach den Eingang zuschütten, damit kein Räuber die (eingebildeten) Babys finden kann. Einmal am Tag wird der Tunnel wieder geöffnet zum säugen und danach wieder gut verschlossen. Meine Thea hat dieses Verhalten vom Einsetzen der Pubertät mit 4 Monaten, bis zu ihrer Kastration im Alter von 10 Monaten alle 4 Wochen wiederholt und die Zeit dazwischen mit Baby machen verbracht, da weder sie noch ihr kastrierter Partner mehr zur Ruhe kamen, musste sie dann kastriert werden und es war auch schon medizinisch nötig. Aber trotzdem war es spannend zu beobachten, wie sie die Höhlen baute und auspolsterte, den Eingang danach täglich öffnete und wieder gut verschloss, um ihre eingebildeten Babys zu beschützen. Nach etwa einer Woche war der Spuk vorbei und sie begann nach einer Pause wieder einen neuen Tunnel zu bauen. Im Vergleich dazu übernahm die kastrierte Dame meiner Schwester, in deren Gruppe die Bauleitung für eine Wohnhöhle und dort herrschte strenge Arbeitsteilung, Weibchen sind zuständig für den Eingang und die Bauleitung und Männchen für den Ausgang und das Wegschaffen des Aushubs, der Vortrieb wurde Arbeitsteilig im Schichtbetrieb gemacht. ![]() Den Kaninchen konnte ich immer stundenlang beim Buddeln zusehen, mit welchem Eifer sie da dran gehen und auch, wie das mit der Arbeitsteilung so läuft und wer wann was machen darf usw. Thea hat nach der Kastration schlagartig mit dem Buddeln aufgehört, Wurfhöhle war nimmer nötig und an einem Wohntunnel war sie nie interessiert. Und ohne die Anleitung seiner Frau durfte ihr Partner sowieso nicht Tunnel bauen, also gibts bei den beiden nur noch oberirdische "Kühlkuhlen".
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| Ach du liebe Güte... Also, ob Frühkastration oder nicht, ist unsicher, aufgrund des nicht bekannten Geburtsdatums. Laut dem Schild am Käfig wurde er am 19.2. kastriert und war noch bis 26.3. getrennt ("wieder zu weibl. Tier am 26.3."), das waren 5 Wochen. Wir konnten die beiden erst am 24.4. abholen, weil die Dame vom Tierheim eine Trächtigkeit sicher ausschließen wollte. Spricht beides dafür, dass das TH nicht von einer Frühkastration ausging, oder? Aber selbst wenn die Frist mit 5 Wochen zu kurz war, die OP ist jetzt 12 Wochen her. Abzüglich ca. 5 Wochen Trächtigkeit wäre Zeugung 7 Wochen nach der OP. Kann das sein...? Ich habe bisher nur mitbekommen, dass es bzgl. Dauer der Kastrationsfrist verschiedene Meinungen gibt.
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| Ich würde vermuten, dasa das alles passt und deine Dame einfach Hormone hat ![]()
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| Danke euch für die Antworten! Meint ihr, ich sollte den Tunnel ab der Ecke zuschütten? Also damit ich zumindest reinschauen kann. Da er momentan um die Ecke führt, habe ich keine Ahnung, ob sich ein Nest darin befindet. Wahrscheinlich würde sie ihn wieder aufbuddeln, d. h. man müsste Bretter oder Draht als Schutz anbringen ![]()
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| Wenn du nicht sicher weißt, ob da Jungtiere drin sind oder nicht - und sicher wissen ist nicht "kann eigentlich nicht sein"!!! - lass die Finger vom Tunnel. Warte mindestens 4 Wochen ab, sollten Jungtiere da sein, kommen sie dann raus.
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| Sorry, irgendwie habe ich mich da ganz komisch ausgedrückt. Natürlich schütte ich den Tunnel nicht zu, wenn ich nicht weiß, ob weiter hinten ein Nest ist! Inzwischen haben die beiden noch einen Einstieg von oben frei gegraben, und zwar genau in der Ecke. So kann ich täglich mein Handy reinhalten und ein Foto vom Tunnel machen. Ich hatte einfach Bedenken, weil der Tunnel so lang ist. Ihr hattet ja gesagt, man sollte im Notfall dran kommen, falls sie sich darin verschanzt. Deswegen hatte ich überlegt, ihn ein Stück weit zuzuschütten. Es ist wie gesagt definitiv kein Nest drin. Oder ist es okay, ihn notfalls von oben aufzugraben? ![]()
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| Super, dass es nur die Frühlingsgefühle waren. Bei mir hat heute auch eine kastrierte Dame ein Nest gebaut. ![]() Mit Außenhaltung kenne ich mich leider gar nicht aus.
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