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Zwei Damen vergesellschaftenHallo zusammen, leider ist von unseren beiden Kaninchen das Böckchen verschwunden ☹️ Er muss unbemerkt aus dem (eigentlich gesicherten) Gartenfreilauf entwischt sein bzw. - da keine Löcher etc. zu sehen waren - wurde evtl. auch das Törchen geöffnet. Wir vermuten, dass er sich danach erschreckt hat und weiter gelaufen ist, als er wollte, da er nicht wieder aufgetaucht ist. Das ist jetzt vier Tage her. Seine Partnerin trauert jetzt natürlich. Weil in der Nachbarschaft kürzlich ebenfalls ein Weibchen alleinstehend geworden ist, hatten ihre Leute und wir jetzt die Idee, sie zusammenzubringen. Ich weiß, dass man idealerweise ein kastriertes Männchen findet, meine Frage ist daher, wie die Chancen stehen, dass sich auch zwei Mädels verstehen. Bei dem anderen Kaninchen leben auch noch zwei Meerschweinchen. Unsere käme dort in die Gruppe dazu. Was meint ihr? Kann man das versuchen oder ist es unwahrscheinlich, dass die Vergesellschaftung klappt? Danke! Geändert von Azalee (12.05.2021 um 11:14 Uhr).
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| Danke. Ja, das habe ich schon gelesen, aber wie neutral muss es sein? Sowohl bei den Nachbarn als auch bei uns dürfen die Kaninchen zumindest einige Zeit am Tag in den kompletten Garten. Beide sind ja dann damit nicht mehr neutral... Und wenn es mehrere Tage, also auch über Nacht dauert, müsste es ja auch etwas abgesicherte sein, also nicht einfach nur ein Freigehege auf einem dritten Grundstück, von dem wir uns für ein paar Stunden etwas Fläche ausleihen könnten. Hm... Sie wäre dort ganz prima aufgehoben, es wäre wirklich toll, wenn die beiden sich verstehen würden.
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| Ich bespreche es mal, vielleicht finden wir so eine Möglichkeit. Ich kenne die genauen Maße nicht, aber der Platz dort ist reichlich. Eine Art Gartenhaus als Innenbereich mit angeschlossenem Dauerfreilauf draußen plus Gartenzeit.
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| Wenn wir kein neutrales Gebiet für die durchgehende Unterbringung finden, käme vermutlich nur die Methode 2b in Frage? https://www.kaninchenwiese.de/soziales/zusammenfuehrung/ Eine neutrale Wiese hätten wir, etliche Meter Gehegezaun auch.
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| Ja, schon klar. WENN sie dort über Nacht bleiben, muss er sicher sein. Aber wenn wir einen solchen Ort nicht finden/kreieren können, dann würden wir nach der im Link beschriebenem Variante 2b vorgehen, also tagsüber zusammensetzen und für die Nacht jeder ins eigene Revier. Das wäre weniger ideal, völlig klar, und würde länger dauern, dürfte aber der bessere Weg sein, als sie direkt oder zu früh in das Revier der fremden Kaninchendame zu setzen... Was wir wohl bereitstellen könnten, wären recht kleine, sichere Räume: z.B. eine kleine Waschküche (ca. 7qm) oder ein kleines Gartenhäuschen (ca. 5qm). Aber das wäre zu wenig Platz, oder?
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| Ein Garant für das Scheitern der VG Zitat:
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| Okay, dann liegt "Kaninchenwiese" an dieser Stelle wohl falsch mit der Einschätzung? Dann schlage ich mal die Waschküche vor... Übrigens ist das andere Weibchen kastriert. Könnte das von Vorteil sein oder ist das bei zwei Mädels egal?
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| Das könnte durchaus sehr von Vorteil sein. Ganz ehrlich, pack sie in der Waschküche zusammen und guck was passiert. Jagen und Fellflug ist normal. Und am Ende ist es wahrscheinlich halb so schlimm und du machst dir umsonst so einen Kopf ![]() Weißt du, wie ich vergesellschafte? Tür auf, Tier rein, Tür zu. Fertig. Den Rest machen die unter sich aus, da brauchen die mich nicht dazu. Wenn das neue Tier dann ein paar Tage laufen muss oder alleine in der Ecke sitzt, darf man nicht menschlich-weich-mitleidig sein. Das gibt sich dann schon. Solange keiner aufgeschlitzt wird oder wirklich GAR NICHTS mehr fressen darf, muss man auch nicht eingreifen.
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| Danke! Ja, wenn man das noch nicht gemacht hat, macht man sich wahrscheinlich zu viele Gedanken Es ist halt schon schwer genug, die Kleine abzugeben, da möchten wir natürlich, dass alles gut klappt, aber insgesamt wäre es die beste Lösung. Dass die Kastration das ganze positiv beeinflussen könnte, wäre ja prima. Das hatte damals gesundheitliche Gründe (Gebärmutterentzündung oder so). Vom Alter her sollte es auch gehen (unsere 1,5 und das andere Mädel 3 Jahre alt).
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| So, kleiner Zwischenstand: Wir haben die beiden vor ca 2 Stunden zusammengesetzt in unsere kaninchensicher umgebaute Waschküche. Nach allem, was ich gelesen hatte, hatte ich Mord und Totschlag erwartet. Stattdessen haben sie sich beschnuppert, jeder einmal kurz geklopft, dann ist unsere Häsin ein paar mal auf die andere drauf gesprungen, was diese offenbar nicht weiter gestört hatte. Dann noch ein paar Runden umeinander geflitzt. Das wäre eigentlich. Vielleicht liegt es wirklich an ihrer Kastration, aber es schien sofort klar zu sein, wie die Rangordnung aussehen würde. Seither erkunden sie den Raum, unser Kaninchen wirkt schon sehr entspannt, legt sich z.b. flach hin und so weiter, das andere wirkt noch ein wenig vorsichtiger. Aber auch sie putzt sich beispielsweise schon. Also, wenn es das gewesen war, dann war das eine super einfache Vergesellschaftung. Trotzdem werden die beiden die nächsten Tage gemeinsam in der Waschküche wohnen und dann voraussichtlich am Sonntag gemeinsam ins Revier des anderen Kaninchens ziehen. Vielen Dank für eure Unterstützung
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| Hach, das ist so süß. Sie liegen seit Stunden eng beieinander in ihrer neuen (= neutralen) Kartonhöhle und - ja, was machen sie eigentlich? Ich schätze, sie tauschen wichtigen Mädelskram aus: Lieblingsfutter, Fellpflege und so Zeug. Das andere Kaninchen ist ein Löwenkopf, die Haarpracht ist für unsere ja total neu ![]() Ich bin echt froh, dass es so gut klappt und unser Kaninchen allem Anschein nach eine neue Freundin gefunden hat, die sie sicherlich auch in ihrem eigenen Reviert dann gut akzeptieren wird.
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| Ja auf jeden Fall. Ihre Leute sind das Wochende sowieso weg, da passt das ganz gut. Für Sonntag ist der Umzug geplant.
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