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Dauerkrankes Kaninchen, Ursache wird nicht gefunden auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Ela1988
Ninchen
 
Registriert seit: 05.08.2019
Beiträge: 18
Ela1988 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.04.2021, 13:10

Dauerkrankes Kaninchen, Ursache wird nicht gefunden


Hallo liebe Forenmitglieder!
Da ich leider mit meinem Kaninchen Emil nicht weiter weiß, möchte ich dieses Forum nutzen, um eventuell Hilfe von denjenigen zu bekommen, die ähnliche oder gleich Probleme haben/hatten.
Ich habe zwei Kaninchen, Emil (männlich kastriert, 6 Jahre, Russenzwerg) und Elaine (weiblich kastriert ca. 7-8 Jahre, Holländer) aus dem Tierschutz. Beide leben auf ca. 20 qm in meinem Wohnzimmer und dürfen ab Frühjahr auch den angrenzenden Balkon nutzen. Ich ernähre rein mit Frischfutter, im Sommer Wiese und Äste und im Winter Kohl, Salate, Blättriges, Kräuter etc. Zusätzlich bekommen sie Heu zur freien Verfügung.
Elaine ist chronische Schnupferin, lebt aber schon seit vielen Jahren sehr gut mit ihrer Krankheit und hat auch sonst nie irgendwelche Probleme.
Anders sieht es leider bei Emil aus. Emil ist EC positiv und bekommt täglich Vitamin B, Panacur und Vasotop (Herzmedikament). Er hat schon seit mehreren Jahren immer wieder Probleme mit der Verdauung, leidet oft an Bauchschmerzen, Übelkeit.
Wie äußert sich das?
Emil geht es von einer Sekunde auf die andere schlecht, er drückt seinen Bauch durch, hat sichtbar Schmerzen, frisst nicht mehr, fühlt sich unwohl, liegt viel, trinkt auffallend viel.
--> Es ist immer das gleiche Bild. Am Anfang traten diese Probleme gelegentlich auf, dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen, mittlerweile alle paar Tage!
Wenn ich es rechtzeitig bemerkt habe, dass es ihm schlecht geht (ich habe eine Kamera im Wohnzimmer und kann die beiden ständig beobachten), konnten wir Emil meist mit Schmerzmittel, Dimeticon und Emeprid schnell helfen. Diese darf ich nach Rücksprache mit dem Tierarzt eigenständig geben. Oft jedoch haben die Mittel im fortgeschrittenen Zustand nicht mehr angeschlagen und ich bin zum Tierarzt.
Ich bin bei einem sehr kaninchenerfahrenen Tierarzt in Köln Rondorf. Dieser hat Emil schon oft das Leben gerettet. Schon mehrfach musste ich ihn aufgrund des schlechten Zustands und Untertemperatur dalassen und man hat ihn wieder aufgepäppelt. Röntgenbilder zeigten immer dasselbe Bild: Aufgasungen, Vermutung, dass etwas "quer sitzt" (hat sich nie bewahrheitet).
Wir haben Emil schon zigmal auf den Kopf gestellt und dabei immer wieder neue Probleme feststellen müssen. Leider bekommen wir seine Probleme aber nicht in den Griff und ich bin mittlerweile einfach nur noch verzweifelt, weil wir die Ursache nicht finden.
Was ist gut?
- Emil hat grundsätzlich keine Zahnprobleme und auch keine schlechten oder auffallenden Nierenwerte. --> beides können ja oft Ursachen sein
Was ist schlecht?
- Matschkot/ständig verklebter Popo in den Wintermonaten (konnten wir beheben, das kleine Stück Möhre als Leckerchen war ausschlaggebend, seit ich das nicht mehr gebe, hat Emil keinen Matschkot mehr)
- zu viele Hefen im Kot (mehrmals Kotprobe eingereicht, Hefen haben wir grundsätzlich immer zu viele, wir haben einmal mit Nystatin behandelt, das hat kurzzeitig geholfen, wir füttern seit Ende 2020 so gut es geht zuckerarm/frei, keine Möhre/Wurzelgemüse, keine zuckerhaltigen Leckerchen, kein Obst)
- Vermutung, dass die Haare/das Fell ihm Probleme bereiten, Emil ist das ganze Jahr über gefühlt im Fellwechsel, hat eine sehr feine Haarstruktur. Wenn es besonders schlimm ist, gebe ich Rodicare Hairball
- schlechte Leberwerte (erstmals im Frühjahr 2020 über eine Blutabnahme festgestellt, Behandlung mit Hepar comp. PlantaVet über mehrere Wochen, zuletzt aufgrund wiederkehrender Bauchprobleme nochmals Blutabnahme im Februar 2021, Leberwert deutlich schlechter als in 2020, zudem ein extrem hoher Entzündungswert --> Behandlung mit Hepar comp. PlantaVet, Mariendistelsamen, und Baytril über ca. 7 Wochen, am Anfang noch zusätzlich mit Novamin, Emeprid und Dimecticon weil es Emil so schlecht ging, dazwischen immer wieder Blutabnahmen, Leberwert nach 7 Wochen wieder normal, Entzündungswert wurde besser, stagnierte aber nach 7 Wochen so dass wir das Baytril absetzten. 2 Wochen ging es ihm super! Jetzt letzten Samstag und auch gestern wieder alles auf Anfang:
Ganz plötzlich und ohne Vorwarnung (egal zu welcher Tageszeit) geht es ihm wieder schlecht, er rennt zum Trinknapf, trinkt, legt sich hin, drückt den Bauch durch, frisst nicht mehr (Leckerchentest ist hier super). Ich gebe dann Novamin, Emeprid, Dimeticon und nach spätestens 1,5 Stunden ist er wieder der Alte. Vorausgesetzt ich bemerke es direkt!
Nach den letzten Wochen, die Emil und mich viel Zeit, Nerven, Stress (insbesondere die Blutabnahmen! und die Medikamenteneingabe) und Tränen gekostet haben, war ich 2 Wochen happy und dachte die Leber und der Entzündungswert waren des Rätsels Lösung, weshalb es ihm immer wieder schlecht ging. Aber das stelle ich jetzt alles wieder in Frage.
Hat jemand ähnliche Probleme oder weiß was ich noch tun kann?
Woher kommen diese plötzlichen Schmerzen/dieses plötzliche Unwohlsein? Es ist schon fast wie eine Art Kolik.
Kann es sein, dass der Entzündungswert in den gut 2 Wochen wieder so dramatisch gestiegen ist?
Wenn er unter Schmerzmittel steht (Emil hat 2,3 kg und bekomt 0,35 ml Novaminsulfon, im akuten Fall alle 6-8 Stunden) geht es ihm super!
Kann man das Schmerzmittel dauerhaft und vorbeugend geben?
Warum frage ich das: Ich habe immer panische Angst, ihn alleine zu lassen weil es ihm ja plötzlich schlecht gehen könnte. Zigmal schon bin ich von der Arbeit wieder heim gefahren weil ich über die Kamera gesehen habe, dass es ihm schlecht geht. Kein Chef der Welt hat da dauerhaft Verständnis für. Nachts stelle ich mir den Wecker, um zwischendurch nach ihm zu sehen. Denn wenn ich 8 Stunden schlafe und bemerke erst am nächsten Morgen, dass etwas war, muss ich meist zum Tierarzt, weil der Zustand schon wieder kritisch ist. Das macht mich fertig.
Ich hoffe, dass mir jemand von euch helfen kann!
Vielen dank und LG
Emil, Elaine und Ela



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.09.2019
Beiträge: 716
Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.04.2021, 19:41

Ohje da traut man sich kaum ran. Hast ja schon fast alles durch..
Erstmal, bist nicht allein. Ich kenn das gut. Das ganze drum und dran auch was Arbeit betrifft. Hab einige minus Stunden gesammelt dadurch.

Ich hatte 2 Kaninchen denen es auch mehrmals im Monat schlecht ging und Futter verweigert wurde. Auch den verklebten po gab es regelmäßig. Innerhalb von, vielleicht na stunde bemerkt, halfen die 'erste Hilfe' Maßnahmen die man sich mit der zeit so zurecht legt gut. Danach war es immer der notdienst.
Leider habe ich hier nur bedingt Zugriff auf gute Tierärzte, vorallem wenn man die halt am meisten brauch - im notdienst.
Ich hab beide Tiere letztendlich verloren, zuletzt wurde mir eine Kontrastmittel Studie nahe gelegt.
Also das Tier wird stationär aufgenomme und gepäppelt (nehm ich an) und in kurzen Intervallen Aufnahmen gemacht. Um zu schauen ob es an einer bestimmten Stelle anfängt zu haken.
Dazu bin ich leider nicht mehr gekommen, aber vielleicht ist das was was du mit deinem Tierarzt besprechen kannst?

Im Nachhinein habe ich den Blinddarm in Verdacht. Aber das ist die Meinung eines Laien und ich konnte dem wie gesagt nicht mehr auf den Grund gehen.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.04.2021, 20:31

Setz Deinen Post bitte mal bei FB in diese Gruppe:
https://www.facebook.com/groups/2308206639445796/


Dort kriegst Du kompetente Antwort und neu 2. und evtl. 3. Meinung.




Benutzerbild von Ela1988
Ninchen
 
Registriert seit: 05.08.2019
Beiträge: 18
Ela1988 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 08:22

Vielen Dank für eure Rückmeldungen!
Das Thema Kontrastmittel hatten wir bereits schon mehrfach...immer dann wenn der Verdacht bestand, dass etwas quer sitzen könnte. Dann wurde nach dem ersten Röntgen das Kontrastmittel eingegeben, Emil ist beim Tierarzt geblieben und einige Zeit später wurde erneut geröngt, um zu schauen, ob das Kontrastmittel durch geht oder unterwegs hängen bleibt, weil eine Verstopfung und im schlimmsten Fall ein Darmverschluss vorliegt. War aber zum Glück nie der Fall, das Kontrastmittel ist jedes Mal (wir haben das über mehrere Jahre sicher 3-5 Mal gemacht) weitergerutscht.
Sehr traurig, dass du beide Kaninchen verloren hast :-(
Ich hatte gestern Abend ein Telefonat mit meinem Tierarzt. Wir starten am Dienstag einen letzten Versuch und machen ein Ultraschall. Das ist tatsächlich das Einzigste, was wir noch nicht gemacht haben. Aufgrund des hohen Entzündungswertes, den Emil vor vielen Wochen hatte, möchten wir ausschließen, dass ein versteckter Abzess der Auslöser ist. Und beim Ultraschall können wir dann gleich einen Blick auf die Organe werfen.
Sollte nichts bei der Untersuchung herauskommen bin ich nur leider genauso schlau wie vorher.
@marinahexe: danke für deinen Tipp, leider bin ich nicht bei Facebook und kann der Gruppe daher nicht beitreten.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 09:05

Zitat:
@marinahexe: danke für deinen Tipp, leider bin ich nicht bei Facebook und kann der Gruppe daher nicht beitreten.

Hast Du auch nicht die Möglichkeit, über ein Familienmitglied oder eine Freundin in die Gruppe zu gehen?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.09.2019
Beiträge: 716
Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 10:49

Ist für "weichteile" ein CT nicht genauer als ein Ultraschall? Ihr müsst ja eh das ganze Tier untersuchen weil es keine Anhaltspunkte gibt oder?

Ist das die Facebook Gruppe mit dieser versierten Kaninchen Tierärztin?



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Benutzerbild von Arren
Kaninchen
 
Registriert seit: 04.06.2018
Beiträge: 2.464
Arren befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 12:00

So eine spontane Eingebung: wurde je auf Kokzidien behandelt?
Die können ja auch auf die Leber gehen und sind im Kot nicht immer nachweisbar.
Sonst ein erweitertes Kotprofil, um Bakterien mit abzudecken?



__________________



Im Herzen nah
Neya, Zeki, Aki, Eva, Alfi, Susi & Abby



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.09.2020
Beiträge: 96
RieseUndZwerg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 12:51

Hat du dir denn Thread "was könnte mein Kaninchen haben" bin GlitterPearl schon mal durchgelesen? Einen dich die Symptome ihres Kaninchens Gizmo an dein Tier?




Benutzerbild von Ela1988
Ninchen
 
Registriert seit: 05.08.2019
Beiträge: 18
Ela1988 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 14:52

Vielen Dank erneut für eure Antworten!

Ein CT geht nur unter Narkose oder? Das will ich Emil nach den letzten Wochen auf keinen Fall zumuten. Er ist super stressanfällig und ein Tierarztbesuch ist so schon die reinste Tortur...die Tatsache, dass er EC positiv ist und Herzprobleme hat, macht eine Narkose nicht einfacher.

Kokzidien hatten wir bisher noch keine, ich habe schon gefühlt 100 Mal eine Kotprobe (auch über mehrere Tage) eingereicht. Bisher hatten wir immer "nur" Hefen und auch mal Würmer. Aber wenn ich Dienstag eh schon mal da bin kann ich auch eine Kotprobe über 3 Tage mitnehmen, die letzte ist von Anfang 2021.

Den Beitrag von GlitterPearl habe ich mir durchgelesen. Schon ziemlich viele Parallelen zwischen Gismo und Emil, wobei bei Gismo denke ich das Zahnproblem entscheidend ist. Emil kaut ganz normal, schmatzt nicht und ist generell ein richtiges Nagetier...vor ihm ist nichts sicher. Er zerkleinert jeden Ast und Holz liebt er anzunagen. Er hat so ein Puppenbett von Ikea, das bricht irgendwann zusammen, weil er das ganze Holz auseinander pflückt...ich glaube wenn er Zahnprobleme hätte, würde er nicht alles so dermaßen annagen oder??

Würdet ihr sonst noch etwas untersuchen lassen am Dienstag?
Macht eine erneute Blutabnahme Sinn? Ich finde es furchtbar ihm das wieder anzutun aber ich habe Angst, dass der Entzündungswert wieder schlecht ist...




Benutzerbild von Ela1988
Ninchen
 
Registriert seit: 05.08.2019
Beiträge: 18
Ela1988 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 14:55

Ich gebe ihm aktuell zweimal täglich Novaminsulfon, damit geht es ihm gut und er frisst ganz normal. Hat jemand Erfahrung mit einer dauerhaften Einnahme? Ich habe diese Frage auch meinem Tierarzt gestern am Telefon gestellt, grundsätzlich ist das wohl möglich. Aber wir wollen halt den Dienstag erstmal abwarten.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.09.2019
Beiträge: 716
Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 15:29

Glaube arren wollte auf Leber kokzidose aus?
Darauf wäre dein Tierarzt aber wohl auch schon gekommen oder, wenn du sagst er ist sehr Kaninchen erfahren. Sollte beim Ultraschall aber dann auch sichtbar sein.
Wie lange geht das mit ihm denn schon so?

Ob für ct auch eine gas oder sogar keine Narkose reicht weiß ich nicht.

Wenn er Schmerzen hat braucht er täglich Schmerzmittel, eine andre Wahl hast Du ja dann gar nicht oder? Meine gehört zu haben Novalgin geht auf den Kreislauf, vielleicht gibt's wirksame Alternativen.




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 15:36

Es gibt Wach-CTs, ebenso reicht meistens eine kurze Gasnarkose für die nicht-wach-cts. Man kann halt das komplette Tier durchleuchten und das Schicht für Schicht. Braucht aber Wissen zum Auswerten.

Zitat:
Zitat von Jean-Claude Van Hase Beitrag anzeigen
Ist das die Facebook Gruppe mit dieser versierten Kaninchen Tierärztin?
Jap, von Frau Ruf.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.04.2021, 16:18

Zitat:
Kokzidien hatten wir bisher noch keine, ich habe schon gefühlt 100 Mal eine Kotprobe (auch über mehrere Tage) eingereicht. Bisher hatten wir immer "nur" Hefen und auch mal Würmer. Aber wenn ich Dienstag eh schon mal da bin kann ich auch eine Kotprobe über 3 Tage mitnehmen, die letzte ist von Anfang 2021.

Wurden die Proben in der Praxis untersucht oder in ein Labor geschickt? Große Kotprobe würde Sinn machen, da wird auch auf Coli-Bakterien usw. getestet.




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Ninchen
 
Registriert seit: 05.08.2019
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Ela1988 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2021, 09:56

Hallo zusammen,

Emil hat diese Probleme schon seit mehreren Jahren, zu Beginn immer in großen Abständen, so 2 mal jährlich, dann wurde es immer regelmäßiger, mittlerweile ist es alle paar Tage.
Die Kotproben wurden immer ins Labor geschickt, wenn wir über mehrere Tage gesammelt haben. Eine einfache Kotprobe hat der Tierarzt auch in der Praxis direkt machen können.

Leider musste ich Emil eben zum Tierarzt bringen. Ich gebe seit knapp einer Woche 2 mal täglich Novamin, dennoch heute morgen das altbekannte Problem. Bauch durchdrücken, Futter verweigern, trinken. Trotz Schmerzmittel am Abend vorher. Habe dann wieder das volle Programm gegeben, also zusätzlich Dimeticon und Emeprid und wieder Novamin aber die Medikamente haben dieses Mal nicht angeschlagen. Nach 2 Stunden habe ich ihn dann zum Tierarzt gebracht. Dort ist er jetzt geblieben, wird stabilisiert (das Schmerzmittel spritzen wirkt ja besser als eine orale Eingabe) und wenn es heute besser geht versucht der Tierarzt heute schon ein Ultraschall zu machen.

Heute morgen war ich echt verzweifelt. Sonst haben ihm die Medikamente ja meist schnell geholfen. Die Nacht über war er ganz normal, ich konnte über meine Kamera zurückspulen und dann kann man immer super erkennen, ab wann es ihm schlecht ging. Das ging wirklich erst los, als ich dann um halb sieben aufgestanden bin.

Ziemlich frustrierend wenn man selbst nichts mehr tun kann. Mir geht das dann immer ganz schnell auf den Magen und ich habe auch Bauchweh vor lauter Stress. Wie mein Emil.
Corona sei Dank habe ich aktuell Home Office, sonst hätte ich noch ein Problem mehr.
Ich hoffe, es geht ihm heute besser und wir können das Ultraschall machen. Ich weiß langsam echt nicht mehr, was ich noch tun soll.




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Ninchen
 
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Ela1988 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2021, 10:02

Was ich bisher vergessen habe zu schreiben. Emil hat grundsätzlich immer Bauchgrummeln. Egal ob er gerade gefressen hat oder nicht. Es rumort immer in ihm drin. Es rumort aber auch, wenn es ihm gut geht.

Ich bin mir sicher, dass er diese Probleme nicht hat, weil er was am Futter nicht verträgt. Da er ja über das ganze Jahr diese Probleme hat, kann ich das ausschließen. Seit einigen Wochen bekommt er wieder ausschließlich Wiese und nichts mehr von dem, was er im Winter bekommt. Er hat also Probleme egal ob es die Winterfütterung oder die Wiesenfütterung ist.




Kaninchenfreund
 
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Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2021, 11:57

Ich drück euch die Daumen. Kann das alles sooo gut nachempfinden -.-
Mein Bauchweh Kaninchen hatte damals auch ständig Bauch grummeln. Hatte deswegen sogar mal nen Post gemacht. Auch wenn es ihr gut ging. Man konnte sie quer durch die Wohnung hören.

Irgendwann hörte das aber tatsächlich auf! Möglich dass das durch längere gabe von bene bac kam. Das Bauch weh hat sich verbessert aber war nie ganz weg. Dann hab ich sie kastrieren lassen weil ich dachte vielleicht kommen die Schmerzen daher, aber das hatte damit nichts zu tun.

Wird Emil geröngt? Wenn ja kannst du das Bild mal posten?
Ich konnte damals die einzelnen gas blasen wie Murmeln in ihrem Bauch fühlen und weiter massieren während des päppelns...




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Ninchen
 
Registriert seit: 05.08.2019
Beiträge: 18
Ela1988 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2021, 12:28

Die letzte Gabe von Bene Bac liegt schon fast 3 Monate zurück und er hat das auch nicht so viele Tage bekommen.
Ja mein Tierarzt meinte heute morgen dass sie röntgen wollen.
Lasst ihr euch die Bilder immer geben? Wir schauen diese immer nur gemeinsam in der Praxis an aber ich muss ehrlich sagen, dass ich da nie so wirklich was erkenne...deswegen lasse ich mir auch nie Bilder mitgeben




Kaninchenfreund
 
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Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2021, 12:35

Meinte damit dass bene bac geholfen hat gegen das grummeln (hefen waren keine da)

Ich lass sie mir nicht immer geben aber wenn ich Tiere weiter vermittel zb schon. Oder eben in solchen unklaren Fällen.
Aufgasungen erkennt man eigentlich recht gut. Einfach drauf ansprechen die bekommst du dann per Email.



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Ninchen
 
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Beiträge: 18
Ela1988 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2021, 14:38

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Hast Du auch nicht die Möglichkeit, über ein Familienmitglied oder eine Freundin in die Gruppe zu gehen?
Ich habe mich eben bei Facebook angemeldet und warte aktuell darauf, dass ich der Gruppe beitreten kann.



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Ninchen
 
Registriert seit: 25.04.2021
Beiträge: 2
Sister befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2021, 14:52

Wurde denn auch mal der Kopf geröntgt? Zahnprobleme sieht man erst durch Röntgen, alles andere, dass er frißt, wäre noch kein Merkmal, dass er keine Probleme hat. Durch Backenzahnprobleme kann nämlich sein,dass er sein Futter nicht richtig zermahlt/kaut und dadurch können dann immer wieder Verdauungsprobleme auftreten.

Als Schmerzmittel würde ich auch mal Meloxicam in Betracht ziehen, dass ist in Dauermedikation besser verträglich, hält auch etwas länger vor als als Metamizol.



 
 
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