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Alltag mit KaninchenHallo alle zusammen! Hier könnt ihr alle mal reinschreiben wie das Leben mit Kaninchen euren Alltag beeinträchtigt. Ich lese sehr viel auf Kaninchenwiese.de und kenne mich deshalb eigentlich sehr gut mit Kaninchen aus. Das einzige worüber ich leider nicht so viel weiß sind Medikamente für Kaninchen, ich bin ja aber auch erst 13. In meinem Umfeld und in meiner Klassenstufe gelte ich als " Kaninchenexperte" da sich leider in meinem Umfeld fast niemand mit Kaninchen auskennt , leider auch die die selbst welche haben. Natürlich weiß auch ich nicht alles über Kaninchen, aber für mein Alter eigentlich recht viel. Mein größtes Interesse sind eben meine Kaninchen und ich möchte das es ihnen bei mir gut geht. Ich muss jeden Tag bei meinen Kaninchen die Toiletten auslehren und alle zwei Tage das Komplette Gehege sauber machen. Ein oder zwei mal in der Woche gehen wir einen großen Korb voll Gemüse und Grünzeug holen. Außerdem müssen wir ungefähr alle 7 Wochen mit irgendeinem Kaninchen zum Tierarzt. Alle zwei Wochen werden die Kaninchen bei mir gewogen und die Krallen kontrolliert und dann gegebenenfalls geschnitten. Täglich beobachte ich meine Kaninchen und schaue ob sie Auffälligkeiten zeigen. Außerdem übe ich fast Täglich mit ihnen Kunststücke wie Männchen, Turn usw. Natürlich werden sie nicht gezwungen die Kunsstücke zu machen.Schnucki und Benni haben manchmal Lust, Nala hat eigentlich fast nie Lust und Milly hat eigentlich immer Lust. Kaninchen können teuer sein und nehmen viel Zeit und Platz in Anspruch deshalb sollt man sich gut überlegen ob man ihren Bedürfnissen gerecht werden kann und sich welche anschafft. Aber ich liebe meine Kaninchen und könnte mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Wie geht es euch so mit euren Nins? Ich freue mich auf eure Antworten. Viele Liebe Grüße Myrabbit
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| Hi, ich selbst habe eigentlich gar keine Kaninchen - die gehören meinen Kindern. Da die noch recht jung sind (die beiden Älteren, denen die Kaninchen "gehören", sind im Grundschulalter, die Kleine darf noch kein Tier haben), war abzusehen, dass vieles letzten Endes an mir wird hängen bleiben. Daher war klar, dass es nur ein Haustier geben kann, mit dem auch ich zu 100+X% happy bin. Kaninchen waren perfekt. Da ging es natürlich auch um "Süßheitsfaktor", aber auch um sehr viele ganz rationale Überlegungen, bis hin zu dem Vorteil, dass man sie ganzjähhrig draußen halten kann (ich will eigentlich keine Tiere im Haus, zumal meine Frau eine leichte Tierhaarallergie hat). Die Kaninchen sind sehr schnell Teil unseres Lebens geworden. Zwar ziehen sie den größten Teil des Tages ihr eigenes Ding im Garten durch (und das ist auch gut so), aber irgendwie gehören sie doch dazu. Mein erster Gang morgens (noch vor dem zur Kaffeemaschine!) ist der zum Fenster, um zu schauen, ob sie an ihrem Lieblingsplatz sitzen. Dabei finde ich, dass sie schon ein bisschen Arbeit machen. Man kann gar nicht oft genug sagen , dass Kaninchen keine pflegeleichten und "billigen" Tiere sind, sondern durchaus anspruchsvoll - wenn man es richtig machen will. GRüße S. PS: Dieses nicht ausrottbare Missverständnis, wonach Kaninchen leicht und billig zu pflegen sind und schon von kleinen Kindern selbstständig gehalten werden können, hat viel Tierleid verursacht (und veruracht es noch immer). Ich habe mir darum angewöhnt, wann immer Besuch da ist und die Kaninchen toll findet, zu betonen, wie viel Arbeit es ist, wie empfindlich Kaninchen in mancher Hinsicht sind, welche Ansprüche sie stellen, wie hoch die Tierarztkosten sind - und wie alt Kaninchen werden können. Letzteres ist für manche, die in ihrer eigenen Kindheit X Einzelkaninchen nacheinander "verbraucht" haben, ein echter Schocker.
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| Zitat:
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__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Zitat:
Wobei wenn ich Vergleiche machen sie natürlich weniger Arbeit als mein Hund. Einfach schon weil Kaninchen mich eigentlich gar nicht brauchen. Zumindest so lange sie gesund sind. Ich finde es immer gut wenn es den Eltern bewusst ist, dass das Tier der Kinder letztendlich ihr Tier ist. Und dass dieses natürlich nicht im Dreck leben kann nur weil das kleine grad eine trotzphase hat und keine lust zum misten hat. Was ich ja schön finde sind meine Nachbarn mit Kindern. Die brennen richtig drauf das ich wieder Kaninchen habe. Die Nachbarn profitieren von meinen Haustieren und brauchen dann erstmal selbst keine ![]() Und ich freue mich über die urlaubsbetreuung.
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| Tut mir leid das ich erst jetzt antworte. :-( Klar, für mich sind die Kaninchen auch mehr Freude als Arbeit und ich würde sie für nichts auf der Welt eintauschen, aber sie machen auch, zumindest wenn man sie artgerecht hält und sie nicht in ihrem kleinen Käfig/Stall in ihrem eigenen Dreck sitzen lässt, Arbeit. Wenn ich denke wie viele Stunden mein Papa und ich mit dem Bau des neuen Kaninchenstalls gebraucht haben... Und jetzt kommt auch noch ein ausbruchsicheres, ca. 100 qm Außengehege dazu in das sie von Früh morgens bis spät Abends rein dürfen- auch ohne Aufsicht, dazu. Das wird auch noch ein paar Stunden dauern bis der Zaun steht. Allein der Beton der Pfosten muss ja 24 h trocknen. Bis dahin müssen sie sich halt mit dem kleinen ( 10 qm ) Auslauf zufrieden geben. Auch das Ausmisten beansprucht ( zumindest bei uns ) viel Zeit . Denn leider ist es unseren Mädels auch total egal wo die Toiletten-Ecken sind. LG Myrabbit Geändert von Myrabbit (15.04.2021 um 14:31 Uhr).
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Mein Thomas![]() Geändert von Parteigenosse (03.05.2021 um 19:51 Uhr).
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| Meine Kaninchen machen mir nicht so viel Arbeit. Aber es kann schon sein, dass ich mal ein kleines Pfützchen wegmachen muss. Freie Wohnungshaltung und dass sie ihr Revier mit etwas Urin markieren ist normal. Sonst machen sie in ihre Wanne. Grün besorgen, sauber machen alles kein Ding. Was wirklich schwer war, sie daran zu gewöhnen, frei zu hoppeln und Angst und Aggressionen abzulegen. Keine Kuscheltiere, aber zutrauliche, ausgeglichene und vor allem glückliche Ninchens. Jetzt kommen sie von selbst an. Ich lege mich zu ihnen und sie kommen angehoppelt. Meine Freunde nennen mich zum Spaß Kaninchenflüsterin, das bin ich natürlich nicht ![]() Ich mache auch nicht alles richtig. Aber ich liebe es so sehr, wenn sie mir etwas zurück geben nachdem sie es vorher nicht gut hatten und teilweise extrem heftige Verhaltensweisen aufgezeigt hatten. Es ist schon Arbeit, ich mache es aber gerne. Die Fellnasen entlohnen alles! :-)
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