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| Hm, stimmt schon. Zumal die Abstände zwischen den Behandlungen bisher immer kürzer wurden. Jetzt ist es zwar endlich mal richtig gemacht, aber ewig hält das ja leider auch nicht. Wie lange würdest du dann mit dem ziehen warten? Ich weiß ja nicht ob noch eine Narkose in kurzer Zeit so gut wäre. Und wenn es gemacht würde, könnte sie dann normalerweise auch direkt wieder fressen oder dauert das vielleicht ein paar Tage und ich müsste sie zufüttern?
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| Bei der Diagnose und Prognose würde ich den Zahn so schnell wie möglich ziehen, bevor ein Abszess entsteht. Die aktuelle AB Gabe und Heilung des Loches sollte man natürlich abwarten. Ja, es kann schon sein, dass er nach der OP etwas braucht, um wieder ordentlich zu fressen. Ist ja ein neues Mundgefühl , aber das sollte kein Argument dagegen sein. Eine Abszessbehandlung ist defintiv das größere und langwierigere Übel.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Allerdings muss man auch dazu erwähnen, dass der Gegenzahn aus dem Oberkiefer dann gar nicht mehr abgenutzt wird und seinerseits dann immer weiter wächst und der nächste Zahn wäre der in Vollnarkose regelmäßig geschliffen werden muss. Also, wenn dann würde ich beide ziehen lassen um dauerhaft Ruhe zu haben
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| @ Polly8: Das ist nicht zwangsläufig so. Es gibt auch Fälle, wo die Nachbarzähne den Gegenspieler ausreichend abnutzen. Das kommt vor allem auf den Stand der Zähne zueinander an (Stellung des Unterkiefers zum Oberkiefer), und schlimmstenfalls provoziert man durch das voreilige Ziehen des Gegenspielers unnötig weitere Zahnkorrekturen oder weitere Extraktionen. Es gilt also immer den Einzelfall zu betrachten. Ein entsprechend fachkundiger Tierarzt kann anhand des Abnutzungsbildes der Nachbarzähne und der jeweiligen Gegenspieler eine Prognose wagen. Bei uneindeutigem Befund sollte man grundsätzlich abwarten und beobachten.
__________________ Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
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| Es ist wohl auch so, dass sich das Wachstum reduzieren kann, wenn der Gegenspieler fehlt. Von daher ist es nicht unbedingt zwingend beide Zähne ziehen.
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| Mein Haus-TA meinte auch, dass er Fälle kennt, bei denen der Gegenspieler nach ca einem halben Jahr nach dem ziehen das Wachstum stark reduziert hätte und dann nicht mehr geschliffen werden musste. Er ist der Meinung es wäre also durchaus möglich, den Gegenspieler drin zu lassen. Gerade vor einem Abszess hab ich schon wirklich Sorge. Auch wenn die Zahn-TÄ eigentlich meinte, das würde nicht passieren, wenn er regelmäßig geschliffen werden würde? Aber auch die Risiken der ständigen Narkose gefallen mir nicht. Also momentan bin ich auch mehr dafür ihn ziehen zu lassen. Heute ist die Nachkontrolle bei der Zahn-TÄ, ich bin gespannt was sie dazu sagt.
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| Zitat:
Ah ok, dann wurde darüber auch schon gesprochen. Für mich hat sich das jetzt so gelesen, als wäre nur über den unteren Zahn gesprochen worden. Und ich wollte darauf hinweisen, dass sich durch das ziehen eines Zahnes noch neue Probleme ergeben könnten.
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| Zitat:
So, der Termin zur Nachkontrolle ist vorbei. Vorab muss ich sagen, ich konnte leider nicht persönlich mit, weil ich arbeiten musste. Deshalb ist meine Mutter zum Termin gegangen und ich habe ihr die Aussagen des Haus-TA aufgeschrieben und mitgegeben. Ich kann also nur aus "zweiter Hand" berichten. Meine Mutter hat also den von mir geschriebenen Zettel der Zahn-TÄ gegeben und gefragt was sie dazu sagt. Und anscheinend hat die TÄ wohl geradezu "beleidigt" reagiert mit der Aussage "wenn der Haustierarzt meint das besser zu wissen, soll eben er den Zahn ziehen". Meine Güte, dass Tierärzte sich bei Vorschlägen oft gleich so angegriffen fühlen🙄 Das Ergebnis war dann zum einen, dass wir das Antibiotikum noch eine Woche weiter geben sollen, um einer eventuellen Entzündung oder Abszessbildung vorzubeugen. Und in ca 3 Wochen sollen wir noch mal kommen, dann legt sie Lola wieder in Narkose und guckt wie der Zahn bis dahin aussieht. Da hat meine Mutter dann vorgeschlagen, wenn Lola sowieso schon in Narkose liegt, könnte sie doch den Zahn direkt ziehen, wenn es keinen Sinn mehr macht. Daraufhin hat die TÄ wohl vorsichtig zugestimmt mit "Ja, das wäre eine Möglichkeit". Sie hat allerdings darauf hingewiesen, dass es passieren könnte, dass der Zahn abbricht oder das Risiko von Kieferverletzungen bestünde, wenn der Zahn so fest sitzen würde, dass sie mit voller Kraft dran arbeiten müsste. Tja, soweit der Stand der Dinge. So ganz weiß ich noch nicht was ich davon halten soll. Die Aussagen der TÄ waren ja eher vage, soweit ich das beurteilen kann. Aber zumindest ging es schon mal in die "richtige" Richtung..
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