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Mein neues Ninchen will nicht rausIch habe ein grosses Problem mit einem dreijährigen Ninchen, dass ich von einem Freund übernommen habe. Das Tier ist völlig verängstigt. Die Vergesellschaftung mit meinen anderen "Rackern" ging völlig schief. Das Kleine sitzt nun immer nur im Käfig und will nicht rauskommen. Das ist jetzt schon über drei Tage der Fall. Wenn ich mit der Hand in Lunas Richtung komme, fängt sie an zu zittern. Ist das Tier misshandelt worden, oder was ist bloss mit ihr los? Kann mir irgendjemand einen Tipp geben? Ich beschäftige mich seit drei Tagen mit ihr, ohne Erfolg. Sie hockt nur zitternd in der Ecke und bewegt sich kaum. Lässt niemanden in ihre Nähe, ohne dass sie ängstlich zu fliehen versucht. Fressen tut sie normal. Sie wurde drei Jahre lang auf einem Balkon mit ihrem Partner zusammen gehalten, bis dieser dann vor einem Monat gestorben ist. Trauert sie eventuelll noch um ihn? Oder ist sie einfach nicht an Menschen gewöhnt? Vielen Dank für eure Antworten
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| Hallo Danke für eure raschen Antworten. Ich habe die Kleine zu den anderen getan, wie ich es mit allen gemacht habe. Ist immer reibungslos verlaufen. Aber bei Luna haben sie direkt angefangen sie zu jagen in eine Ecke zu drängen und zu beissen. Sie hat etliche Bissspuren. Ich weiss, ich hätte sie nicht trennen dürfen. Aber sie hat den ganzen Tag zitternd in einer Ecke des grossen Aussengeheges gesessen. Ich nahm sie schliesslich mit ins Haus, wo sie jetzt nur im Käfig ist und Angst hat. Nur von unserem Hund zeigt sie überhaupt keine Furcht! Sie könnte immer raus kommen, weil ich das Gitter entfernt habe. Aber trozt allem Locken hockt sie nur in der Ecke. Ich überlege schon, eines der Ninchen, das nicht auf sie losgegangen ist, auch ins Haus zu holen. Aber dann würde die Kleine vielleicht auch von ihrer Truppe wieder verstossen. Falls sie trauert, wie lange wird das wohl dauern??
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| Hallo Lolo Danke für deine rasche Antwort. Ich denke, wir haben es wirklich falsch gemacht. Der Freund hat das zitternde Bündel in einem Körbchen in das Aussengehege gestellt. Die anderen Ninchens sind anfänglich auch ganz behutsam mit ihr umgegangen. Bis sie davongerannt ist. Erst dann ist das ganze ausgeartet. Ich werde jetzt am Samstag zum TA gehen und sie durchcheken. Dann warte ich noch, bis es etwas wärmer wird, bis ich das Thema Vergesellschaftung noch einmal in Angriff nehme. Vielen vielen Dank für Eure Antworten und lieben Gruss von Sunny 70
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| Hi Lolo...erst ganz kurz zu Dir...ich finde Deine Beiträge sehr gut und hilfreich. Leider hatte ich auch das gleiche Problem. Ich habe versucht auf neutralen Boden meine Ur-alt-Häsin (jetzt gute 13 Jahre alt) und ein zu diesem Zeitpunkt ca 5 Monat altes Päärchen zusammen zubringen. Mein Babydrachenwidderweibchen hat die alte Dame bei jeder Gelegenheit gejagt und gebissen (später sogar noch durch die Gitterstäbe durch (hatte später zwei neue Gehege auf neutralem Boden nebeneinander geschaffen, damit die alte Dame nicht verletzt wird. Sogar das Böckchen, was sich zuerst gut mit der alten Häsin verstand, hat umgeschwenkt und fing auch an sie zu jagen. Leider lebt mein altes Mädchen nun weiter alleine, dafür aber mit großen Auslauf und die anderen Beiden nur noch auf Sichtweite. Sie war bei ihrem Vorbesitzer leider auch immer nur alleine in einem Ministall gehalten worden. Mir tut sie sehr leid, weil sie ein wahnsinnig liebes und dankvolles Tier ist, aber selbst wenn ich einen passenden "Hasenopa" finden würde, weiß ich nicht ob der dann übrigbleibende trauernde Hase dann glücklicher ist. Denn zu meinem dominanten Widderweibchen und ihr schüchternes Löwenkopfmännchen möchte ich keine Kaninchen mehr dazutun. - sorry das es ein halber Roman geworden ist - LG Caruso P.S. Sunny vielleicht braucht es auch nur ein wenig mehr Zeit, sollange sie normal friest wird sie bestimmt schnell merken, dass ihr keiner was tut (also bei Dir in der Wohnung mein ich)- find ich gut, dass Du es im Frühjahr nochmal probierst - ich hatte mich leider nicht mehr getraut.
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| Hallo, also insgesamt hat Lolo ja schon das Wichtigste geschrieben... ich möchte aber dazu auch noch das ein oder andere schreiben: Lebte die Häsin bisher draussen? Die Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draussen sind für Kaninchen momentan zu groß... also ein Tier das bisher innen lebte oder mehr als ein paar Stunden drinnen verbracht hat kann jetzt nicht ohne weiteres nach draussen gesetzt werden! Frühstens ab Mai wieder! Und ein Tier das bisher draussen war sollte man eigentlich nicht ohne weiteres mit nach innen nehmen, da es mit vollausgeprägtem Winterfell innen eigentlich zu warm ist... da sie aber bereits nach sehr kurzer Zeit anfangen das Fell abzuwerfen ist es dann auch nicht mehr möglich das Tierchen kurzerhand wieder nach draussen zu bringen... und Einzeltiere bitte nicht nach draussen setzenl... zumind. nicht im Winter da sie niemanden haben der sie wärmt... Das mit dem Tierarztcheck ist eine gute Idee und sollte immer bei einem Neuzugang gemacht werden... genauso wie das Einhalten einer 2-wöchigen Quarantäne um den eigenen Bestand zu schützen... Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen für den neuen Anlauf im Frühjahr! Und dann bitte nur trennen bei ernsten Verletzungen... alles andere ist in Ordnung... Manche Kaninchen brauchen in dieser Hinsicht auch einfach etwas mehr Zeit als andere... wir haben hier auch eine ältere Dame aufgenommen die die ersten 14 Tage - 3 Wochen nur in einer Ecke unseres Kaninchenzimmers flach auf den Boden gepresst lag und lediglich ab und zu "heimlich" ein bisschen gefressen hat... und nach knapp 3 Wochen ist der sprichtwörtliche Knoten geplatzt und bis heute mischt sie die anderen 8 Kaninchen in unserer Gruppe ordentlich auf ![]() ------------------------------------------------------- Zu deiner alten Dame Caruso: Einerseits kann ich verstehen, dass du dir nach dieser Erfahrung schwer tust noch einen Anlauf zu starten... aber auch ein Tier in diesem Alter hat doch einen schönen Lebensabend verdient, oder? Ich will damit nicht unterstellen, dass sie es bei dir nicht gut hätte aber du scheinst dich ja auch ausreichend über Kaninchen informiert zu haben, dass du weißt wie wichtig ein Partner und Platz für die Langohren sind... auch im hohen Alter! Und klar will man nicht ewig weitermachen immer wieder einen Partner für einen solchen Senior zu suchen... aber hast du schonmal darüber nachgedacht insofern einen Partner zu suchen, dass du sie an jemanden abgibst der eine ältere Dame sucht? Das ist nämlich nicht selten der Fall wenn in einem Seniorenpaar ein Tier verstirbt... falls du dich in dieser Richtung für deine Süße mal informieren möchtest kann ich dir gerne Adressen per PN schicken... schreib mich einfach an. Und meist ist ein Rammler in ein Paar mit sehr dominantem Weibchen leichter zu vergesellschaften, wenn er denn tatsächlich allein übrig bleiben würde. Falls du aber das Thema im Detail im Forum besprechen möchtest würde ich dich bitten einen eigenen Beitrag zu eröffnen damit sunnys Thema nicht gesprengt wird. LG Anita
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| Hallo Sensi Star Danke für deine Antwort! Unsere Luna lebte drei Jahre lang bei einem Freund auf dem Balkon. Ist also immer draussen gewesen. Ich weiss, das es nicht das Optimalste war, sie nach drinnen zu holen. Aber da war mein Herz wieder einmal stärker als mein Verstand, sorry! Mittlerweile ist es so, dass ich das kleinste Ninchen, das einzige, dass sie nicht angegriffen hat, ebenfalls ins Haus geholt habe. Ich weiss, wieder Fehler! Aber ich wollte Luna nicht alleine lassen, darum dieser Entscheid. Am Anfang hatte Luna grosse Angst vor ihr. Aber mittlerweile liegen die beiden nur noch beienander und lecken und putzen sich. Luna rammelt die Kleine jetzt sogar öfters. Ich hoffe, dass dies nur eine Sache der Rangordnung ist. Nicht, dass morgen beim Tierarzt rauskommt, dass Luna ein Luno ist!!! Gruss Sunny70
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| Hi Sunny, ich kann diese Entscheidungen die man aufgrund des eigenen weichen Herzens trifft schon verstehen... ich hoffe du verstehst aber auch, dass ich das was die jetzige Situation hergibt nicht als optimal bezeichnen kann... Zunächst würde ich immer abraten ohne TA-Check ein neues Tier zu den bisherigen zu lassen... denn wenn es wirklich ein Bock und keine Häsin ist ist es jetzt schon zu spät... wenn die Häsin (ich geh schon davon aus bei einem 3-jährigen Bock würde man die Hoden deutlich erkennen) krank ist sind mind. 2 Tiere jetzt erkrankt und bei z.B. hochansteckendem wie Kokzidien auch die Tiere draussen. Aber gut nun ist es zu spät und man muss schauen wie man das Ganze möglichst gut löst... zunächst mal bitte morgen unbedingt eine Kotprobe von Luna mitnehmen und auf Kokzidien, Giardien und Hefen untersuchen lassen... dann bitte die Kleine die du zusätzlich nach innen geholt hast gut beobachten wegen evtl. Kreislaufstörungen und den Raum in dem die beiden sitzen möglichst gar nicht bis wenig heizen. Die Rammelei ist ein normales Verhalten zur Klärung der Rangordnung und eigentlich nicht weiter bedenklich...die beiden jetzt bitte auch nur trennen wenn es zu wirklich ernsten, blutigen Verletzungen kommt... und möglichst viel Platz zur Verfügung stellen, da es zwischen 2 Häsinnen u.U. schnell zum Zickenterror kommen kann. (jedoch auch nicht zuviel während der Vergesellschaftung... am Besten aktuell so 4-6qm und später abwarten wie es klappt) Ich drücke Luna die Daumen, dass sie gesund ist und Anschluss an die Gruppe findet... würde mich auch echt freuen weiterhin von ihrer Entwicklung zu hören, da wir ja eine ganz ähnliche Situation mit unserer Sophie erleben durften... wenn sie erstmal die schlimmste Angst überwunden haben ist es wunderschön zu sehen wie sie sich langsam öffnen... und ich denke viel von ihrer Angst kommt wie bei Sophie damals daher, dass sie ja keine Ahnung hat wie man mit Artgenossen richtig "spricht"... das kommt zwar alles nach und nach aber es dauert etwas bis sie sich an ihre Kinderstube erinnern. LG Anita Geändert von Sensi_Star (09.01.2009 um 21:25 Uhr). Grund: fehlende Buchstaben ergänzt ^^
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| Hallo Sensi Star Vielen Dank für deine Antwort. In der Zwischenzeit hat sich vieles ereignet. Ich war am Samstag beim TA. Es ist wirklich eine Luna, wir haben Schwein gehabt. Die Kleine ist kerngesund, die langen Krallen wurden geschnitten. Der TA hat mir angeraten, sie wieder nach draussen zu setzen und es noch einmal zu versuchen. Das habe ich dann schweren Herzens getan. Am Anfang war es hart. Unser "Chef" hat die Kleine immer wieder quer durchs Gehege gejagt. Ich habe dann geglaubt, dass es besser geht. Sie hatten sich alle ein wenig beruhigt und sind auch am Abend in den Stall gegangen. Am nächsten Morgen aber sah ich, dass Luna eine böse Wunde am Rücken hatte. Schliesslich hatte ich genug und habe die Zwerge von meinen beinen grossen getrennt. Unser Gehege lässt sich gut in zwei Teile trennen. Das ist jetzt zwei Tage her und seitdem hat sich die Lage deutlich verbessert. Luna ist sichtlich aufgeblüht und rennt mit den Ninchen durch das Gehege. Sie putzen einander und essen auch von der gleichen Schale. Ich weiss, ich hätte sie nicht trennen dürfen. Aber ich konnte nicht anders, den unser "Chef" war einfach zu dominant zu ihr. Nun werde ich versuchen, in drei bis vier Wochen die beiden Grossen wieder mit den Zwergen zu vergesellschaften. Bis dahin sollte sich Luna noch besser engelebt haben und mit den Ninchen eine Einheit bilden. Es Grüessli Moni
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| Das freut mich sunny 07 wie geht es den Chef und der kleinen Luna?ich hoffe das du sie vllt. iregndwann zusammen lassen kannst und sie sich nicht beißen weil kaninchen ja nicht so gerne alleine sind sie sind ja lieber zu zweit bitte berichte uns von deinen ninis =]ICH HOFFE DAS ES IHNEN GUT GEHT =]
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| Hallo Anni Scheinbar bist du auch online, schön, bin ich nicht die einzige!!! Habe derzeit Ferien und eine Menge Zeit, wenn ich nicht gerade bei meinen Kleinen bin. Zu deiner Frage, Luna hat sich sehr gut eingelebt. Unser "Chef" Bonny ist nicht alleine. Er hat Moonlight bei sich, auch ein grosser Hase, den ich in letzter Minute gerettet habe. Er sollte im Kochtopf enden!! Die Kaninchen sind auf dem Grundstück durch einen Draht getrennt und können durch das Gitter hindurch guten Kontakt halten. Aber im Augenblick finde ich es einfach besser, die Kleinen Zwerge vorallem Luna noch von den Grossen getrennt zu halten. Ich möchte warten, bis sich die Kleine noch besser engelebt hat .Wir haben so viele Fortschritte mit ihr gemacht, dass ich einfach die Befürchtung habe, dass alles umsonst war. Darum will ich noch ein wenig warten, auch wenn Bonny natürlich zu seinen Weibchen will. Aber Luna hatte eine Bisswunde am Rücken, daher verlief das Zusammenführen wirklich nicht nach Wunsch. Ich habe es selber nicht begriffen. Denn Bonny ist sonst ein echter Schmuser und überhaupt nicht aggresiv. Ich habe ihn schon zum dritten Mal mit Kaninchen vergesellschaftet und es hat immer reibungslos geklappt. Na, sehen wir mal weiter!! Gruss Moni(Sunny 70)
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| Hallo Anni Du hast mich falsch verstanden, denn Luna ist nicht alleine. Sie ist in einem Aussengehege mit den vier Zwergkaninchen zusammen. Mit ihnen hat das Zusammenführen geklappt. Nur die beiden Grossen sind daneben. Das Gehege lässt sich sehr gut in zwei Teile trennen. Und ja, ich bin viel bei meinen Kaninchen und beobachte sie auch viel. Sie gehen so lieb miteinander um. Viel Spass im Ausgang!! Ich hoffe, in "weit weg" gibt es auch gute Möglichkeiten sich zu amüsieren!!! Grüessli Moni
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| Hallo Anni Ich wollte doch gar nicht wissen, wo du wohnst!! Ich fand nur das weit weg ist sehr orginell. Ich selber komme auch nicht aus Luzern, sondern bin einfach aus der Schweiz. Aber der kleine Ort von dem ich komme, den kennt eh niemand, ausser man ist ein Fussballfan und war am Brasilcamp!!! Darum habe ich Luzern angegeben, was eher ein Begriff ist. Unserer Süssen geht es immer noch gut. Sie sehnt sich nach ein wenig Sonne, wie wir alle. Haben seit vier Wochen Dauernebel und hoffen, dass wenigstens bei euch das Wetter besser ist. Grüessli Moni
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