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Verhalten bei MinusgradenGuten Morgen zusammen! Wir haben seit Anfang September zwei Widderzwergkaninchen, die von Anfang an in Außenhaltung gehalten wurden. Sie haben ca. 20 qm Platz zur Verfügung und einen doppelstöckigen Stall, der mit Hobelspänen und Stroh dick ausgepolstert ist. Seit vorgestern ist es ziemlich kalt draußen, aktuell liegt die Temperatur bei -10 Grad. Jetzt ist mir aufgefallen, dass beide 1. seit vorgestern weniger Frischfutter fressen als sonst und 2. fast den ganzen Tag aufgeplustert im Stall sitzen und nur alle paar Stunden mal rauskommen, um ein paar Runden auf der Wiese zu drehen oder zu fressen. Und beim Fressen bevorzugen sie Heu und Äste mehr als Frischfutter. Wie ist das bei Euch bei so eisigen Temperaturen? Ist es normal, dass die Kaninchen sich weniger bewegen und mehr kuscheln bzw. auch weniger fressen oder öfter kleinere Portionen?
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| Hier ist es so ähnlich, unsere sitzen eingekuschelt in der Heutonne unter der Wärmelampe (unser Senior) bzw im Häuschen im gebauten Stroh-/Heunest. Spuren im Schnee zeigen, dass die Kloecke im Gehegeauslauf aufgesucht wird und sich auch ein bisschen im Schnee bewegt wird. Zeitweise sitzen sie auch aufgeplustert wie ein Spatz außerhalb der Schutzbereiche im Schnee (v.a. Yuki).
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| Für uns ist es auch der erste Winter, unsere Kaninchen wohnen ähnlich, also in einem zweistöckigen Holzstall auf der Terrasse mit Verbindungsrohr in ein überdachtes Freigehege. Seid so hoch Schnee liegt, kommen sie nur kurz raus, hoppeln maximal eine Runde und verschwinden wieder im Stall. Auch das Freiräumen des Geheges hat da wenig geändert. Sie fressen allerdings unverändert viel, wobei ich es schlecht abschätzen kann, weil wir normalerweise nicht zufüttern außer mit Heu natürlich. Weil sie ja gerade kein Gras oder ähnliches finden (sie sind sonst den ganzen Tag im gesamten Garten unterwegs), füttern wir Salat, Kohl, Möhren, Möhrengrün und etwas Sonnenblumenkerne. Das wird allerdings in großen Mengen weggeputzt. Hier sind ca - 17 Grad, bislang machen sie aber einen munteren Eindruck. Wir legen einen in ein Handtuch eingewickelten aufgeheizten Pizzastein zumindest über Nacht in den Stall, damit er ein wenig Wärme abgeben kann.
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| Ich glaube mittlerweile, dass es wirklich am Wetter liegt. Gestern und vorgestern hatten wir um die Minus 5-6 Grad und Schneegestöber bzw. geschlossene Wolkendecke. Heute haben wir zwar -10 Grad, aber strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Seit die Sonne gegen Mittag durchgekommen ist, sind die beiden wie ausgewechselt. Sie hoppeln draußen rum, sonnen sich ausgiebig und sind viel, viel aktiver und neugieriger als die letzten beiden Tage. Frischfutter wurde auch wieder mehr gefressen *freu* :-)
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| Hi, unsere sind im Winter auch weniger aktiv, wobei ich eigentlich glaube, dass es nicht nur an den Temperaturen liegt, sondern auch daran, dass es generell um diese Jahreszeit für sie weniger Anregungen gibt. Was das Fressen anbetrifft: Viele User hier berichten, dass ihre Kaninchen gefrorenes Frischfutter nicht mögen. Insofern ist das nicht besorgniserregend, aber du solltest dannn schauen, dass sie genug anderes/ungefroreenes Futter bekommen. -10 Grad müsste aber eigentlich grundsätzlich gut machbar sein, auch nach dem , wie du das Gehege & den Stall schilderst. Wurden eure Kaninchen auch schon vorher in Außenhaltung gepflegt? (Ich frage mich gerade, ob September - falls die Tiere davor in Innenhaltung lebten - evtl. zu knapp gewesen sein könnte, um ein gescheites Winterfell zu "machen". Dazu kann bestimmt wer anderes etwas ergänzen) Grüße S. Geändert von Solkinok (10.02.2021 um 15:07 Uhr).
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| Was das Futter betrifft, Wildkaninchen fressen im Winter auch mehr Rinde und Zweige, um an die Nährstoffe zu kommen. Sogar bei unseren beiden in Innenhaltung beobachten wir, dass sie im Winter Unmengen an Heu vernichten, trotz permanentem Frischfutterangebot, und viel an Zweige, bevorzugt Kiefer, rumknabbern. Wenn sie die Temperaturen gewohnt sind, also schon in Außenhaltung gelebt haben, passt das ![]()
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| @Solkinok: Die beiden wurden erst im Mai 2020 geboren und wurden von Beginn an draußen gehalten. Von daher kennen sie eigentlich nichts anderes. Sie haben auch beide ein gutes Winterfell ausgebildet, wobei das von Keks, dem Männchen, zumindest gefühlt noch um einiges dicker ist als das von Coffee. Aber dann bin ich ja beruhigt, was das Futter angeht. Seit gestern machen wir es so, dass wir Frischfutter in mehreren kleinen Portionen anbieten und die Reste nach spätestens einer Stunde entfernen, weil sie dann eh eingefroren sind. Heu steht natürlich rund um die Uhr zur Verfügung und frische Zweige (bevorzugt Weide, Eiche und Apfelbaum) bekommen sie 2x pro Tag zusätzlich. Die werden dann auch (je nach Dicke) entweder komplett aufgefuttert oder fein säuberlich entrindet. Trotzdem hoffe ich für die beiden, dass es in ein paar Tagen vorbei ist mit diesen extremen Minustemperaturen. Ich habe gestern Abend sogar im Stall -5 Grad gemessen *brrr*
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| Stichworte |
| bewegungsfaul, kälte, minusgrade, verhalten |
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