| Zwergkaninchen | | Registriert seit: 19.10.2019
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Geschrieben am
26.01.2021, 15:46
| | | | Kaninchen apathisch Hallo ihr,
Vor zwei Wochen etwa ist unser Sam über die Regenbogenbrücke gehoppelt - er hatte viele Krankheiten mit sich herumgeschleppt, zuletzt kamen ein Tumor und Kieferabszess zu seinem Herzfehler und Stoffwechselkrankheit dazu. Er hat sich dazu entschieden, auf meinem Schoß sterben zu wollen. Gestern ist dann ohne Voranzeichen seine Lebenspartner Lea gestorben, an Herzversagen. Man hatte ihr angemkert, dass sie stark trauert und weniger frisst. Trotzdem war es sehr überraschend, weil sie noch einige Minuten vorher mit den Anderen gekuschelt und sie geleckt hat. Als ich nach fünf Minuten wieder in ihr Zimmer bin, lag sie ganz entspannt und mit geschlossenen Augen reglos da.
Nun habe ich gemerkt, dass Sams Sohn, den ich mit der Hand aufgezogen habe, nun seit gestern Nahrung verweigert und nur noch apathisch in der Ecke sitzt oder dort herumschnüffelt, wo Lea lag. Er ist Geimpft und zeigt auch sonst keine Anzeichen von Krankheit. Er hat seine Beiden Bezugskaninchen verloren und reagiert jetzt überhaupt nicht mehr auf mich. Er ist nicht alleine, sondern mit zwei Anderen zusammen, die auch mit ihm kuscheln. Aber zu denen scheint er kaum eine Beziehung zu haben, obwohl sie alle als Fünfergruppe schon fast zwei Jahre zusammen waren.
Ich habe ihm jetzt kleingemixte Salatsorten und Kräuter eingeflößt, weil er gar nichts frisst, mache mir aber unglaublich Sorgen, dass er so weitermacht.
Hat jemand Tipps, wie man ein trauerndes Kaninchen wieder zur Lebensfreude führen kann? |