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Kaninchen Einschläfern oder Warten?Hey, ich habe zwei Zwergkaninchen, Leo und Lotte (Geschwister), welche beide 8 Jahre alt sind. Sie leben in Innenhaltung, in einem Artgerechten Kaninchenzimmer. Ich habe sie seit sie Babys sind, dementsprechend sind sie mir sehr ans Herz gewachsen. Vor vier Monaten habe ich gemerkt, wie Lotte auf einmal einen etwas harten Bauch bekam. Also sind wir zum TA und er hat auf eine Verstopfung gedeutet und ihr Abführmittel gegeben. Am darauffolgenden Tag waren wir nochmal wegen der Nachkontrolle bei ihm. Da meinte er, dass ihr Bauch schon wieder weicher sei. Sie hat auch gefressen und war sehr mobil drauf. Also haben wir es dabei belassen. Doch ihr Bauch wurde immer dicker und praller. Ihr allgemeines Wohlbefinden war aber immer noch super. Wir sind deshalb vor zwei Wochen noch einmal zum TA gefahren, da da was mit ihrem Bauch ja nicht stimmen kann. Da merkte er auf einmal, dass anscheinend ein Faustgroßer Tumor in ihrem Bauch wächst. Er hat uns dann zu einer Tierklinik zum Röntgen weitergeleitet. Wie gesagt, Lotte ging es immer noch gut und hat keine Anzeichen von Schmerzen gegeben. Diese Woche am Dienstag (Mittwoch war der Röntgen-Termin), fing sie dann aber ganz plötzlich sich sehr zurückzuziehen. Sie hat auf ihre Außenwelt gar nicht mehr geachtet. Ab und zu hat sie sich ein paar Strohhalme reingedrückt, das wars dann aber auch. Mittwoch sind wir dann zum Röntgen gefahren. Dann kam die erschreckende Nachricht, dass der Tumor so groß sei, dass man ihn gar nicht mehr lokalisieren konnte. Außerdem hätte er schon gestreut und Metastasen in der Lunge gebildet. Eine Art Knubbel am Geburtsstrang konnte die TÄ auch noch ertasten. Sie meinte, eine OP wäre hier nicht mehr möglich und wir sollen abwarten bis es ihr so schlecht ginge, dass man sie Einschläfern kann. Das Problem ist aber, ich erkenne nicht, ob sie Schmerzen hat. Die kleine Maus hat so einen starken Überlebenswillen. Generell zieht sie sich eher zurück, doch dann ganz plötzlich kommt sie wider aus ihrer Ecke, wirkt aktiv, frisst, nimmt Leckerlis an, aber im nächsten Moment sitzt sie wieder nur da, und man merkt ihr an, dass es ihr nicht gut geht. Es ist einfach die ganze Zeit so ein Wechsel... Sie hat auch schon sehr abgenommen. Ich möchte die kleine ja auch nicht Leiden lassen. Nur unnötig in die Natur eingreifen will ich auch nicht. Mein größtes Problem ist auch, dass ich sie unbedingt wenn dann hier zuhause einschläfern lassen möchte, aber die TÄ, bei der wir es machen lassen würden, macht keine Hausbesuche aufgrund mangelnden Lichtes... Ich möchte nicht, dass Lotte ihre letzten Momente in ihrer Transportbox verbringen muss, wo sie am meisten Angst hat. Das kann ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Ich gebe ihr auch Schmerzmittel, aber sie knirscht ständig extrem mit ihren Zähnen, was ja auf Schmerzen hindeutet. Generell möchte ich sie von ihrem Leiden erlösen, doch dann, wie gesagt, wirkt sie plötzlich wieder so normal und dann werde ich unsicher ob es wirklich nötig ist, oder ob sie lieber früher oder später eines natürlichen Todes sterben soll. Ich bin mir auch nicht sicher wie Leo, ihr Partner, dass verkraften wird. Sie leben seit acht Jahre zusammen. Ich liebe die beiden so sehr und möchte nur das beste für sie. Trotzdem weiß ich nicht, was ich tun soll... Sorry für diesen Roman, ich musste mir dass alles mal von der Seele schreiben. Vielleicht kann mir ja einer von euch einen sinnvollen Rat geben ![]()
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| Meine Beiden waren damals 10 J alt . Auch ich hatte sie von Baby an und weiß , was es bedeutet gerade diese Tiere los zu lassen . Bevor sie sich am Ende quält , dann lass sie lieber friedlich einschlafen . Zuhause ist ein guter Gedanke und der Partner kann auch von ihr Abschied nehmen .
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Ich denke, ich würde sie auch erlösen, lieber vom TA einschläfern lassen, als dass sie zuhause möglicherweise unter Qualen stirbt... tut mir sehr Leid für dich und die Kleine.
__________________ LG von Nougie und Ebby ....und Menschin Möhrja
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| Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen.... so weh es tut, warte nicht zu lange, denn ein Erstickungstod durch die Lungenmetastasen wünscht man keinem Tier. Es ist eine elende Quälerei wenn sie ersticken. Vielleicht rufst Du ein paar Tierärzte in der Umgebung an ob sie Hausbesuche zu diesem Zweck machen oder guckst ob es in Deiner Umgebung einen „mobile Tierarzt“ gibt. Aber selbst die Angst in der TB ist weniger schlimm als zu ersticken....vielleicht kannst Du ja auch Leo zur Beruhigung mitnehmen.
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