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Immer wiederkehrende Magenüberladung auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.11.2020, 21:18

Immer wiederkehrende Magenüberladung


Hallo zusammen!

Vorab einige Infos: Unsere drei Kaninchen leben draußen. Sie haben eine eigene Gartenhütte für sich, mit eingebauter Katzenklappe die in ein riesiges überdachtes und auch offenes Freilaufgehege führt. Wir füttern zwei bis drei Mal täglich frisches Gemüse (Karotten, Fenchel, Apfel, Petersilienwurzel, manchmal Basilikum etc.), und die Kleinen haben fast rund um die Uhr Zugang zu Wiese, Bambus und Apfelbaumblättern. Und natürlich gibts auch ständig genug Heu und Wasser. Auf Trockenfutter verzichten wir komplett.

Unser Kaninchen Benny (6) hat seit dem Sommer immer wiederkehrende Magenüberladungen, in einem Abstand von zwei Wochen bis zwei Monaten.

Er ist ein sehr aufgewecktes, intelligentes Kaninchen mit einem riesen Appetit. Als uns das erste Mal im Juni aufgefallen ist das was nicht stimmt, (er saß nur schlapp rum, hatte einen harten kugeligen Bauch und fraß nichts), haben wir es mit Lefax unter Kontrolle gebracht. Lefax hatte uns schon einige Male bei unseren anderen Kaninchen geholfen.

Leider kam es zurück. Als wir es dann einige Wochen später nicht mehr selbst in den Griff bekamen sind wir in die TK. Röntgen und Rundumcheck wirden gemacht. Die Diagnose: Magenüberladung. Die Ärztin gab uns Schmerzmittel und SabSimplex für Magen und Darmflora mit. Wir befolgten genau ihre Anweisung und schnell war er wieder ganz der Alte.

Einige Wochen später: das selbe Spiel. Und wieder. Und wieder. Jedoch haben wir es jedes Mal wieder selber in den Griff gekriegt, seil es uns früh genug aufgefallen ist, und die Medikamente der TK halfen.

Letzte Woche war es dann wieder so weit. Uns ist es aber leider nicht früh genug aufgefallen. Wir haben es noch mit unserer normalen Routine versucht, aber keine Chance auf Besserung. Also sind wir Abends wieder in die TK. Wie erwartet eine Magenüberladung. Eine große Gasblase im Bauch und auch im Darm ging nichts weiter vorwärts. Der Tierarzt hatte keine große Hoffnung dass er es schafft. Er wollte es trotzdem mit konventionellen Methoden versuchen, also Wärmelampe, Infusion, Schmerzmittel und entgasenden Mitteln. Eine OP hätte er nicht überlebt. Nach zwei Tagen stationär hat es sich gebessert und wir durften unseren Schatz wieder mit heim zu seinen Damen nehmen. Natürlich haben wir weiterhin Medikamente gefüttert. Lactolose, Schmerzmittel und Sabsimplex.

Heute, drei Tage danach: wieder. Zum Glück konnten wir auch diesmal wieder schnell genug handeln.Wir haben ihn jetzt, so schwer es uns auch gefallen ist, einzeln in eine Box gesetzt um seine Köttel sammeln zu können und untersuchen zu lassen. Vor zwei Stunden war er noch glücklich in der Wiese gesessen und hat an einem Apfelbaumast genagt. Nur kuze Zeit später ist er wie ausgewechselt.

Wir wissen wirklich nicht mehr weiter. Der einzige Grund für die fast wöchentlichen Magenüberladungen kann aus unserer Sicht eigentlich nur sein, dass er schlingt (wobei immer genug Futter angeboten wird) oder einen Pilz/Parasitenbefall. Letzteres lassen wir wie beschrieben in einigen Tagen abchecken.

Wenn ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt oder ihr von dem was ich beschrieben hab eine Idee habt was es sein könnte, bitte lasst es mich wissen. Ich war die letzten Tage als nicht sicher war ob er es schafft todtraurig. Meine Angst einen Fehler zu machen der ihm das Leben kostet macht mich fertig. Vielen Dank schon mal im Voraus liebe Hoppel Community <3



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Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 24.11.2020, 21:23

Habt Ihr beim ersten, spätestens zweiten Mal nicht gleich eine Sammel-KP abgegeben?
Das sollte immer das erste bei Verdauungsbeschwerden sein.




Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.11.2020, 21:25

Leider nein. Die Ärztin meinte er wäre nicht unbedingt notwendig. Schwer wäre es uns auch gefallen, da er die meiste Zeit draußen mit zwei anderen Kaninchen verbringt.




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 24.11.2020, 21:57

Was ist denn schwer daran an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein paar Köttel zu sammeln?

Und die TÄ solltet Ihr wechseln, jemand mit Heimtier- (nicht „Kleintier“, das sind Hunde und Katzen) Erfahrung weist als erstes auf die Notwenigkeit einer Sammel-KP hin.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.11.2020, 21:58

Hallo und willkommen
wenn ich es richtig rauslese, wird hauptsächlich Gemüse (Knolle) und Obst zugefüttert neben dem, was im Auslauf zu finden ist?
Du weißt, dass nur ca 20 - 30 % Knolle/Obst gefüttert werden soll und ansonsten Grün (Wiese/Blattgrün Gemüse)
Bambus, Wiese, Apfelbaumblätter oder andere Blätter/Zweige und grün von z B. Kohlrabiblatt, Wurzelgrün, Küchenkräuter und gerade sehr beliebt Grünkohl (wenn kein herkömmliches Trockenfutter gegeben wird)
Ich würde morgen mal Dill besorgen, das wird hier immer gerne gefressen, auch als erstes beiVerdauungsproblemen, Petersilie als nächstes




Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.11.2020, 22:08

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Was ist denn schwer daran an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein paar Köttel zu sammeln?

Und die TÄ solltet Ihr wechseln, jemand mit Heimtier- (nicht „Kleintier“, das sind Hunde und Katzen) Erfahrung weist als erstes auf die Notwenigkeit einer Sammel-KP hin.
Naja die Wiese nach Kötteln zu durchkämmen die auch von zwei anderen Kaninchen sein kann ist auch schwer. Wegsperren wollte wir ihn nicht weil er ein sehr renitentes Gemüt hat und alles kaputtmacht was ihn einengt. Aber jetzt hilft es nicht anders. Wir wissen ja auch dass wir nicht alles perfekt gemacht haben in Vergangenheit, darum versuchen wir es ja jetzt. Bitte hab ein bisschen Verständnis es waren immer nur ein paar Stunden die er schlapp war und dann ging es wieder




Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.11.2020, 22:10

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Hallo und willkommen
wenn ich es richtig rauslese, wird hauptsächlich Gemüse (Knolle) und Obst zugefüttert neben dem, was im Auslauf zu finden ist?
Du weißt, dass nur ca 20 - 30 % Knolle/Obst gefüttert werden soll und ansonsten Grün (Wiese/Blattgrün Gemüse)
Bambus, Wiese, Apfelbaumblätter oder andere Blätter/Zweige und grün von z B. Kohlrabiblatt, Wurzelgrün, Küchenkräuter und gerade sehr beliebt Grünkohl (wenn kein herkömmliches Trockenfutter gegeben wird)
Ich würde morgen mal Dill besorgen, das wird hier immer gerne gefressen, auch als erstes beiVerdauungsproblemen, Petersilie als nächstes
Petersilie füttern wir auch öfters, nur nicht so regelmäßig. Danke für den Einwand, werd ich auf jeden Fall beherzigen




Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2020, 07:46

Es ist egal von welchem Tier die Köttel sind. Wenn einer was hat, haben es sowieso alle und alle müssen behandelt werden.
Dass der Tierarzt euch das nicht erklärt hat, zeigt dass wenig Erfahrung mit Kaninchen vorliegt. Das kann im Ernstfall ein Problem werden, da bei Kaninchen wie ihr wisst, ja jede Minute zählen kann.

Neben den Parasiten sehe ich auch die Fütterung nicht als optimal. Festes Gemüse (Möhre etc.) und Obst sind nur als kleinster Teil der Nahrung bzw. Leckerli sinnvoll. Der Rest sollte aus Grünzeug mit Blättern bestehen: Wildkräuter, „Unkraut“, möhrengrün etc.

Wenn Kotprobe und Futterumstellung keinen Erfolg bringen, ist es ratsam in einer gesunden Phase einen Termin für eine Narkose zu machen um die Zähne gründlich durchzuchecken.
Nach jahrelanger Fütterung von ungeeignetem Futter ist da so gut wie immer etwas auffälliges zu finden. Das heißt: Das sowieso schwer verdauliche und ungeeignete Futter wird nicht mehr genug zerkleinert, es bleibt zu lange im Magen und die Stücke sind zu groß und schon hat man das Problem.

Also:
Futter umstellen
Parasiten kontrollieren und ggf. behandeln
Allgemeinzustand stabilisieren
Narkose für Zahnuntersuchung (und am besten Röntgen vom Kopf)



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Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2020, 12:43

Zitat:
Zitat von Lara004 Beitrag anzeigen
Es ist egal von welchem Tier die Köttel sind. Wenn einer was hat, haben es sowieso alle und alle müssen behandelt werden.
Dass der Tierarzt euch das nicht erklärt hat, zeigt dass wenig Erfahrung mit Kaninchen vorliegt. Das kann im Ernstfall ein Problem werden, da bei Kaninchen wie ihr wisst, ja jede Minute zählen kann.

Neben den Parasiten sehe ich auch die Fütterung nicht als optimal. Festes Gemüse (Möhre etc.) und Obst sind nur als kleinster Teil der Nahrung bzw. Leckerli sinnvoll. Der Rest sollte aus Grünzeug mit Blättern bestehen: Wildkräuter, „Unkraut“, möhrengrün etc.

Wenn Kotprobe und Futterumstellung keinen Erfolg bringen, ist es ratsam in einer gesunden Phase einen Termin für eine Narkose zu machen um die Zähne gründlich durchzuchecken.
Nach jahrelanger Fütterung von ungeeignetem Futter ist da so gut wie immer etwas auffälliges zu finden. Das heißt: Das sowieso schwer verdauliche und ungeeignete Futter wird nicht mehr genug zerkleinert, es bleibt zu lange im Magen und die Stücke sind zu groß und schon hat man das Problem.

Also:
Futter umstellen
Parasiten kontrollieren und ggf. behandeln
Allgemeinzustand stabilisieren
Narkose für Zahnuntersuchung (und am besten Röntgen vom Kopf)

Das werden wir auf jeden Fall machen! Vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Wir werden jetzt alles beherzigen was du geschrieben hast, damit es dem kleinen wieder besser geht. Danke für deine Hilfe ich weiß das echt zu schätzen 🙏🏻❤️🐰




Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2020, 19:42

Halte uns doch auf dem Laufenden, wie es ihm geht und was bei der Untersuchung herausgekommen ist. Gute Besserung weiterhin und hoffentlich keine weiteren Beschwerden.




Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2020, 20:10

Zitat:
Zitat von Lara004 Beitrag anzeigen
Halte uns doch auf dem Laufenden, wie es ihm geht und was bei der Untersuchung herausgekommen ist. Gute Besserung weiterhin und hoffentlich keine weiteren Beschwerden.
Er war heute den ganzen Tag quietschfidel. Hat nur Heu, Gras und Apfelbaumblätter und - Rinde gefressen. Kein Gemüse heute, dafür Blattsalat und Petersilie. Leider ging es trotzdem vor ein paar Stunden wieder los. Ich bin echt am verzweifeln.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2020, 20:24

Holst du ihn rein, wenn er krank ist? Ich würde ein Kaninchen mit Bauchproblemen nicht in Außenhaltung lassen, vor Allem nicht jetzt bei der Kälte!
Kannst du Fiebermessen? Das wäre wichtig um zu sehen wie sein Kreislauf ist. Viele Kanichen rutschen bei Bauchproblemen in Untertemperatur und brauchen eine Wärmelampe etc.
Im Haus (z.B. Zimmerkäfig ausschließlich für Krankenzeit) bekommst du besser mit wie es um ihn steht, siehst auch ob er köttelt.
Neben der Kotprobe, die ich dir auch dringend empfehlen würde, würde ich wohl auch eine EC Kur starten (AB, B-Vitamine, Panacur). Manchmal wirkt sich EC auch auf die Verdauung aus. Außerdem eine längere Zeit täglich BeneBac Pulver oder Vergleichbares für die Darmregeneration.



__________________

Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
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Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2020, 20:28

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Holst du ihn rein, wenn er krank ist? Ich würde ein Kaninchen mit Bauchproblemen nicht in Außenhaltung lassen, vor Allem nicht jetzt bei der Kälte!
Kannst du Fiebermessen? Das wäre wichtig um zu sehen wie sein Kreislauf ist. Viele Kanichen rutschen bei Bauchproblemen in Untertemperatur und brauchen eine Wärmelampe etc.
Im Haus (z.B. Zimmerkäfig ausschließlich für Krankenzeit) bekommst du besser mit wie es um ihn steht, siehst auch ob er köttelt.
Neben der Kotprobe, die ich dir auch dringend empfehlen würde, würde ich wohl auch eine EC Kur starten (AB, B-Vitamine, Panacur). Manchmal wirkt sich EC auch auf die Verdauung aus. Außerdem eine längere Zeit täglich BeneBac Pulver oder Vergleichbares für die Darmregeneration.
Ich bringe ihn ins Wohnzimmer aber mit offener Terassentüre, da Kaninchen ja extrem empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren. Ich lasse ihr dann normalerweise so lange bei mir bis er Heu knaupselt. Bis dahin wärme ich ihn aber immer, da das mit der Untertemperatur schon öfter der Fall war. Fieber messen können wir leider nicht. Wir lassen ihn jetzt immer nachdem er wieder apathisch war in einer größeren Transportbox, mit Heu, Wasser, usw. Das mit der Kur klingt gut, das werde ich auf jeden Fall probieren!




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2020, 20:43

Also ich bringe meine kranken Kaninchen auch im Winter in Haus. Wenn sie Untertemperatur haben, kommt eine Wärmelampe drüber. Da ist es auch ganz egal, wenn es warm ist. Da steht im Vordergrund, dass der Körper keine zusätzliche Kraft hat um die eigene Wärme zu halten. Ist er im Kalten, muss er Energie einsetzen die er nicht hat. Wenn es seine Temperatur wieder halten kann, kannst du die Heizung weg lassen. Entweder in einem Zimmer in dem die Heizung nicht laufen muss und das Fenster auf Kipp bleiben kann. Ich weiche bei mir z.B. in den Wäschekeller aus und lasse dann das Kellerfenster offen. Das Licht passe ich dann auch den Lichtverhältnissen draußen an. Sprich das Licht bleibt von Sonnenauf bis untergang an, danach ist es aus. So verhinderst du einen ungewünschten Fellwechsel! Und du kannst dein Kaninchen dann auch nach 2 Wochen wieder problemlos ins Außengehege bringen.



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2020, 20:44

Zunächst, die Futterumstellung langsam vornehmen, ich würde da mit Dill, Petersilie, Wurzelgrün anfangen, vorsichtig anfüttern. Die Verdauung von Kaninchen dauert Stunden und wenn er gestern neues zu sich genommen hat, wird es vielleicht erst heute Abend ausgeschieden
Wie Gerti vorschlägt, habe ich auch schon an BeneBac gedacht und ich würde auch, wie von Laura vorgeschlagen, die Zähne untersuchen lassen. Jahrelanges "hartes" Futter (Möhre etc) kann Schäden verursachen. Dafür sind Kaninchenzähne nicht ausgelegt


Ich würde ihn jetzt wohl über Nacht drinne behalten, habt ihr Gitterelemente? Dann kann man einen bestimmten Bereich abtrennen und er muss nicht in der Box bleiben, denn auch Bewegung brauchen sie




Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.11.2020, 13:56

Hier mal ein kleines Update: Wir haben die Ernährung der kleinen Zwerge komplett umgestellt. Es gibt jetzt 3 bis 5 mal am Tag Salate und frische Kräuter. Seotdem wir das machen, gab es keine Magenüberladung mehr. Mal schauen wies noch weiter geht aber ich bin zuversichtlich. Vielen Dank an alle, die fleißig geschrieben haben und mir Tipps gegeben haben! Fühlt euch gedrückt <3




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.03.2019
Beiträge: 184
Caniemo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 21:39

Ich weiß nicht wie die Magenüberladung diagnostiziert wurde. Hab jetzt nichts von Röntgen oder so gelesen. Mein Kaninchen ist auch unendlich empfindlich. In 2 Jahren sicher schon 10 Bauchgeschichten gehabt. Eine Zeit lang sogar 2 Mal die Woche. Uns ist dann aufgefallen dass es daran liegt, dass sie ihr Partnertier ausgiebig putzt. Die Haare sind ihr einfach zu viel im Magen. Seitdem scheren wir das Partnertier regelmäßig. Toi toi toi es hilft. Vielleicht hast du auch so einen Kandidaten mit nem empfindlichen Magen/Darm was auch immer. Scheren kannst du in Außenhaltung aber natürlich nicht. Aber da könnte man dann hab rodicare hairball usw geben. Alles gute euch.




Ninchen
 
Registriert seit: 24.11.2020
Beiträge: 9
bianca_va befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2021, 19:45

Ein letztes Update: Es war weder das Futter, noch Kokzidien, Parasiten, Fell oder sonstiges. Unser kleiner Schatz hatte zwei Tumore im Darm die immer wieder zu Darmverschluss und letztendlich auch zu den Aufgasungen und Magenüberladungen geführt haben. Die Tierärzte in der Tierklinik waren zu inkompetent einen ordentlichen Ultraschall vom Darm durchzuführen, versicherten uns aber, dass "er wunderschöne Darmwände" hat. Wir wechselten zu einer Kaninchenspezialistin und die fand dann die erschütternde Ursache. Wir haben uns letztendlich am 19.12 dazu entschieden ihn nicht länger leiden zu.

Vielen Dank für alle Tipps und gut gemeinten Ratschläge, letztendlich konnte dem Kleinen aber niemand mehr helfen.

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch ❤️




Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2021, 20:00

Mein herzliches Beileid



__________________
---
"Du mußt sie jetzt sagen,
Oder ewig 'rumtragen,
Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
Könnt' ich doch noch!
– Vorbei."
(Reinhard Mey)
---

[Danke, Tante Jessi]



Benutzerbild von Arren
Kaninchen
 
Registriert seit: 04.06.2018
Beiträge: 2.464
Arren befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2021, 20:11

Das tut mir leid



__________________



Im Herzen nah
Neya, Zeki, Aki, Eva, Alfi, Susi & Abby


 
 
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