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Wiedervergesellschaftung mit altem kaninchenHallo, ich besitze drei Kaninchen: Willi (11, dominat, aber sehr ruhig, ein Traumkaninchen), Lilly (ca 6, Löwenkopf-Mix mit schlechter Vorgeschichte, zickig und leicht gestört) und Knuffel (weibl. ca 7, ein typischer Widder, ruhig, verfressen, manchmal etwas trampelig). Alle wohnen bei uns im Garten, tagsüber mit Freilauf im ganzen Garten, nachts in einem umgebauten Kinderhaus. Ursprünglich waren da nur Willi und Lilly, Anfang des Jahres kam aber noch Knuffel dazu, weil ihr Partner gestorben war. Die Vergesellschaftung lief unkompliziert, bald waren die drei zusammen, wobei Willi seine Gunst gerecht zwischen den Damen aufteilte, während sich die Damen nie 100% mochten, aber doch akzeptierten und durchaus nebeneinander vom heu fraßen. Leider hatte sich Knuffel vor ein paar Wochen böse verletzt und musste von den anderen einige Zeit getrennt werden. Dann war das wieder in Ordnung, nur als ich sie wieder zusammenlassen wollte, hat das überhaupt nicht mehr funktioniert. Lilly ging ganz extrem auf Knuffel los und hat damit auch nicht aufgehört. Mir war klar, dass ein paar Haare fliegen würden, aber so schlimm habe ich nicht erwarte, v.a. weil die erste Vergesellschaftung ja recht unkompliziert war. Also habe ich sie wieder getrennt und bereite jetzt eine erneute, vorschriftsmäßige Vergesellschaftung vor. Knuffel sitzt jetzt streng getrennt von den anderen im Haus... Jetzt sind die zwei Wochen allerdings rum und die Vergesellschaftung steht an. Diesmal werde ich das im Keller machen, dem einzigen neutralem Raum. Und nun endlich meine Frage: würdet ihr alle drei Kaninchen in den Keller setzen oder nur die beiden Streithähne? Willi hat mit Knuffel nach wie vor kein größeres Problem. Und da er ja schon so alt ist, würde ich ihm am liebsten jeden Stress ersparen. Und den hätte er sicher im Keller... Noch ist er für sein Alter zwar noch topfit, aber das soll ja auch so bleiben...
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| (Ich hoffe, ich mache das hier richtig und ich kann mein ähnliches Anliegen auch hier in diesem Thread posten, sonst weist mich bitte darauf hin, ich bin noch neu hier im Forum) Ich habe ein ähnliches Problem... Ich habe zwei Kaninchen, Bob (Zwergwidder, 3 1/2 Jahre, kastriert) und Helma (Zwergkaninchen, 3 Jahre). Ich habe beide damals zusammen zu mir geholt als sie 1 1/2 bzw. 1 Jahr alt waren. Es hat auch alles super funktioniert, auch als sie in ihr neues Gehege bei uns im Garten gezogen sind. Das ging bisher 2 Jahre gut. Jetzt war es leider so, dass Bob vor ca. 2 Monaten fast gestorben wäre (unterkühlt, aufgegast, apathisch) und wir ihn reinholen und entsprechend versorgen mussten (er hat zum Glück alles gut überstanden). Da wir beobachten mussten, ob er köttelt und es ihm sehr schlecht ging, haben wir beide die Zeit über getrennt, sie war weiterhin draußen. Nachdem es ihm deutlich besser ging, haben wir ihn wieder zu Helma gesetzt und es lief alles unverändert gut. Sie hat ihn geputzt und beide saßen kuschelnd zusammen. Nach einer Woche sah alles leider ganz anders aus... Ich habe Helma mit einer riesigen Bisswunde auf der Stirn vorgefunden und sie sofort zum Tierarzt gebracht. Die Wunden (es waren sogar insgesamt 4, wie sich herausgestellt hat) mussten genäht werden. Es hat sich gezeigt, war Bob derjenige war, der sie angegriffen hat. Daraufhin haben wir beide erneut getrennt und diesmal Helma zu uns in die Wohnung geholt, da wir die Wunde regelmäßig versorgen mussten. Da die Wundheilung nicht gut lief, war sie c.a. 4 Wochen bei uns bis wir das Go vom Tierarzt für das Zusammensetzen bekommen habe (beide haben sich die Zeit über weder gesehen noch gerochen). Unser Wohnzimmer haben wir hierfür als neutralen Raum umgestaltet und nach 2-3 Tagen haben sich beide auch wieder vertragen, auch wenn sich das Machtverhältnis quasi umgekehrt hat. Vorher war Helma die Chefin und Bob hatte sich untergeordnet, jetzt ist es andersherum. Ich muss dazu sagen, dass Bob kein einfaches Kaninchen ist. Er war schon immer sehr ängstlich und von dem, was mir erzählt wurde, als ich beide zu mir geholt habe, saß er oft allein, weil sich kein Tier zu ihm gesellen wollte. Er war in "seinem" Wurf wohl allgemein das kleinste und schwächste Kaninchen. Erst als Helma zu ihm gesetzt wurde, musste er nicht mehr allein sitzen, da sich beide wohl direkt verstanden haben. In der Zeit bei uns, ist er zwar wesentlich selbstsicherer geworden, aber von mutig kann immer noch keine Rede sein. Er ist skeptisch und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben, was auch in Ordnung ist. Helma war bisher das Gegenteil von ihm: neugierig und auch recht zutraulich, auch recht zutrauchlich. Zurück zur VG im Wohnzimmer: Wie gesagt, es hat alles super funktioniert. Eine Woche waren beide bei uns drinnen bis wir uns vorgestern dazu entschieden haben, sie in ihr ursprüngliches Gehege zu setzen. Noch als zusätzliche Info: Wir haben den Stall vergrößert, Bob hatte aber schon vor der Neu-VG Zugang zum neuen Stallteil. Vor dem Zusammensetzen im Wohnzimmer habe ich aber alles ausgeputzt und neu eingerichtet. Im neuen Gehege haben beide Ninchen den Stall neu erkundet, Helma etwas zögerlicher als Bob. Er hat sich nach ein paar Minuten an seine Lieblingsstelle im neuen Stallteil verzogen. Als Helma dann zu ihm gekommen ist, ist er sie direkt angegangen. Viel aggressiver als es im Wohnzimmer der Fall war. Wir haben dann eingreifen müssen, da sie so schnell nicht weggekommen ist und wir auch Angst hatten, dass er sie wieder beißt. Sie hat sich dann eingeschüchtert in den älteren Stallteil zurückgezogen. Da wir nicht wollten, dass sie erneut gebissen wird, haben wir die beiden die Nacht getrennt und sie konnten sich durch ein Gitter sehen und beschnüffeln. Am nächsten Tag haben wir beide in den angeschlossenen Auslauf gelassen, und erstmal nur darein, da wir zugegebenermaßen Bob im Stall nicht wirklich getraut haben. Der Zugang zum Stall war für beide geschlossen. Draußen hat er sie wieder gejagt, anfangs mehr, aber sie hatte Ruhepausen und hat sich zwischendurch entspannt. Nachts haben wir sie wieder getrennt. Das gleiche haben wir nochmal gestern gemacht. Es war auch schon etwas entspannter. Heute habe ich den unteren Teil vom Stall geöffnet und er hat sie wieder mehr und auch aggressiver gejagt (Fell flog auch, was an sich ja erstmal nicht schlimm ist). Und das ist bis heute die aktuelle Situation. Es kam schon vor, dass sie zusammen gefressen haben und er sie auch ein wenig geputzt hat, aber sie ist sehr unsicher geworden und traut ihm nicht so recht. Sobald er auf sie zuhoppelt, sei es auch nur langsam, hoppelt sie weg. Dennoch versucht sie ab und an ihn zu beschnüffeln (meist wenn er beschäfitgt bzw. abgelenkt ist). Ich weiß jetzt ehrlicherweise nicht mehr genau, wie ich weiter vorgehen soll, da ich auch Angst habe, dass sie wieder verletzt wird und ich nicht möchte, dass sie ein total eingeschüchtertes Häschen wird... Hättet ihr noch Ideen/Vorschläge? Stall/Gehege Da wir zur Miete wohnen, sind unsere Gestaltungsmöglichkeiten leider etwas begrenzt. Wir haben 2 Handelsübliche Ställe plus je eine Außenhütte aneinander gebaut und daran schließt ein Freilaufgehege an. Normalerweise war es so, dass die beiden morgens gegen 5:30 Uhr rausgelassen wurden und abends gegen 20:00 Uhr der Zugang zum Auslauf wieder verschlossen wurde (für nachts ist er leider nicht sicher genug).
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![]() einfacher ist es immer, damit es übersichtlich bleibt, wenn ein eigenes Thema eröffnet wird. Dazu gehst du z. B. unter Kaninchenhaltung & allgemeines und klickst (oben links) "neues Thema" an Stall plus Außenhütte hört sich für mich jetzt nicht nach viel Platz an. Was heißt es in qm auf einer Ebene? Es ist wichtig, dass die Tiere 24/7 genug Platz haben Wieviel Platz war im Wohnzimmer auf einer Ebene? Schwierig ist, sie immer wieder zu trennen Was ich wohl machen würde, sie beide über den Winter reinholen (wenn sie sich da verstanden haben) und es beobachten. Zum Frühjahr (evtl. mit ausgebautem Gehege?) wieder nach draußen setzen Wenn ich es richtig verstehe hattest du Helma ca 5 Wochen drin und hast sie nun wieder nach draußen gesetzt? Da hätte ich bedenken wegen dem Winterfell
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| Erst einmal vielen Dank für die Antowort und für das Willkommen heißen Beim nächsten Mal bin ich schlauer und mache ein eigenes Thema auf (oder sollte ich das jetzt am besten noch machen?)Also im Stall haben sie insgesamt ca. 5 qm. Das Außengehege hat auch nochmal ca. 10 qm. Wegen des Fells ist alles in Ordnung. Sie hat den Fellwechsel durchgemacht Da war sie schon bei, als wir sie reingeholt haben und als sie drinnen war, habe ich im Zimmer bzw. in der Wohnung immer die Fenster offen gehabt und keine Heizung an xD Ich bzw. wir haben zwar gefroren, aber so konnte ich sichergehen, dass sie im Fellwechsel bleibt.Wäre es vllt eine Möglichkeit, beide Gitter an Gitter zu vergesellschaften? Nur im Stall war er richtig territorial ihr gegenüber und drinnen gab es keine Probleme... Besteht die Möglichkeit, dass er sie durch die Gitter-Methode eher im Stall akzeptiert? Reinholen über den Winter würde ich eigentlich gerne vermeiden... (wäre aber theoretisch machbar).
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Ich würde alle 3 reinsetzen, die Rangordnung muss so oder so zwischen allen 3en geklärt werden, wenn Willi da schon klar ist dann dürfte es für ihn auch kein großer Stress sein, ausserdem kann eine VG recht lange gehen und so lange würde ich Willi nicht alleine lassen, das wäre sicherlich unangenehmer für ihn als mit den anderen beiden im Keller. @Hammerhaifischi magst du bitte für dein Thema einen eigenen Thread eröffnen, es wird hier sonst sehr unübersichtlich.
__________________ LG von Nougie und Ebby ....und Menschin Möhrja
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Mache ich ![]() @luzy Tut mir leid, ich wollte nicht, dass deine Frage untergeht
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![]() Dann versuche Gitter/Gitter , damit ein wenig Ruhe reinkommt und besser als immer Nachts zu trennen. Würde dies erstmal ca 10 bis 14 Tage beobachten
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| Erstmal Danke an alle. Ich habe gestern noch die Vergesellschaftung gestartet, mit allen dreien. Bislang ist einfach gar nichts passiert. Willi läuft als unangefochtener Chef durchs Gehege und frisst alles was er findet, Lilly ist so wie vermutet total durch den Wind und sitzt verschüchtert rum (frisst aber auch) und Knuffel hält brav Abstand zu Lilly, ist aber ansonsten auch mit Dauerfressen beschäftigt. Ja, und ich warte auf die große Katastrophe.... Ich weiß natürlich auch, dass der Keller nicht der idealt Ort für kaninchen ist, aber wirklich neutral ist es sonst nirgends, im garten sind die kaninchen sonst überall, im Erdgeschoß war jetzt Knuffel die ganze Zeit, Bad ist zu klein und die Schlafzimmer ungegeignet. Und im Keller ist es wenigigstens schön kühl... Da sich die drei ja schon mal recht gut verstanden haben, will ich es auf jeden fall versuchen wieder Frieden in die Gruppe zu bekommen. Naja, jetzt warte ich erstmal ab...Ist es denn normal, dass sich da so lange gar nicht tut? Bei der ersten Vergesellschaftung ging es recht zügig zur Sache...
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| Hallo, ich weiß ja nicht, ob es jemanden interessiert, aber ich gebe mal ein update. Bislang läut alles super. Alle haben sich soweit im neuen gehege eingelebt. Zwar ist noch immer nicht das ganz große Gruppenkuscheln, aber alle haben gegenseitig Kontakt ohne größere Streitigkeiten. Hin und wieder wird Knuffel von Lilly zwei, drei Sprünge gejagt und etwas angeknurrt, mehr aber nicht. Willi knurrt sie auch manchmal an oder zwickt sie in den Hintern, Knuffel ist aber auch echt trampelig. Zum Ausgleich putzt er sie dann wieder ewig. Gestern habe ich alle drei gemeinsam an einem Heuhaufen erwischt .Auch Knuffel und Lilly verstehen sich deutlich besser. Knuffel bekommt keine Panik mehr und Lilly geht nicht mehr wirklich auf sie los und, ganz heimlich, putzt sie sie auch schon mal. Ich glaube also, wir sind auf dem richtigen Weg ![]()
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