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Kleine Köttel bei neuen Kaninchen // Angst auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Honeymouse

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.09.2020
Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2020, 12:33

Kleine Köttel bei neuen Kaninchen // Angst


Hallo ihr Lieben,

ich habe grade ein bisschen Angst und bin mir nicht sicher ob ich mit unserem neuen Kaninchen zum Tierarzt muss.

Wir haben zwei Kaninchen adoptiert, und diese sind seit Freitagabend bei uns. Ein kastriertes Männchen, Bernie, der ca. 8-9 Monate alt ist, und ein junges Weibchen, Ivy, die noch ein Baby ist (3 Monate). Beide spielen und fressen bisher ganz normal (Basisfutter ist Heu, dann 2 Mal pro Tag eine Schüssel mit Grünfutter und Gemüse, und eine kleine Portion von ihrem gewohnten Trockenfutter). Wir halten uns da ziemlich genau an die Angaben der Hobbyzüchterin.
Ich finde in ihrem Zimmer allerdings seit gestern immer wieder sehr kleine, dunkle Köttel, und gehe davon aus dass es die Köttel des kleinen Weibchens sind. Bei manchen ist oben auch ein kleiner Zipfel dran. Nach kurzem Suchen im Internet macht mir das jetzt richtig Angst.
Sie ist momentan natürlich nur halb so groß wie er, und ich erwarte da auch dass ihre Köttel etwas kleiner sind, aber die paar die ich gefunden habe waren weniger als halb so groß wie seine.

Wir haben vor einigen Monaten auf relativ traumatische Art und Weise ein geliebtes Kaninchen wegen eines Darmverschlusses verloren, und ich bin grade richtig paranoid.
Sind die kleinen Köttel wegen Ivys Größe oder auch wegen dem Umzugsstresses von der Züchterin zu uns, und der neuen Umgewöhnung and eine neue Umgebung (Außenhaltung zu Innenhaltung) normal? Die beiden sind auch erst seit ein paar Tagen vergesellschaftet. Oder sollten wir uns schleunigst zum Tierarzt begeben?

Da wir die beiden erst seit zwei Tagen bei uns haben, fällt es mir unglaublich schwer zu sagen ob sie eine Wesensveränderung hat. Auf mich wirkt sie normal, sehr verspielt, sie rennt viel und stürzt sich besonders auf frisches Grünfutter (was beide laut Züchterin gewohnt sind), isst aber auch regelmäßig Heu und ihr Trockenfutter.

Im Gegensatz zu unseren damaligen Kaninchen sind die beiden allerdings sehr stubenrein, und kötteln nicht direkt nach jedem Essen. Dafür gehen sie immer in ihren Stall, was es sehr schwer macht die Köttel auseinanderzuhalten, zu sehen wer wieviel macht, und sie direkt dabei zu erwischen um mal nachschauen zu können

Ich wäre über jeden Rat extrem dankbar!

Liebe Grüße,
Nadine



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2020, 12:38

Ich würde das Trockenfutter weglassen, das braucht es eigentlich nicht.
Und Heu nicht als Basisfutter sondern 24h blättriges Grünzeug (Gemüsegrün, Bittersalate, Kräuter, Wiese, Kohl), denn Kaninchen sind Frischköstler. Alles trockene entzieht Wasser und trinken tun Kaninchen eigentlich äußerst selten bis nie, da sie die nötige Flüssigkeit übers Frischfutter aufnehmen. Heu ist quasi eine Notreserve, aber nichts, was Kaninchen zwangsläufig fressen müssen.

In jedem Fall würde ich sobald wie möglich eine Köttelprobe abgeben, nicht selten bringen Tiere von Züchtern Kokzidien o.ä. mit. Wie sieht es mit den Inpfungen aus?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.09.2020
Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2020, 12:43

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich bin total hin-und hergerissen, weil ich auf extrem vielen Seiten (und den gängigen Futter-Pyramiden) immer wieder Heu als Basisfutter sehe, und die Züchterin uns das ja auch empfohlen hat. Aber dass das sehr trocken ist verstehe ich auch. Auch Tierärzte haben mir bei unseren alten Kaninchen zu Heu als Basisfutter geraten... ich finde es total verwirrend.

Geimpft sind beide gegen Rhd1, 2 & Myx.

Ich sammeln mal die Köttel und werde sie dann beim Tierarzt abgeben! Danke für den Tipp.




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2020, 12:48

Frag Dich: Wie viele Wildkaninchen siehst Du Heu fressen?
Genau, eigentlich keine. Denn Heu ist nix anderes als die schlechtere Variante von Wiese.
Die Zähne reiben sich beim mahlen aneinander ab, das gelingt vorallem gut bei blättrigem Futter (Wiese vorallem bestehend aus Wildkräutern, blättriges Grüngedöns, usw). Deswegen ist Heu eine Reserve, aber Kaninchen sollten nicht gezwungen sein, es zu fressen sondern sie sollten 24h blätteiges Frischfutter zur Verfügung haben.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2020, 12:50

Wann genau wurden sie mit welchem Impfstoff geimpft?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.09.2020
Beiträge: 77
Nadine1301 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2020, 12:57

Hi marinahexe,

Beide sind mit Nobivac Myxo-RHD Plus geimpft.
Die Kleine wurde vor etwas mehr als einer Woche geimpft (16.10), und der Große am 08.08

Liebe Grüße,
Nadine




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2020, 13:19

Bei dem Männchen ist alles ok. Aber bei dem Weibchen würde ich sicherheitshalber in 2-3 Wochen Filavac drüber impfen lassen.


Nobivac Plus braucht 21 Tage für den Schutzaufbau. In dieser Zeit sollte man übermäßigen Stress vermeiden. Und genau in diese Zeit fallen Umzug und Vergesellschaftung. Kein Grund zur Panik, aber ich würde sicherheitshalber nochmal mit Filavac nachimpfen lassen.



 
 
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