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Häsin frisst nicht und lässt sich nicht einfangen auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Benny92
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.04.2015
Beiträge: 2.281
Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2020, 07:07

Häsin frisst nicht und lässt sich nicht einfangen


Hallo,

ich melde mich mal wieder bei euch.
Und zwar geht es um meine Finchen, bis auf 2 Cunis hat sie heute nichts gefressen und ist auch gar nicht gekommen. Sie hatte auch leicht Durchfall bzw eher Matschkot. Naja falls es nicht besser wird geht's sowieso zum Tierarzt, aber nun zu meinem eigentlichen Problem: Sie lässt sich absolut nicht fangen. Dabei habe ich schon einige ber nuen, Kurt, Peaches, Stups fanden es alle nicht toll aber haben es irgendwann über sich ergehen lassen. Bei ihr ist es so, dass wenn ich sie fange sie sich extremst wehrt. Angeblich heißt es ja, dass sie ruhiger werden wenn man versucht sie nicht loszulassen da es nur anfangs der Reflex ist. Bei ihr hilft gar nichts, je länger man sie hat desto schwieriger wird es. Sie kratzt, beißt usw. Sie hat aber selbst auch richtig Angst davor, sie verliert immer ganz viele Haare dabei. Ich nehme meine Kaninchen sowieso nicht unnötig hoch, aber in so einem Fall wie heute oder allgemein zum Gesundheitcheck, wäre das ja dringend notwendig. Ich konnte nichtmal wirklich schauen ob sie durch den Durchfall am Hinterteil dreckig ist. Da zur Zeit ja sowieso bei dem Wetter relativ viele Fliegen unterwegs sind, mach ich mir noch mehr Sorgen. Allgemein wenn ich bedenke, wie oft man Kaninchen in ihrem Leben oft was eingeben muss und sie sich so wehrt. Ein Handtuch hilft auch nichts, ich bekam trotz Handschuhen, Pullover und Handtuch ein paar tiefe Kratzer ab. Und eigentlich hab ich mir durch die anderen Tiere mittlerweile schon einen guten Griff und gute Methoden angeeignet, aber bei ihr bin ich echt ein bisschen ratlos. Vielleicht habt ihr ja Tips für mich.
Wichtig zu wissen ist vielleicht auch noch, dass sie eine größere Rasse ist, was das ganze noch schwieriger macht. Daher wäre es super, wenn vielleicht manche hier schreiben könnten, wie sie das mit deutschen widdern, Riesen etc machen, die sich auch sehr stark wehren beim hochnehmen.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.07.2020
Beiträge: 41
Ninchen02 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2020, 08:12

Hi,


ich kenn das. Bei Löwi wars auch so. Sie hat schon angefangen mich anzugreifen wenn ich nur meine Hand ohne Leckerlie in ihrer Nähe hatte. Ich habe ein paar mal versucht ihr das mit dem hochnehmen anzugewöhnen hat aber nicht wirklich was gebracht. Inzwischen nehme ich sie vllt. einmal wöchentlich hoch zu keiner bestimmten Zeit oder Tag ich hab nämlich einen Trick: Wenn sie in die Buddelbox springt und dort sitzt. kann ich vorsichtig meine Hand auf sie legen und sie dann hochnehmen.



Das sie mich nicht mehr beist, liegt warscheinlich an unserer Bindung. Ich habe als sie immer so agressiv zu mir war viel Zeit mit ihr verbracht. Ich hab immer sie entscheiden lassen wann sie zu mir kommt und wann nicht. Da hab ich sie ewig nicht hochgehoben, damit sie vergisst wie es ist auf meinem Arm zu sitzen. Irgendwann hab ich mir einen Klicker gekauft aber nur so einen mit einem langen Ausziehstab damit sie nicht so nah an mich ranmuss. Ich habe bestimmt 2 oder 3 Monate jeden Tag mit ihr geklickert. Am Ende kann sie "dreh dich" "Männchen" "komm" und sie springt sogar über meinen Arm.

Aber was das wichtigste ist, sie hat ein stärkeres Vertrauen aufgebaut. Wenn ich sie jetzt hochhebe dann weiß sie das ich sie auch wieder herunterlasse ohne das ihr was passiert und das entspannt sie schon. Sie ist immernoch kein Riesenfan von der ganzen Hochhebsache aber meiner Meinung nach ist es schon ausreichend wenn ich ohne Krazer und Bisse davonkomme und sie danach nicht noch Tage lang Angst vor mir hat.


Du musst vielleicht auch herausfinden was Finchens Ding ist. Das muss nicht unbedingt Klickern sein. Es können auch andere Spiele oder Beschäfitigungen sein hauptsache sie hat dabei Spaß und lernt, das es nicht schlimm ist wenn Du dabei bist, sie berührst oder hochnimmst. Es kann sein das sie einfach nicht hochgenommen werden will aber ich denke man kann ihr schon beibringen das Du und das hochnehmen nichts Schlimmes ist. Sie wird warscheinlich nie ein Kuschelhase werden.



LG und viel Glück mit deinem Finchen



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Benutzerbild von -Flöckchen-
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.04.2019
Beiträge: 799
-Flöckchen- befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2020, 09:27

Wenn sie so Angst vorm hochnehmen hat, solltest du vielleicht auf den Boden bleiben mit ihr. Aviv hat panisch Angst davor, ich mach alle Behandlungen am Boden und Flöckchen der deutsche Riese ist zu stark für mich teilweise. Für Medikamenteneingabe muss ich ihn zwischen die Beine nehmen und mich vorbeugen, da als ich ihn einmal nicht gut zwischen den Beinen hatte, er mit den Hinterläufen getreten hat und glaub mir, das tat weh! Ich hatte einen guten blauen Fleck im Gesicht. Wenn ich seinen Po anschauen wollte, musste ich schnell sein - unter den Vorderbeinen nehmen, umdrehen, auf den Schoss. Zum Glück musste ich das nur 3mal machen. Hab ihn jetzt beigebracht wenn er rumliegt das ich immer an ihm rumfummeln darf. Fass ihn täglich an und jetzt eben auch mehr am Popo. Seitdem kraul ich ihn, heb die Blume an, die er freiwillig weiter anhebt und guck seinen Popo in Ruhe an, ohne einen genervten( er ist mehr genervt als verängstigt) Flöckchen. Aber dann musst du wahrscheinlich viel Zeit mit ihr verbringen, dass sie dir freiwillig ihr Popöchen zeigt. Das hat Aviv auch drauf mittlerweile.



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Benutzerbild von marielu
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 141
marielu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2020, 12:06

Ich kenne das auch. Ich hab mein Kaninchen einfach mit einem Transporter und dem dazugehörigen Gitter eingefangen. Den Transporter hab ich dann mit ins Haus genommen und im Bad abgestellt. Da haben wir Fliesen und die Kaninchen können darauf nicht weglaufen. Das bedeutet zwar immer noch ein bisschen mehr Stress, weil es eine ungewohnte Umgebung ist aber anders geht es dann halt nicht. Und da das Hochheben absolut keine Option war hab ich dann halt im Transporter so gut wie möglich alles angeschaut: Blume hochheben, Ohren anschauen etc. Ist nervig aber es geht.



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Benutzerbild von Benny92
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.04.2015
Beiträge: 2.281
Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.07.2020, 21:18

Vielen Dank für eure Antworten! Da bin ich ja froh, dass es einigen von euch auch so geht. Dachte mir echt das gibt's doch nicht dass das so schwierig ist bei ihr.
Dabei wollte ich sie morgens ja nur auf meinen Schoß setzen, das ganze fand also sogar am Boden statt. Die ist auch sonst total lieb, kommt sofort wenn man sie ruft, lässt sich streicheln und fordert das auch usw. Bei ihr ist es einfach so, dass sobald man was macht was ihr nicht passt (dazu gehört zum Beispiel Kiefer abtasten) und ihr eben Angst bereitet wie das Hochheben sie komplett aufdreht. Sie dreht beim Hochheben so auf als hätte sie ein Greifvogel erwischt. (Ich wende aber beim Hochnehmen natürlich immer die empfohlenen Techniken zum hochnehmen an, also nicht irgendwie am Nacken o.ä. - glaube wenn ich das nicht machen würde, wäre ihr schon längst viel mehr passiert)
Ich war heute bei der TÄ, sie hat eine Aufgasung und soll jetzt noch regelmäßig RodiCare bekommen.
Am Abend war es obwohl ich sie nur ganz kurz genommen habe um sie zu mir wieder auf den Boden zu setzen war es ein riesen Theater. Mir tut sie ja auch richtig leid dabei, sie fiept, quietscht und hat panische Angst. Alleine das festhalten bereitet ihr total Angst.
Die TÄ meinte eine Decke am Boden legen, sie drauf setzen und einwickeln. Aber sobald ich sie schon anheben um sie auf die Decke zu setzen geht es schon los.

Daher brauche ich jetzt eine andere Methode, das ist wirklich für beide Seiten nicht schön und für Finchen egal bei welchen Krankheiten die noch kommen sicherlich nicht förderlich.. Hab jetzt mal nochmal recherchiert, bin von kaninchenwiese auf ein Video gestoßen, wo die kaninchen darauf trainiert wurden freiwillig Nahrung aus der spritze aufzunehmen. Denke das werde ich bei ihr probieren. Wobei das natürlich auch schwierig ist wenn sie gar nichts mehr frisst, weil dann wird sie das trotz Training auch nicht nehmen.. Alles andere Abtasten usw. werde ich ihr dann langsam angewöhnen.

Das mit der Transportbox werde ich wenn alles andere nichts hilft mir aufjedenfall merken, das ist auch eine gute Idee! Genauso wie der Check mit der Blume, ich habe es bisher jetzt öfter so gemacht dass ich sie hab Männchen machen lassen mit einem Leckerli (klappt halt auch nur wenn sie gesund ist und frisst, und wie ich das jemals hinbekommen sollte wenn ich merke dass das Hinterteil nicht sauber ist, weiß ich wirklich nicht).



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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 29.07.2020, 21:57

Hin und wieder hab ich auch solche „Panik-Tiere“.

Wichtig ist, dass Du absolut ruhig und entspannt bleibst (ich weiß wie schwierig das ist), dann das Tier kurz packen (auf dem Boden!), zwischen den Oberschenkeln (Du kniest dabei auf dem Boden) zu fixieren und notwendige Medis verabreichen.

Dabei musst Du sie nicht hochnehmen, das passiert bodennah.

Hab grad einen Pflegie mit Inappetenz der gepäppelt werden muss (inkl. verschiedener Medis).
Für den sind Menschenhände per se der Horror und wenn ich ihn packe beißt er in alle Richtungen.
Mit obiger Art und der Ruhe meinerseits kriegen wir es seit knapp drei Tagen aber relativ gut hin.



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Benutzerbild von Benny92
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Registriert seit: 03.04.2015
Beiträge: 2.281
Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2020, 20:01

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Hin und wieder hab ich auch solche „Panik-Tiere“.

Wichtig ist, dass Du absolut ruhig und entspannt bleibst (ich weiß wie schwierig das ist), dann das Tier kurz packen (auf dem Boden!), zwischen den Oberschenkeln (Du kniest dabei auf dem Boden) zu fixieren und notwendige Medis verabreichen.

Dabei musst Du sie nicht hochnehmen, das passiert bodennah.

Hab grad einen Pflegie mit Inappetenz der gepäppelt werden muss (inkl. verschiedener Medis).
Für den sind Menschenhände per se der Horror und wenn ich ihn packe beißt er in alle Richtungen.
Mit obiger Art und der Ruhe meinerseits kriegen wir es seit knapp drei Tagen aber relativ gut hin.
Ja das stimmt, normal bin ich wirklich ruhig und entspannt dabei, aber wenn ich merke dass das Kaninchen überhaupt nicht annähernd ruhig wird und immer mehr in Panik verfällt, fällt es mir wirklich auch sehr schwer.

Deine Methode werde ich aufjedenfall ausprobieren, das hab ich gestern schon probiert mit dem Handtuch, aber bis eben das umgewickelt ist vergeht ja wieder Zeit und etliche Versuche zu entkommen. Da probiere ich es nächstes mal wirklich sie am Boden herzuziehen und zwischen den Oberschenkeln zu fixieren.

Ohje, das ist natürlich ganz schwierig sowas! Genau davor hab ich bei ihr Angst und Kaninchen benötigen ja dennoch öfter Medikamente wenn was ist oder müssen gepäppelt werden. Aber super das es bei euch mittlerweile besser funktioniert! Hoffe bei Finchen wird das auch besser.

Vielleicht spielt auch noch eine Rolle, dass sie gerade in die Pubertät gekommen ist. Sie buddelt nämlich extrem viel, umkreist einen oft, rammelt usw. Und wenn manche Dinge ihr nicht passen wird gerne mal gezwickt.Also alles was für die Hormone spricht... weswegen ich sowieso am Überlegen bin sie kastrieren zu lassen.



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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.07.2020, 21:00

Handtuch funktioniert hier eigentlich nie. Bis sie sicher „eingewickelt“ sind, war es so ein Kampf, dass sowohl Zwei- als auch Vierbeiner so gestresst waren, dass eigentlich nichts mehr ging.

Die Methode auf dem Boden zwischen den Oberschenkeln ist zumindest hier stressfreier.



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Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.07.2020, 21:01

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Handtuch funktioniert hier eigentlich nie. Bis sie sicher „eingewickelt“ sind, war es so ein Kampf, dass sowohl Zwei- als auch Vierbeiner so gestresst waren, dass eigentlich nichts mehr ging.

Die Methode auf dem Boden zwischen den Oberschenkeln ist zumindest hier stressfreier.
Genauso war es hier auch, das hat überhaupt nicht funktioniert. Zum Glück geht es ihr jetzt wieder gut und sie benötigt keine Medis mehr. Wobei sich sowas ja immer schnell ändern kann, und da wende ich dann aufjedenfall deine Methode an.

Ich bin bei Finchen sowieso schon am Überlegen, sie kastrieren zu lassen... ist halt ein relativ großer Eingriff bei einer Häsin, und ich weiß nicht ob ich lieber abwarten soll bis sie 1 Jahr ist, da es da ja bei den Häsinen besser werden soll mit dem Verhalten.
Sie buddelt halt extrem, umkreist einen sobald man ins Gehege kommt, rammelt einen auch manchmal und beim Versuch der Zusammenführung mit Stups war sie relativ aggressiv gegenüber ihn. Hab das ganze dann beendet, da er sich noch nicht wehrt (ist noch unter 16 Wochen) und ich wirklich das Gefühl hatte dass das mitunter auch durch den Größenunterschied wirklich blutig hätte enden können. Wobei sie sich ansonsten, mit Gitter dazwischen, eigentlich gut verstehen.
Ich habe ja inzwischen doch einige Zusammenführungen hinter mir, Kurt war ja auch immer sehr dominant aber ich finde immer man kennt den Unterschied zwischen dominant oder aggressiv-dominant.
Vlt. werde ich sie auch mal durchchecken lassen, wobei Veränderungen an der Gebärmutter o.ä. bei solch jungen Kaninchen eher noch selten sind oder?
Ich dachte evtl auch an Homoöpathie, da hab ich gerade schon recherchiert und bin auf solche Bachblütenglobuli gestoßen. Da gibt es extra welche für Tiere bzw Nager vlt wäre sowas auch sinnvoll Finchen vor der Zusammenführung zu verabreichen. Vlt hat ja jemand von euch damit Erfahrungen, ich denke ich werde sie zuerst durchchecken lassen, und wenn gesundheitlich soweit alles in Ordnung ist erstmal mit Homöopathie nachhelfen und wenn das nicht wirkt dennoch kastrieren lassen.



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Geändert von Benny92 (31.07.2020 um 21:05 Uhr).

Benutzerbild von dangerschaf
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dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2020, 07:26

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen

Die Methode auf dem Boden zwischen den Oberschenkeln ist zumindest hier stressfreier.
Das ist hier sich so. Ich kann noch empfehlen, die Füße unterm Po zu kreuzen. Dann hilft auch der Rückwärtsgang nicht



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Geschrieben am 03.08.2020, 22:07

Meine Sunny war auch so gar kein Freund vom Hochnehmen. Ansonsten kam sie aber gerne und vorderte mich regelrecht mit anstuppsen zum Nasekraulern auf.
Bei ihr hab ich das mit viel Ruhr und Ohren kraulen (so vom Kopf bis zur Spitze streichen) hin bekommen. Oft hab ich sie einfach nur auf dem Boden sitzend kurz auf meinen Schoß gesetzt, immer mit möglichkeit zu gehen. Da ging dann auch Krallenschneiden ohne schlimmere Macken.
Bei dem Ta besuch damals ist sie regelrecht zu mir geflüchtet, darum glaub ich war mein Ansatz jetzt nicht soo verkehrt. Ganz ruhig reden hilft mMn auch gut bei ängstlichen, nervösen Tieren zum Beruhigen.
Interessanter weise fällt es mir grade bei Kaninchen alleine viel besser sie zu beruhigen als wen jemand dabei ist. Bei Sunny war das Katastrophe wen wir zu 2 waren beim Krallen kürzen. Gab schöne tiefe Kratzer. Alleine ging das seltsamer weise viel besser



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Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.08.2020, 20:33

Da bin ich echt beruhigt, dass es vielen von euch genauso geht.

Wobei mir Finchen ja leider wie oben schon angedeutet insgesamt etwas Sorgen bereitet..
Seit ein paar Wochen ist sie wirklich insgesamt wie ausgewechselt.
Ich zweifle sehr daran, dass das alles nur die Pubertät sein soll, wenn ich den Unterschied sehe...
Was ich aber wirklich sehr schade für Stups sowohl auch für Finchen finde ist, dass sie gegenüber Stups wie oben geschrieben auch relativ aggressiv ist. Hab auch das Gefühl, dass sie von der Art nicht wirklich zusammenpassen. Stups ist viel viel ruhiger.
Da war es noch besser als Kurt da war, vielleicht weil er doch eher das Sagen hatte.
Ich weiß auch nicht ob eine Kastration die Lösung wäre, aber zumindest ein Ansatz. Aber hab das Gefühl, dass da irgendwas nicht stimmt. Werde da in nächster Zeit mal die Gebärmutter untersuchen lassen, aber ob da mit 5 Monaten schon was ist? Ich weiß es echt leider nicht.



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Geändert von Benny92 (04.08.2020 um 20:41 Uhr).
 
 
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