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Spulwürmer beim Hund, Ansteckungsgefahr?Hallo, bei meinem Hund habe ich heute morgen Spulwürmer entdeckt. Vom Tierarzt bekamen wir Tabletten zum Entwurmen und die Aussage, dass ein gründliches Reinigen des Bodens ausreicht, um die Kaninchen vor einer Ansteckung zu schützen. Habt ihr damit Erfahrung? Stimmt das so? Allerdings haben die Kaninchen ja auch in den letzten Tagen direkten Kontakt gehabt, der Hund liegt gern auf dem Teppichen der Kaninchen, und die drei liegen gern im Hundekörbchen. Sollten sie vorsichtshalber entwurmt werden, bzw sollte ich eine Kotprobe von ihnen abgeben? Die Wohnung ist mit einem Dampfreiniger bearbeitet und die Teppiche habe ich ausgetauscht. Ich fege und wische jeden Tag. LG, Michi
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| Danke für deine Antwort. Es hat mir jetzt ohnehin keine Ruhe gelassen und ich besorge mir morgen bei der Arbeit ein Stuhlprobenröhrchen und fange dann an zu sammeln. Schadet ja nicht und ich habe die Sicherheit. Anstatt es einfach zu entscheiden, überlege ich erst hin und her.... blöd LG, Michi
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| Das ist wohl so.... ich war so beschäftigt hier alles zu reinigen und zu waschen, und gedanklich so damit beschäftigt, dass der TA (Vertretung) meinte, es sei keine Behandlung oder Kotprobe der Kaninchen nötig, dass ich irgendwie durcheinander war. Bin halt neu in der Kaninchenhaltung ![]()
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| Guten Morgen, wenn du dir Sorgen um die Kaninchen machst, solltest du dir auch Sorgen um dich machen. Toxokarose kann auch Menschen betreffen (und ist bei Menschen, die viel Kontakt zu Tiern haben, wohl nichtmal sooo selten). Grüße S
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| Nachtrag: Links dazu https://www.parasitenportal.de/wuermer-beim-menschen/ https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2010/daz-17-2010/wurmbefall-bei-tieren-eine-gefahr-fuer-den-menschen
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| Danke schön. Daran habe ich auch gedacht, aber ich habe nächste Woche ohnehin eine Spiegelung wegen einer chronischen Darmentzündung, dabei würde das dann auffallen. Danke für die Links!
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| Bitte. Ich persönlich denke, dass man es nicht übertreiben muss mit der Sorge. Aber im Blick haben sollte man es als Tierhalter schon (und auch deswegen die Entwurmung der Tiere ernstnehmen). S.
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| Eigentlich bin ich gar nicht überbesorgt, aber gestern war ich einfach "durch" Fremder Tierarzt, beruflicher Stress, Kaninchenneuling.... ich hatte einfach ein Brett vorm Kopf.Ich bin Kinderkrankenschwester und nicht überängstlich was Infektionen betrifft, ich hab mit viel schlimmeren Dingen täglich zu tun als ein paar Würmern, ich wusste nur nicht wie es sich mit der Übertragung auf Kaninchen verhält und was ich am besten tun sollte. Bei mir selber hätte ich erstmal abgewartet, um ehrlich zu sein, aber der Termin zur Spiegelung kommt dann ja passend ![]() Der Hund wird behandelt, die Kaninchen getestet... dann ist das Thema Würmer hoffentlich erledigt ![]()
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| Nein, ist es nicht ![]() Ich finde mich grad nur selbst albern, für eine Selbstverständlichkeit wie eine Kotprobe einen Thread eröffnet zu haben ![]()
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| Viele Wurmarten sind tierspezifisch und daher nicht übertragbar: weder auf eine andere Tierart noch den Menschen. Leider sind das nicht alle, darunter fallen sicherlich mal die Bandwürmer, die auch für den Menschen eine große Gefahr sind (Fuchsbandwurm, Hundebandwurm). Um eine Aussage über Übertragungsart der restlichen Wurmarten zu machen, müsste man immer die exakte Speziesbezeichnung des Wurmes haben. Bei Spulwürmern handelt es sich laut Google um die Gattung Ascaris sp. Bei Katzen/Hunden sind es diverse Spezies: Toxacara leonina und Toxascaris canis und mystax, für die ist der Mensch ein Fehlwirt und daher entwickeln sie sich nicht mehr weiter. Beim Kaninchen kommen hauptsächlich ganz spezifische Fadenwürmer (Passalurus ambiguus, Trichostrongylus retortaeformis ) oder Magenwürmer (Graphidium strigosum) vor. Seltener die Bandwürmer (Anoplocephaliden), Saugwürmern (Trematoden) und Lungenwürmern (Metastrongylus, Protostrongylus). Geändert von Rakete (26.07.2020 um 14:43 Uhr).
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| Hidiho, Zitat:
im Regelfalls wohl schon, in einem der von mir verlinkten Artikel steht, dass bei einer Studie mit österreichischen Landwirten 44% der Untersuchten positiv getestet wurden - wobei sie offenbar keine nennenswerten Beschwerden hatten. Aber so ganz ohne scheint's nicht zu sein: "Die Wurmlarven, die aus den Eiern schlüpfen, vollenden ihren Entwicklungszyklus im „Fehlwirt“ Mensch nicht und verbleiben im Larvenstadium. Die Larven können allerdings durch menschliches Gewebe und Organe wandern. Die Symptome sind äußerst vielfältig, je nachdem, welche Organe betroffen sind." (https://www.parasitenportal.de/wuermer-beim-menschen/) Aber ob mit oder ohne Symptiom: Ich will sie nicht haben ![]() GRüße S.
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| Ich auch nicht ![]()
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| Regelmäßig entwurmen würde ich Hund&Katze sowieso ![]() Nicht nur dass es eklig ist, bei starkem Befall geht von diesen Tieren immer eine Gefahr aus für den Menschen. Und durch den Aufenthalt im Freien infiszieren sie sich auch immer von Neuem. Sicherlich auch durch regelmäßiges Entwurmen sind Ansteckungen selbst durch die gefährlichen Bandwürmern selten im Verhältnis zum intensiven Kontakt mit den Tieren.
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| Aber das wirkt ja leider nicht prophylaktisch. Im März war die letzte Wurmkur, weil vereinzelte Wurmeier, Oxyuren waren es glaub ich, in der routinemäßigen Kotprobe aufgetreten sind. Die sonstigen Kotproben waren jetzt mehrere Jahre in Folge ohne Befund. Ständige Wurmkuren ohne positive Kotproben möchte ich ihm nicht zumuten, da er einen sehr empfindlichen Darm hat, was Medikamente angeht. LG, Michi Edit.: 2 Jahre waren die Proben jetzt negativ, davor gab es schonmal vereinzelte Wurmeier. Und im Welpenalter vor 13 Jahren 2 mal sichtbaren Wurmbefall. Zum Eindämmen und zur Prophylaxe vor starkem Befall bekommt er auch bei vereinzelten Eiern eine Wurmkur, aber eben nicht "blind". 4 mal im Jahr lasse ich den Kot untersuchen. Geändert von Michi73 (26.07.2020 um 22:11 Uhr).
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