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Mein Zwergkaninchen beißt, bitte um HilfeHallo alle zusammen, ich gehöre seit einigen Wochen zu den glücklichen Besitzern von 2 Zwergkaninchen. Leider hat sich das Verhalten eines Zwergkaninchen stark geändert und es fängt an zu beißen. Evtl. hat der letzte Tierarztbesuch das Verhalten ausgelöst. (Kastration) ohne ersichtlichen Grund hat er mich als ich ihm Futter geben wollte heute gebissen. Und auch wenn ich entspannt auf dem Stuhl sitze, beißt er in den Fuss. Anfangs hat er nur einen Probebiss (leichtes Knabbern) gewagt . Jetzt jedoch beißt er richtig zu. Kann mir bitte jemand einen Tipp geben was ich verändern soll. Nachts sind sie in ihrem Gehege ( 4.8m² und tagsüber auf dem Balkon (8m²). Das andere Zwergkaninchen war am Anfang eher forsch, wird aber durch das häufige Besspringen(auch nach der Kastration der beiden - beides Brüder) jetzt eher zurückhaltrnd fast schon eingeschüchtert. Bräuchte dringend Hilfe von euch. Viele liebe Grüße Jenny
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| Ich habe die beiden seit 26. April und da wurde mir gesagt, sie seien ca. 6 Wochen alt. Die Kastration war am 3.Juli. Da waren beide auch sehr aufgeregt und sind auch mehrmals ausgebüchst während der Prozedur. Allerdings war ich nicht dabei, weil ich nicht wollte, dass sie mich damit in Verbindung bringen, musste mein Freund machen. Geändert von Hopplahop (11.07.2020 um 10:50 Uhr).
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| Meist hat eine plötzliche Wesensveränderung eine Ursache ... Wenn Du so keine Ursache feststellen kannst ,würde ich das Tier mal TA untersuchen lassen . Bei meiner Häsin war es im neuen Zuhause so ,dass sie plötzlich begann aggressiv zu werden .Sie biss plötzlich die neue Halterin , urinierte überall hin ,war sehr gestresst und mies gelaunt . Wir erkannten sie gar nicht mehr wieder . Vorher absolut stubenrein und eine liebe Häsin . Nach Kastration des Tieres stellte sich heraus ,dass sie schwer krank war .
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Was genau meinst du mit "ausgebüchst während der Prozedur"? Wenn sie erst vor einer Woche kastriert wurden, dann brauchen die Hormone noch eine Weile um sich abzubauen. Das Verhalten kann sich also noch beruhigen. Verabschiede dich von dem Gedanken, dass sie dich nicht mit unangenehmen in Verbindung bringen sollen. Das gehört auch zu den Pflichten eines Tierhalters. Du kannst ja schlecht immer jemand anderem zum TA schicken oder falls du mal Medikamente geben musst. Nach und nach bekommst du Übung darin und damit wird es auch für die Tiere immer weniger schlimm. Dann hassen sie dich hinterher kurz und irgendwann vergeben sie dir wieder ![]()
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Zitat:
Kannst Du das näher beschreiben? Und was verstehst Du unter Prozedur?
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| Nur ein kleiner Hinweis ![]() Im Alter von 6 Wochen hätten sie niemals von der Mutter weg sollen (teilweise werden sie da sogar noch gesäugt). Ideal wäre im Alter von 10 , besser 12 Wochen. Kaninchen werden da nämlich von Ausgewachsenen sozialisiert. Sind sie zu früh weg, dann fehlt ihnen das und kann später nur evtl. noch bedingt erlernt werden. Das macht sich meist im Umgang mit Gleichgeschlechtlichen später während der Pubertät bemerkbar. Sie können sogar unverträglich mit Gleichgeschlechtlichen werden. Bei Paaren gibt es weniger Probleme, da diese eine weniger strikte Rangordnung zwischen den versch. Geschlechter haben. Gleichgeschlechtliche, v.a. wenn es nicht mehr so harmonisch ist, benötigen langfristig mehr Platz, um sich mal aus dem Wege zu gehen. Da können unter Umständen auch 8 qm zu wenig werden. Bei Beissereien muss auch nicht zwingend immer eine Krankheit vorliegen. Einerseits kommen sie in die Pubertät und können je nach Charakter und fehlender Erziehung durch ausgewachsene Artgenossen, schon mal ganz schön frech werden. Und die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Wird etwas Anknabbern toleriert, dann kann das irgendwann schon mal dazu führen, dass dann gebissen wird. Übrigens habe ich einen Kastraten, der durch die Kinder des Vorbesitzers gejagt und drangsaliert wurde (sie haben ein Kaninchen auch mal umgebracht). In die Ecke getrieben, weiß er sich ganz schön zu wehren. Fauchen, Beißen und Kratzen abzugewöhnen, ist schwierig, obwohl er Vertrauen zu mir gefasst hat. Schnelle Bewegungen verunsichern ihn und löst unerwünschtes Verhalten aus. Zu Beginn habe ich das toleriert und nicht ' Nein' gesagt. Was dazu führte, dass ich gebissen wurde, wenn ich das 12 qm Zimmer betrat. Inzwischen weise ich ihn in die Schranken. Allerdings wenn ich mit Futter komme oder dem Futter zu nahe komme, werde ich immer noch angefaucht. Aber zumindest nicht mehr gebissen ![]()
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