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Kaninchen Jungtier ernähren auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2020
Beiträge: 62
Saturn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.06.2020, 19:46

Kaninchen Jungtier ernähren


Hallo
Ich nehme wahrscheinlich am Sonntag ein Jungtier auf. Eigentlich sollte er erst später kommen, aber die es gibt Probleme mit der Mutter etc.
Der kleine ist dann 7 Wochen alt.
Weiß Jemand wie ich so ein kleines am besten ernähre? Ich suche gerade schon bei Google aber ich finde da halt nur sehr allgemeine Infos bis jetzt aber keine wirklich ausführlichen und auch nicht spezifisch auf das Alter. Es handelt sich um ein Widder Kaninchen.
Über Tips und vielleicht auch Infos wo ich das selbst nachlesen kann, würde ich mich freuen



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.06.2020, 19:49

Am besten so wie alle Kaninchen: viel frische Wiese mit viel verschiedenen Wiesenkräutern, alternativ eben mit viel Blattgemüse und Küchenkräuter. Dann wächst das Tier mit dem Besten auf, was es für die Wackelnasen gibt.


https://www.kaninchenwiese.de/ernaehrung/


Edit: Was für Probleme gibt es denn mit der Mutter?



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Beiträge: 799
-Flöckchen- befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.06.2020, 20:57

Ich hoffe die Probleme mit der Mama sind keine Ausrede damit das Ninchen schneller auszieht, da sie mit 7 Wochen neben fester Nahrung eigentlich noch Muttermilch trinken, soweit ich weiß.
Ansonsten ist wie oben gesagt frische Wiese am besten. Wenn es da Probleme gibt mit dem Pflücken, sollte man auf Bittersalate umsteigen wie Eichblattsalat, Chicoree, Radicchio, Endiviensalat ect. Hab meinen, vermuten wir mittlerweile, mit 7 Wochen gerettet aus dem verseuchten Umfeld und ihn damit eigentlich gut groß bekommen. Auch laut Tierärztin ist gerade Frischfutter wichtig beim Wachstum. Wenn schon die Milch fehlt.
Von Pelletfütterung sollte man absehen- falls das auch noch eine Frage wäre.


Kaninchenwiese.de wird hier auch vermutlich jeder empfehlen, da dass eine sehr gute Seite ist über Kaninchen und ich auch nur unterschreiben kann.



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Kaninchen
 
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Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.06.2020, 09:08

Bei den Ernährungstipps kann ich den anderen nur zustimmen! Am allerwichtigsten ist aber ein Partner, damit der kleine nicht traumatisiert wird. Vielleicht kannst du ihn ja mit einem Geschwisterchen gemeinsam aufnehmen. Oder hast du schon andere Kaninchen?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.11.2018
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Preitler befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.06.2020, 19:49

Mit 7 Wochen braucht er keine Muttermilch mehr, in Notfällen kann man mit 4 Wochen entwöhnen, aber für die ganze Sozialisierung wäre es normalerweise schon besser wenn sie bis min. 8 Wochen im Wurf bleiben.



Am besten du fütterst vorerst genau das weiter was er gewohnt ist, wofür er die richtige Darmflora hat und es auch verdauen kann. Gerade in der Zeit der Entwöhnung sind Ernährungsumstellungen etwas riskant, wenn dann nur langsam und gradiell, würde aber nich min. einen Monat damit warten. Einfach einen Haufen Grünfutter - so gut es langfristig ist - hinstellen kann ernste Probleme verursachen. Die Darmflora muss sich erst anpassen, das dauert etwas.


2. Kaninchen jetzt dazu ist auch ein bisserl riskant, klar, werden ganz süss miteinander auskommen, aber ob sie langfristig zusammenpassen sieht man eigentlich erst nach der Pubertät, bei einem Mnnchen würde ich über eine Frühkastra nachdenken (mit 10-12 Wochen)




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.06.2020, 20:00

Zitat:
Zitat von Preitler Beitrag anzeigen
Mit 7 Wochen braucht er keine Muttermilch mehr, in Notfällen kann man mit 4 Wochen entwöhnen, aber für die ganze Sozialisierung wäre es normalerweise schon besser wenn sie bis min. 8 Wochen im Wurf bleiben.
Hier wurde tlw. bis zur 16ten Woche noch Muttemilch getrunken und auch diese gesamte Zeit für die Sozialisierung benötigt...

Acht Wochen wäre dahingehend absolut zu früh!




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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.04.2019
Beiträge: 799
-Flöckchen- befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.06.2020, 20:02

Mir wurde im Gegenteil dazu geraten das gewohnte Futter (waren Pellets) wegzuwerfen und direkt auf leicht verdauliche Salate umzusteigen. Mir wurde gesagt die Babys können sich viel besser noch umstellen auf anderes essen. Außerdem steht bei Kaninchenwiese.de:


Beobachtungen zeigen ganz klar, dass Kaninchen sehr viel länger als bis zur 6. oder 8. Lebenswoche bei ihrer Mutter Milch trinken. Weil dies meist nur nachts passiert, fällt es den meisten Züchtern gar nicht auf. Kaninchenbabys benötigen die Muttermilch um ein gesundes Immunsystem aufzubauen, werden sie abrupt abgestillt, wird dieser Vorgang meist gestört.


https://www.kaninchenwiese.de/nachwuchs/paarung-geburt-und-aufzucht/



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Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.06.2020, 20:11

Gerade die Jungtiere haben noch keinen geschädigten Magen-Darm-Trakt. Bevor man da den Schrott weiterfüttert und den Darm damit erst Recht schädigt, lieber umstellen. Zur Not halt auf "gesundes Trockenfutter".



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2020, 09:36

Der Beitrag ist auch schon 11 Tage alt...

@Saturn:

Was hast Du jetzt gemacht?

Es wäre gut, wenn das Kleine zumindest nicht alleine wäre, sondern mit Geschwister gleichen Alters zusammen. Sonst kriegt es psychisch wirklich einen Knacks...




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2020
Beiträge: 62
Saturn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2020, 17:43

sorry für meine Stille ich hatte etwas stress mit Bambina weil sie krank wurde und war etwas mit den nerven blank und habe deswegen nur gelesen. jetzt geht es ihr aber wieder gut.
Der Kleine ist mittlerweile bei mir und macht sich ganz gut.



Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Der Beitrag ist auch schon 11 Tage alt...

@Saturn:

Was hast Du jetzt gemacht?

Es wäre gut, wenn das Kleine zumindest nicht alleine wäre, sondern mit Geschwister gleichen Alters zusammen. Sonst kriegt es psychisch wirklich einen Knacks...

also ich konnte leider kein geschwisterchen mitnehmen, weil die wohl alle schon versprochen waren. aber bis jetzt macht der kleinen einen guten Eindruck. Ich bin zzt aber auch sehr viel zu Hause weil Uni nicht stattfindet und nehme mir auch sehr viel Zeit für ihn. Ich denke das wird auch einiges ausmachen? Er ist zzt im Freilauf bei mir im schlafzimmer und ich verbringe da auch sehr viel Zeit. Er macht einen aufgeweckten und kuschligen EIndruck und verhält sich bis jetzt auch so wie es sein sollte. Er zeigt weder untypisches Verhalten noch scheint er irgendwie "depressiv" zu sein.

die pellets die er gewohnt war habe ich direkt abgesetzt weil die echt mega ungesund waren. er bekommt nun timothy heu, er war schon an einige salate gewöhnt und die füttere ich weiter. ich habe auch schon ein paar küchenkräuter vorsichtig gefüttert. bis jetzt setzt er guten stuhlgang ab, richtige größe, gute menge und auch keinen durchfall o.ä.


Zitat:
Zitat von Preitler Beitrag anzeigen
Mit 7 Wochen braucht er keine Muttermilch mehr, in Notfällen kann man mit 4 Wochen entwöhnen, aber für die ganze Sozialisierung wäre es normalerweise schon besser wenn sie bis min. 8 Wochen im Wurf bleiben.



Am besten du fütterst vorerst genau das weiter was er gewohnt ist, wofür er die richtige Darmflora hat und es auch verdauen kann. Gerade in der Zeit der Entwöhnung sind Ernährungsumstellungen etwas riskant, wenn dann nur langsam und gradiell, würde aber nich min. einen Monat damit warten. Einfach einen Haufen Grünfutter - so gut es langfristig ist - hinstellen kann ernste Probleme verursachen. Die Darmflora muss sich erst anpassen, das dauert etwas.


2. Kaninchen jetzt dazu ist auch ein bisserl riskant, klar, werden ganz süss miteinander auskommen, aber ob sie langfristig zusammenpassen sieht man eigentlich erst nach der Pubertät, bei einem Mnnchen würde ich über eine Frühkastra nachdenken (mit 10-12 Wochen)

was würdest du denn empfehlen? Ab wann sollte ich die Beiden denn zusammen setzen?


Zitat:
Zitat von -Flöckchen- Beitrag anzeigen
Ich hoffe die Probleme mit der Mama sind keine Ausrede damit das Ninchen schneller auszieht, da sie mit 7 Wochen neben fester Nahrung eigentlich noch Muttermilch trinken, soweit ich weiß.
Ansonsten ist wie oben gesagt frische Wiese am besten. Wenn es da Probleme gibt mit dem Pflücken, sollte man auf Bittersalate umsteigen wie Eichblattsalat, Chicoree, Radicchio, Endiviensalat ect. Hab meinen, vermuten wir mittlerweile, mit 7 Wochen gerettet aus dem verseuchten Umfeld und ihn damit eigentlich gut groß bekommen. Auch laut Tierärztin ist gerade Frischfutter wichtig beim Wachstum. Wenn schon die Milch fehlt.
Von Pelletfütterung sollte man absehen- falls das auch noch eine Frage wäre.


Kaninchenwiese.de wird hier auch vermutlich jeder empfehlen, da dass eine sehr gute Seite ist über Kaninchen und ich auch nur unterschreiben kann.

Also ich hatte nicht das Gefühl dass es eine Ausrede war, denn als ich ihn abholte hatte sie schon die mutter seperiert also da war halt eine gehege wand dazwischen und meinte sie hat sie nur noch zeitweise zusammen gelassen weil sie sonst anfängt die kleinen anzugreifen.

Sie erkundigt sich auch alle paar Tage wie es dem kleinen geht. daher kann ich mir nicht vorstellen dass es eine ausrede war, denn dann würde sie sich ja nicht erkundigen.


die frage die ich jetzt allgemein habe, ist wann sollte ich ihn denn beginnen mit bambina zu vergesellschaften. er ist jetzt 8 wochen alt und sie ist 6 Monate alt.


ich hatte schon überlegt freilaufgehege zusammen zu stellen mit einem element zur trennung. aber kaninchenwiese sagt dazu man soll das auf keinen fall machen weil das wohl zu aufgestauter aggression führen kann.




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Kaninchenfreund
 
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-Flöckchen- befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2020, 22:28

Wurde von ihm eine Kotprobe untersucht? (3 Tage im Kühlschrank sammeln) und Frühkastriert?
Die Kotprobe ist wichtig, da ein Umzug Stress bedeutet und Kokizidien verursachen kann. Die Frühkastra ist wichtig, damit er überhaupt vergesellschaftet werden kann in nächster Zeit, größter Fehler ist abwarten bis er älter wie 12 Wochen ist und ihn bei einem Weibchen zu lassen. Und wenn er Spätkastriert wird muss er 6 Wochen getrennt leben, damit er das Weibchen nicht schwängern kann.
Wie sieht denn sein Impfschutz aus? Wenn sie ihre Kaninchen liebt, hat sie alle schon geimpft und die nächste müsste anstehen und auf einem Impfpass stehen, oder einem Nachweis das er geimpft wurde gegen RHD/RHD 2 und Myxomatose.
Das die Pellets weg sind, ist super und eigentlich sollten sie von ihr gar nicht gefüttert werden. Muss da nochmal unterstreichen das es toll ist, dass du das sofort geändert hast
An Salaten solltest du Bittersalate anfüttern die viele Nährstoffe haben - die brauch er jetzt extra, wer weiß wie lange der Kleine wirklich gestillt wurde. Wenn die Mama aggressiv wurde klingt das ein wenig nach zu wenig Platz mit den Jungtieren. 3qm Pro Kaninchen sollten es sein

Gittervg würde ich nicht machen. Würde erstmal Kot untersuchen, Kastrieren, die Heilung abwarten, impfen(wenn die Heilung gut läuft, kann man auch schneller impfen danach) und dann würde ich auf neutralen Gebiet eine normale VG abhalten. Ich weiß nicht was andere sagen werden, würde es aber besser finden erst zu kastrieren und dann zu impfen, da die Impfung 10-14 Tage braucht und das mit der Kastra sonst zu stark nachhinten schieben würde. Vielleicht gibt es dazu aber auch andere Meinungen



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Geändert von -Flöckchen- (27.06.2020 um 22:32 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2020, 22:47

Zitat:
Ich denke das wird auch einiges ausmachen? Er ist zzt im Freilauf bei mir im schlafzimmer und ich verbringe da auch sehr viel Zeit. Er macht einen aufgeweckten und kuschligen EIndruck und verhält sich bis jetzt auch so wie es sein sollte. Er zeigt weder untypisches Verhalten noch scheint er irgendwie "depressiv" zu sein.
Du scheinst den typischen Fehler vieler Leute zu machen, dass Du Tiere vermenschlichst.
Oder woher weißt Du, wie ein depressives Kaninchen aussieht?

Kaninchen sind soziale Tiere. Kein Mensch kann ein Kaninchen ersetzen; ich zumindest spreche nicht dieselbe Sprache wie meine Kaninchen und umgekehrt...

Übrigens bei Kaninchenwiese.de findest Du ALLES zur Kaninchenhaltung. Die Infos sind sehr detaillliert.

Mit 8 Wochen gehören sie eigentlich noch zur Mutter, weil sie von der Mutter noch das Sozialverhalten erlernen müssen. Züchterin kann man dies nicht nennen, denn eine kaninchengerechte Haltung sieht anders aus... Dann wäre der Nachwuchs auch noch bei der Mutter, eben damit keine sozial gestörter Nachwuchs entsteht. Der zeitlebens Probleme bei VG mit Artgenossen macht (v.a. unter Gleichgeschlechtlichen). Ein Grund, wieso es heutzutage soviel problematische, ausgewachsene Kaninchen gibt.

Wenn Du leider ein Kaninchen von so einem Ort kaufst, unterstützt Du diese Vermehrung weiterhin. Bei einer guten Haltung mit genügend Platz, verstößt keine Mutter ihre Jungtiere. Und ist sie aufgrund von schlechter Haltung schon gestört, dann sollte man als verantwortungsvolle Person damit auch nicht züchten. Ein Vermehrer tut dies sehr wohl, denn da geht's ums Geld und nicht ums Tier.

Gemäß Kaninchenwiese sollte man auch nicht unbedingt vor 16 Wochen ein Jungtier zu einem Ausgewachsenem setzen. Es kann vorher zwar auch gut gehen, ist dem aber nicht so, dann riskiert man sehr böse Verletzungen, weil sich das Kleine nicht wehren noch flüchten kann. Leider ist alleine lassen in so einer wichtigen sozialen Prägungsphase auch keine Option.

Zudem sind Jungtiere in dem Alter sehr stressanfällig. Das begünstigt leider das Wachstum von Kokzidien. Bei Jungtieren leider eine sehr häufige Todesursache ohne Vorzeichen.
Stress bedeutet: zu früh von der Mutter weg, Trennung von Geschwistern, Umzug, neues Heim und wenn möglich ist es dann auch noch alleine. Eine VG ist dann nochmal Stress pur. Das sind einige Gründe, die innert kurzer Zeit zu treffen und zum Tod führen können. Muss nicht so sein, kommt aber leider doch auch vor.

https://www.kaninchenwiese.de/sozialisierung-warum-gibt-es-so-viele-schlecht-vertraegliche-kaninchen/



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-Flöckchen- befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2020, 00:39

Kann das nur bestätigen. In meinem Fall (vielleicht hilft dir ja ein Beispiel besser zum Nachvollziehen) musste ich Flöckchen sofort mitnehmen, bevor er dort stirbt. Ich hatte soweit Glück, dass er ein wirklich liebevoller Kerl geworden ist. Er war übrigens auch sehr anhänglich, da er ja alleine war. Ich war 24/7 da und hab meine Abendschule ausgesetzt und nur von zuhause aus gelernt für ihn- selbst das reichte nicht. Immerhin war er klein und alleine in seinem 3qm Gehege über Nacht- das kam einem viel zu Groß vor, weil er in ner Bucht lebte vorher. Das Ende vom Lied ist- er versteht häufig nicht was Aviv von ihm will. Er hat noch nie in seinem Leben gebrummt und mir kommt es vor als wüsste er auch einfach nicht was Aviv ihm sagen will damit und er übergeht das völlig. Aviv brummt wenn ihm was nicht gefällt (In die Box gehen, wenn Flöckchen essen klaut, ect) das alles hat Flöckchen nicht. Aviv hat Flöckchen das Klopfen beigebracht. Er hatte es vorher nie gemacht, selbst wenn er erschrocken ist durch Lärm durchs Fenster. Flöckchen ist so krass auf mich fixiert, dass er nicht wegrennt in seine Schutzhütte, sondern im Zweifelsfalle zu mir. Das kann man alles natürlich verhamlosen und nur den süßen Aspekt sehen, aber Fakt ist- wenn ich ihn verstoßen würde, wäre er schwer zu vergesellschaften mit größeren Kaninchen(Er war 5 monate und Aviv 10 Wochen, da mir Flöckchen nicht gut genug sozialisiert vorkam für ein 5 monate altes Kaninchen) oder er in eine große Gruppe müsste, würde er gemobbt werden. In meinem Fall hat er Glück im Unglück- ich habe nicht vor ihn lange Zeiten von mir zu trennen oder in ne große Gruppe zu hocken, sondern plane beide in meiner Wohnung Gehegefrei zu halten. Aber wiederholen solltest du das auf keinen Fall. Denn selbst wenn sie ihre Tierchen gerne hat, heißt das natürlich nicht das sie auch Ahnung davon hat, was sie tut ^^ Flöckchen sein Vorbesitzer hatte keine Ahnung und alle Geschwister von Flöckchen (7 Stück) sind an Kokzidien gestorben, weil er uns nicht glaubte, dass sie ALLE krank sind, nachdem Flöckchen sie auch hatte von dort. Er denkt aber auch, er wäre ein super Züchter für Schlachtkaninchen. Schlechter Witz von ihm.



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Saturn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2020, 11:55

Zitat:
Zitat von -Flöckchen- Beitrag anzeigen
Wurde von ihm eine Kotprobe untersucht? (3 Tage im Kühlschrank sammeln) und Frühkastriert?
Die Kotprobe ist wichtig, da ein Umzug Stress bedeutet und Kokizidien verursachen kann. Die Frühkastra ist wichtig, damit er überhaupt vergesellschaftet werden kann in nächster Zeit, größter Fehler ist abwarten bis er älter wie 12 Wochen ist und ihn bei einem Weibchen zu lassen. Und wenn er Spätkastriert wird muss er 6 Wochen getrennt leben, damit er das Weibchen nicht schwängern kann.
Wie sieht denn sein Impfschutz aus? Wenn sie ihre Kaninchen liebt, hat sie alle schon geimpft und die nächste müsste anstehen und auf einem Impfpass stehen, oder einem Nachweis das er geimpft wurde gegen RHD/RHD 2 und Myxomatose.
Das die Pellets weg sind, ist super und eigentlich sollten sie von ihr gar nicht gefüttert werden. Muss da nochmal unterstreichen das es toll ist, dass du das sofort geändert hast
An Salaten solltest du Bittersalate anfüttern die viele Nährstoffe haben - die brauch er jetzt extra, wer weiß wie lange der Kleine wirklich gestillt wurde. Wenn die Mama aggressiv wurde klingt das ein wenig nach zu wenig Platz mit den Jungtieren. 3qm Pro Kaninchen sollten es sein

Gittervg würde ich nicht machen. Würde erstmal Kot untersuchen, Kastrieren, die Heilung abwarten, impfen(wenn die Heilung gut läuft, kann man auch schneller impfen danach) und dann würde ich auf neutralen Gebiet eine normale VG abhalten. Ich weiß nicht was andere sagen werden, würde es aber besser finden erst zu kastrieren und dann zu impfen, da die Impfung 10-14 Tage braucht und das mit der Kastra sonst zu stark nachhinten schieben würde. Vielleicht gibt es dazu aber auch andere Meinungen

geimpft hat sie die kleinen noch nicht, weil ihre tierärztin sagte sie soll das erst ab 12 wochen machen. ich habe ihr natürlich gesagt dass die kleinen jetzt schon geimpft werden sollten und sie überlegen sollte dien tierarzt zu wechseln, weil das eine fehlinfo ist und zeigt dass der tierarzt nicht gut informiert ist.
ich hab ihr auch einen link von kaninchenwiese gesendet, weil genau das futter dass sie gibt dort getestet wurde und sehr schlecht abgeschnitten hat.


zu der kastra, also meine tierärztin sagte dass sie lieber warten möchte, bis die hoden rausfallen und dann direkt kastrieren möchte.



also im moment bekommt er endivie, chicoree und Küchekräuter. ich hoffe das mit den kräutern ist richtig. ich habe gelesen dass die eher unproblematisch für junge kaninchen sind. wenn du noch irgendwelche verbesserungsvorschläge hast oder jemand anderes lasst es mich wissen!
kann man bei so einem kleinen tier auch schon sowas wie erbsenflocken als leckerchen dzu füttern oder wartet man da besser?


Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Du scheinst den typischen Fehler vieler Leute zu machen, dass Du Tiere vermenschlichst.
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Kaninchen sind soziale Tiere. Kein Mensch kann ein Kaninchen ersetzen; ich zumindest spreche nicht dieselbe Sprache wie meine Kaninchen und umgekehrt...

Übrigens bei Kaninchenwiese.de findest Du ALLES zur Kaninchenhaltung. Die Infos sind sehr detaillliert.

Mit 8 Wochen gehören sie eigentlich noch zur Mutter, weil sie von der Mutter noch das Sozialverhalten erlernen müssen. Züchterin kann man dies nicht nennen, denn eine kaninchengerechte Haltung sieht anders aus... Dann wäre der Nachwuchs auch noch bei der Mutter, eben damit keine sozial gestörter Nachwuchs entsteht. Der zeitlebens Probleme bei VG mit Artgenossen macht (v.a. unter Gleichgeschlechtlichen). Ein Grund, wieso es heutzutage soviel problematische, ausgewachsene Kaninchen gibt.

Wenn Du leider ein Kaninchen von so einem Ort kaufst, unterstützt Du diese Vermehrung weiterhin. Bei einer guten Haltung mit genügend Platz, verstößt keine Mutter ihre Jungtiere. Und ist sie aufgrund von schlechter Haltung schon gestört, dann sollte man als verantwortungsvolle Person damit auch nicht züchten. Ein Vermehrer tut dies sehr wohl, denn da geht's ums Geld und nicht ums Tier.

Gemäß Kaninchenwiese sollte man auch nicht unbedingt vor 16 Wochen ein Jungtier zu einem Ausgewachsenem setzen. Es kann vorher zwar auch gut gehen, ist dem aber nicht so, dann riskiert man sehr böse Verletzungen, weil sich das Kleine nicht wehren noch flüchten kann. Leider ist alleine lassen in so einer wichtigen sozialen Prägungsphase auch keine Option.

Zudem sind Jungtiere in dem Alter sehr stressanfällig. Das begünstigt leider das Wachstum von Kokzidien. Bei Jungtieren leider eine sehr häufige Todesursache ohne Vorzeichen.
Stress bedeutet: zu früh von der Mutter weg, Trennung von Geschwistern, Umzug, neues Heim und wenn möglich ist es dann auch noch alleine. Eine VG ist dann nochmal Stress pur. Das sind einige Gründe, die innert kurzer Zeit zu treffen und zum Tod führen können. Muss nicht so sein, kommt aber leider doch auch vor.

https://www.kaninchenwiese.de/sozialisierung-warum-gibt-es-so-viele-schlecht-vertraegliche-kaninchen/

was ich damit meine ist dass ich mich informiert habe wie ein tier in dem alter sich verhalten sollte und beobachtet habe wie er sich so verhält. und ob es jetzt gerade einen akuten grund zur sorge gibt. ich wollte damit NICHT sagen dass ich irgendwas hier ersetzen möchte.

natürlich weiß ich dass ich kein kaninchen ersetzen kann, aber was soll ich machen ich kann ihn ja jetzt nicht einfach mit bambina zusammen schmeißen wenn er noch so klein ist. das ist mir einfach zu gefährlich. natürlich bin ich viel zuhause aber ich möchte jetzt halt auch kein risiko eingehen und am ende wird er verletzt.


ich habe natürlich direkt eine kokzidien probe machen lassen direkt an dem tag als er zu mir kam. und er wurde positiv getestet und wird nun behandelt. Impfen machen wir daher noch nicht.



sie wollte auch gar nicht vermehren. zumindest sagte sie mir das, eigentlich sollte das weibchen kastriert werden, aber sie bekam sie schon schwanger.



auf die info hin dass der kleine positiv auf kokzidien getestet wurde hat sie selbst direkt eine kotprobe gemacht und kurt die nun auch.



ich habe auch gar kein geld für dne kleinen bezahlt. sie wollte einfach nur dass sie wohin kommen wo es ihnen gut geht. und eigentlich wollte sie die kleinen auch erst sehr viel später abgeben.







Zitat:
Zitat von -Flöckchen- Beitrag anzeigen
Kann das nur bestätigen. In meinem Fall (vielleicht hilft dir ja ein Beispiel besser zum Nachvollziehen) musste ich Flöckchen sofort mitnehmen, bevor er dort stirbt. Ich hatte soweit Glück, dass er ein wirklich liebevoller Kerl geworden ist. Er war übrigens auch sehr anhänglich, da er ja alleine war. Ich war 24/7 da und hab meine Abendschule ausgesetzt und nur von zuhause aus gelernt für ihn- selbst das reichte nicht. Immerhin war er klein und alleine in seinem 3qm Gehege über Nacht- das kam einem viel zu Groß vor, weil er in ner Bucht lebte vorher. Das Ende vom Lied ist- er versteht häufig nicht was Aviv von ihm will. Er hat noch nie in seinem Leben gebrummt und mir kommt es vor als wüsste er auch einfach nicht was Aviv ihm sagen will damit und er übergeht das völlig. Aviv brummt wenn ihm was nicht gefällt (In die Box gehen, wenn Flöckchen essen klaut, ect) das alles hat Flöckchen nicht. Aviv hat Flöckchen das Klopfen beigebracht. Er hatte es vorher nie gemacht, selbst wenn er erschrocken ist durch Lärm durchs Fenster. Flöckchen ist so krass auf mich fixiert, dass er nicht wegrennt in seine Schutzhütte, sondern im Zweifelsfalle zu mir. Das kann man alles natürlich verhamlosen und nur den süßen Aspekt sehen, aber Fakt ist- wenn ich ihn verstoßen würde, wäre er schwer zu vergesellschaften mit größeren Kaninchen(Er war 5 monate und Aviv 10 Wochen, da mir Flöckchen nicht gut genug sozialisiert vorkam für ein 5 monate altes Kaninchen) oder er in eine große Gruppe müsste, würde er gemobbt werden. In meinem Fall hat er Glück im Unglück- ich habe nicht vor ihn lange Zeiten von mir zu trennen oder in ne große Gruppe zu hocken, sondern plane beide in meiner Wohnung Gehegefrei zu halten. Aber wiederholen solltest du das auf keinen Fall. Denn selbst wenn sie ihre Tierchen gerne hat, heißt das natürlich nicht das sie auch Ahnung davon hat, was sie tut ^^ Flöckchen sein Vorbesitzer hatte keine Ahnung und alle Geschwister von Flöckchen (7 Stück) sind an Kokzidien gestorben, weil er uns nicht glaubte, dass sie ALLE krank sind, nachdem Flöckchen sie auch hatte von dort. Er denkt aber auch, er wäre ein super Züchter für Schlachtkaninchen. Schlechter Witz von ihm.

danke für die info.



omg wtf. also wo ich Meeko her habe die betitelt sich nicht als züchterin. es war eher eine notabgabe und die kleinen waren auch nicht wirklich gewollt. sie wollte auch gar nix für die kleinen haben, sondern möchte einfach dass es ihnen gut geht.
aber Meeko brummt tatsächlich schon und hat auch schon geklopft als ich sein gehege sauber gemacht habe weil ihm das wohl nicht so gefiel.



ich habe auch bei mir vor ihn mit meinem weibchen bambina zusammen zu halten und auch in einer freien wohnungshaltung.


ich will hier nochmal allgemein sagen dass ich Meeko weder gekauft habe noch vor hatte irgendetwas schlechtes zu bewirken. Es war eine notabgabe und ich dachte es wäre ganz gut jetzt kein kaninchen kaufen zu gehen sondern es wo zu holen, wo ein kaninchen nach einem zuhause sucht und "hilfe" braucht.
zu dem zeitpunkt wo ich nach einem kaninchen suchte gab es auch eine keine passenden kandidaten in einem tierheim in meinem umkreis.

ich hatte nicht die intention schlechte haltung zu unterstützen oder irgendetwas in dieser art und gebe mir jetzt die größte mühe alles zu tun damit der kleine so gesund wie es nur möglich ist heran zu wachsen.



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Benutzerbild von Honeymouse
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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2020, 12:04

Kastrieren wenn die Hoden "rausfallen" () ist deutlich zu spät. Dann muss er noch 6 weitere Wochen zwingend allein bleiben.
Ein guter Tierarzt kastriert ab der 8. Woche. Allerspätestens(!!!) In der 12. Woche sollte kastriert werden.



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Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Kastrieren wenn die Hoden "rausfallen" () ist deutlich zu spät. Dann muss er noch 6 weitere Wochen zwingend allein bleiben.
Ein guter Tierarzt kastriert ab der 8. Woche. Allerspätestens(!!!) In der 12. Woche sollte kastriert werden.
Ok dann frage ich sie nochmal bezüglich der frühkastra




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-Flöckchen- befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2020, 13:03

Wenn er noch gar nicht geimpft ist, dann hat er keinerlei Schutz.
Das heißt Wiese würde ich schonmal ganz weglassen, wenn du das anfüttern wolltest. Salat hat auch ein Restrisiko, denke aber ist weniger gefährlich. Bei Flöckchen lief es gut, durch Antibiotikagabe ect. war seine Impfung leider viel zu spät und ich hatte dauersorge.

Mal sehen ob sie das mit dem Essen zur Kenntnis nimmt.

Kastrieren wenn die Hoden rauskommen ist eine Spätkastration. Empfehle ich nicht, wegen der 6 Wochen Trennung. Dazu kommt, dass er bis sie rausploppen getrennt bleiben muss, da sich ne VG ja gar nicht lohnen würde und nur Stress wäre, da sie nochmal gemacht werden muss. Die frühe Kastration wäre also extrem wichtig für das weitere vorgehen. Wenn er jetzt natürlich behandelt wird, wird die Kastra zumindest bis danach verschoben. Aber dann würde ich es dringend durchziehen, damit er keine extra 6 Wochen getrennt leben muss.
Ein Weibchen wird auch nicht kastriert normalerweise, sondern der Rammler. Und wenn er es nicht ist- dann ist das Weibchen innerhalb von ner Minute schwanger mit pech. Klingt alles eher als wenn sie den Rammler nicht kastriert hatte. Aber gut das wenigstens alle jetzt eine Kur bekommen.

Jegliche Kräuter sind super. Kohlrabiblätter kann man auch anfüttern, Möhrengrün mögen sie auch sehr gerne. Wenn du einen türkischen Laden in der Nähe hast kamnst du sogar riesigen Löwenzahn integrieren in die Ernährung was ich persönlich anfüttern würde wäre noch Radicchio. Ich bin überzeugt davon, dass das Flöckchen seine Blase so sauber hält, hab das mal gelesen und meine Tierärztin aus der Klinik meinte, dass sie leider noch nie ein Kaninchen in Innenhaltung hatte mit so ner schönen Blase

Erbsenflocken sind prinzipiell nicht sooo gut, besser wäre wenn du ein Stückchen Apfel oder Banane gibst. Was ich auch gerne mache sind getrocknete Banane und Apfel, oder auch Erdbeeren. Ich kauf einfach die für Menschen bio und ohne Honig bei der Inhaltsangabe.

Wenn er brummt und klopft ist er zumindest besser sozialisiert worden als Flöckchen in der engen Bucht(deutscher Riese auch noch) mit Mama und 7 Geschwistern. Ob die VG mit ihm schnellstmöglich klappt mit Bambina würde ich übrigens Bambina abhängig machen. Sie ist die Ältere und wenn du das gefühl hast, das sie ihn stark dominieren würde, weil sie eben krass dominant ist, weiß ich nicht ob es gut wäre ihn so schnell wie möglich zu vergesellschaften aufgrund des Größenunterschieds. Bei mir hats nur so gut geklappt, weil Flöckchen ein sanfter Doofkopf ist er will sogar mit dem Hund spielen und am liebsten mir überall hinfolgen. Er kennt keinerlei Gefahr oder Angst wie andere Kaninchen und hatte keinerlei Revierverhalten bei Aviv gehabt(Mein Freund war übrigens ein Eindringling im Revier.... XD) er rammelt zwischendurch, aber ich hab das Gefühl er weiß gar nicht warum er das tut- vielleicht ist das auch wegen der Spätkastra so, denn Aviv rammelt gar nix und ist Frühkastriert worden.

Meiner Meinung nach, kann man auch so einen Fehler machen, solange die Aufklärung ankam und das kam sie ja auch. Fehler sind immerhin menschlich und ich bin schon happy, wenn derjenige dann auch schaut das er sein bestmöglichstes tut. Passiert ist passiert und man muss halt eben das beste drauß machen
Aber ich erwähne nochmal- Frühkastra nach der Kokizidienbehandlung ist unheimlich wichtig. Macht auch die VG leichter wurde mir gesagt, weil sie nicht die ganze Ladung Männerhormone kriegen sozusagen.



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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 28.06.2020, 13:40

Zitat:
Wenn er noch gar nicht geimpft ist, dann hat er keinerlei Schutz.
Das heißt Wiese würde ich schonmal ganz weglassen, wenn du das anfüttern wolltest. Salat hat auch ein Restrisiko, denke aber ist weniger gefährlich.
Das Risiko kannst Du nicht ausschließen, das Virus holst Du mit Mücken, Fliegen, Schuhen, Klamotten, Heu, Gemüse etc. ins Haus...
Salat und Gemüse ist dazu noch häufig pestizidbelastet, auch nicht gesund.

Dann doch lieber artgerecht ernähren und hoffen das der Kelch an einem vorübergeht.




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Geschrieben am 28.06.2020, 14:46

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Das Risiko kannst Du nicht ausschließen, das Virus holst Du mit Mücken, Fliegen, Schuhen, Klamotten, Heu, Gemüse etc. ins Haus...
Salat und Gemüse ist dazu noch häufig pestizidbelastet, auch nicht gesund.

Dann doch lieber artgerecht ernähren und hoffen das der Kelch an einem vorübergeht.

Naja ich persönlich hab ein Mückennetz und dementsprechend weder Fliegen noch Mücken im Haus, also man kann das Risiko schon minimieren und nicht maximieren, Schuhe kommen nicht in den Bereich meiner Tiere, sondern werden vor der Tür ausgezogen. Klamotten klingt nicht soo risikoreich, ich kuschel keine Wiese oder Büsche oder Bäume, das Risiko vom Wind ist also auch schon mal geringer wie wenn ich direkt Wiese pflücke und vielleicht sogar in nem erhöhten Risikogebiet wohne( wie bei mir). Heu ist natürlich nicht auszuschließen, da das auch häufig von Naturschutzwiesen kommt, dennoch sehe ich ein höheres Risiko in Wiese. Gemüse wird zusätzlich gewaschen, richtig gewaschen nicht kurz Wasser drauf, genauso wie der Salat, die äußeren Blätter IMMER wegwerfen, das minimiert die Pestiziden. Und artgerecht halte ich Salate auch, denn Wildkarnickel klauen sehr wohl wenn sie die Chance bekommen vom Bauern. Man muss natürlich drauf achten welche Nährstoffe die Salate haben, wie sie konzentriert sind und welche Rohfaserreicher sind. Kräuter sollten dementsprechend auch viele auf den Tisch kommen, da sie das ja draußen auch futtern. Finde es aber immer kritisch, wenn Leute sagen "NUR Wiese ist artgerecht", mit Information lesen kann man denke ich auch super nur Salate füttern. Oder je nachdem wie man möchte, in diesem Fall erstmal Salate und dann Wiese. Und das wichtigste mit dabei, ist das sie selektieren können. Wenn sie 24/7 5 verschiedene Salate und Kräuter haben finde ich persönlich das ok, ist aber nur meine Meinung und da scheiden sich die Geister hier immer sehr Bin aufjedenfall mit Flöckchen gut gefahren mit meiner Methode und er hat einfach nicht aufgehört zu wachsen, daher denke ich mal er hat super Nährstoffe gekriegt



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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 28.06.2020, 15:53

Ich möchte da jetzt keine Grundsatzdiskussion von machen, aber nur mal zum überdenken...:

- Du öffnest Deine Haustür, die kein Mückenschutznetz hat,
- Du gehst zwar nicht mit „Straßen“schuhen zu den Kaninchen, aber mit Schuhen, die den gleichen Boden berühren,
- Du machst zwar die äußeren Blätter des Salates ab (im übrigen die, die meine Langohren am liebsten mögen), Pestizide werden aber so ausgebracht, dass alle Blätter benetzt werden.

Versteh mich bitte nicht falsch, alles was Du tust ist super und hilfreich, aber das Risiko einer Infektion bleibt trotz allem.
Meine Kaninchen, egal ob eigene oder Pflegies, egal ob geimpft oder (noch) ungeimpft bekommen zur Wiesenzeit Wiese und das vom ersten Tag an.
Auch wird hier nichts gewaschen, höchstens mal nassgemacht um die Wasseraufnahme der Tiere im Sommer zu erhöhen.

RHD oder Myxo hatte ich GsD noch nie.



 
 
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