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Widderdame stellt das fressen ein auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 34
Corri01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2020, 17:17

Widderdame stellt das fressen ein


Hallo zusammen,

ich war schon lange nicht mehr im Forum online..aber ich brauche mal ein wenig Hilfe.

Und zwar geht es um unsere Widderdame, sie ist jetzt 9,5 Jahre alt.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten die sie hatte, war bis jetzt alles in Ordnung.

Seit Samstag Abend hat sie das fressen urplötzlich eingestellt. Ich bin dann 1 Stunde später gleich zum Notdienst unseres TA gefahren, dieser hatte sie abgehorcht und ihr einmal Schmerzmittel gegeben und was gegen Aufgasung, da sie eine Aufgasung hatte. Am Sonntag Nachmittag bin ich dann wieder hin, die Aufgasung war weg, aber mit dem futtern hatte sie es nicht so. Ich habe dann Rodcicare Akut mitbekommen, wir haben Sie dann jede 2 Stunde gepäppelt. Dann kam ein wenig ganz harter und spitzer Kot, nach einer Zeit wurde er richtig matschig. Dachte mir, OK Sache überstanden, aber an Dill, Löwenzahn, Petersilie, etc. ist sie nur ganz zaghaft rangegangen, das war ein Tropfen auf den heissen Stein was sie gefuttert hat.
Am Montag und Dienstag war ich dann wieder beim TA, Situation unverändert.
Kein Fieber, Zähne alle in Ordnung, Röntgenbild hat nichts ergeben, Magen leicht gefüllt.
Seit knapp 1,5 Jahren bekommt sie Fortekor, das ist ein Herzmittel, je eine halbe Tablette am Tag. Gestern und heute wurde ihr dann noch eine Paste gegeben, die evtl. Haarballen im Magen auflösen soll, da si sich sehr viel putzt, ebenso Novalgin und Spasmovetsan. Nachts werden die Köttel ganz hart und klein, dann kommt ne gewisse Zeit nichts und später leicht weich und stinkig. Urin setzt sie so gut wie keinen ab, obwohl sie die Flüssigkeit im Rodicare und im Möhrenbrei hat. Manchmal ist es auch so, dann fängt sie auf einmal an 3 Stengel Heu zu futtern oder knabbert an ihre Möhre rum. Vorhin habe ich ihr Löwenzahn hingehalten, da war sie ganz wild drauf und 5 Minuten später ist wieder Flaute und sie will nichts mehr fressen. Ich bin langsam überfragt, manche sagten mir, ich sollte sie einschläfern lassen, aber mein TA sagte, er sieht dazu keine Veranlassung, da sie durch die Gegend hoppelt gemäß ihres Alters und ja auch selbstständig frisst, wenn auch nicht viel. Aber warum wenn sie jetzt seit Sonntag gepäppelt wird, warum wird dann der Kot nicht wieder normal und sie fängt wieder selbstständig an zu futtern? Manchmal guckt sie sich ihr Futter an, riecht dran und lässt es dann liegen, als wenn sie mir sagen will, ich möchte ja, aber ich kann nicht.. Vielleicht könnt Ihr mir Tipps geben was man noch machen kann.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2020, 20:22

Wann wurde denn das letzte Mal ein Kotprobe untersucht? Evtl. hat sie Parasiten. Wurden nur die Zähne geröngt oder der ganze Körper? Evtl. hat sie einen Blasen- oder Nierenstein, der ihr Schmerzen bereitet. Ein Blutbild könnte auch hilfreich sein, um die Organwerte zu sehen.



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Benutzerbild von Betsy69
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.11.2016
Beiträge: 1.429
Betsy69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2020, 20:35

Ich würde auch dringend zu einer Blutuntersuchung raten, um die Nieren- und Leberwerte zu überprüfen.
Liegen dort Erkrankungen vor, kann es zu Appetitlosigkeit/Übelkeit kommen.



__________________
Liebe Grüße von Bettina und den Gartengestaltern Einstein, Fritzi und Penny

Für immer im Herzen: Blacky (I), Kuddel, Paul, Hannes, Jack, Will, Thor, Lana, Blacky (II), Bella, Panda, Kelly und Hundi Laika



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 34
Corri01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2020, 21:53

Kotprobe ist ca. 1 Jahr her, da war alles in Ordnung. Es wurde der ganze Körper geröntgt, ins Maul haben sie reingeschaut mit einem Spreizer, da ist auch alles in Ordnung. Blutuntersuchung hatte ich noch nicht machen lassen.. da ich ja morgen wieder vorstellig werde, werde ich das mal ansprechen.. jetzt zur Zeit ist sie total träge und bewegt sich rein gar nicht, sondern liegt nur.. Hunger hat sie seit ein paar Stunden auch nicht mehr das sie selbständig futtert, nur mit päppeln.. Blasensteine hat sie keine.. es gluckert auch wieder ganz leicht in ihr gerade.. aber das ist ja eher ein gutes Zeichen oder?




Geändert von Corri01 (10.06.2020 um 22:02 Uhr).

Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 10.06.2020, 22:08

Bitte die Tierärztin darum nicht mit einem Spreitzer zu arbeiten wenn das Tier wach ist,
Mit dem Spreitzer kann man auch nicht mehr sehen als mit einem Otoskop, mit einem Unterschied, mit einen Otoskop kann es keine Kieferbrüche geben.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 00:39

Ok, hast Du Dimeticon oder Sab Simplex und Schmerzmittel zu Hause? Wenn nicht, lass Dir das vom TA mitgeben.


Nur durch Anschauen der Zähne kann man den Zustand der Wurzeln nicht sehen oder ob da ein Zahn evtl. unter Eiter steht. Ich habe auch einen Senior, der nie irgend etwas hatte. Jetzt mit 9 Jahren entwickelte er Zahnspitzen.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 06:55

Der Zahnzustand kann sich schnell drastisch verändern, da diese ja derart schnell wachsen. Und im Alter wachsen sie noch schneller, zudem kommt der Alters- und Stoffwechselbedingte Abnahme des Appetits. Somit wird automatisch weniger abgenutzt...
Wenn die letzte Kontrolle also schon so lange zurück liegt (und nicht innerhalb der letzten 2-3 Monate), dann wäre schon wieder eine angebracht.
Und bei Verdacht sagt nur ein Röntgen (oder CT) etwas über den Zustand der Zähne aus.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 34
Corri01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 10:09

OK, danke für Eure Tipps..


Ich werde das nachher mal ansprechen mit dem Röntgen von den Zähnen.. eben ist sie aufgestanden und hat 2 mal am Apfel genagt und sich dann gleich wieder hingelegt. Die Mittel werde ich mir mal mitgeben lassen.


Was mir auffällt ist, das sie den Brei wegmümmelt, was aber härter ist, links liegen lässt, Möhren zum Beispiel, da wird nur einmal angebissen und das war es dann am Tag. Zusätzlich hatte sie auch immer ein wenig Trockenfutter, Pellets von Versale Lega Getreidefrei und getrocknete Möhrenscheiben, sowie ein paar Erbsenflocken. Ich habe bemerkt das sie die letzten Wochen immer mehr die Sachen in ihrem Napf hat liegen lassen, also die harten Sachen, jetzt will sie gar nichts mehr davon.. könnte wirklich was mit den Zähnen zutun haben..


Ich wollte ihr nochmal Möhrenbrei holen zum päppeln.. was kann man sonst noch geben? Gemüsebrei? Oder was würdet ihr mir raten, damit sie mal anderen Geschmack im Mund hat.




Geändert von Corri01 (11.06.2020 um 10:33 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 10:51

Das spricht alles sehr für die Zähne.


Wenn ich päppeln muss, mach ich einen Brei aus Cunis und Schmelzflocken, da rein gibt es dann Baby-Möhrenbrei oder auch mal Dillspitzen (getrocknet).


Wenn keine Hefen vorhanden sind (Kotprobe!) kannst Du auch Haferflocken pur anbieten.


Zitat:
ins Maul haben sie reingeschaut mit einem Spreizer,

Und achte darauf, dass sowas nicht mehr gemacht wird. Diese Spreizer gehen durch eine Feder automatisch auseinander. Es kann passieren, dass das Kiefergelenk zu sehr beansprucht oder gar ausgerenkt wird. Hoffe, ich hab das so richtig beschrieben.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 34
Corri01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 11:26

Dieses habe ich eben gefunden:


  • Welches sind die ersten Anzeichen eines Zahnproblems beim Kaninchen oder Nager?
    Bevor Kaninchen und Nager die Futteraufnahme völlig einstellen, können oft schon kleine Hinweise für eine Erkrankung der Zähne festgestellt werden. So können z.B. eine oder mehrere hier genannten Veränderungen auftreten:
    • schief abgeschliffene Schneidezähne
    • zu lange Schneidezähne
    • häufige Verdauungsprobleme, wie Durchfall
    • nasses Fell im Bereich des Halses (durch vermehrtes Speicheln)
    • reduzierte Fellpflege
    • tränendes Auge
    • Knochenauftreibungen am Unterkiefer
    • selektive Futteraufnahme (weiches Futter wird gefressen, hartes Futter wird liegen gelassen)
    • Gewichtsverlust (es ist ratsam Ihren Liebling einmal die Woche zu wiegen, so können Sie sehr früh gesundheitliche Veränderungen feststellen).
Unser Ninchen hat schon lange Durchfall (breiigen Kot), seit 6 Monaten tränt und schmiert das linke Auge, es wurde der Tränenkanal gespült, dann wurde es ein wenig besser und dann wieder schlimmer, der TA meinte das Auge wäre total rot oben, es wurde dann eine Salbe gegeben, jetzt ist das Auge wieder trocken und es nässt nicht mehr und die Futteraufnahme ist bei mir auch, das harte wurde ganz zuerst liegen gelassen seit ca. 2 Wochen.


Dann werde ich nachher mal das Bild von den Zähnen machen lassen, muss das Tier dazu in Narkose? Habe ich gelesen, aber ich möchte es ja nun nicht mehr als quälen, auch aufgrund ihres Alters. Was passiert wenn da mit den Zähnen was ist?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 11:50

Ich würde das Tier in Inhalationsnarkose legen lassen, röntgen und direkt Zähne machen. Erspart eine 2. Narkose. Ruf vorher an und frag, ob es heute möglich ist. Nicht, dass ihr den Weg umsonst macht und nur einen Termin bekommt.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 34
Corri01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 12:03

Das Problem ist, sie ist auch herzkrank, deswegen bekommt sie ja Fortekor seit 2 Jahren. Ist da eine Narkose so gut? Nicht dass das nach hinten losgeht. Eben hat sie sich ein ganzen Kohlrabiblatt mit Stengel reingehauen, sie würde den harten Stengel doch liegen lassen, wenn was mit ihren Zähnen wäre, oder sehe ich das falsch? Kann es auch am päppeln liegen, denn wenn sie sagen wir mal satt ist, dann rührt sie halt nichts an, ist ja wie bei Menschen. Normal bekommt sie alle 2 Stunden 1 x Möhrchenbrei und 1 x Rodicare Akut beides 6 ml, wenn sie natürlich davon so pappe satt ist, dann kann es natürlich auch sein, das sie alles andere liegen lässt.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 12:17

Das kann auch sein, Du päppelst viel zu oft. Ich würde morgens wiegen und dann päppeln. Den Tag über beobachte, wieviel sie frisst. Hast Du den Eindruck, es ist zuwenig, dann würde ich abends nochmal päppeln. Immer Dimeticon zum Päppeln geben.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 34
Corri01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 13:48

OK, wie oft würdest Du mir den raten, sollen wir päppeln? Immer 6 ml oder reicht auch 3 ml? Und wie oft? Ich war ja bei 2 Tierärzten, der eine sagte mir, sie muss mindestens 180 ml am Tag bekommen, mein TA der bei uns im Ort ist, 400 m von mir entfernt, sagt, nie im Leben soviel wie rein geht, aber nicht mehr als 80 ml. Jeder sagt was anderes.. man denkt ja immer, was der TA sagt ist richtig und man sollte sich danach richten.


Wir stehen auch nachts um halb 3 auf und geben ihr was, dann wieder um 6 Uhr dann um 9 Uhr. Oder sollten wir nachts ganz weglassen und erst ab 8 oder 9 Uhr wieder was geben?


Ach ja, Untergewicht hat sie nicht, sie wiegt knapp 3 Kilo, deswegen muss da auch noch einiges runter. Normal hatte sie immer so 2,5 kg.


Das Dimeticon bekomme ich auch vom TA? Und dann nur das zum päppeln nehmen, das Rodicare Akut nicht mehr?




Geändert von Corri01 (11.06.2020 um 13:50 Uhr).

Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 11.06.2020, 16:51

Dimeticon (oder Sab Simplex oder Lefax) sind Entschäumer die verhindern dass sich in Magen oder Darm Gase bilden.

Sab und Lefax kriegst Du in jeder Apotheke, Dimeticon beim TA.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.12.2009
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Corri01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 19:42

Ich wollte Euch mal über den aktuellen Stand der Dinge informieren:


Unser Ninchen liegt jetzt in der Tierärztlichen Hochschule Hannover, aufgenommen als Intensivpatient, ihr Zustand hat sich vorhin rapide verschlechtert, das ich den weiten Weg auf mich genommen habe und sie als Notfallpatient angemeldet habe.


Sie hatte wieder leichte Aufgasungen im Magen, die aber noch nicht so schlimm waren, vielmehr macht den Ärzten der Kreislauf Probleme, der ist ein wenig abgesackt, sie war vorhin auch ganz schlapp wo ich in Hannover angekommen bin.


Sie wurde nochmal geröntgt und die Ärztin sagte mir, das sie eine vergrößerte Gebärmutter hat. Der Magen halt wieder leicht aufgegast ist und das vergrößerte Herz, das wusste ich ja schon, deswegen bekommt sie ja auch die Herztabletten, aber um das Herz meinte sie, ist nicht genug Freiraum, ob es sich um einen Tumor handeln könnte, der aber gutartig ist. Sie hoffen das er nicht gestreut hat. Heute wollten sie dann noch Blut untersuchen, morgen Herzschall und Abdomenschall. Sie meinte, das sie eigentlich sehr zuversichtlich ist, das sie wieder auf die Beine kommt und sie noch eine schöne Zeit hätte dann, wenn alles gut verläuft. Sie hat aber auch gesagt, wenn der Kreislauf zusammenbricht, das sie noch in der Nacht versterben kann, was sie nicht hofft, aber da steckt man nicht drin, auch wegen dem Alter und der Herzschwäche. Wir hoffen, das sie das gut übersteht, hat schon soviel überstanden, ist eigentlich ein sehr zähes Häschen.. vorhin wo ich gegangen bin, habe ich sie nochmal gestreichelt und ihr gesagt, das sie das schafft, da hat sie den Kopf gehoben und mich angeguckt.. hatte aber nicht genug Kraft den Kopf oben zu halten.. ich hätte schon viel früher handeln müssen... hoffe das ich sie morgen oder übermorgen lebendig abholen kann und das es ihr besser geht, damit sie auf ihr alten Tage noch ein wenig Lebensfreude hat.




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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 19:47

Ich drück feste die Daumen, dass es ihr bald wieder besser geht und sie nach Hause kann.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.03.2019
Beiträge: 184
Caniemo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2020, 23:12

Das Mäuschen schafft es hoffentlich. Daumen sind gedrückt.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 34
Corri01 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.06.2020, 03:05

Leider keine gute Nachricht.. nachdem ich zuhause war, durfte ich gleich mit meiner Frau wieder losfahren nach Hannover, nachdem die Ärtztin mich angerufen hat, das unser Ninchen Nierenversagen hat nach der Blutentnahme. Ich habe gesagt, ich hole meine Frau von der Arbeit und wir kommen gleich vorbei, damit sie uns sieht wenn es zuende geht und nicht alleine ist, das schulden wir ihr nach 10,5 Jahren.. wir haben dann für eine Strecke, die normalerweise im Toleranzbereich von 1 Stunde und 15 Minuten liegt in 30 Minuten geschafft Abends um halb neun.. Verkehrsregelns ausser Kraft gesetzt was mich auch einen Dreck interessiert hat.. wir waren früh genug vor Ort und konnten uns 15 Minuten verabschieden von ihr, sie lag in ihrer Box, fiepte nur und guckte uns traurig an... da wussten wir, es ist Zeit Abschied zu nehmen, obwohl ich mal innerhalb von 3 Stunden 300 Kilometer abgerissen habe.. aber das war mir egal.. sie wurde dann erlöst durch die Spritze, das ging ganz schnell.. die Ärtzin sagte ob sie uns noch einen kleinen Sarg basteln sollte.. das fanden wir ganz lieb abends um halb zehn... macht nicht jeder.. wir haben sie dann nach mehrmaliger Untersuchung der Ärtztin mitgenommen und bei uns im Garten beerdigt.. Das ist gerade alles wie ein Schlag in die Fresse.. Und ich bin keine Frau sondern ein Mann von gestandenen 46 Jahren.. unser Hasi war so auf mich bezogen, vor 3 Tagen hat er mich noch komplett abgeschleckt, sie hat sogar auf Befehle gehört, das die Leute gesagt haben, das ist ein Hund aber kein Kaninchen und jetzt ist er nicht mehr.. das Leben ist so daneben.. aber es ist halt das Alter.. ich werde mir keine Tiere mehr zur Zeit zulegen, weil ich sonst daran kaputt gehe.. wir hatten Kaninchen seit 2003 und sind damit durch dick und dünn gegangen, TA Kosten werden wahrscheinlich die 15.000 Euro oder mehr übersteigen.. aber egal.. dafür haT man Tiere zu denen man stehen muss in guten wie in schlechten Zeiten. Ich wünsche Euch alles Gute für Euch und Eure kleine Lieblinge, damit sie stets gesund und munter bleiben.. ich werde ab und zu mal wieder ins Forum schauen und gucken ob ich meine Erfahrung von 17 Jahren von Kaninchen irgendwie einbringen kann.. danke für Eure Hilfe die Ihr mir seid 2009 zukommen lassen habt. Leider kann ich hier kein Foto einfügen.. oder vielleicht bin ich gerade dazu auch nicht fähig.. hätte sonst gerne ein Foto von ihr gepostet.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.06.2020, 09:30

DAs wollte ich jetzt nicht lesen. Es tut mir so leid. Gute Reise, kleines Mädchen!


Was Dir in nächster Zeit auffallen wird, ist die Leere. Es fehlt einfach etwas. Keiner, der Dir um die Füße wuselt, keiner, der Dich begrüßen kommt, keiner, der Dich in den Fuß zwickt, weil er Leckerchen oder Streicheleinheiten möchte.



Verarbeite das alles erstmal. Und in 2-3 Wochen denk nochmal drüber nach, ob Du da wirklich drauf verzichten kannst. Alles Gute für euch!



 
 
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