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ParasitenHallo, wir haben eine Kotprobe bei der Tierärztin abgegeben. Unser Löwenkopf sollte ja bald kastriert werden. Er ist am 7.4. und der Minilop am 2.4. geboren. jetzt hat die Ärztin Parasiten festgestellt. Wir haben den Freilauf schon des Öfteren umgestellt, so das im Rasen das schon drin ist. wir können sie auch nicht mehr umstellen, so dass die Ärztin empfohlen hat, sie im Käfig zu lassen. Für Wochen!!!! Am Freitag habenwir erst Termin wegen Medizin. Möchte aber versuchen, das es doch noch morgen klappt. Sie kann natürlich auch nicht unseren Löwenkopf kastrieren, so dass die beiden dann getrennt in den Käfig sollen. Und das für Wochen!!! Einer oben, der andere unten. wer kann mir irgendwas zum Trost sagen? Wer kann mir Tips geben, wie ich es dne beiden leichter machen kann? vielen Dank eine traurige Petra
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| Hallo, wir waren jetzt bei der Ärztin und haben uns das Medikament geben lassen. Sie konnte uns halt jetzt nicht zeigen, wie man das am besten verabreicht. Wir haben gegen die Parasiten Tolracol bekommen. Wir sollen es 4 Tage lang geben, dann Stall reinigen, 5 Tage Pause, dann wieder 4 Tage lang geben. 14 Tage später müssen wir eine Kotprobe abgeben und dann wird entschieden, wie es weitergeht. So lange müssen wir aufpassen, weil unser Bubi ja nicht kastriert werden kann. Raus lassen geht dann auch nicht so, weil wir das Freigehege schon im ganzen Garten umgestellt haben und der Rasen infiziert ist. Außerdem weiß man ja nicht, wann er Tinny decken möchte. Was nun?
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| Ich musste jetzt erst mal googeln, dieses Medikament kannte ich bisher dem Namen nach nicht. Der Wirkstoff allerdings ist Toltrazuril, den meisten hier unter dem Namen Baycox bekannt. Daraus folgt, dass ihr es mit Kokzidien zu tun habt. Was mir ungewöhnlich vorkommt, ist das Schema 4-5-4, normalerweise wird das Schema 3-3-3 angewendet. Auch ist mir nicht klar, warum er nicht nach erfolgter Behandlung und negativer Kotprobe direkt kastriert werden kann. Klar sollte man überwachen, ob durch den OP-Stress noch mal Kokis auftreten, aber das ist ja kein Problem.
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| Schau mal hier, da kannst Du Dich über Kokzidien informieren. Mittlerweile gibt man Baycox auch 2-5-2, also 2 Tage geben, 5 Tage Pause, 2 Tage geben. Baycox schägt auf den Appetit. Daher besprich mit Deiner TÄ, ob dieser Rhythmus auch ok wäre. https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/kokzidien-beim-kaninchen/ Besprich auch mit ihr, ob die Kastra 7 Tage nach der letzten Behandlung gemacht werden kann wegen der Geschlechtsreife. Normalerweise sind dann kein Kokis mehr da. Die Kontrollkotprobe sollte dann 7-10 Tage nach der Kastra erfolgen.
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| Bitte nicht länger behandeln, als was marinahexe angegeben hat. Dieses Medikament schlägt öfters mal fürchterlich auf den Appetit, so dass kaum noch was gefressen wird. Meine TÄ verordnet deshalb sogar auch nur 1-5-1 , und das hat bei mir so auch funktioniert. Und parallel (und drüber hinaus) dringend BeneBac verabreichen für den Aufbau der Darmflora! Kokzidien und Würmer können sehr lange überleben, auch locker über 6 Monate. Nicht mal Wintertemperaturen nützen da etwas, dagegen sind die hitzeempfindlich (Kochwäsche und Dampfreinigung nützt, also mind. über 60 Grad). Die wird man auf dem Rasen nicht weg bekommen, was bei Kokzidien jetzt aber auch nicht so dramatisch ist. Die Kotecken sollte man trotzdem entfernen, so gut wie eseben geht. Kokzidien sind sowieso latent beim Ausgewachsenen Kaninchen vorhanden, d.h. in sehr geringer Zahl und ohne Symptome zu verursachen. Wenn sie sich explosionsartig vermehren können sie für Jungtiere gefährlich sein und auch mal rasch und ohne Vorzeichen tödlich enden. Daher die häufigste Todesursache bei Jungtieren. Kokzidien vermehren sich durch falsche(kalorienreiche) Fütterung wie Getreide, Körner... und treten stressbedingt auf. Stress ist: z.B. zu früh von der Mutter weg (d.h. sie waren jünger bei Abgabe als empfohlene Mindesalter von 10-12 Wochen, Umzug, etc. Aus diesem Gründen kommen Kokzidien auch häufiger bei Jungtieren vor... Wo sind denn die Kaninchen noch normalerweise permanent untergebracht? Drinnen oder draußen? Ich hoffe, doch nicht in einem Käfig... Das wäre nämlich keine geeignete Unterbringung, da das viel zu wenig Platz ist (nebst zudem noch gefährlich wegen Erhängungsgefahr). 2 Kaninchen brauchen ja eine permanente, zusammenhängende Mindestfläche von 6 qm (2x3 m o.ä.), sofern die daneben noch zusätzlichen größeren Auslauf haben. Wenn nicht, dann sollte die Mindestfläche größer sein. https://www.kaninchenwiese.de/haltung/ https://www.kaninchenwiese.de/haltung/hintergruende/mindestmasse-2/ Gerne können wir Dir darüber zusätzliche Tipps geben.
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