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| Kopf hoch und mach dir nicht zuviele Gedanken und habe einfach ganz viel Geduld Die Medigabe hat Fei sicherlich schon vergessen und es gibt einfach Tiere, die länger brauchen um zutraulich zu werden. Kuscheltiere werden es nie. Ich habe bisher nur einen Kastraten gehabt, der seine Streicheleinheiten eingefordert hat Zunächst sollte man es nicht auf Zwang versuchen (ausgenommen Medigabe), setzt dich doch einfach auf den Boden, lese ein Buch oder Male, Rätsel etc, wenn sie neugierig zu dir kommen, lass sich machen und versuche nicht sie anzufassen und bewege dich nicht viel. Rede viel mit ihnen, damit sie deine Stimme kennenlernen Ich habe z. B. bei Neuzugängen ihren Napf mit Trockenkräutern hingestellt und wenn sie kamen, so rein zufällig sie berührt, war nicht gerade streicheln, aber das sie schon mal die Hand kennenlernen. Wenn du bei ihnen bist und dich bewegst, dann bewege dich langsam und rede dabei. Wie gibst du Leckerli? Ich habe eine Rascheltüte und wenn es Leckerli gab, dann habe ich nie versucht sie anzufassen . Irgendwann kannten sie das rascheln (gibt es abends, wenn ich Zuhause bin, feste Zeiten) und kamen freiwillig an.
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| Zitat:
Ich habe auch schon versucht die Salat-Mahlzeiten immer aus der Hand zu Füttern was aber eher den Effekt hatte das beide nicht mehr wirklich gefressen haben weswegen ich das mittlerweile wieder verworfen habe. Es ist nur das jedes Mal wenn die kleine Fei vor mir in Panik wegrennt weil ich ihr zu nahe gekommen bin, suche ich den Fehler bei mir. Ich frage mich dann immer was ich falsch gemacht habe. Ich werde einfach fleißig weiter versuchen mit ihr zu bonden und vllt fasst sie dann irgendwann ein wenig vertrauen in mich. Dankeschön für deine Antwort
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| Ich habe mich auch an dieses Experiment heran gewagt. Meine zwei kamen von der Außenhaltung, wo sie keinen Kontakt zu Menschen hatten außer wenn Futter kam. Jetzt leben sie in meiner kleinen Wohnung, die sie tagsüber komplett nutzen dürfen. Ansonsten haben sie ihre Hauptzentrale in der Küche. Am Anfang stand die Angst im Raum. Immer wenn ich die Küche betrat verschwanden beide in ihren Kartons. Sie haben keine Gitter und Zäune und dürfen sich frei bewegen. Ich gab ihnen Zeit. Viel Zeit. Merci (Widderdame) war die erste die sich traute die Küche zu verlassen. Erst nur aus Neugier. Sie hatte auch wenig Angst sich auf dem glatten Laminatboden zu bewegen. Nuka (Löwenkopfmännchen) hatte Angst vor mir und dem Boden. Seine Reise ging immer nur bis zum Teppichrand. Darauf habe ich mirn Haufen Teppiche gekauft und die Wohnung ausgelegt. Ich durfte beobachten (wenn ich Heim kam) wie die zwei hektisch zurück in die Küche rannten. Die Teppiche nahmen ihnen die Angst sich frei zu bewegen. Aber noch machten sie immer kehrt wenn sie mich sahen. Ich saß viel bei ihnen. Und ich transportierte sie oft ins Wohnzimmer damit sie häufiger den wichtigsten Raum der Wohnung mit mir teilten. Nuka kann ich hochheben. Er akzeptiert es. Aber er hasst es. Merci hoch heben geht gar nicht. Sie wehrt sich mit allen Mitteln. Um das zu umgehen habe ich sie oft in ihrem Toilettenboxen oder Kartons transportiert (wenn sie darin saßen). Das war ihnen auch nicht ganz geheuer oder sie verhielten sich nach dem Absetzen ganz normal. Ich habe sie viel aus der Hand gefüttert. Beide haben nun Futter mit mir bzw meinen Beinen verknüpft. Sobald sie mich sehen sind sie da. Vor allem früh beim Aufstehen fühlen meine nackten Füße erstmal weiches Fell und dann sitzt mam auf Toilette und zwei Kaninchen schauem eim blöd an Zusammenfassung Wenn du möchtest dass sie richtig an deinem Leben teil haben sollen, dann solltest du deinen Lebensraum für sie öffnen und begehbar machen. Füttere oft aus der Hand. Vor allem die leckersten Dinge. Geb ihnen Zeit. Viel Zeit. Ich habe über 3 Monate gebraucht bis auch Nuka seinen Raum verließ. Geb ihnen überall die Möglichkeit sich zu verstecken. Meine Wohnung ist voll mit Pappkartons. Sie können sich jederzeit zurück ziehen. Das nimmt ihnen etwas Stress. Interagiere mit den Kaninchen und schau wie weit du gehen kannst. Wenn sie bei dir sind solltesr du versuchen sie zu berühren. Fange am Kopf an und schau wie sie reagieren. Bewege sie nicht in dem du sie hoch hebst. Transportiere sie mithilfe von Kartons oder Boxen. Kündige dich mit Summen oder leisen Reden an. Dann wissen sie bald wer kommt und erschrecken nicht. Habe Geduld und zeige Verständnis. Man kann seinem Kaninchen viel Vertrauen antrainieren wenn man geduldig ist.
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| Du hast ja schon zahlreiche Tipps bekommen... Alles braucht seine Zeit, manchmal sogar 1-2 Jahre bei den Härtefällen. Medikamentengabe etc. ist immer Stress. Aber es lässt sich etwas stressfreier gestalten! Einfangen: möglichst mit minimen Jagen. evtl auch in die Enge treiben, aber darauf reagieren sie auch stark unterschiedlich. Es gibt solchen, die wehren sich dann wie wild oder andere ergeben sich. Du kannst aber dabei auch mit der Transportbox arbeiten. Manchmal gehen sie freiwillig rein, wenn sie Dir ausweichen wollen und keine andere Wahl haben. Z.B. Kaninchen ans Ende eines Ganges drängen, das funktioniert zumindest bei mir am besten. Check/ Medikamentengabe: Dafür gibt es auch versch. Optionen, Du musst schauen, was für Dich am besten geht. Grundsätzlich weniger gut: auf dem Schoß umher hantieren. Am Boden: Kaninchen zwischen den Oberschebkel einklemmen. Vorteil: es muss nicht herum getragen werden. Ich persönlich habe mit dem Handling zu sehr Probleme. Tisch: Kaninchen auf einen geraden Untergrund setzten, z.B. Tisch (aber ohne rutschige Fläche. Wenn es nicht direkt festgehalten wird, kann es sich zwischen der Prozedur erholen. Meine Kaninchen sind so viel relaxter, als wenn ich sie auf dem Schoß halte. Schoß: würde ich persönlich nur mit Kissen als eben Untergrund machen, damit es für das Kaninchen bequemer ist. Allerdings ist Tisch besser. Ich benutze die Schossmethode nur, wenn ich das Kaninchen kurz auf den Rücken drehen muss (bitte so keine Medikamente einflößen!) oder allenfalls auch halb umgedreht das Kaninchen zw. den Oberschenkel einklemme zum Krallen schneiden. Zumindest die Hinterläufe schneiden gehen so etwas besser als auf dem Tisch; je nach Wehrhaftigkeit. Allerdings am besten geht Krallenschneiden zu Zweit, nur leider habe ich den Luxus auch nicht... Manchmal wechsle ich auch zw. Tisch und Schoss, je nachdem was besser geht. Die Scheuen Kaninchen werden während der Prozedur nichts fressen wollen. Ich würde das Ganze aber immer mit einem Leckerli und stimmlich hinterher belohnen. Also Kaninchen auf den Boden frei lassen und ggf. Leckerli hinter her werfen, wenn es flüchtet (aber so, dass es das mitbekommt). Gut möglich, dass sie aber in Kürze sich gleich umdrehen, weil sie die Leckerlis Erfahrungsgemäß erwarten. Übrigens Klopfen als Protest/ Angst und fast gleichzeitig Leckerli fressen geht durchaus... Bei den Leckerlis entspannen sie sich schnell und der ganze Stress wird mit was Positiven abgeschlossen. Deswegen ist es bei den nächsten Malen dann auch nicht mehr so schlimm.
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| Im Grunde würde ich sagen du musst nicht wirklich was anders machen...bei meinem Farbzwerg (hatte auch kaum Kontakt zu Menschen) habe ich mich einfach täglich ca. 30 Minuten in den Auslauf gesetzt und gelesen. Sie hatte Anfangs echt Angst vor Menschen (Ich musste mich nur kurz bewegen und schon war sie wie vor Angst gelähmt) aber mit sehr viel Zeit und Geduld wurde die Maus mutiger. Ca. 1 1/2 Jahre später hat sie sich dann an mich heran getraut und jedes mal am Buch geschnüffelt und daran auch leicht geknabbert...besonders die Seiten waren toll (konnte sie dann alleine umblättern ) aber streicheln konnte ich sie immer noch nicht. Es hat dann weitere 6 Monate gedauert bis sie mich dann angestupst hatte und ich die Süße endlich streicheln konnte Also mit teilweise viel Geduld und Zeit klappst ![]()
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| Stichworte |
| angst, hoch heben, umgang |
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