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| Hi, ich finde, das ist eine ganz heikle Kiste. Es gibt hier einige threads, in denen ähnliche Probleme angesprochen werden. Meist schreibt immer gleich jemand etwas von wegen "Ich würde da gleich so-und-so-und-so einschreiten.2 Ich halte das für leicht dahergesagt. In der Realität ist es eben so, dass es (1) einen streng genommen nichts angeht, wie Menschen mit Tieren umgehen, solange nichts handfest Justiziables vorliegt. (2) Ist das Risiko groß, dass man das Gegenteil dessen erreicht, was man eigentlich will. Menschen neigen zum Trotz, wenn sie sich auf den Schlips getreten fühlen. (3) Lässt sich niemand gerne von Fremden anquatschen und kritisieren. die reaktion darauf kann sehr entschieden ausfallen. (4) wenn es nicht um Bekannte geht, läuft man u.U. Gefahr, eine Freundschaft o.ä. zu zerrütten. Langer Rede kurzer Sinn: Ich glaube nicht, dass man da einen goldenen Weg aufzeigen kann. Es ist immer schwierig - und genau deswegen würde ich es niemandem vorwerfen, wenn er - z.B. bei dem von dir genannten Beispiel - nichts sagt. es sei denn natürlich es geht um krasse Verstöße, die auf juristisch greifbar sind. Da ist es 2einfach2, denn man kann ohne "Feindkontakt" den Behördengang wählen. S. Geändert von Solkinok (22.04.2020 um 18:50 Uhr). Grund: Vertippt "Fremde" statt "Bekannte" geschrieben...
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| Ich denke, ein 12 oder 13jähriges Mädel darauf ansprechen hat keinen Sinn, denn es sind ja die Eltern, die eigentlich Verantwortung zeigen sollten Das bringt leider oft wenig, ich habe in der Vergangenheit schon mal den ein oder anderen auf etwas aufmerksam gemacht, auch oft bei EbayKleinanzeigen. Entweder wird man angepöbelt, man bekommt keine Antwort oder wird mit dem Satz abgefertigt : geht sie nix an ![]() Was ich aber schon gemacht habe, wenn ich ein Tier abgeholt habe und wie z. B. bei Balou eine Tiersammlerin war, den Tierschutz informiert habe und das brachte dann zumindest was. Bei Bekannten/Freunden kann ich darüber eigentlich reden, es kommt eben auf den Ton an und wie man es verkauft, aber bei Fremden schon schwer
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| Es ist nicht immer einfach jemanden darauf hinzuweisen das die Tier Haltung so nicht ganz richtig ist Ich habe das Problem in der Arbeit die Tochter von meiner Chefin hat drei süße kaninchen aber der Platz den sie haben ist einfach zu wenig aber wenn ich da zu direkt bin ist das sicher nicht die Lösung ich verliere die Arbeit und den süßen ist damit auch nicht geholfen jetzt versuche ich es in kleinen Schritten hoffe das ich es schaffe
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| Man kann die Leute auch freundlich überzeugen, in dem man erst mal ein Kompliment über das schöne Tier macht und dann anspricht, dass es Dinge gibt, die dem Tier besser täten. Klar, ob das dann angenommen wird bleibt beim Besitzer, aber wenn von 10 angesprochenen Menschen einer umdenkt, hast du schon etwas erreicht. Das kostet aber natürlich Nerven und nicht jeder ist so gut darin Leute anzusprechen. Gerade bei Hundebesitzern würd ich auch ganz stark nach Bauchgefühl entscheiden. Eine etwa gleichaltrige Frau mit Hund hab ich letzten Sommer drauf angesprochen, als sie den Kot nicht von der Rasenfläche des Parks entfernt hab. Ich hab ihr gesagt, dass ich hier oft für Kaninchen pflücken gehe und ich dabei höllisch aufpassen muss, wo Hundekot liegen könnte. Das hat sie verstanden, sich aber auch etwas ertappt gefühlt. Anderes Beispiel: Als ich im Winter Brombeere gesammelt habe kam ein kleiner Junger der gefragt hat was ich da mache. Generell - wenn mich bei Sammeln irgendwer anspricht sind es irgendwie immer Kinder oder Ommas. Bei Kindern ist super wichtig, dass du vorher Kontakt zu den Eltern suchst - sei es nur ein Nicken und Blickkontakt - egal wie alt man selbst ist oder welches Geschlecht man hat. Der Junge meinte jedenfalls, er hat auch ein Kaninchen. Ich meinte, dass ich zwei habe, damit sie nicht so alleine sind und seins sich bestimmt auch einen Kaninchenfreund wünscht, der seine Sprache spricht. Dann haben wir uns noch darüber unterhalten, dass Kaninchen tatsächlich Brombeere fressen und das sogar sehr gern. Du wirst den Leuten immer nur Denkanstöße geben können. Anders ist es natürlich, wenn tatsächlich Tierquälerei vorliegt. Zum Beispiel wenn ein Nachbarshund immer nur weint und nicht rausdarf oder jemand Kaninchen hortet. Da reichen nett gemeinte Worte wahrscheinlich nicht aus.
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| Hallo, in meinem Heimatort habe ich beim Spazieren gehen in einem Garten (mind.) 2 junge Kaninchen in einer Holzkiste mit Gittern vorne dran (kann man nicht anders nennen, denn es ist kleiner als ein "handelsüblicher" Stall ohne Etagen) gesehen. Sie dürfen wohl zeitweise mal in ein Gehege auf die Wiese, denn es stand ein zusammengeklapptes Gitter im Garten. Gesehen habe ich sie aber noch nicht außerhalb der Box. Vor ein paar Monaten habe ich einen Flyer von Kaninchenwiese.de bei dem Haus eingeworfen. Vor kurzem war ich wieder zu Hause und bin an dem Garten vorbei. Hat sich wie erwartet nichts verändert. Habe dann ein Merkblatt zur artgerechten Kaninchenhaltung vom TVT eingeworfen mit einer Notiz, wo sie sich online über die beste Haltung informieren können. Ich kann ja schlecht einfach klingeln und einen Vortrag halten... und ich bin auch nicht so gut in Gesprächen mit Fremden. Was habt ihr denn für eine Meinung dazu?
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier
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| Das ist sehr schwierig. An einem ähnlichen Fall überlege ich auch. Ich habe schon an einen netten Brief gedacht, mit ein paar Infos, da da Kinder mit im Spiel wären. Weißt du das denn bei dir? Eventuell über die Vermieter erfragen, ob die Leute bekannt sind? Oder doch klingeln und sagen, dir sind die Kaninchen aufgefallen, du hattest selber jahrelang welche.... Vielleicht darfst du sie mal anschauen und dabei plaudert ihr. Manchmal wollen die Leute sie dann auch loswerden und es bietet sich eine Chance. Das schwierigste wird sein, dabei ruhig zu bleiben.
__________________ Im Herzen nah Neya, Zeki, Aki, Eva, Alfi, Susi & Abby
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| @ Arren Danke, für deine Ideen. Ich kenne die Leute vom sehen, habe aber nie mehr als ein "Hallo" mit ihnen gewechselt. Es ist ein älteres Pärchen (vielleicht 60+?, aber sehr aktiv im Garten am wurschteln), die öfter mal kleine Kinder (etwa 5 Jahre?) zu Besuch haben. Ich nehme mal an, dass es die Enkel sind. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass die Großeltern die Tiere für ihre Enkel nur "aufbewahren". Ich habe mir überlegt, mal zu klingeln und etwas Grünfutter abzugeben für die Tiere. Als Vorwand, damit ich ein paar Sätze zu artgerechter Haltung sagen kann. Es fällt mir schwer über meinen Schatten zu springen, aber nichts zu versuchen bedrückt mich noch mehr. Die haben dort einen schönen Garten, wo ein 4-6qm Gehege gut hinpassen würde. Ich verstehe Menschen nicht, die Platz HABEN und trotzdem den Tieren davon nichts abgeben. ![]()
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier
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