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Gartenfreilauf mit giftigen PflanzenHallo zusammen, statt einen Bereich als, Freilaufgehege abzutrennen, käme es bei uns auch in Frage, den gesamten Garten für die Kaninchen zum Freilauf zur Verfügung zu stellen. Allerdings haben wir damals vor 9 Jahren an andere Dinge als Kaninchenverträglichkeit gedacht, als wir den Garten angelegt und bepflanzt haben ![]() Es sind etliche Pflanzen vorhanden, die als giftig für Kaninchen gelistet sind, z.B. Kleines Immergrün (40m Heckenunterpflanzung), Holunder, Kirschlorbeer und bestimmt noch der eine oder andere Strauch aus unserer gemischten Hecke. Sowas wie Eibe oder Engelstrompete haben wir nicht, weil wir damals einen kindergerechten Garten wollten, aber wie gesagt, sind durchaus für Kaninchen giftige Pflanzen dabei. Jetzt ist es ja so, dass Kaninchen meist sehr gut wissen, was sie fressen dürfen und was nicht, Stichwort "Probebiss". Sind diese Pflanzen in der Gesamtheit des Gartens also okay oder doch ein Problem? Ich würde jetzt nicht gerade einen Holunderzweig oder eine Handvoll Immergrün zum Füttern anbieten, das ist schon klar, aber vergiften sie sich selbst beim Freilauf oder lassen sie sowas einfach links liegen? Falls es ginge, gibt es dann Pflanzen, die auf keinen Fall in Reichweite sein sollten, weil z.B. bereits kleinste Mengen oder ein Probebiss zur Vergiftung führen? Wegmachen oder abtrennen kommt leider nicht in Frage, dafür ist es zu viel und zu weit im Garten verteilt. Dann müssten wir doch bei dem gesonderten Gehege bleiben. Die Alternative wäre ein Gartenzaun außen ums Grundstück herum, der außer dem viel größeren Platzangebot für die Ninchen auch noch weitere Vorteile für uns hätte. LG Azalee
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| Mache dir keine Gedanken, bei den von dir genannten Pflanzen besteht eher die Gefahr, dass sie von den Kaninchen gemeuchelt werden, als dass sich ein Langohr daran vergiften würde... Bei manchem macht auch die Dosis das Gift, manches ist in kleinen Mengen sogar eine Möglichkeit für die Nins, sich selbst zu therapieren. Selbst bei Eibe, die tatsächlich auch für Kaninchen giftig ist, tragen sie nach einem Probebiss noch keine Schäden davon, unsere Eibe müsste dann aber nach mehreren Bissen weichen, weil mir dies auf Dauer zu riskant war. Letztlich kann im Gartenauslauf aber alles wachsen, sofern die Nins ansonsten genügend Nahrung finden, die selektieren dann schon.
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| Zitat:
Was waren denn die genauen Hintergründe der Fälle, von denen du gehört hattest?
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| Zitat:
Ich kenne tatsächlich keine konkreten Fälle. Ist nur eine Info, die ich an mehreren Stellen im Zusammenhang mit "Probebiss" schon gelesen habe. War vielleicht etwas missverständlich formuliert von mir ![]()
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Das meinte ich übrigens, als ich mich auf Andreas Rühle bezog. Ich mag seine unaufgeregte Art, wenn er über Giftpflanzen und artgerechte Ernährung schreibt. http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/pflanzenliste_2.htm http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/w_eibe.htm Geändert von Diabi (14.04.2020 um 13:52 Uhr).
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| Danke euch! Okay, dann verfolgen wir die Idee vermutlich weiter ![]()
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| Meine beiden haben während des Freilaufs auch die Möglichkeit an weniger geeignete Pflanzen (Narzissen, Immergrün, Tulpen, etc.) ran zu kommen. Sie haben am Anfang alles mal angeknabbert, aber jetzt fressen sie nur noch die "guten Sachen" wie Giersch, Brennessel, Vergissmeinnicht... Ich hatte auch Angst, dass sie sich vergiften könnten, aber sie haben irgendwie selbst erkannt, was sie fressen sollen und was nicht. In der Immergrün-Hecke, haben sie sich eine Höhle gemacht. Was meine aber immer noch gern machen, ist die Blumen zu Köpfen und dann liegen zu lassen. Euer Garten wird definitiv neu gestaltet werden.
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier
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| Zum Thema Tulpe: Da wuchs mal eine am Auslauf. also außerhalb des Zauns. Jede Blattspitze, die von drinnen erreichbar war, wurde gekillt ![]()
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| Bei uns wachsen im Gartenauslauf immer noch Tulpen und Hyazinthen. Ungefähr drei Millimeter hoch, größer durfte schon lange keine mehr werden. Schneeglöckchen gibt es wenigstens noch in voller Größe, die scheinen definitiv nicht zu schmecken. Narzissen dürfen ebenfalls wachsen, aber nur, bis sie diese hässlichen gelben oder weißen Auswüchse kriegen, die werden dann von unseren „Gärtnern“ entfernt... ![]() @LouisAbby: wieso fressen deine Brennnesseln? Das ist so ziemlich das einzige, was unsere ignorieren. ![]()
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| @Diabi Naja, vielleicht ist fressen übertrieben. Sie knabbern ab und zu an einem Blatt. In Massen fressen sie es nicht. Wieso fressen deine Narzissen?! Unsere wurden als nicht essbar abgestempelt.
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier
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| Zitat:
Sie verstehen auch gar nicht, warum ich mich dann so darüber aufrege, schließlich würde ein nackter grüner Stengel doch viel ästhetischer aussehen? Wie man sieht, gehen unsere Auffassungen, was Gartengestaltung betrifft, etwas auseinander...
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| Hi, bei uns im Auslauf wachsen Tulpen und es kommen immer wieder Primeln und Hahnenfuß, obwohl ich die eigentlich immer wieder aussteche. Primeln werden nicht richtig gefressen, aber sie werden über Tage hinweg immer wieder angeknabbert, bis sie ganz abrasiert sind. Tulpen & Hahnenfuß wurden gekostet, dann in Ruhe gelassen (was die Kaninchen im Fall der Tulpen aber nicht davon abhielt, sie niederzutrampeln, weswegen ich sie dann letzten Endes doch mit einem Gitter abgetrennt habe vom Rest des Freilaufs). Grüße S
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| Hier gibt es eine Ligusterhecke und eine große Menge Efeu. Dass sie das nicht fressen sollen, sehen meine Kaninchen nicht ein und haben deshalb die unteren 50 cm dieser Pflanzen komplett aufgefuttert. Scheint ganz gut zu schmecken... sie fressen es natürlich aber nicht massenweise, sonden täglich ein paar Blättchen.
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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| Hi, grundsätzlich bin ich ja der Ansicht, dass Kaninchen (unter der Voraussetzung, dass sie immer genug Auswahl haben) schon wissen, was sie in welcher Menge fressen dürfen und was nicht. Also: Wenn genug Auswahl in genügender Menge vorhanden ist, muss man sich mMn nicht übertrieben Sorgen machen, wenn auch das eine oder andere ungesunde/giftige Pflänzchen darunter ist. Das Problem sind: 1. Es ist unter Haltungsbedingen nicht immer so einfach, zu verhindern, dass Kaninchen aus Langweile oder in Ermangelung von Auswahl doch an Giftzeug knabbern. 2. Es ist nicht auszuschließen, dass schwach giftige Pflanzen, die kurzfristih keine sichtbare Erkrankung verursachen, langfristig halt doch zu Schäden führen. Ich habe das für mich so geklärt, dass ich recht gelassen bin, solange im Freilauf genug wächst. Während der Vegetationszeit im letzten Jahr, als im Freilauf noch eine Menge anderes, gesünderes Zeug wuchs, habe ich mich um die paaar Primeln & das bisschen Hahnenfuß nicht geschert. Im Moment bin ich aber etwas unentspannter, weil unser Freilauf durch die Beanspruchung im Winter ziemlich am A*sch ist, es wachsen - siehe oben - gerade nur Gras und die oben erwähnten Primeln, Tulpen, Hahnenfuß. Alles andere ist noch in der Winterruhe, kaputtgetreten oder schon weggefressen. Hier besteht Gefahr, dass die Kaninchen sozusagen "wider besseres Wissen" mehr Giftzeug fressen, als gut für sie ist. Unter den gegenwärtigen Bedingungen steche ich Primeln & Hahnenfuß also lieber aus. Grüße S.
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