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Kaninchen krank mit unerklärlicher Ursache auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By marinahexe

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Benutzerbild von schakal87
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.02.2013
Beiträge: 120
schakal87 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.04.2020, 13:03

Kaninchen krank mit unerklärlicher Ursache


Hallo,

unser weibliches Löwenköpfchen (7 Jahre alt) ist seit ca. einem halben Jahr mit unerklärlicher Ursache wiederkehrend krank.

Folgende Krankheitsbilder zeigen sich:
- Magen-Darm-Probleme / Verstopfungen
- Verweigerung von Grünfutter, nur Heu fressend, ab und zu aber frische Kräuter
- in der Ecke als Ente sitzend

Folgende Behandlungen/Untersuchungen wurden durchgeführt:
- Beim Abtasten des Magens wurde Fell im Magen festgestellt
- Ohren und Zähne wurden angeschaut, ohne Diagnose
- beim Abhören, Lunge und Herz ohne Diagnose
- Temperatur und Gewicht gleichbleibend gut
- Blutbild: Enzündungswerte deutlich erhöht
- Ultraschall: Magen-Schleimhaut-Entzündung festgestellt

Alles fing im letzten November 2019 an.
Sie saß in der Ecke, aß nichts Grünes, nur nur ganz wenig Heu.
Diagnose Fell im Magen.
Medikamentengabe: Emeprid, Novalmin, RodiCare-Akut, Panacur, RodiCare Vitamin-B, RodiCare-HairBall, Öl.
Parallel dazu wurde ein Blutbild gemacht, bei dem erhöhte Entzündungswerte festgestellt wurden. --> Antibiotikum: Baytril
Daraufhin hat sie wieder normal gegessen, aber sich weiterhin komisch benommen (ruhiger gewesen, man merkte es stimmt was nicht).
Nach 2 Wochen erneutes Blutbild, Entzündungswerte immer noch erhöht.--> erneut Antibiotikum, aber diesmal Borgal.
Danach alles in Ordnung. kein erneutes Blutbild.

Ende Januar ging das selbe Spiel wieder von vorne los.
selbe Medikamentengabe wie oben: Emeprid, Novalmin, RodiCare-Akut, RodiCare-HairBall Panacur, Öl.
Blutbild: wieder erhöhte Entzündungswerte --> Antibiotikum Borgal

Eine Woche später (1. Februarwoche) Ultraschall vom kompletten Bauchraum: Magen-Schleimhaut-Entzündung festgestellt.
Medikantengabe: VomiSan, Sucrabest als Säuereblocker und Schleimhaut-Schutz

Ein Monat später (1. Märzwoche) wurde die Ultraschall Nachkontrolle vom Bauchraum durchgeführt. Magen-Schleimhaut-Entzündung größtenteils zurückgegangen, aber immer noch etwas da, Behandlungsbedürftig.
Weiterhin Vomi-San geben, Sucrabest sollten wir absetzen.

2. Tage später, nach Absetzen von Sucrabest, saß unser Kaninchen wieder in der Ecke und fraß nicht.
Medikamentengabe: Infusion (nur NaCl), und Sucrabest auf 2x täglich erhöht, weil 1x täglich nicht ausgereicht hat.

Ende März (vor 2 Wochen) wieder nicht gefressen.
Sie hat viel Fell im Magen.
Urintest ohne Befund, Blutbild wieder erhöhte Entzündungswerte.
Medikantengabe: selbe Medikamentengabe wie oben: Emeprid, Novalmin, RodiCare-Akut, Panacur, Öl. Antibiotikum Borgal
Ultraschall: Magen-Schleimhaut-Entzündung bis nur noch auf eine kleine Stelle weg. Vomi-San und Sucrabest wird weiterhin tgl. gegeben für weitere 4 Wochen.

Seit der letzten Woche (ohne die Magenmedikamente Emeprid, Novalmin, RodiCare-Akut) täglich ein Rückfall, dass sie ihr Grünzeug nicht frisst, komisch in der Ecke sitzt. Wir haben dann immer sofort 1x Schmerzmittel (Vovalmin) und RodiCare Akut und Öl geben (Öl weil nicht wissen, ob doch etwas Fell im Magen ist) und dann war es für den restlichen Tag wieder in Ordnung. Hüpft wild rum und frisst normal, bis am nächsten wieder alles von vorne losgeht.

Eventueller nächster Tierarzttermin auf Grund der Corona-Krise erst in einer Woche. Dort soll dann der Kopf geröngt und erneut ein Blutbild gemacht werden.
Baumraum röntgen nicht, da der ganze Bauchraum bereits mehrmals geschallt wurde (Ultraschall) und dort alles in Ordnung sei, bis auf das Fell.

Heute sollen wir VomiSan absetzen und in 6 Tagen (kommender Sonntag) Sucrabest auf einmal täglich reduzieren.
Ab 26.04 Sucrabest komplett absetzen und anschließend noch einmal ein Ultraschall machen, ob Magen-Schleimhaut komplett in Ordnung ist.

Habt Ihr vlt. eine Idee, was man noch machen könnte, wir sind echt verzweifelt, ständig unser Kaninchen in der Ecke zusehen und Medikante zu geben ohne wirklich eine Besserung festzustellen.

Hat jemand eine Idee, was wir noch machen könnten, da wir echt verzweifelt sind ständig unser Kaninchen leiden zu sehen und die Medikantengabe immer nur kurzzeitig wirkt.

PS: wir sind bereits seit Jahren bei einer Kaninchen-Spezialistin in Behandlung.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.04.2020, 19:26

Wurde schon mal eine ganz simple Kotprobe gemacht? Welche Kaninchenspezialistin ist das? Du kannst mir gerne Deine PLZ schicken. Ich schau dann mal nach einer Alternative.



Rakete likes this.

Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.04.2020, 21:18

Es erklärt zwar nicht die erhöhten Entzündungswerte, aber vielleicht handelt es sich auch hier um 2 unterschiedliche Probleme...
Aber: hast Du je über längere Zeit die Darmflora wieder mit BebeBac aufgebaut?

Bei Aufgasungen kommt es immer mehr oder weniger zu einer Verschiebung durch die Fehlgärung. Und es kann bis zu. 6 Wochen dauern, bis die Darmzotten auch ihre vollständige Tätigkeiten erreicht haben. Wenn es vorher wieder Probleme mit Haarballenverstopfung gab, braucht es wesentlich weniger, bis der schlimme Zustand wieder erreicht ist, da die Verdauung vorher schon nicht intakt war. Letztendlich wird das zu einem Teufelskreislauf, der kaum unterbrochen werden kann.

Ich hatte eine Häsin, die 10 Monate lang fast alle 2 Wochen Aufgasung infolge Verstopfung hatte. Es wurde zum Dauerzustand und leider habe ich nicht realisiert, dass eine Darmsanierung nötig gewesen wäre um da raus zu kommen. Letztendlich habe ich sie daran verloren...



 
 
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